27.9.2019: Von meiner Facebookseite:

Ich zitiere hier jetzt den Text eines gewissen Martin Schweizer, der mir jetzt schon mehrfach über den Weg gelaufen ist.
Er ist typisch für eine bestimmte sehr populäre Geisteshaltung und bedarf der Kommentierung.
Ich hoffe und denke, Herr Schweizer hat gegen das Zitat nichts einzuwenden, trage ich doch zu der weiteren Verbreitung bei.

Der Text:

So, liebe Menschen da draussen. Ich hatte heute Abend etwas Zeit und habe einen etwas längeren Text geschrieben. Viel Spass damit.
Ein paar Gedanken zu Greta und fridays for future (FFF).
Seit dem Auftauchen dieser ominören Greta und der fridays for future -Bewegung gibt es sie: Die Greta-Hasser und die FFF-Basher. Ich möchte diesen Menschen einfach mal ein paar Dinge sagen.
1. Greta hat den Klimawandel nicht erfunden. Einfach nicht. Sorry. Man kann naturwissenschaftliche Gesetze und Zusammenhänge nicht "erfinden", sondern nur entdecken, erforschen und beschreiben. Das Prinzip der Schwerkraft, der Masse und der Gravitation wurde auch nicht erfunden, sondern nur entdeckt. 1896 veröffentlichte der Schwedische Physiker und Chemiker Svante Arrhenius erstmals die Hypothese, dass der anthropologe Kohlenstoffdioxid-Ausstoss zu einem globalen Temperaturanstieg führen könnte. 1979 schrieb die National Academy of Sciences der USA, dass ein Anstieg der Kohlenstoffdioxidkonzentration ohne Zweifel mit einer signifikanten Klimaerwärmung verknüpft sei. Am 23. Juni 1988 hat zum ersten Mal ein Wissenschaftler (James E. Hansen) vor dem US-Senat geäußert, er sei zu 99 Prozent davon überzeugt, dass die Jahresrekordtemperatur nicht das Resultat natürlicher Schwankungen ist. Bereits in dieser Sitzung wurden Forderungen nach politischen Maßnahmen gestellt, um die globale Erwärmung zu verlangsamen. Dazu gehörte die Schaffung des Weltklimarats (IPCC). Im IPCC wird der wissenschaftliche Erkenntnisstand zur globalen Erwärmung und zum anthropogenen Anteil daran diskutiert und in Berichten zusammengefasst. (Quelle: Wikipedia).
Um es kurz zu machen: Seit über 100 Jahren wissen wir über die Möglichkeit eines menschgemachten Klimawandels Bescheid. Seit 30 Jahren ist klar, dass der Mensch einen sehr grossen Anteil daran hat und seither werden die Indizien und Beweise immer eindeutiger. Die Klimaerwärmung kann man genau so wenig erfinden wie die Schwerkraft. Sie folgt Naturgesetzen, über deren Wirkung es aus wissenschaftlicher Sicht mittlerweile keinen Zweifel mehr gibt! Man kann den menschgemachten Klimawandel selbstverständlich leugnen. Damit stellt man sich aber auf die selbe Stufe wie ein Schwurbler, der behauptet, die Erde sei flach oder es würde keine Schwerkraft geben. Kann man machen, ist aber definitiv nicht intelligent.
2. Lange Jahre konntet ihr - egal ob Politiker, Wirtschaftsführer oder "normaler Bürger" - den Klimawandel herunterspielen, klein reden und das Thema immer zu unterst auf eure Agenda setzen. Ganz nach dem Motto: Wenn wir dann nach den Themen "Wohlstand, Steuersenkung für Unternehmen und Reiche, Krieg spielen hier und dort" noch etwas Zeit übrig haben, könnte man das Thema Klimawandel ja auch noch kurz anschneiden. Tja und jetzt kommt da plötzlich diese Greta und sagt eigentlich nichts anderes als alle führenden Klima-Wissenschaftler dieser Welt. Sie sagt, dass wir ein riesiges Problem haben und dringend handeln müssen. Krass, oder? Und plötzlich merken viele Jugendliche: Hey, hier geht es nicht um irgend ein langweiliges politisches Problem. Es geht um unsere Zukunft. Und diese (jungen) Menschen stehen auf, gehen auf die Strassen, sind laut, kreativ und auch ein bisschen frech. Krass, oder? Was die sich aber auch alles erlauben...
3. Jahrzehntelang mussten wir uns anhören, die Jugend sei nicht politisch und an Naturwissenschaften schon gar nicht mehr interessiert. Und plötzlich gehen wieder Millionen, zumeist junge Menschen für politische Forderungen auf die Strasse und dies sogar für Forderungen welche sich aus naturwissenschaftlichen Erkenntnissen ableiten. Echt jetzt. Da haben sich die Mächtigen doch schon so schön daran gewöhnt, dass es niemanden mehr kümmert, was sie mit der Welt machen und der "Gärtlidenk-Bürger" hat sich schon so schön in seinem eigenen kleinen "Auenland" eingerichtet und dann das... Da muss man natürlich kräftig dagegen anhetzen. Z.B. mit folgenden Phrasen:
4. "Jaja, heute fürs Klima demonstrieren und Morgen in die Ferien fliegen", "Die essen ja auch nicht Vegan und kaufen sogar Produkte mit Plastikverpackung. Pfui". Ja, wer kann denn solch inkonsequente Menschen noch ernst nehmen? Dürfen die überhaupt noch eine Meinung vertreten? Ich meine, ein Autofahrer, der für Geschwindgkeitsbegrenzung oder weniger Parkplätze in der Innenstadt ist oder ein Raucher, der für strengere Rauchergesetze ist, kann ja auch keiner ernst nehmen, oder? Im Ernst: Diese Anklagen sind zum einen absolut lächerlich, zum anderen aber auch unglaublich gefährlich, denn sie dienen dazu, unperfekte Menschen, welche richtige Forderungen stellen, mundtot zu machen. Bist du nicht perfekt, hast du nichts mehr zu melden. Deine Meinung zählt nichts mehr. Ende, aus!
Liebe Freunde: Solange ein Flug von Zürich nach Berlin billiger ist, als die selbe Strecke mit dem Zug zurück zu legen, kann man den Menschen die fliegen - vor allem wenn sie sehr aufs Geld schauen müssen - nur schwer einen Vorwurf machen. Ja, ich kann es mir leisten, mit dem Zug nach Schottland zu fahren. Deshalb tue ich das auch. Aber ja, ich habe halt auch genug Kohle. Das System ist nun mal derart pervers, dass es je nachdem günstiger ist, nach Bali oder auf die Malediven zu fliegen, als nach Schottland mit dem Zug zu fahren. Das muss dringendst geändert und korrigiert werden und ja, dafür dürfen auch Menschen sich einsetzen, welche in die Ferien fliegen! Genau so dürfen sich Menschen für weniger Plastik einsetzen, welche Zeug einkaufen, das in Plastik verpackt ist. Es geht um eine Änderung der Spielregeln und dafür darf sich jeder und jede einsetzen, ganz egal wo er oder sie in diesem Spiel steht und wie vorbildlich oder nicht, er oder sie bisher gelebt hat!
5. "Wenn jeder einfach ein bisschen was tut, wird alles besser." Ja, selbstverständlich ist das so. Natürlich wird alles etwas besser, wenn wir uns alle etwas Mühe geben. Aber es wird halt auch nur ein bisschen besser und ein bisschen ist halt nicht genug.
Ein Beispiel: Ich habe kein Auto, gehe also mit Fahrrad und Anhänger einkaufen. Cool. Damit spare ich CO2. Aber leider halt auch nur ein kleines bisschen, denn auf die ganzen Transportwege, welche das Produkt (egal ob Bio oder nicht) bis zum Grossverteiler zurückgelegt hat, habe ich als Konsument halt so gar keinen Einfluss - weiss es meistens nicht einmal. Und diese Transportwege werden sich nicht ändern, solange die Rahmenbedingungen so sind, dass es sich lohnt, halbfertige Waren um die halbe Welt zu schicken, bis sie bei uns im Regal landen (dies nur als Beispiel).
Und das ist denn auch der Grund, warum - logisch und wissenschaftlich betrachtet - derjenige mehr für den Umweltschutz tut, der umweltfreundliche Parteien wählt (welche dann Strukturen und Spielregeln verändern) und SUV fährt, als derjenige, der umweltbewusst lebt, aber SVP oder AfD wählt!
Also liebe Leute. Es gibt keinen Grund, diese jungen (und auch älteren) Menschen zu verunglimpfen und zu kritisieren. Im Gegenteil. Es ist höchste Zeit, den Kindern UND den Wissenschaftlern zu zu hören und etwas zu ändern.
Aufstehen, anpacken, Spielregeln ändern!“

