17.2.2021:

Ich hatte wirklich gehofft, dass der dogmatische Beton bei gewissen Herrschaften bröckelt wie bei den steinernen Errungenschaften des real gewesenen Sozialismus. Weit gefehlt, die Kemferts dieser Republik bleiben hart, die Alte Grade wankt, sie weicht aber nicht.

Aktuelles Thema die Renaissance der Kernkraft.

Kehrt der Wasserstoff-Verbrenner zurück?

 

26.2.2021:

Kleine Eiszeit ab 2021, 2030, 2050 und was ist mit der Erwärmung? Dieser Artikel zeigt, dass wir nichts bis wenig wissen, und die Wissenschaft ausnahmsweise das tut, was sie soll, forschen, diskutieren, streiten anstatt Ketzer zu verbrennen. 

 

3.3.2021:

Informationen zur Vergrünung der Erde.

11-3-2021

Klimaforscher Bengtsson"Ich hatte Angst um meine Gesundheit und Sicherheit"

Der angesehene Meteorologe Lennart Bengtsson wechselte ins Lager der Klimaskeptiker. Nun macht er einen Rückzieher: Kollegen hätten sich von ihm abgewendet, der Druck sei zu groß geworden.

Von Axel Bojanowski

«Diese Forscher haben eine politische Agenda»

Der Ozeanograph Nils-Axel Mörner stellt sich gegen den Weltklimarat und die Warnungen vor versinkenden Inseln.

Alex Reichmuth

 

 

 

Dabei akzeptiert das Gericht, dass die zu diesem Zweck beschlossenen Massnahmen so einschneidend sein können, dass «dadurch praktisch jegliche grundrechtlich geschützte Freiheit gefährdet ist». Das ist für die Richter nicht nur in Ordnung, es ist geradezu die Pflicht des Staates, solch extreme Massnahmen zu erlassen. Dies leiten sie aus den bekannten wissenschaftlichen Studien ab, welche den in diesem Jahrhundert weltweit noch maximal zulässigen Ausstoss an Treibhausgasen schätzen, der gerade noch mit den Pariser Klimazielen vereinbar ist. Ab Beginn des nächsten Jahrzehnts blieben Deutschland, so stellen die Richter lapidar fest, nach diesen Berechnungen nur noch derart geringe Emissionsmengen zur Verfügung, dass dann «nahezu alle Bereiche menschlichen Lebens (. . .) von drastischen Einschränkungen bedroht sind.

...

Drittens erstaunt, mit welcher Selbstverständlichkeit die Richter extreme Eingriffe in die Freiheitsrechte der Bürger zum Schutz des Klimas in den nächsten Jahrzehnten vorausschauend annehmen. Diese Gewichtungen und Entscheidungen müssen in einer Demokratie zu jeder Zeit den Bürgern bzw. den von ihnen gewählten Abgeordneten überlassen werden, nicht einigen Verfassungsrichtern, die dann voraussichtlich gar nicht mehr im Amt sind.".

 

3.5.2021:

Windkraft gefährlicher als angenommen.

Die Vorsitzende des Bundestags-Umweltausschusses, die Grüne Sylvia Kotting-Uhl, lässt die Katze aus dem Sack. Sie ruft den AfD-Abgeordneten zu: „Allein Ihre Unfähigkeit, sich unter Energieversorgung etwas anderes als Grundlast vorzustellen, das ist so von gestern wie Sie selbst. Die Zukunft wird flexibler sein, spannender, ja, auch anspruchsvoller: nicht mehr nachfrage-, sondern angebotsorientiert, …". Zu gut Deutsch: „Strom gibt es nicht, wenn er gebraucht wird, sondern dann, wenn der Wind weht und die Sonne scheint“. Gesellschaftsklempnerin Kotting Uhl will ein neues Bewusstsein, „dass Energie kostbar ist und sorgsam mit ihr umzugehen ist“. 

Kaffee kochen? Warmes Wasser zum Duschen? PC anschalten? Hängt vom Wetter ab. Liebe Wähler, bedenkt, dass ihr dann nicht mal mehr in die Nachbarländer abhauen könnt, weil ihr den Familien-Tesla nur noch angebotsorientiert laden könnt. Und richtig spannend wird die grundlastfreie Energieversorgung für Aluhütten und industrielle Großverbraucher.

