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Carolin Emcke hat bekanntlich bei der Inthronisation von Präsident Trump gemeint anmerken zu müssen, man solle dem Ehepaar Trump den Sohn Barron entziehen und einer Pflegefamilie aushändigen. War wahrscheinlich Trump-Kritik satirisch überzogen oder was immer die bei diesen Gelegenheiten so absondern, wenn sie merken, dass sie ins Klo gegriffen haben.

Zu Greta Thunberg hat sie meines Wissens nichts gesagt und dabei wäre das mal ein Fall, bei dem man verbal und so intervenieren könnte, denn hier steht wirklich Kindeswohl auf dem Spiel.

Greta ist 16 Jahre alt, kommt aus Schweden und stemmt seit geraumer Zeit immer freitags die Schule, macht also das, was ich früher von Montag bis Freitag betrieben habe. Sie tut´s fürs Klima, ich tat´s für mich. Greta leidet am Asperger-Syndrom, einer Variante des Autismus´.

Das ist wahrscheinlich auch der Grund für ihre Obsessionen. Sie ist mittels einer 65stündigen Bahnfahrt nach Davos zum weltberühmten Treffen der High Potentials dieser Welt und der, die sich dafür halten gereist, um dort zu verkünden, sie wolle, dass alle sofort in Panik geraten.

Wegen des Klimas, es sei eher fünf nach zwölf. Kenne ich alles noch vom Club of Rome, Global 2000 und den Fotomontagen des stern. Wie das aus- und wir untergegangen ist wissen wir ja, so wie bei "Atom und so".

Greta ist mittlerweile eine Ikone der Umweltbewegung, eine wandelnde Projektionsfläche und nach den Handküssen von Schangklod Juncker mit Anfällen von Allwissenheit und Hybris samt zunehmend frecher werdender Klappe ("Donald Trump ist nur ein sehr gefährlicher Verrückter") auffällig geworden. Sie hat zahlreiche Nachahmer auf der ganzen Welt motiviert. Bei vielen Schulen auch in Deutschland fällt mittlerweile freitags der Unterricht aus, weil die Schüler fürs Klima streiken und den Alten wie mir fette Vorwürfe machen, welche Müllkippe wir ihnen hinterließen, es gehe um ihre Zukunft, die bescheiden sei, wenn nicht pronto etwas geschehe, man sehe ja selbst am Wetter und Gedöns, dass alles die Matten runtergeht. Auch Bärbel Höhn hat das erkannt und die muss es wissen, die war ja mal Ministerin für das Zeug.

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Nur Kleinmütige denken da dann an Schule und Schulpflicht, hier geht es ums große Ganze, wieder mal in Deutschland. Ganz typisch für Merkel-Deutschland anno 2019 rennen die jungen Leute auch scheunentorweit geöffnete Türen ein, Verständnis allerorten, nur ich und einige Ewiggestrige sind der Meinung, Panik sei noch nie ein guter Ratgeber gewesen, es herrsche Schulpflicht, demonstrieren fürs Klima könne man auch nach der Schule und am Wochenende und was sagen wir eigentlich denen, die morgen gegen die weltweite Verfolgung von Christen protestieren und dieserhalb die Penne stemmen wollen. Wahrscheinlich vertröstet man die dann tatsächlich auf den heiligen Sonntag, mal sehen, ich glaube eh nicht, dass wir aktuell das Klima (haha) für derlei Protestbewegungen in diesem Lande hätten. Wären im Zweifel "rechtspopulistisch" und dann ist man fett, vor allem bei der Antifa.