 

Das war also der Text, die Anklageschrift.

 

Ohne zynisch klingen zu wollen, hätte es durchaus gereicht, ein Bild des Flunkerbarons Münchhausen und hiernach ein Wahlplakat der Grünen zu posten.

Nach den Ausfällen gegen die Greta-Kritiker in Gestalt angeblich gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnisse inklusive des mittlerweile unverzichtbaren Hinweises auf den Schrumpfintellekt von „Klimaleugnern“ („glaubten auch, die Erde sei eine Scheibe“), der Geißelung ebenso angeblicher Tatenlosigkeit der politischen Avantgarde inklusive ihres Kleinmuts, der Erwähnung erfrischender Politisierung der Jugend, Ausführungen zu Billig-Flugreisen und dem was man selbst tun könnte, geht´s ans Eingemachte.

Man kann auch SUV fahren, wenn man nur grün wählt. Was gar nicht geht ist AfD wählen und lebte man noch so nachhaltig. Die AfD ist schädlich fürs Klima schon rein kraft Existenz.

Dieser Text scheint gut angekommen, die Reaktionen sind hymnisch, er trifft den Ton der Zeit.

Problem ist, dass daran praktisch nichts stimmt.

 

1. Das beginnt schon mit der Zusammenfassung des Erkenntnisstandes. Reine Falschbehauptungen.

Ausgehend davon, dass ein Klimawandel stattfindet, gibt es nicht einen Beweis dafür, dass sich dieser Klimawandel vollzieht wie behauptet (angeblich jagt ja eine Apokalypse die andere) oder dass er etwas mit dem Menschen zu tun hat und zwar dem Grund und dem Umfang nach.

Es ist völlig unbestreitbar, dass knapp acht Milliarden Menschen ein Klimafaktor sind, wer wollte das auch ernsthaft bestreiten, es ist aber völlig unklar, ob, wie oder in welchem Umfang das zu einer Änderung des ohnehin seit jeher einem ständigen Wandel unterworfenen Klimas führte.

Der zitierte Text wirft ein paar Namen hin, um Beweis vorzugaukeln, tatsächlich ist er aber nie geführt worden. Erinnern wir uns.
Es gibt gerade im Internetzeitalter (das Netz vergisst nichts) genug Spiegel-Artikel aus den 70ern, in denen die Wissenschaft auf Basis der vorliegenden selbstredend bombensicheren Erkenntnisse eine neue Eiszeit vorausgesagt hat, ebenso sicher wie heuer mit dem Hitzekollaps.

Das ist etwa vierzig Jahre her, ein Wimpernschlag in der Geschichte des Klimas unseres Planeten. Und jetzt soll ebenso sicher das genaue Gegenteil gelten?

 

2. Aber halt, es ist ja so, dass etwa 97% aller Wissenschaftler der Meinung sind, eine aktuell stattfindende Erwärmung sei anthropogen verursacht.

Vorneweg - seit wann orientiert sich Wissenschaft an Prozentsätzen? Wer mehr Wissenschaftler hinter sich versammelt hat recht oder wie?

Ich muss an dieser Stelle immer an Ignaz Semmelweis denken, den Retter der Mütter, ein großer Mann.

Semmelweis kam den grauenhaften Hygienemängeln auf die Spur, die er als Ursache für die schreckliche Müttersterblichkeit identifizierte und in den von ihm geführten Abteilungen und Häusern abstellte, worauf die Sterblichkeit drastisch sank.
Was hat es ihm gebracht? Den Tod in einer österreichischen Irrenanstalt, man hat an seinem Leichnam zahlreiche Frakturen festgestellt.

Jeder der damaligen Koryphäen erklärte mit dem Brustton der Überzeugung, Semmelweis sei verrückt, seine Thesen Humbug.
Sie machten ganz sicher auch 97% der Berufsgruppe aus und spätestens hier fällt Herrn Schweizer sein „Erde ist eine Scheibe“-Argument vor die Füße.

Ohne es zu merken, ist er intellektuell überfordert gewesen, nicht seine Adressaten.
Denn bei Licht betrachtet ist er derjenige, der glaubt, die Erde sei eine Scheibe und zwar weil angeblich 97% der Wissenschaftler ihm gesagt haben, dieses und jenes sei durch dieses und jenes verursacht. Das wäre an sich kein Problem, würde er sich nicht so apodiktisch äußern.