Und hier: Windräder und Insekten.

Und hier: Windräder und das Mikroklima.

 

10.5.2021

Gumpert und der ausgefallene Wettbewerb um die besten Ideen. Hier eine kritische Rezension, die zum Schluss kommt, Gumperts Projekt könne nicht funktionieren.

 

11.5.2021:

" ... Während die radikal-islamische Terror-Miliz Hamas hunderte Raketen auf Israel abfeuert, teilte Greta mit ihren über fünf Millionen Twitter-Followern eine Botschaft der kanadischen Israel-Boykotteurin Naomi Klein (51).

In ihrem Tweet wirft Klein Israel „ein Kriegsverbrechen nach dem anderen“ vor und nutzt den Hashtag „GazaUnderAttack“ (Gaza wird angegriffen). Dazu teilt Klein das Video einer anti-israelischen Propaganda-Seite. ...".

Tschüs Maske.

Und das hier ist ein Fahrzeug von der ...

 

 

Internationale Organisation für Erneuerbare Energien − Innovations und Technologiezentrum (IRENA/IITC)     (Quelle Wikipedia)

Auf Facebook. Hat was:

Volltreffer, ihr Schulschwänzer!

Hervorragende Worte eines Reporters von skynews Australien an die jungen Menschen, die kürzlich für das Klima demonstriert haben:

"Ihr seid die erste Generation, die in jedem Klassenzimmer eine Klimaanlage habt, euer Unterricht erfolgt computergestützt, ihr habt einen Fernseher in jedem Raum, ihr könnt den ganzen Tag elektronische Mittel verwenden.

Anstatt zu Fuß zur Schule zu gehen, benutzt ihr alle Arten von Transportmitteln mit Verbrennungsmotor. Ihr seid der größte Konsument von Konsumgütern in der bisherigen Geschichte der Menschheit. Ihr kauft ständig neue Kleidung, um 'trendy' zu sein obwohl die Sachen vom letzten Jahr noch völlig in Ordnung sind. Kaum jemand von euch repariert seine Kleidung, ihr habt keine Ahnung wie man einen kaputten Reißverschluss auswechselt geschweige wie man mit einer Nähnadel umgeht.

Es wird weggeworfen was das Zeug hält. Euer Protest wird durch digitale und elektronische Mittel angekündigt. Euer Handy, Tablet sind 24h online. Ihr seid mit euren ganzen elektronischen Spielzeugen der größte Stromverbraucher.

Leute, bevor ihr protestiert, schaltet die Klimaanlage aus, geht zu Fuß zur Schule, schaltet eure Handys aus, eure PCs, Xboxen, PS4s und lest ein Buch, macht euer Sandwich selber, anstatt es fertig in Plastikverpackungen zu kaufen.

Nichts davon wird passieren, weil ihr egoistisch seid, schlecht ausgebildet, von Leuten manipuliert, die euch benutzen, und sagen, dass ihr eine edle Sache betreibt, während ihr Spaß habt und den verrücktesten westlichen Luxus genießt.

Wacht auf und haltet bloß euren verwöhnten Mund - Findet die Fakten, bevor ihr protestiert und fangt erst mal bei euch selber an die Welt zu verbessern und erklärt nicht Menschen zu Täter, die ihr ganzes Leben lang nachhaltig gelebt haben".

 

 

22.5.2021:

Gegen ein Anliegen wie Umweltschutz kann man nichts haben, mich ärgert halt nur die Plumpheit der Vorgehensweise von Organisationen wie FFF. Was von ihren eitlen Protagonisten zu halten ist, wurde ja nun schon mehrfach beleuchtet.

Auf einen anderen Aspekt macht die NZZ aufmerksam. FFF wird von den Linken und den Spinnern, in der Regel sind das Synonyme, gekapert, was der sichere Weg in die Bedeutungslosigkeit ist.

" ... Ein Blick auf die Liste der Organisatoren zeigt, was gemeint ist: Anders als 2019, als die grossen Kundgebungen tatsächlich stark von «der Jugend» – von Gymnasiasten etwa – geprägt waren, mischen nun auffällig viele linke NGO und Gewerkschaften mit. Ziel sei es, möglichst viele Leute «durch das Verknüpfen verschiedener Kämpfe» zu mobilisieren, heisst es.