Da stört auch weniger, dass die Galionsfiguren der Grünen wie Katha Schulze nach dem anstrengenden bajuwarischen Wahlkampf nach Kalifornien jetteten, sich beim Eisvertilgen mit Plastiklöffeln und Plastikbecher knipsten, das Ganze mit vergnügten Kommentaren auf Instagram posteten und sich dann über die Reaktionen wunderten. Katha Schulze ist die, die ganz alleine die dritte Startbahn am Franz-Joseph-Strauß-Flughafen verhindert, allerdings knapp 125.000 Flugmeilen bei miles and more stehen hat. In einem Jahr. Von ihren anderen borderlineartigen Kapriolen auf YouTube habe ich schon an anderer Stelle berichtet.

Eine Grüne, deren Namen ich schon wieder verdrängt habe, meldete sich aus dem norwegischen Skigebiet, Flug hin und zurück war natürlich klaro, Cem Özdemir jettete in die Anden und tauschte sich in luftiger Höhe mit einem Lama aus. Instagrambeweise gibt es zuhauf, Langestrecken-Luisa, die personifizierte Humanposse soll hier mal nur kurz erwähnt sein. 

Natürlich sei ihnen der Urlaub gegönnt, es ist nur so, dass sie derlei Vergnügungen anderen nicht gönnen, mir fortwährend ein schlechtes Gewissen machen und schauen, wie sie die Kosten dafür pekuniär und moralisch derart in die Höhe treiben, dass - wenn überhaupt - nur noch Reiche und Parlamentarier den Bimbes dafür haben. Die sonstigen Verbotsorgien sind dabei gar nicht mal berücksichtigt. Es ist schon was dran am Spruch, man müsse sich grün wählen auch leisten können.  

Apropos jetten. Die Flughäfen rund um Davos kamen mit dem Aufkommen nach Auskunft des dortigen Personals jedes Jahr fetter werdender Privatvögel kaum noch klar, heuer waren es 1.500 Privatgeflogene, die via Davos einschwebten. Von wegen Umwelt und so, schon klar.

Gretas Panikauftritt in Davos wurde auch im TV gebracht und man hielt die betretenen Gesichter der Gemaß(anzug)regelten neben ihr auf der Bühne kaum aus, insgesamt kam das so rüber, als habe sie vor der UNO-Vollversammlung gesprochen, bei der sie noch Stühle beistellen mussten. Die Leute vom Schnitt verstehen ihr Handwerk. Pech nur, dass nachher Clips auftauchten, die zeigten, dass sich im ganzen Raum approximativ 25 Leute aufgehalten hatten.

Damit wir uns richtig verstehen – das Mädchen tut mir wahnsinnig leid, ich mache mich nicht auf ihre Kosten lustig, aber der Versuch, aus einem offensichtlich kranken Mädchen eine Art Jeanne d´Arc zu schnitzen ist wie bei ihrer historischen Vorläuferin reine Kindesmisshandlung oder hält es jemand für normal, dass ein 16jähriges Mädchen an nichts anderes mehr als an den menschengemachten Weltuntergang denkt?

Die Eltern sind wie man hört in der Werbe- und Umweltbranche auffallend gut vernetzt

 

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und mir fehlen echt die Worte für das, was die da so treiben, sie und ihre Spießgesellen machen aus ihrer kranken Tochter bewusst ein Objekt, eine Projektionsfläche, auf was zumal deutsche Leitmedien gerne anspringen, auch wenn das "Greta-Modell" ja nichts, jedenfalls nichts Realistisches zu bieten hat, außer verbalem Extremismus und Radikalismus à la zero Emissionen jetzt. 

Heute vermelden die WELT und der Spiegel beispielsweise, der Kohleausstieg könnte auf 2038 verschoben werden (weil jemand gemerkt hat, dass bei uns die Sonne nachts nicht scheint und Energiebunkern wackelig ist, von der (Nicht)Existenz dieser "Stromautobahnen" mal ganz abgesehen), Greta - wir sind beim Vornamen angekommen - finde das aber "absurd". Von anderer Seite wird sie bereits für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Gipfel der grassierenden Infantilisierung aktuell "Frieren gegen den Klimawandel" an der Martin-Luther-Grundschule, die schalten die Heizung ab und verordnen warme Pullis für die ihnen anvertrauten Kleinen als "Zeichen". Der große Reformator hätte dazu wahrscheinlich nur gesagt, aus einem verzagten Arsch komme kein fröhlicher Furz und was der Unsinn solle.   