Wie man wissenschaftliche Thesen validiert oder eben nicht, kann man recht einfach bei Sir Karl Popper nachlesen und daher gehört die Diskussion in dieser Frage wieder vom Kopf auf die Füße gestellt. Das geht.

 

3. Das wiederum führt zu den ominösen 97%.
Dieser Prozentsatz ist die Frucht einer Arbeit aus 2013. 2013 wertete nämlich ein Team unter der Leitung des australischen Kognitionswissenschaftlers John Cook die Zusammenfassungen (Abstracts) von 12 000 wissenschaftlichen Publikationen aus 1980 Zeitschriften aus, die die Stichwörter «Klimawandel» oder «Klimaerwärmung» enthielten.

Die erfassten Fachartikel wurden in acht Kategorien unterteilt :
a) Die Klimaerwärmung ist hauptsächlich durch Menschen verursacht.
b) Der Mensch ist an der Klimaerwärmung beteiligt.
c) Die Studie nimmt Bezug auf eine menschenverursachte Erwärmung.
d) Es wird keine Aussage zur menschengemachten Klimaerwärmung gemacht.
e) Die Rolle des Menschen wird erwähnt, es werden aber keine Schlüsse gezogen.
f) Der Mensch hat einen unbedeutenden Einfluss auf die Klimaerwärmung.
g) Der Einfluss des Menschen auf die Klimaerwärmung ist nicht nachweisbar.
h) Die menschengemachten CO2-Emissionen sind vernachlässigbar.

In der Auswertung wurden die Artikel der Kategorien a bis c als «Zustimmung» gewertet, f bis h galten als «Ablehnung». Die Kategorien d und e, denen man zwei Drittel der Arbeiten zuordnete, wurden als irrelevant eliminiert.
Das hatte zur Folge, dass aus den 32,6 Prozent, die den Kategorien a bis c entsprachen, plötzlich 97 Prozent „Zustimmung" wurden.

4. Nächster Einwand sind die angeblichen Erkenntnisse des IPCC, also des „Intergovernmental Panel on Climate Change“, kurz das Umweltgremium der UN.

Unbestechlich objektiv kann jemand eine UN-Einrichtung nur nennen, der das Versagen der Vereinten Nationen im Jugoslawien-Krieg oder beim Ruanda-Massaker nicht kennt bzw. die Behandlung Israels nicht nur Kenntnis nimmt.

Die Geschichte des IPCC ist jedenfalls die Geschichte von Pleiten, Pech und Pannen.

Sie beginnt vor allem mit Herrn Dr. Rajendra Pachauri, dem ehemaligen Chef des IPCC, gesalbt mit 14 Ehrendoktortiteln und der Mitgliedschaft in 78 nationalen und internationalen Gremien. Ein genialer Netzwerker also, der 2016 über sexuelle Verfehlungen stolperte.

Herr Dr. Pachauri war u.a. im Beirat der Chicago Climate Exchange, der damals größten weltweiten Börse für den Emissionshandel, er beriet Risikokapitalfirmen und weltweit tätige Versicherungsunternehmen in Fragen aufzulegender (erneuerbarer) Energie-Fonds.
Schließlich war er tätig im indischen Energieforschungsinstitut TERI, das dem indischen Mischkonzern Tata gehört, um unter anderen zu ermitteln, wie sich mit Klimaveränderungen (echte oder erwartete) am besten Geld verdienen lässt.
Mag sein, dass Letzteres etwas simplifizierend dargestellt ist, es trifft die Sache aber.

Dr. Pachauri stand des Weiteren dem Klimainstitut der Yale-Universität vor, war Klimawandel-Berater der Deutschen Bank, Direktor des japanischen Institute for Global Environmental Strategies und Berater von Toyota.

Da fällt es kaum ins Gewicht, dass er - von einer Klimakonferenz gelangweilt - 2007 von New York aus eben mal nach Delhi jettete, dort an einem Cricket-Spiel teilnahm und am nächsten Tag für den letzten Konferenztag wieder nach New York reiste.

Das Schönste ist aber – Dr. Pachauri ist Eisenbahn-Ingenieur und mitnichten eine exzellenter Klimatologe. Für mich ist die Besetzung daher angesichts des Zwecks des IPCC immer erstaunlich gewesen.

Vielleicht lag es daran, dass sich das IPCC immer wieder nach Horrormeldungen über die künftige Klimaentwicklung korrigieren musste.

Einer der Stars des IPCC war Michael Mann.
Mr. Mann ist der Mensch, der anhand der steil bergauf weisenden Hockeyschlägerkurve „bewies“, dass es mit uns allen ab sofort steil bergab gehen würde.
Michael Mann hat seine fabelhafte Hockeyschlägerkurve wie sich herausstellte allerdings nur deshalb hinbekommen (und sich damit einen ewigen Logenplatz im Klimafreunde-Olymp gesichert), weil er so lange Baumringe gezählt hat bis er merkte, dass die Ergebnisse so gar nicht mehr Hockey spielen wollten, er deshalb für die letzten paar Jahre auf die per Thermometer gemessenen Temperaturen umstieg und damit – heureka – den Hockeyschläger doch noch hinbiegen konnte. Das ist „The Trick“.

Um beim Sport zu bleiben - Phil Jones, ebenfalls einer der IPCC-Granden, hat wie sich ebenfalls zeigte in seinem eindeutig rechtswidrig gehackten E-Mail-Verkehr ganz offen darüber geschrieben, er habe Manns „Trick“ benutzt, um einen Temperaturrückgang „zu verstecken“.

Es geht aber noch weiter.

Beim CRU - dem Klimainstitut der Universität East Anglia, einem Thinktank globaler Klimaforschung – wurden 2009 massig Daten vernichtet, die angeblich den Klimakollaps belegt haben sollen, und die standen hiernach nicht mehr für eine erneute Evaluierung zur Verfügung. Pech.

Vielleicht lag das an Folgendem: Nach dem britischen Freedom of Information Act (FOIA) musste das CRU seine Daten und Unterlagen der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Kurz vor dem mysteriösen Verschwinden der Daten hatte der Statistiker Stephen McIntyre unter Berufung auf den FOIA die Herausgabe von Daten verlangt. McIntyre galt dem CRU als einer der Hauptgegner, weil er u. a. permanent zweifelte und die Veröffentlichung der Rohdaten forderte, um die CRU-Ergebnisse nachprüfen zu können. Nach McIntyres - schließlich abgelehntem - Antrag verschwanden besagte Daten.
Kann Zufall sein.

