Einer der weisesten Sprüche die ich kenne, stammt – man glaubt es kaum – von Klaus Kinkel. Kinkel meinte, die Diskussion mit Vegetariern werde anders, wenn sie eine Wurstfabrik geerbt hätten.

So ist es Frau Schwesig, Küstenbarbie und Erfinderin der Antifa-Hymne „Seid umschlungen ihr Millionen Euronen“ widerfahren.

Wir können uns alle noch an die öffentlichen Aufrufe zur Sachbeschädigung und sozialen Ächtung erinnern, die sich gegen Eigentümer schwerer Geländewagen (wie mich) richtete. Natürlich hat man nicht gesagt, haut denen auf die Schnauze und demoliert anschließend die Kiste, das ging subtiler.

Und die Ersatzreligion Umwelt musste auch herhalten, spätestens da bist du bekanntlich echt fett.

Leider perlte das Ganze folgenlos an meinem fettigen Gefieder ab.

So wie an dem von Frau Schwesig wie sich nun zeigt.

Denn eines der Merkmale einer bestimmten Politikergattung ist die vom Wasser predigen und Wein saufen. So wie Einrichtungen, die eigentlich der Caritas, also der christlichen Nächstenliebe verpflichtet sein sollten, die allerallerschlimmsten Arbeitgeber sind wie ich als Arbeitsrechtler mit knapp dreißig Jahren Erfahrung feststellen musste, so sind speziell die Politiker die schlimmsten, die ständig die Worte „sozial“, „Gerechtigkeit“, „Willkommenskultur“ , "gegen Hass" und „Umwelt“ im Munde führen.

So eine ist Frau Schwesig, denn sie wollte jetzt als Chefin von MeckPomm endlich auch mal so eine megafette Kutsche haben, was geht sie ihr saudummes Geschwätz von gestern an. Begründung war, na ja, wir werden ja alle älter, aussteigen und so, ein Argument, das sie früher bei Anderen sicher nicht hätte gelten lassen. Stephan Paetow ist vielmehr der Meinung, das habe eher daran gelegen, dass alle anderen blonden Mütter von Kindern, die dieselbe Privatschule besuchen wie die Schwesig-Zöglinge auch sone Dinger haben.

Wie auch immer, die AfD bekam davon Wind und machte umgehend eben diesen, worauf die SUV-Pläne in die Tonne gekloppt wurden. Pest und Cholera, jetzt muss sie weiter mit der S-Klasse vorlieb nehmen.

19.5.2018

 

2000 Polizisten. Das musst du heute aufbieten, um der größten deutschen Oppositionspartei die Durchführung ihres Parteitages in Augsburg zu ermöglichen.

22.5.2018

 

 

Upps. Stellvertretender Kreisvorsitzender des AfD-Verbandes Günzburg ist ... der DGB-Vizechef des dortigen Landkreises Walter Metzinger, der von den Linken gewechselt ist, weil er den - zutreffenden - Eindruck hatte, die Linke schiele nur noch auf Flüchtlinge und habe ihre eigene Klientel aus den Augen verloren. Schnappatmungsalarm. 

25.5.2018

 

 

Der mir bisher völlig unbekannte Anton Friesen besuchte einen Bürgerdialog im thüringischen Zella-Mehlis. Nachdem er mit zwei Begleitern wieder wegfuhr, bemerkte er erst eine Unwucht der Reifen seines Fahrzeuges und anschließend lockere Radmuttern an allen vier Rädern. Ich denke, einen Marderschaden können wir ausschließen. Problem ist, dass Friesen für die AfD im Bundestag sitzt. Zufälle gibt´s. Mal stehen was der Staatsschutz ermittelt. Wenn es das ist was ich denke, dann ist das ein Mordversuch aus politischen Gründen und Hass. 

26.5.2018

 

Warum ich aus dem deutschen PEN austrat.

Der medial durchaus multipräsente deutsch-schweizerische Journalist Burkhard Müller-Ulrich ist aus dem deutschen PEN ausgetreten und hat das nun begründet. So wie sich das liest, scheinen die dort beim Verband geistig nie über 1989 hinausgekommen zu sein, weshalb der Müller-Ulrich´sche Schritt ebenso honorig wie folgerichtig war, jedenfalls dann, wenn man einen Arsch in der Hose und ein knöchernes Rückgrat sein eigen nennt. Man kann sich vorstellen, was diese Jakobiner jetzt mit ihm anstellen. Seiner Schreibe nach muss man aber davon ausgehen, dass das wie bei der Eiche und dem Schwein laufen wird. Guter Mann. 