In einem Manifest wird vom Wandel in eine «sozialökologische Gesellschaft» geschwurbelt. Neben dem Einsatz gegen Waldbrände und die Zerstörung von Ökosystemen nennen die Organisatoren weitere Ziele: den Kampf gegen «rassistische Polizeigewalt, Femizide, überfüllte Asyllager und unmenschliche Arbeitsbedingungen». Was hat all das mit Klimaschutz zu tun? ...".

 

4.6.2021:

Ich mag Fritz Varenholt. Ohne viel Tam-Tam und moralischer Überladung offeriert er einige interessante Fakten und Einblicke. Hier auch wieder zur Frage der Erwärmung und ihrer Gründe.

Interessant sind auch die Wortmeldungen zu seinem Beitrag. So war mir nicht klar, dass BASF Ludwigshafen in etwa so viel Strom wie ganz Dänemark verbrauchen soll. Der Bedarf soll sich bei  Wegfall fossiler Brennstoffe verdreifachen.

Und hier ein offener Brief, wie das damals so lief mit Fukushima, dem tollen Ethikrat und der doofen Bevölkerung.

 

9.6.2021:

Und hier noch mal Gumpert, gesehen durch die Brille von Roger Letsch.

 

29.6.2021:

Desertec 3.0. Öko-Wasserstoff aus Afrika. Funktioniert Desertec dieses Mal (endlich)?

 

6.7.2021:

Klimakämpfer!

"Doch nicht nur das. "Arnie" hat den Kampf gegen den Klimawandel zu seiner speziellen Mission erklärt. Bereits zum fünften Mal veranstaltete er unter der Überschrift "Austrian World Summit" ("Österreichischer Welt-Gipfel") ein Treffen rund um das Thema mit hochrangigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Wien. Auch die per Videostream zugeschaltete Klimaaktivistin Greta Thunberg hielt eine Rede."

Und wer so fightet, der darf dann auch mal Erster Klasse zurück übern Teich, nicht wahr?

 

7.7.2021:

Ozeane halten sich nicht an Bundes-Verfassungsgericht

 

13.7.2021:

Niemand bei Verstand kann etwas gegen technischen Fortschritt haben, um die Schöpfung zu schonen und zu schützen. Allerdings ist mit Hüpfen und Hochhalten von Transparenten mit teils gruseligen orthografischen Fehlern nichts gewonnen. Es geht nur mit technisch-wissenschaftlichem Wettbewerb, Innovation und schöpferischem Geist, also lernt schreiben und studiert Ingenieurwesen, Mathe, Physik und Chemie. Ein Beispiel für das was ich meine ist die fortschreitende Entwicklung des Natrium-Ionen-Akkus, der den problematischen Lithium-Akkus allmählich (oder irgendwann demnächst) Konkurrenz zu machen scheint, wie man bei ingenieur.de lesen kann. Oder hier: Ein Start-up entwickelt Wasserstoff aus Biomüll, zwei Fliegen mit einer Klappe. Und ganz generell ist Wasserstoff die Zukunft, sei er blau oder grün.

 

15.7.2021:

Der jährliche Höchsstand der Sonne am 21. Juni, läutet nach dem Kalender den Sommer in Europa ein. Etwa zwei Wochen danach erreicht die kontinentale Landmasse Mitte Juli ihre maximale Erwärmung. Davon ausgehend sollte also der Juli der wärmste der drei Sommermonate sein. Doch wie sich schon das tägliche Wetter oft nicht an Regeln halten will, so halten sich auch die Sommermonate nicht an diese einfache Logik.

Etablieren sich zum Beispiel im Sommer die Hoch- und Tiefdruckgebiete so über Europa, daß sich für Deutschland eine nördliche Luftströmung in Verbindung mit Niederschlag einstellt, so können die Tagestemperaturen in Deutschland auch einmal weit unterhalb der 20-Grad-Marke liegen. Kalte Sommertage gibt es zwar immer mal wieder, doch der kälteste Sommertag liegt weit zurück: Am 4. Juni 1919 wurden in Berlin nur 10,0 °C gemessen!
Normalerweise sorgt das maritime Klima dafür, daß der Sommer während der drei Monate Juni, Juli und August in Deutschland nicht zu heiß und zu trocken wird. Jedoch konnte am 27. Juli 1983 in Gärmersdorf bei Amberg eine Rekordtemperatur von 40,2 °C gemessen werden.