Nota bene - Michael Mann ist aktuell in 2019 in einem Verfahren in Neuseeland gegen den Wissenschaftler Tim Ball unterlegen, weil er die Validität seiner Ankündigungen nicht beweisen konnte.

So viel zur wissenschaftlichen Evidenz.

Und noch was: Der IPCC zieht – angeblich – nur Studien heran, die seriös publiziert und von anerkannten Wissenschaftlern inhaltlich bestätigt wurden.
Das nennt man dann „peer reviewing“.

Der IPCC ist 2010 u.a. mit der Ankündigung hausieren gegangen, bis 2035 seien im Himalaya sämtliche Gletscher geschmolzen.
Da das dem kanadischen Wissenschaftler Cogley spanisch oder besser indisch (s. Herrn Pachauri) vorkam, recherchierte er und stellte fest, dass Hintergrund der Ankündigung EIN Interview war, das ein indischer Gletscherforscher 1999 dem Magazin „New Scientist“ unter Bezugnahme auf eine Studie des russischen Gletscherpapstes Kotlyakov aus 1996 gegeben und dabei von der seiner Meinung nach 2350 drohenden Eisfreiheit auf dem Dach der Welt erzählt hatte.

Darauf der indische Umweltminister Ramesh mit der lapidaren Erklärung, "die Prognose 2035 basiert nicht auf einem Jota wissenschaftlicher Belege."

Der IPCC-Chef Pachauri fiel zunächst nach Art des Hauses über die Kritiker her wie eine Bulldogge, musste dann aber kleinlaut zurückrudern als sich die Fakten nicht mehr leugnen ließen und verkündete dann, man werde das „jetzt genau prüfen“.

Interessant dabei ist, dass die EU Millionen dafür bezahlte, dass das Institut TERI (s. Pachauri) Studien zu abschmelzenden Himalaya-Gletschern erstellen sollte.

Ebenfalls 2010 meldete sich der Vizepräsident des Europäischen Instituts für Klima und Energie (EIKE), Michael Limburg - ja ja ich weiß - mittels Leserbrief zu Wort und teilte mit, Phil Jones habe sogar zugegeben, dass nur zehn bis 20 Prozent der Erdoberfläche überhaupt eine Erwärmung gezeigt hätten.

Die daraus extrahierte Erwärmung sei - zumindest für die achtziger Jahre - gefälscht, was - vom IPCC - unabhängige Wissenschaftler für Neuseeland, Australien, Russland, China, die USA sowie weite Teile von Kanada und Südamerikas ermittelt hätten.
Zu Afrika könne man schlichtweg nichts sagen, da es dort viel zu wenig Messstationen gebe.

Die von Menschen (angeblich) gemachte Erwärmung könne sich also nur auf Europa beziehen und ein Blick auf die Karte belege, was Europa insgesamt gesehen flächenmäßig ausmache.

Der tropische Regenwald sei auch nicht wegen irgendwelcher Klimaänderungen vom Aussterben bedroht, sondern schlicht wegen des Holzeinschlags und im Übrigen stütze sich der IPCC bei zahlreichen seiner Papiere einfach auf Vorlagen des WWF, Greenpeace oder anderer Umweltvereinigungen.

2011 meinte Robert Kaufmann von der Uni Boston, bei den sog. "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften habe sich die Erkenntnis eingestellt, der elfjährige Sonnenzyklus, der damals zu einer geringeren Sonneneinstrahlung geführt habe, sei einer der abkühlenden Effekte, womit sich die Hinweise verdichteten, dass einer der in dieser Richtung forschenden Wissenschaftler, Henrik Svensmark, Leiter des Centre for Sun-Climate Research des Danish National Space Centre (DNSC), richtig liegen könnte.

Svensmark war seit langem ständigen Anfeindungen durch das IPCC ausgesetzt, weil er anders als der Mainstream einen Zusammenhang zwischen Erwärmung/Abkühlung und Sonnenaktivitäten vermutete.

Des Weiteren sei - so Kaufmann - "El Nino" in "El Nina" übergegangen, ein mit kalten Oberflächenströmungen im Südpazifik verbundenes Wetterphänomen.

Damit aber nicht genug.

China habe zwischen 2003 und 2007 seinen Kohleverbrauch verdoppelt, die vorherige Verdoppelung habe 22 Jahre gedauert.
Die durch die steigende Menge Schwefeldioxide verursachten Aerosolpartikel würden das Sonnenlicht in den Weltraum zurückwerfen.
Da die Chinesen allerdings an ihren Filtern frickelten, sei der Abkühleffekt nicht von Dauer.

An dieser Stelle könnte man kurz innehalten und sich vergegenwärtigen, dass die angekündigte menschengemachte Klimaerwärmung mittels Umweltverschmutzung also ausfällt, weil es zu viel menschengemachte Umweltverschmutzung gab.
Ich verzichte auf die hier an sich fällige Häme, denn Umweltschutz ist und bleibt auch für mich ein wichtiges Anliegen, mir geht es hier vielmehr nur darum, Pinocchio die Lügennase abzusägen.

Die Kaufmann´schen Erklärungen offenbaren vermutlich ungewollt das Hauptproblem bei der Sache - das globale Klima ist derart komplex und von derart vielen Faktoren abhängig, dass eine vernünftige, auch nur kurz- bis mittelfristige Prognose gar nicht möglich ist und das, was einem von interessierten Kreisen immer wieder vorgekaut wird, zwangsläufig reine Wahrsagerei sein muss.

Allein der Umstand, dass man von "El Nina" überrascht wurde, sagt mir genug.

Ich könnte das hier noch eine ganze Weile weitertreiben, auch zu Phänomenen, die eigentlich gar nicht sein dürften wie eine ausbleibende, jedenfalls nicht messbare Klimaerwärmung und eine zunehmende Arktis-Polkappe, aber es wird langweilig und ich denke, es ist hinreichend klar geworden, dass nur geraten und vermutet wird und der IPCC weit davon entfernt ist, sicher voraussagen zu können was kommt, zumal er die unangenehme Haltung zeigte, alles das für verwerflich und ketzerisch zu halten, was nicht der eigenen Meinung entsprach. Dass das nichts mit wissenschaftlichem Denken zu tun hat muss nicht vertieft werden, weshalb es auch für den Laien erkennbar sehr problematisch ist, sich auf eine Institution zu beziehen, die kein Jota besser ist als die katholische Kirche.