28.5.2018

 

 

Ist der Ruf erst ruiniert, lebt´s sich völlig ungeniert, wird sich Michael Müller gedacht haben, als er letztes Wochenende über seinen offiziellen Twitter-Account verbreiten ließ, Zehntausende in Berlin (andere Gazetten sprachen von zehntausenden "Berlinern") seien auf der Straße gegen die AfD-Demo. Das sei "ein eindrucksvolles Signal für die Demokratie und Freiheit, gegen Rassismus und menschenfeindliche Hetze", wie gehabt sehr originell und so neu. Die AfD Berlin will ihn jetzt vor den Kadi zerren und einen zweiten Fall Reker schaffen. Viel Glück.

Noch ausgefeilter lieferte die Amadeu-Antonio-Stiftung, die "gegen Hass" mit den Worten twitterte, ganz Berlin hasse die AfD.  Bestätigt meine Meinung über die geistige Kapazität, die bei denen waltet.

28.5.2018

 

 

Stichwort Antisemitismus der AfD. Am 9.6. wird es in Berlin wieder zu einem dieser ekligen Quds-Aufmärsche der Fans des iranischen Henkerregimes kommen. Die AfD Berlin hat nun am 17.5. den Antrag eingebracht, "die Mitglieder des Abgeordnetenhauses von Berlin verurteilen die (...) Demonstration als Plattform für antisemitische Propaganda", was sich für mich gut und vor allem berechtigt anhört. Too much für die übrigen Herrschaften. Das Ganze landet jetzt erst einmal im Innenausschuss, wird dort einmal auf links gedreht, in weitere Ausschüsse weitergereicht und landet dann - lange nach dem 9.6. - wieder im Plenarsaal. Dit is Balin. Jeil, wa?

28.5.2018

 

 

Vom friedlichen und bunten Protest gegen die AfD-Demo in Berlin letztes Wochenende.

Apropos: Ich demonstriere für die AfD. Ich bin Grieche – und kein Nazi!

29.5.2018

 

 

Nur damit es nicht in Vergessenheit gerät, wenn sich Herr Gauland mal wieder im Ton vergriffen hat und diesen und jenen jagen will - die Generalsekretärin der CDU bezeichnet AfD-Wähler als Ratten. Ok, dachte ich mir, passt irgendwie, höriger als die Annegret kann man als Merkel-Fan nicht sein, sie hat wahrscheinlich gedacht, sie tut da was Gutes und da sind ihr die Gäule durch, auch wenn wir das mit der Bezeichnung von (ehemaligen) Mitbürgern als Schädlinge schon mal hatten. Auch hat sie möglicherweise vergessen, dass ein Gutteil dieser Wähler von der Fahne gegangenes Parteivolk der Schwarzen ist, das einem ehedem doch so lieb und teuer deuchte. Aber ist es so einfach? Oder hat sie die Sage einfach nicht verstanden?  Hält sie AfD-Wähler für Kinder, die der Betreuung und Beaufsichtigung bedürfen? Oder doch für Ratten, die man ratzeputz in der Weser ertränken sollte? Es bleiben Fragen. Wir harren der Aufklärung und kichern bis dort über so viel Dummheit.  

29.5.2018

 

 

"Entmieten" und "Sauft nicht beim Blauen". Man könnte sich gruseln. Die Verwaltung will aus offensichtlich politischen Gründen den Pachtvertrag mit einem Wirt kündigen, der u.a. auch die AfD beherbergt und hast du nicht gesehen fliegen die Steine in die Scheiben. Das sind keine privaten Frankfurter Entmietprofis, über die sich "Monitor" erregt, wir sprechen hier von der öffentlichen Verwaltung, die sich wie auch immer der Antifa zu bedienen scheint. Wem da nicht die Analogien vor den Augen tanzen ... 

29.5.2018

 

 

Untersuchungsausschuss und Flüchtlingspolitik, die AfD macht Ernst.

31.5.2018

 

 

Vogelschiss!