Oft wird Meteorologen die Frage gestellt, ob Jahre mit besonders heißen oder kalten Sommern einem bestimmten Rhythmus folgen. Leider (oder glücklicherweise?) ist jedoch das Klima und auch die Wettervorhersage nur sehr bedingt an so etwas wie "regelmäßiges Auftreten" gebunden. Warme Sommer wie die in den Jahren 1905, 1911, 1917, 1947, 1959, 1975, 1982, 1983 und 1992 werden immer wieder von kalten abgelöst. Hierzu gehören die Jahre 1909, 1913, 1916, 1918, 1919, 1923, 1956, 1962, 1965, 1978, 1985 und 1987. Eine Auffälligkeit in den Reihenfolgen ist nicht zu finden.

Übrigens liegen die besonders heftigen Abweichungen von einem "durchschnittlichen" Sommer in Europa meist schon etwas länger zurück: Schon im Jahr 79 nach Christus herrschte in Italien extreme Hitze, die lange Trockenheit brachte. Im Jahre 886 war der Sommer dagegen so verregnet, daß der Rhein alle Länder verwüstete, die von der Quelle bis zur Mündung an seinen Ufern lagen. Die Anwohner anderer europäischer Flüße mußten mit ähnlichen Problemen kämpfen.
Das gegenteilige Extrem - einmal durch das Flußbett des Rheins zu waten und dabei höchstens feuchte Knöchel zu bekommen - liegt inzwischen 612 Jahre zurück.
Im Jahr 1295 änderte der Rhein nach einer Überschwemmung am 4. August seinen Lauf: Breisach riß vom Elsaß ab und verband sich mit dem Breisgau. Doch knapp 200 Jahre später, im Jahr 1480, kehrte der Rhein durch weitere Überschwemmungen wieder in sein altes Bett zurück.

Aufgrund der wahnsinnige Hitze wurde der Sommer 1387 "der heiße Sommer" genannt. Auch 1473 gab es viermonatige Dürren während sehr warmer Tage. Als Folge der Hitze konnten die Menschen zu Fuß durch die Donau laufen, es stellte sich eine doppelte Blüte und eine zweite Kirschreife ein. Zudem waren die Weine dieses Jahres so schwer, daß sie unverdünnt kaum zu ertragen waren.

1540 war nochmals ein unerhört heißes und trockenes Jahr, das vom 28.2. bis zum 19.9. beispielsweise in Zürich nur viermal Regen brachte. Mailand blieb fünf Monate lang völlig ohne Regen und im Oktober blühten die Rosen ein zweites Mal. Die englische Themse hatte einen so niedrigen Stand, daß Meerwasser bis nach London vordrang.

Quelle: https://www.donnerwetter.de/ecke/specials/990623.htm

 

18.7.2021:

21.7.2021:

Gabor Steingart heute:

Irrtum 1: Der Verbraucher entscheide über die Klimafreundlichkeit der Welt, glauben viele. Deshalb setzt die Politik fast ausschließlich auf der Nachfrageseite an: Sie möchte also bei den Energie-Konsumenten eine Verhaltensänderung herbeiführen. Hausbauer, Autofahrer und Inhaber von Fabriken sollen mit Anreizprogrammen in die alternativen Energien gelockt und mit einem möglichst hohen CO2-Preis an der Fortsetzung ihrer fossilen Tradition gehindert werden. Die Politik bearbeitet den Verbraucher mit Zuckerbrot und Peitsche.

Doch die Angebotsseite wird ignoriert – in den Programmen und in der praktischen Politik auch. Öl-Multis wie Saudi Aramco und National Iranian Oil Co., Gasimperien wie Gazprom und die hinter diesen Konzernen stehenden Staaten Saudi-Arabien, die Islamische Republik Iran und Putins Russland denken nicht daran, die ihnen gehörenden fossilen Bodenschätze zu versiegeln und ihre Geschäftsmodelle einzustampfen. 