Und genau deshalb frage ich mich angesichts der deutlich gewordenen Unzulänglichkeit einer nur herumirrenden Wissenschaft, woher auf einmal diese wahnsinnige Hysterie und Panik kommen. Habe ich irgendwas verpasst? In meiner Welt bemühte sich der IPCC in den vergangenen Jahren mehr oder minder zunehmend vergeblich, immer neue Erklärungen dafür zu finden, warum man trotz widersprechender Hinweise völlig eindeutig von einer anthropogenen Klimaerwärmung auszugehen hat.
Bei Licht betrachtet ist die Sache - in den Medien - erst richtig explodiert mit dem Auftreten einer gewissen Greta Thunberg.

Damit ich richtig verstanden werde – es kann ja alles sein mit der anthropogenen Klimaveränderung und ich bin unbedingt dafür, den Umweltschutz voranzutreiben, nur ist der aktuelle Erkenntnisstand derart belämmernd ungenau, dass sich niemand auf einen Misthaufen stellen und krähen kann, alles hört auf unser Kommando. Und andere vom Hof jagen geht dann dreimal nicht.
Das soll aktuell aber versucht werden und das auf Basis einer Faktenlage, die den Reiter ganz sicher nicht über den Bodensee getragen hätte, bestünde sie aus Eis.

Zwischenfazit: Auch hier liegt der zitierte Text daneben und zwar gründlich.

 

4. Ich bin nicht der Meinung, dass meine und die so geschmähte „Auenland“-Generation vor und nach mir untätig geblieben wäre.

Ich halte diese Aussage für nichts anderes als dumm und unverschämt, denn schon der Umstand, dass wir in Deutschland mit 4.600 Milliarden Euronen für die sog. Energiewende ein Geldverschwendungsmassaker angeblich zu Gunsten der Umwelt angerichtet haben, spricht für sich. Dieses Geld kam nicht aus der Taschengeldkasse hüpfender Pubertiere.

Es gab viel zu tun, das ist völlig eindeutig, aber es wurde getan auch vor Frau Merkel, ohne dass ich behaupten will, dass man nicht noch mehr tun hätte können.

Aber es ist und bleibt ein Balanceakt, denn irgendwer muss das dann am Ende alles bezahlen und die Agentur für Arbeit hat die Mittel dafür nicht.
Es braucht eine schlagkräftige Industrie und gut bezahlte Fachkräfte, Bürger, die mit ihrem Einsatz und den aufgebrachten Steuermilliarden allen zu Gute kommende Umweltprojekte zu finanzieren.

Wohin übrigens der Sozialismus gerade in Umweltdingen geführt hat, kann man in jedem der aktuellen und gewesenen Staaten mit diesem System erkennen, weshalb ich diese Sozialismus-Sehnsucht im Zusammenhang mit der Klimadebatte auch nur mit temporärem Irresein erklären kann.

Na auf jeden Fall hat man viele Jahre im Gleichgewicht agiert, ohne den Gaul, der den Karren zieht zu strangulieren, obwohl genau das den Strategen des Club of Rome und den Verfassern von Global 2000 vorschwebte.
Mei, wie schnell sollte die Welt untergehen, die Titelbilder des Stern aus den 70ern und 80ern tanzen noch vor meinem geistigen Auge. Kein Baum mehr im Schwarzwald, tote Flüße und und und.

Die Warnungen waren berechtigt, keine Frage, aber man hat eben nicht auf die Weltuntergangspropheten gehört.

Der beste Beweis dafür, dass gesellschaftsübergreifend ein Sinn für die Notwendigkeit des Umweltschutzes in der Gesellschaft vorhanden war, ist doch die Erfolgsgeschichte der Grünen, jedenfalls der Grünen, die sich von ihren Stalinisten, Spinnern und Kinderschändern getrennt hatten (übrigens ein Reinigungseffekt, den sie anderen Parteien nicht erlauben wollen).
Ohne ein Grundbedürfnis, die Umwelt zu erhalten und zu schützen, wären die Grünen eine Splitterpartei geblieben.

Die Luft in den Städten hat sich verbessert dank der technischen Entwicklung, die u.a. moderne Automotoren zu wahren Wunderwerken werden ließen, die Flüsse sind sauberer dank strengerer Auflagen, der deutsche Wald wächst zusehends, keine Rede mehr von abgasverursachtem Massenmord an unseren Bäumen.

Und die Entwicklung ist – natürlich - noch nicht abgeschlossen, das ist sie nie und deshalb kommt es auch immer wieder zu massiven Sprüngen, so tickt der Mensch.

Ende des 19. Jahrhunderts mehrten sich die Stimmen, die befürchteten, dass sich in New York die Pferdescheiße angesichts der rasant wachsenden mobilen Bevölkerung bald bis zum ersten Stock der Gebäude stapeln würde, wenn es so weiterginge.
Was geschah? Der Mensch erfand das Automobil.

Heute lese ich beispielsweise von einer neuen Abgasnorm-Evolutionsstufe 6d temp, ein Diesel-Motor, der sogar Feinstaub aus der Umgebungsluft aufnimmt und herausfiltert.

Jeder in diesem Land ist sensibilisiert, man befeuert sich gegenseitig, Industrie, Politik, Kultur und Bürger, jedenfalls nehme ich das so wahr.

Lasst die Ingenieure frickeln, gebt ihnen die notwendige Kohle für Forschung und Entwicklung und sägt nicht an einem der wichtigsten Äste, auf dem dieses Land sitzt. Ich bin beispielsweise Fan des Brennstoffzellenantriebs und verstehe nicht, wie man angesichts maroder oder nicht vorhandener Netze bei uns sturheil am batterieelektrischen Antrieb festhalten kann.

Wie dem auch sei - die Behauptung, es sei nichts geschehen und wir würden unseren Kindern und Enkeln nur eine Müllkippe hinterlassen ist daher beleidigend und grob falsch.

 

5. Das Phänomen „Greta“ reduziert nur der auf die junge Frau, der entweder zu doof oder zu verbohrt ist.

Das Kind ist krank, wer noch Zweifel hatte, durfte sich überzeugen lassen durch den Auftritt in New York neulich.

Vor diesem Auftritt haben sich übrigens über 500 Klima-Wissenschaftler mit einem offenen Brief an UN-Generalsekretär Guterres gewandt und darauf hingewiesen, es drohe kein Klimanotfall.

Berichtet wurde von Frau Thunbergs morbidem Ausfall, der Brief verhallte mehr oder minder ungehört.