Und ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode.

Bevor man in medias res geht noch ein Wort zu den verkackten Alten, die nichts außer einer großen Klärgrube hinterlassen und nun von den jungen Aktivisten in den Hintern getreten und zum Jagen getragen werden sollen. Global 2000 und den Club of Rome, dem in Deutschland die bekannte Profi-Wetterunke Mojib Latif als Präsident vorsteht, hatte ich ja schon erwähnt. Ende der Neunziger sollten wir am Ende sein, wir würden dann auch wissen, dass man Geld nicht essen kann, der Rest sei perdu.

Ich habe mich damals schon gefragt, woher die Arroganz kommt anzunehmen, dass Willi Winzig die Welt und ihr Zustand am Arsch vorbeigeht. Der Umstand, dass die Grünen sich etablieren und vor allem reüssieren konnten zeigt doch, dass ein Grundbedürfnis bestand, sich um den Planeten zu kümmern. Was die dann daraus gemacht haben steht auf einem anderen Blatt, klar ist aber, dass die niemals  diesen Erfolg hätten haben können, wenn sich nicht quer durch die Bevölkerung ein ökologisches Gewissen gebildet hätte. Ein Gewissen, das laut und vernehmlich mahnte, denn sonst wäre man wahrscheinlich angesichts der Ausgaben, die seither getätigt wurden, um Luft, Wasser, Böden und Wälder zu verbessern, längst auf die Straße gegangen. Fakt ist, dass die Wälder nicht nur immer noch existieren, Deutschland verwaldet immer mehr, die Luft gerade in unseren Städten ist immer besser geworden, Gewässer sind sauberer, im Rhein schwimmen seit langem wieder Fische und die Ex-DDR hat man auch ökologisch einmal auf links gedreht. Daher lasse ich mir von wohlstandsverwahrlosten Schulstemmern ohne eigene Verdienste keine Vorhaltungen machen, denn vorstehend erwähnte Entwicklungen haben unsere Eltern  und meine Generation bezahlt.

Und wenn du das hier liest,

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weißt du eh, woher der Wind weht. Im "Hambi" haben "Aktivisten" übrigens 50 Bäume gefällt, um sich Baumhäuser zu basteln, eine der schönsten Geschichten, die ich kenne und die mich drastisch an diesen amerikanischen Offizier erinnert, der im Vietnamkrieg meinte, sie hätten die Stadt zerstören müssen um sie zu retten. Erika Steinbach hat im Übrigen getwittert: "Es ist gut, wenn junge Menschen sich engagieren. Es wäre besser,wenn sie dafür selbst etwas zu opfern bereit wären, nämlich ihre Freizeit. In einer Hamburger Schule ist einmal in Monat freier Freitag. An dem schulfreien Freitag wurde dann nicht demonstriert." Upps.

Einen der schönsten Beiträge dazu habe ich auf Facebook gelesen und ich poste ihn hier:

Viva la Revolucion!

Eine Bekannte (Kollegin aus Berlin) hatte heute beim Frühstück eine Familiendiskussion mit ihren beiden Kindern. Die waren gestern schulschwänzen. Für das Klima.

Abends erhielt sie von ihren Kindern auf die Frage: „Wie lange wollt Ihr das durchziehen?" die Antwort: „Solange, bis Eure Generation unserer eine bessere Welt hinterlässt. Eine gesunde Welt. In der wir wieder leben können." (sinngemäß)

Heute Morgen, in Absprache mit ihrem Mann, ging sie auf den gestrigen Abend ein.

Sie sagte ihren Kindern, dass sie darüber nachgedacht habe. Und erkannt hat, dass sich etwas ändern muss.