Sie kämpfen aktiv gegen die europäische Klimaschutzbewegung, indem sie versuchen, ihre Produkte über den Preis und angesichts einer wachsenden Weltbevölkerung in immer neuen Zielstaaten anzubieten. Das Öl-Kartell OPEC und seine Partnerländer (OPEC+) einigten sich erst am Wochenende auf eine deutliche Erhöhung der Ölproduktion.

Ab August will die Öl-Allianz ihre Tagesproduktion bis auf Weiteres um monatlich 400.000 Barrel steigern.

Sollten die Marktbedingungen es zulassen, werde die noch bestehende Produktionskürzung im September 2022 generell aufgehoben.

Die Angebotsseite weiß, was sie tut: Sollte die Klimaerwärmung ein Grad übersteigen, seien die Auswirkungen „unumkehrbar“; es bestehe die Gefahr, dass dann nur „wenig getan“ werden könne, „um die Situation zu korrigieren.” Das schrieb M.B. Glaser, ein Manager des amerikanischen Ölkonzerns ExxonMobil, in einem internen Memo an die Konzernspitze. Das Memo datiert vom 12. November 1982.

Irrtum 2: Durch die Vorbildfunktion der Europäischen Union würden weltweite Nachahmer-Effekte ausgelöst. Das ist gewissermaßen die Prämisse der milliardenschweren Programme von EU und EZB. Nur leider ist das Gegenteil derzeit richtig.

Durch die Abkehr Europas von den fossilen Brennstoffen dürften die Preise am Öl-, Gas- und Kohlemarkt auch weiterhin fallen, sodass der Pfad einer klimaschädlichen Industrialisierung für viele aufstrebende Staaten und auch für die Länder Osteuropas erst so richtig attraktiv wird. Es kommt also nicht zur Reduktion, sondern lediglich zur Verschiebung der Nachfrage.

Fakt ist: Die Raffineriekapazität, also das Fassungsvermögen jener Anlagen, die das Rohöl veredeln, erreichte 2020 laut BP Statistical Review of World Energy über 100 Millionen Barrel pro Tag. Ein Plus von 20 Prozent seit der Jahrhundertwende.

Der weltweite energiebedingte CO2-Ausstoß hat sich denn auch seit dem Pariser Klimaschutzabkommen nicht gesenkt, sondern um rund 2,5 Prozent gesteigert.

In einer Zukunftsprojektion (siehe Grafik) geht British Petroleum davon aus, dass die erneuerbaren Energien auch im Jahr 2050 nur 22,21 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs decken. Der Löwenanteil kommt auch dann noch aus Öl, Gas und Kohle, die zusammen 66,5 Prozent des Verbrauchs ausmachen.

Irrtum 3: Allein schon durch eine konsequente Klimapolitik in Europa ließen sich die Auswirkungen des Klimawandels wenigstens dämpfen, hoffen viele hierzulande. Auch das dürfte leider nicht der Fall sein. Der Anteil Europas an der CO2-Bilanz der Welt sinkt fortwährend, was vor allem daran liegt, dass die übrige Welt im wahrsten Sinne des Wortes Gas gibt. Im Jahr 1990 kam noch etwa ein Drittel der Klimagasemissionen aus den Ländern der heutigen EU, zuzüglich Großbritannien. In Kürze wird der Anteil unter 10 Prozent liegen.

Ifo-Chef Prof. Clemens Fuest sagt: "Man möchte gern glauben, das der Rückgang der Emissionen, die von der EU verursacht werden, eine wünschenswerte Folge der EU-Klimapolitik ist. Tatsächlich ist es aber in erster Linie das Wachstum der Emissionen aus dem Rest der Welt, das den Anteil der EU schrumpfen läßt."

Irrtum 4: Corona hilft uns auf den Pfad der Tugend. Die Welt habe den Verzicht gelernt. Richtig ist: Die CO2-Emissionen sind weltweit selbst im Shutdown nur um 6,5 Prozent gefallen. Um das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Vertrages zu erreichen, müssten die Emissionen jährlich bis 2030 um 7,6 Prozent schrumpfen. Im Klartext: Selbst der Dauer-Shutdown bringt uns nicht weiter. Corona hat – umgekehrt – gezeigt, was für einen brutalen Eingriff die Umsetzung der Pariser Klimaziele in die heutige Weltwirtschaft bedeutet.