Klar ist: Das Mädchen tut mir leid, ihr Kopf ist bevölkert von Monstern und Apokalypsen, ihre Botschaft hingegen ist schrecklich und obszön.

Obszön deshalb, weil meine und die Generation zuvor nicht nur den Umweltschutz ernst genommen, sondern auch und gerade für diese Kinder einen Wohlstand aufgebaut haben, den es so noch nie gegeben hat.

Jeder wird aufgefangen, sofern er in einem der reicheren asiatischen oder den westlichen Staaten aufgewachsen ist und by the way ist es Fakt, dass diese hüpfende Generation die ist mit der aktuell schlechtesten Verpackungsmüll-Bilanz.

In ärmeren Ländern vor allem in Afrika war das alles nicht möglich, die Hungerkatastrophen dort sind das eigentliche Schandmal unserer Gesellschaft, nicht imaginierte Klimaapokalypsen.

Und daher ist es obszön, wenn ein in wohlhabenden Verhältnissen aufgewachsenes Mädchen vor die Mikrofone tritt und hasserfüllt speit, wie könne man als Politiker dieses oder jenes wagen.

Nicht ihre Zukunft, nicht ihr Leben wird zerstört, die Millionen hungrigen, ungebildeten, in Bürger- oder Religionskriegen abgeschlachteten und bei uns benötigte Rohstoffe abbauenden Kinder der Dritten Welt sind es, die anklagen könnten, aber keine Lobby haben und das umso weniger, je lauter im Westen vor und nach Urlauben im Ausland in Sachen Klima gejault und hirnlos gehüpft wird.

Wer Zeit und Lust hat, lese „Lomborgs Liste“ nach, die zurückgeht auf den Statistiker Björn Lomborg, der ermittelt hat, wie man einen Dollar am besten ausgibt, um alle Menschen dieser Welt an ihm und dem was er bewirken kann, partizipieren lassen kann.

Essen, Wasser, Bildung rangieren da ganz vorne, Klima recht weit hinten und das ist auch logisch, weil entwickelte Gemeinwesen nach Befriedigung elementarer Bedürfnisse aus sich heraus die Vorkehrungen treffen, ihr Überleben auch vor dem Hintergrund etwaiger klimatischer Veränderungen zu sichern.
Das schon deshalb, weil die dann gebildete Bevölkerung, die in diesem Fall sehr viel mehr als heute zu verlieren hat, es fordern wird.

Greta ist krank und ihre Eltern gehören meiner Meinung nach hart bestraft.

Sie haben ein Kunstprodukt geschaffen, um Geld zu verdienen.
Klingt überraschend, aber die Macher etwa von „we don´t have time“ sagen offen „Die Aufgabe des Unternehmens ist es, Gewinne zu erzielen, Werbeeinnahmen inbegriffen….es gibt keinen Interessenkonflikt zwischen Klimaschutz und Geldmachen“.

Kann man so sehen, aber dann taugt man nur eingeschränkt zum Messias.

Und das stört mich. Man nimmt nicht zur Kenntnis, was sich hinter Greta Thunberg verschanzt, weshalb der Hinweis darauf, dass man eine 16jährige Asperger-Patientin nicht beleidigen und bedrohen darf, sicher richtig ist, aber natürlich viel zu kurz greift und unzweifelhaft bestehende irgendwann billionenschwere Hintergründe einfach ignoriert.

Ich habe Verständnis dafür, dass man etwa der Ölindustrie unterstellt, ausschließlich das zu propagieren was ihr hilft und die Risiken zu verschleiern.

Das gilt auf der anderen Seite aber auch und welche Macht diese grünlackierte Industrie mittlerweile hat, sieht man daran, dass ein Overkill an einheimischen Vögeln und Insekten einfach heruntergeschrieben und damit die Diskussion abgewürgt wird, von den fatalen Auswirkungen etwa von Windrädern in Sachen Infraschall, Trockenheit von Böden und Erwärmung der Umgebungsluft ganz zu schweigen.

Noch sind es „nur“ Tiere, es wird aber schon daran gearbeitet, gesetzliche Schutzbestimmungen zum Artenschutz und zu Abständen zur Wohnbebauung aufzuweichen, um den Aufbau von Windrädern zu erleichtern.

Tue man also nicht so, als reiche der Arm dieser gut aufgestellten und finanziell reichhaltigst ausgestatteten Industrie nicht längst bis weit in die Parlamente.

Wenn also „Greta“ teils auch hart kritisiert wird, dann meinen nur Dummköpfe das Mädchen selbst.
Jeder andere meint den hinter ihr stehenden Apparat, den ich in Anlehnung an einen Kampfbegriff aus früheren Jahrzehnten den ökologisch-industriellen Komplex nenne und der es geschafft hat, wesentlichen Teilen der aktuellen Jugend eine Narrenkappe aufzusetzen und sie so umzuprogrammieren, dass man meinen könnte, die Welle sei gerade wieder in Verfilmung.

Ich halte die hierdurch hervorgerufene Spaltung der Gesellschaft à la „die da und wir hier“ für mehr als bedenklich.

Wenn das Ende nah ist, sind letztlich auch alle Mittel erlaubt und die Gefahr ist groß, dass wir wesentliche Errungenschaften unserer Demokratie in den Gully spülen, wenn wir auf Alarmismus und Panik setzen, die noch nie gute Ratgeber waren.

Es geht auch schon los.
Ein Mensch namens Mario Sixtus, der hochoffiziell auch fürs ZDF arbeitet, hat beispielsweise unlängst ziemlich unverblümt zur Überschreitung rechtlicher Normen und damit faktisch zum Bürgerkrieg aufgerufen.

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Es finden sich mittlerweile auch offensichtlich genug großstädtische Weißbrötchen, die zwar keine Eier haben, eine bestimmte Klientel von innerstädtischen Rennen mit übermotorisierten Kampfwagen abzuhalten und daher auf Demos lieber gratismutig den Pranger wiederentdecken und das dabei Gefilmte auf YouTube veröffentlichen wie unlängst mit einem verschämt dreinblickenden wehrlosen G-Mercedesfahrer geschehen, den man dem Spott der Menge aussetzte. Wohin so etwas führt wissen wir.

Will man das wirklich und wenn ja trifft man die Richtigen?

Das Fiasko „Energiewende“ habe ich schon erwähnt.
Mit einer Kugel Eis Mehrkosten für jede Familie pro Monat fing es an, aktuell sind wir bei den höchsten Energiekosten ever und einem Betrag von 4.600 Milliarden Euro angekommen. Und wie schaut die Bilanz aus? Eben.