Zur Klimaverbesserung wird die Familie die beiden Diesel verkaufen. Und nur sich noch ein neues Auto zulegen.
Fortan werden beide Kinder nur noch mit der S-Bahn oder dem Fahrrad zur Schule oder ihren Aktivitäten fahren.

Um Strahlung zu vermeiden bzw. zu reduzieren, ist sie bereit, auf Mobiltelefone zu verzichten. Es wird nur noch eins für die ganze Familie geben. Ohne Flatrate. Das ist gleichzeitig auch viel günstiger.

Das Haustelefon wird, auch um „gefährliche Funkstrahlung" zu reduzieren, wieder eine Schnur haben. Jeder bekommt eins in sein Zimmer.

Klamotten werden, um die Ausbeutung asiatischer Hilfsarbeiter oder gar Kinder zu reduzieren und um klimaschädliche Transportwege einzudämmen, nicht mehr in den einschlägigen Hip-Läden gekauft. Sondern in Nachhaltigkeits-Stores. Davon gibt es reichlich in Berlin. Dass sie nicht immer modisch sind, wird hingenommen.

Tiefkühlpizzen, Burger, Fast Food, Getränke in Plastikflaschen und abgepackte Lebensmittel werden reduziert bis abgeschafft. In einem Stufenplan.

Es wird fortan mehr gekocht. Die frischen Lebensmittel dafür werden auf dem Markt gekauft. Bio muss nicht sein. Wird aber angestrebt. Preisdifferenzen zu den bisherigen Lebensmitteln werden durch gemeinsame Reduktion der Haushaltskasse bzw. der Taschengeldkonten ausgeglichen.
Revolution erfordert Opfer.

Meine Bekannte und Ihr Mann sehen ein, dass sie bislang fast nur Fehler gemacht haben. Daher legen sie die Entscheidungen, das Klima zu verbessern und damit die Erde wieder lebenswert zu machen, in die Hände der Kinder.

Bis Montag Morgen möchte sie daher, dass die Kinder einen Maßnahmenplan entwickeln. Mit dessen Hilfe alles möglichst rasch angegangen wird.

Dazu kann gern auch regelmäßiges Schulschwänzen gehören. Allerdings wird es keine Entschuldigungsschreiben geben. Weder von ihrem Mann noch von ihr. Da das Teil der Revolution ist, müssen das die Kinder selbst regeln.

Termin ist Montag, 7.00 Uhr. Küche.

Bis jetzt haben die Kinder nicht viel dazu gesagt.
Aber es ist ja noch Zeit."

Wie es weitergegangen ist weiß ich, nicht, habe aber eine Vermutung. Das ist grandios, weil es die ganze Malaise auf den Punkt bringt.

Und hier noch ein Pic professioneller Muckerspaßvögel, die am Tropf der GEZ hängen, was die Sache umso ungewöhnlicher macht, aber meine Erfahrungen wiedergibt:

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Nichts gegen jugendliches Engagement, es ehrt sie, ich war ja selber mal jung und gegen ziemlich viel, was sich im Nachhinein als relativ vernünftig erwiesen hat, aber eine Art Kinderkreuzzug gespickt mit Masterminds daraus zu machen ist Vollpanne, zumal ja auch völlig unklar ist, gegen was demonstriert wird. Ist es der Klimawandel an sich, den es schon immer gegeben hat und gegen den zu demonstrieren so sinnvoll wäre wie gegen die Existenz des Neptun zu protestieren oder ist es der menschengemachte Klimawandel, dessen Existenz meines Wissens hoch umstritten ist? 

Greta ist jetzt für den Friedensnobelpreis nominiert, den auch schon Jassir Arafat bekommen hat. Das nächste Kapitel in diesem Werk "Fortschritt für Dummies".

 

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So, wird demnächst fortgesetzt, für heute reicht´s mir.

 

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