Irrtum 5: Die Hilfspakete und Konjunkturprogramme werden der Dekarbonisierung der Industriegesellschaft einen kräftigen Schub verleihen. Doch diesen Schub gibt es bisher nur in den Redetexten von Ursula von der Leyen. Von den Konjunkturprogrammen und Hilfspaketen in globaler Gesamthöhe von 16 Billionen Dollar (knapp 13,6 Billionen Euro) fließen lediglich 380 Milliarden, also keine 2,5 Prozent, in saubere Energien. Das stellte gestern die Internationale Energieagentur IEA klar.

Sie rechnet für 2023 daher mit einem neuen Rekordhoch bei den CO2-Emissionen – 3,5 Milliarden Tonnen mehr Kohlendioxid als im Pariser Klimaschutzabkommen für das Jahr 2023 vorgesehen. Der Green Deal der EU-Kommission gehört für Prof. Fuest daher auch „in den Bereich des politischen Marketing“.

Fazit: Es hieße den genannten fünf Irrtümern einen sechsten hinzuzufügen, wollte man auf einen aktiven Klimaschutz verzichten. Das darf nicht die Konsequenz sein. Aber: Die deutsche Klimapolitik muss aus dem Irrgarten der Illusionen und Sehnsüchte befreit und in die Welt der Realpolitik überführt werden.

Klimaschutz funktioniert global – oder gar nicht. Und das Bundeskanzleramt liegt nicht im Romantik-Tal.

 

22.7.2021:

Niedersachsen rüstet kulturell auf. Die Windenergie, sprich die Windrotoren seien mittlerweile "Teil der Kulturlandschaft". Bäume erkennbar nicht (mehr), deshalb werden pro Spargel durchschnittlich 4.000 qm Wald abgeholzt oder der Wald "behutsam geöffnet", wie es der dortige SPD-Minister bezeichnete. Es dürfte sich um die neuen Monstertürme handeln, deren Umkippen mit Stahlbeton im vierstelligen Tonnenbereich pro Rad verhindert wird und nach dem Ende der Lebenszeit des Spargels im Boden verbleibt. Widerstand bedeutet defätistischen Zweifel am Endsieg und ist daher mit Stumpf und Stiel auszurotten. Der Landesverband Erneuerbare Energien Niedersachsen/Bremen (LEE) formulierte daher auch „Ausweichmanöver und Verweigerungshaltung einzelner Kommunen sind angesichts des dramatisch voranschreitenden Klimawandels mit all seinen Folgen nicht mehr akzeptabel und unverantwortlich“.

Totschlagrhetorik.

 

29.7.2021:

Gabor Steingart:

Innovation „made in Germany“: In Salzgitter soll die Wasserstofftechnologie erstmals das Labor in Richtung Serienproduktion verlassen. Der französische Bahntechnikhersteller Alstom sieht sich weltweit führend in der Entwicklung von Schienenfahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb und will diese Position in den nächsten Jahren ausbauen.

Das dafür erforderliche Entwicklungszentrum des Konzerns steht in Salzgitter, wo seit 2014 an einem mit Wasserstoff angetriebenen Regionalzug gebaut wird. Noch in diesem Jahr geht das Fahrzeug in die Serienfertigung." 

  

6.8.2021:

Die Atlantische Umwälzströmung - abgekürzt AMOC - ist so schwach wie nie zuvor in den vergangenen 1000 Jahren, zeigt eine neue Studie. Das könnte für die Menschheit dramatische Folgen haben. Denn die Strömung ist eines der Kippelemente des Erdklimas und steht offenbar kurz vor dem Zusammenbruch.

Die Atlantische Umwälzströmung (Atlantic Meridional Overturning Circulation, kurz AMOC) steht schon lange unter besonderer Beobachtung der Klimawissenschaftler. Sie gilt als eines der Kippelemente des Erdklimas, ebenso wie das Grönlandeis, der Jetstream und der Amazonas-Regenwald. Die Experten gehen davon aus, dass Veränderungen an diesen Elementen überproportional große Folgen haben."