Die steuerzahlenden Bürger haben ihren Teil also beigetragen und müssen sich daher nicht derart anrotzen lassen.
Die Politiker wiederum haben das Geld der Bürger ausgegeben, aber ersichtlich falsch.

Das kann man ihnen vorwerfen, so wie man den Bürgern vorwerfen kann, diese Politiker gewählt zu haben, obwohl ihre hart erarbeitete Kohle offensichtlich völlig verfehlt verpulvert wird.

Was man nicht vorwerfen kann ist Untätigkeit. Auch hier hat der zitierte Text das Thema verfehlt.

Und die Jugend hat natürlich nichts durchschaut.
Sie tut das, was Jugend immer tut und tat, mich eingeschlossen, sie will das Gute und neigt dabei dazu, dem Einfachsten, Griffigsten zu glauben und zu vertrauen, insbesondere dann wenn das mit Party vergesellschaftet ist.

Das macht sie aber eindeutig nicht zu Experten in den schwierigen und komplexen Fragen, die anstehen.
Nach allem was ich mitbekomme, tanzt sie vielmehr an – fast – unsichtbaren Fäden einer interessengesteuerten Bewegung.


6. Selbstverständlich ist es zulässig, Langstrecken-Luisa, Claudia Roth oder „Katha“ Schulze für die größten Nervensägen aller Zeiten zu halten.

Insbesondere weil sie einem fortwährend erklären, dass man dieses und jenes zu unterlassen hat, selbst aber auf Grund ihrer finanziellen Möglichkeiten von allem dem Gebrauch machen, was sie anderen verbieten wollen.

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Das wie im zitierten Text geschehen mit dem Autofahrer zu vergleichen, der innerorts weniger Parkplätze fordert, ist völlig Banane.
Ich kann ein ökologisch motiviertes Anliegen haben, wenn ich allerdings eine Familie zu versorgen habe und zumal im ländlichen Bereich pendeln muss, dann bleibt mir nichts anderes als mein Auto.

Das hat also nichts damit zu tun, dass Luisa Neubauer die Fliegerei geißelt und gleichzeitig for fun in der Welt herumfliegt.
Teilnahme an Demos in Neuseeland oder so sehe ich nicht als existenzsichernde Zwecke an wie im Falle unseres umweltbewussten Autofahrers.

Und Claudia Roth muss nicht auf Steuerzahlers Kosten nach Fidschi reisen wie unlängst geschehen, um zu schauen, ob die Inselgruppe noch da oder vielleicht doch schon untergegangen ist.
Das kann man bei Google nachschlagen.
Ich meine, sie kann das schon machen, sie sollte dann nur nicht anderen Leuten die Fidschi-Ausflüge verbieten wollen.

Im Übrigen spricht aus dieser Haltung eine paternalistische Weltsicht, die diese Leute doch angeblich immer bekämpft haben.
Die Mitbürger, das Wahlv…olk ist doof, wir müssen es lenken, sonst wird das nichts, Eigenverantwortung ist überschätzt.

Wer das will, bitte, der darf sich gerne unterwerfen, er sollte nur schauen, wem er sich da unterordnet.

Fazit: Der zitierte Text ist ein Wahlaufruf für die Grünen und gleichzeitig eine Hassbotschaft.
Er diskreditiert mit Häme, Hohn und Spott jeden Andersdenkenden und arbeitet gleichzeitig mit Unwahrheiten.

Er betreibt das Geschäft der Hetzer, Spalter und Endzeitapologeten mit ihren verführerisch einfachen Wahrheiten und Lösungen, wodurch er einem macchiavellistischen „Der Zweck heiligt die Mittel“ den Weg bereitet und die Tür für mehr als demokratiebedrohende Szenarien öffnet.

Ich finde, vor diesen Karren darf man sich nicht spannen lassen.

Bewegung in die richtige Richtung bekommen wir nur mit Diskussion, Sachverstand und wechselseitigem Respekt.
Niemand hat die Wahrheit gepachtet.
So hat unlängst ein Team chinesischer Wissenschaftler mitgeteilt, man habe deutliche Hinweise auf eine Klimaabkühlung, was sich übrigens mit aktuellen Erkenntnissen der NASA deckt.

Wir wissen also ersichtlich noch zu wenig, wir können uns nur Schritt für Schritt vortasten und immer realisieren, dass man sich von einer Nabelschau bei der Definition dessen lösen muss, was „normales Klima“ ist.
Menschen im 17. Jahrhundert etwa während des sog. Maunder-Minimums deuchte permanente Kälte sicher „normal“.

Kontraproduktiv dabei sind Hysterie und Angstmache, beides ist unverantwortlich.
Man sollte den Ingenieuren und nicht einem Heer leider ahnungsloser, gelenkter und am Ende gefährlicher „Greta“-Jünger folgen, nur die Technik wird uns weiterbringen.
Und das auch nur dann, wenn wir die Gesellschaften nicht überfordern und Äste absägen, auf denen viel zu viele sitzen (müssen).

Vor allem muss man den erzielbaren Effekt im Auge behalten. Aktuell rudern wir gegen den allgemeinen Strom.
Wir wollen mit extremem Aufwand aus Kernkraft und Kohle aussteigen, während die Kernkraft nicht zuletzt wegen deren CO2-Bilanz, die unsere Regierung das Klo hinuntergespült hat, überall fröhliche Urständ feiert und weltweit ständig neue Kohlekraftwerke ans Netz gehen. Wir importieren deren Produkte übrigens regelmäßig aus dem Ausland, weil die "Erneuerbaren" schwanken wie Espenlaub, an sich ein Treppenwitz.

Ich habe nichts gegen den Gedanken voranzugehen, ich muss halt nur ab und an stehenbleiben und schauen, ob mir jemand folgt. Dem deutschen Weg folgt niemand und das auf absehbare Zeit.

Zu den zu lösenden Fragen gehört also auch die, ob ich in Ansehung des Umstandes, dass ich völlig alleine agiere, angesichts meiner ohnehin absolut unbedeutenden Beteiligung am weltweiten CO2-Ausstoß Abermilliarden Steuergelder einsetze, um einen Effekt zu erzielen, der für die weltweite CO2-Bilanz bei genau null liegt und das bei der ungelösten Frage, ob CO2 überhaupt die Wirkung hat die man ihm zuschreibt.