Mit Alexander Gauland ist es wie mit Ralf Stegner. Nur andersherum. Würde Ralf Stegner mal etwas Vernünftiges oder gar Intelligentes sagen, würde ich trotzdem nicht meinen, dass er vernünftig oder intelligent ist.

Das liegt an dem, was er vorher immer gesagt hat, weshalb das aufgefundene Korn das Huhn nicht sehen macht.

Mit Katrin Göring-Eckardt oder Annalena Baerbock geht der Spruch übrigens auch.

Ich muss bei einer Äußerung also mehrere Schritte zurücktreten und das Oeuvre in seiner ganzen Pracht betrachten, in welchen Kontext passt die dem TÜV vorzufahrende Äußerung?

Ich war entsetzt über diese Vogelschiss-Rede, in der Gauland vor der JA, bei der man immer noch nicht weiß wohin deren politische Reise geht, davon sprach, dass gemessen an 1000 Jahren deutscher Geschichte die NS-Zeit ein Vogelschiss sei. 

Erster Reflex war natürlich, da wird der Holocaust relativiert, auch wenn ich in einer abgelegen Kammer meines zugegeben kleinkammerigen Gehirns vermutete, er stelle eine Verhältnisrechnung an. Der Aufschrei war entsprechend und ich denke mir, es hat mehr als einen zaudernden Nochnichtwähler der AfD gegeben, der jetzt zurückgezuckt ist. Verstehen würde ich es.

Aber ging es wirklich um eine Relativierung des Holocaust und ich meine hier nicht das übliche "Wir müssen diese gottverdammte Chose im Kontext lesen"?

Hört man die Rede, dann kann man bei nötiger Gegnerschaft aus den Vorworten zum Vogelschiss so etwas wie ein Lippenbekenntnis heraushören, auch wenn sich Gauland ganz klar zur deutschen Verantwortung und Verantwortlichkeit bekannt hat. 

Also ist die Frage, WER hat das gesagt? Ist Gauland ein Holocaust-Relativierer, wie man nach der Rede meinen könnte?

Ich habe recherchiert und war wirklich willens, einen Gauland-Antisemitismus zur Kenntnis zu nehmen, wenn es ihn geben sollte. Kritischer als beispielsweise der SPIEGEL kann man über die AfD nicht berichten. Dieses Fundstück jüngeren Datums ist aber typisch. Überschrift noch na ja, dann der halbfette Text, ein mir nicht bekannter Bundesbeauftragter werfe der AfD vor, das politische Klima rauer gemacht (was stimmt, das war aber auch höchste Zeit, nichts ist schädlicher als wenn sich alle in einem Parlament einig sind) und "den Erinnerungskonsens aufgekündigt zu haben". Oha, dachte ich, jetzt kommt´s. Es kam aber nichts im dünn gedruckten Text, nichts, rien, nada, nothing. Im Gegenteil. Zähneknirschend musste man nach dem Ausflug zum vermaledeiten Björn Höcke konzedieren, dass "sich die AfD als Verbündeter Israels und der jüdischen Verbände darstelle", das sei aber - so der komische Beauftragte - "ein durchsichtiges Manöver, das sich gegen die Muslime richte". Das war´s. Keine Erklärung für die angebliche Aufkündigung des Erinnerungskonsens´, auch hier nichts, rien, nada, nothing.   

Stattdessen - wie man liest, hat sich Gauland hinter die Entscheidung des US-Präsidenten gestellt, die Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, denn Jerusalem sei nun einmal die Hauptstadt Israels und der immer wieder verschobene Umzug sei beschlossene Sache gewesen lange bevor the Donald im Weißen Haus einzog, was stimmt.

Mehr noch aber hat mich die Gauland-Rede zum 70. Jahrestag des Bestehens des Staates Israel beeindruckt, denn hier spricht ein Mann, der ohne Wenn und Aber die deutsche - und nicht zu tilgende - Verantwortung eingesteht und daraus sogar die Pflicht des heutigen Deutschlands filtriert, der einzigen Demokratie im Nahen Osten, den Kindern und Enkeln der Opfer unserer Gräuel zur Not auch militärisch beizustehen, wobei er feststellt, dass Israel angesichts eines grassierenden muslimischen Antisemitismus mittlerweile am Brandenburger Tor verteidigt werde. Hat man auf den Sonntagsrednerbänken sicher nicht gern gehört. 