 

9.8.2021:

Vergangenheit immer kälter, IPCC-Bericht immer heißer

Im neuen Bericht des Weltklimarates (IPCC), der heute erscheint, wird die Vergangenheit kaltgeschrieben, womit sie viel besser in die politisch erhitzte Gegenwart passt. Eine erste Analyse.

 

7.9.2021:

MONTAG, 30. AUGUST 2021

Bilanz der vergangenen Monate"Einer der nassesten Sommer seit zehn Jahren"

Und hier: Die andere Stimme.

 

22.9.2021:

Die Chinesen beschreiben ein auswegloses Dilemma mit der Formulierung "einen Tiger reiten und nicht absteigen können". 

So geht es VW-CEO Diess, für den ich aber weniger als null Mitleid habe. Diess wanzt sich bekanntlich an alles heran, was "Klima retten" krächzen kann und doch musste er sich auf der diesjährigen IAA von Greenpeace u.a. mit dem Begriff "Greenwashing" abmeiern lassen, zuhause wurde derweil sein Haus optisch aufgehübscht, unter anderem von links-grünen Klima- und Weltrettern mit dem originellen Slogan "Enteignet Diess". Sign of the times, aber das ist ein anderes Thema. Dies begreift einfach nicht, dass ihn eine bestimmte Klientel niemals akzeptieren wird, denn was immer er tut, um zu gefallen, es ist ist falsch oder zu wenig. 

Diess will nun anders als beispielsweise Wolfgang "Mr. Fresh Air" Reitzle Dirigismus. Kohle abzocken, um den Kunden zu erziehen, und einseitig Batterietechnologie in den Autos, ich nehme an, für alles andere wäre VW auch nicht gerüstet. Die Zulassungszahlen der E-Kisten sind beeindruckend, werden aber wie eine lausig zubereitete Schaumspeise in sich zusammenfallen, wenn die milliardenschwere Subventionen wegbrechen, die aus den Taschen des Steuerzahlers oder dem von den nachfolgenden Generationen auszugleichenden Dispo unter anderem in die VW-Taschen wandern.

Der Staat soll es richten, durch drohen, erziehen und zahlen auf ein einziges Gleis zwingen, das ist Diess´ Credo. Ob das dann die bessere Technik ist, weiß man nicht, die anderen wie Wasserstoff oder E-Fuels hatten schlicht keine Chance. Teufelszeug, hört man Reitzle zu. Vollkommen wirr wird es bei Diess aber, wenn er die Wasserstofftechnologie zurückweist mit dem Argument, dann müsse der Wasserstoff "grün" sein, aber gleichzeitig die Hände ringt, weil die E-Kisten noch bis voraussichtlich 2038 u.a. mit dreckigem Kohlestrom fahren.

Klarstellung: Diese Äußerungen hat Diess gegenüber seinen Interviewern vom Team Steingart getätigt. Ich bedauere, dass man ihn vom Haken gelassen hat. 

 

28.9.2021:

Zum Thema Kernkraft die NZZ unter dem Motto Blackout ist schlimmer als Corona:

"In der Schweiz ist die Sicherheit der eigenen Stromversorgung bald nicht mehr garantiert. Dabei zeigt sich immer deutlicher, dass die Dekarbonisierung von Industrie und Verkehr ohne Kernkraft nur schwer zu schaffen ist. Die Politik sollte deshalb das Verbot des Neubaus von Reaktoren überdenken."

 

4.10.2021:

Neues vom "hippen Antisemitismus". In Mailand lässt sich die Thunberg-FFF-Entourage mal wieder mit israelfeindlichen Schals ablichten.

Volker Beck (sonst nicht so mein Fall): „Der Kampf gegen den Klimawandel ist global. Wer davon träumt Israel auszulöschen, kann dabei kein Bündnispartner sein“. Beck ist Geschäftsführer des Tikvah Instituts.

Michael Wolffsohn: "Auf den Zug von FFF springen viele, weil weltweit Massen ’gegen die Klimakatastrophe kämpfen’. FFF ist die weltweit beste und zudem kostenlose Werbeplattform. Auch viele Israelfeinde nutzen sie. FFF muss sich fragen lassen, ob man bereit ist, für den Wortkampf gegen die Klimakatastrophe eine neue Judenkatastrophe hinzunehmen.“

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