Man will und daran sind das System „Greta“ im Großen und Autoren wie Herr Schweizer schuld, die einem mit einer anständigen Prise Hetze und Spaltung gewürzt das eigenständige Denken abnehmen sollen und wollen.

Diese Leute nehmen beispielsweise das Absterben ganzer Industriezweige und die damit verbundene Verarmung großer Teile vortrefflich ausgebildeter Arbeitnehmerschaft kaltlächelnd in Kauf, betrifft sie eben im Zweifel nicht.

Wohin Opfer für die große Sache, das große Ziel, das große Ganze geführt haben hat die Geschichte mehr als einmal bewiesen.
Die radikalen Endzeitpropheten gehören enttarnt, lächerlich gemacht und auf die Schutthalde der Geschichte geworfen.

Niemand hat die Lösung, ich sagte es bereits, aber dafür muss ich wirklich nicht jeden Scheiß kaufen und komme er in noch so verführerischer Verpackung daher. Selber denken macht Spaß.

Nachtrag 28.9.2019: Der Beitrag hat wie man an den Kommentaren sehen kann bei einigen wenigen zu heftigen Reaktionen geführt, "Entfreundung" inklusive, was ich als indirekte Bestätigung meiner Sicht sehe. Schade, aber nicht zu ändern.
Ich sehe den Beitrag als Gedankenanstoß dahingehend, nicht alles ungeprüft zu übernehmen, denn es wurde in Sachen Klima nachweislich getäuscht, getrickst, getarnt und gelogen. Wen das nicht stört, bitte sehr, mich stört es und ich sage es.
Und wenn man mir in meiner Sicht der Dinge nicht folgen will, dann sollte man sich den hier verlinkten Artikel vergegenwärtigen.

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29.9.2019: Björn Lomborg kritisiert Greta Thunberg und ich lese by the way, wie wenig spektakulär ihre Ankunft in New York war.

Und hier Niall Ferguson: Wo Greta Thunberg falsch liegt.

Und hier 10 Fakten zum Thema Klimawandel.

 

 

30.9.2019: Die Hybris der Hysterischen. Meine Rede.

Alarmistische Publikation zum Tempo der Erwärmung der Meere zurückgezogen.

 

2.10.2019: Die NASA 2015:

… A new NASA study says that an increase in Antarctic snow accumulation that began 10,000 years ago is currently adding enough ice to the continent to outweigh the increased losses from its thinning glaciers.

The research challenges the conclusions of other studies, including the Intergovernmental Panel on Climate Change’s (IPCC) 2013 report, which says that Antarctica is overall losing land ice.

According to the new analysis of satellite data, the Antarctic ice sheet showed a net gain of 112 billion tons of ice a year from 1992 to 2001. That net gain slowed   to 82 billion tons of ice per year between 2003 and 2008….

Und take that:

"... Doch was ist nun mit den großen Playern im Immobiliengeschäft? Wie kommt es, dass es in Daytona Beach oder Palm City in Florida nicht an teuren Bauprojekten mangelt und die Immobilien in Küstennähe mit Preisaufschlag statt einem Meeresspiegelmalus versehen sind? Haben all diese Firmen die Gefahr nicht erkannt und laufen ahnungslos in ihr Verderben? Womöglich sind sie blind und von „Profitgier“ getrieben? Profite auf Treibsand?

Wirklich? Haben die keine Angst vor Klagen und Regressansprüchen ihrer wohlhabenden Kunden, und wie kommt es, dass ausgerechnet Ex-Präsident und Greta-Ghettofäustling Obama gerade erst für 14 Millionen Dollar eine Strandvilla auf Marthas Vineyard kaufte, einer vorgelagerten Insel im Atlantik, die sandig ist und flach wie ein Omelett? Hat ihn wirklich niemand vom PIK, dem IPCC oder den Freitagskindern darüber aufgeklärt, wie gefährlich das schon morgen ist? Gibt Obama Millionen aus, um Klimaopfer zu werden? Oder glauben Obama, Blackrock, die Versicherungen und Immobilienfinanzierer daran, dass die Menschheit das mit dem Klima schon noch „in den Griff“ bekommen wird? Warum tun sie dann nichts dafür, ihre Investitionen zu sichern? Nicht einmal die Karikatur eines Kapitalisten, wie sie Marx zeichnete, handelt derart faktenfrei. Solche Kapitalisten gibt es offenbar nur in Groschenromanen, Picketty-Sachbüchern, linken Parteiprogrammen und Spiegel-Artikeln...".

 

11.10.2019: Wen´s da nicht gruselt ...

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13.10.2019: Gleichzeitig fällt es schwer, nicht in Häme zu verfallen ...

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15.10.2019: Anna Loos ist großer Fan von "Extinction Rebellion".

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16.10.2019: Es gibt keinen Klimatnotstand. Wider die Hysterie. Wider die Panik. Wider den Wahnsinn. Fritz Vahrenholt.

Apropos. Zitat vom FB-Account von Alexander Wendt:

"Zitat des Tages – WELT, Interview mit dem Klimaforscher Hans von Storch zu dem Buch von Luisa Neubauer:

„WELT: Auf den Schulhöfen werden sich Kinder im Sommer die Füße verbrennen. In der Innenstadt wird eine Kombination aus Abgasen und Hitzeperioden tödliche Auswirkungen für alte und kranke Menschen haben. (...) All das sind keine weit entfernten Zukunftsszenarien, vieles davon werden auch wir noch erleben“, schreiben Neubauer und Repenning.

Sind das konkrete Folgen des Klimawandels, die in den nächsten Jahrzehnten auf uns zukommen?

von Storch: Kinder verbrennen sich die Füße auf den Schulhöfen? Das ist ja eine steile These. Das könnte dann ja nur in den Tropen der Fall sein, weil es zwar in anderen Teilen der Welt auch wärmer wird, aber nicht wärmer als in den bisher wärmsten Gebieten der Erde. Da dort, in den derzeit wärmsten Gebieten der Erde, die Kinder sich nicht die Füße auf den Schulhöfen verbrennen, werden die, die dann auf wärmeren Schulhöfen spielen werden, sich ebenfalls nicht die Füße verbrennen. Um das zu verhindern, setzt man übrigens auch eine alte Technik ein, die man Schuhe nennt.""

 

22.10.2019:

Weiße Bescheid, ne?!

 

24.10.2019:

Klima Hype - die gekaufte Rebellion. Woher das Geld kommt.

Und kurz mal durchschnaufen:

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29.10.2019:

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30.10.2019: Blut klebt an unseren Akkus. Das zeigt sehr schön die Prioritäten.

 

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