Gauland hätte schweigen oder die üblichen Phrasen abdrücken können, das hat er nicht getan, die Rede war getränkt von Herzblut.

Daher bin ich mir mittlerweile absolut sicher, dass er nicht den Holocaust als Vogelschiss bezeichnet hat, sondern den Zeitraum.  

Und so gesehen kann ich ihm nur die politische Dummheit vorwerfen, zur Unzeit das Falsche gesagt oder besser etwas theoretisch und grundsätzlich ja Richtiges mit dem falschen Zungenschlag von sich gegeben zu haben.

Anstatt den BAMF-Skandal und damit vielleicht auch irgendwann diese Kanzlerin köcheln und langsam gar werden zu lassen, hilft er beim Ablenken. Doof.

4.6.2018 

 

Hier nun die fraglichen Teile der Rede selbst. Nazi?

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Das Imperium hat nun zurückgeschlagen, mit den ihm eigenen Mitteln und dem ihm eigenen Geist. Mit den Worten "Kein Badespaß für Nazis" hat ein linker Freigeist Herrn Gauland beim Baden die Klamotten geklaut, ihn geknipst und das Bild viral gehen lassen.

Und die gerade auf 5% zutaumelnde FDP macht sich via Fraktion bei Twitter über Gauland lustig mit den Worten, immerhin hätte ihm ja kein Vogel auf den Kopf geschissen.

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Es geht aber noch viel viel besser. Die taz hat das hier veröffentlicht mit dem Titel "Scheißbefehl!" (und immer dran denken, das sind die, die Hass so unerträglich finden). Und nein, lustig ist das auch nicht.

 

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Es muss sich aber um linken Humor gehandelt haben, wir wissen alle, das Buch dazu hat zwei Seiten. Warum? Na darum. Brüller!

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Die JF hat sich mal die Mühe gemacht, die gesammelten Scherzkeks-Tweets zusammenzustellen. Ich hab nichts gegen Veräppeln, aber es ist eine Todsünde beim Veräppeln, den eigenen Hass derart durchschimmern zu lassen wie hier. Dann wird aus Veräppeln armselige Verhöhnung.

6.6.2018

 

 

FckAfD. Gegen Hass, gegen Rassismus, gegen Diskriminierung und Ausgrenzung. Ja ja.

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6.6.2018

 

Das MeckPomm-Schiedsgericht hat Holger Arppe aus der Partei geworfen. Gut, schnell und richtig.

6.6.2018

 

 

Über 60% der in Deutschland lebenden und an der Wahl teilnehmenden Türken haben bei den türkischen Präsidentschaftswahlen aktuell für Herrn Erdogan gestimmt, was manchen rot-weißén Jubelkorso ausgelöst und hier für Verstimmung gesorgt hat. Man beklagt zurecht, dass diese Herrschaften hier jede Freiheit und alle Annehmlichkeiten genießen, ihren Landsleuten vor Ort aber zu Gunsten des eigenen guten Antikartoffel-Feelings solche Dinge abschneiden. Gut und schön, aber was hat das mit der AfD zu tun? Nix, es sei denn, man hieße Cem Özdemir, der auch noch aus dem ungeeignetsten Beispiel irgendeine noch so bescheuerte  Verknüpfung mit der AfD basteln will, wie man an diesem Tweet sieht.

Dushan Wegner hat daraus Folgendes gebastelt:

– Herr Özdemir, wie finden Sie das Wetter? – Es regnet und das macht traurig. Wie die AfD. – Wie ist die Suppe? – Salzig. Salz in die Wunde ist auch die AfD. – Und die Gesundheit. – Etwas Husten. So richtig krank ist aber die AfD! – Und sonst so? – AfD! Überall AfD! (zittert)

25.6.2018

 

Farid Bang - der mit dem definierten Körper - hat Alice Weidel in einem seiner Sprechdelirien als "Nazi-Bitch" und "Nutte" bezeichnet, ferner den Wunsch geäußert, ihr das Nasenbein zu brechen. Frau Weidel hat sich gegen einen Rap-Poetry-Slam und für eine schnöde Unterlassungserklärung entschieden, die Herr Bang (sagt man so?) auch kleinlaut unterzeichnet hat, womit er Frau Weidel nicht das Nasenbein gebrochen, sondern sich selbst mit Anlauf in den Arsch getreten hat.

26.6.2018

 

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