Und wieder hat es meine Heimatstadt getroffen. Am vergangenen Donnerstag wurde der Allgemeinmediziner Dr. Joachim Tüncher kurz nach Öffnung der Praxis erstochen. Der Täter, ein 26jähriger somalischer Asylbewerber drang in die Praxis ein, suchte das Behandlungszimmer auf und stach sofort auf den Arzt ein. Dr. Tüncher versuchte noch seine Angestellte zu Hilfe zu rufen, die auch herbeieilte, den Mord aber nicht verhindern konnte und selbst verletzt wurde, gottlob wohl nicht schwer. Der Täter flüchtete, konnte aber in der Freiburger Straße gestellt und verhaftet werden. Laut Staatsanwaltschaft sitzt der Mann mittlerweile auch, weil die Haftrichterin Haftbefehl wegen Mordes erlassen hatte.

Die Tagesschau hat darüber nicht berichtet, wie gewohnt nur ein lokales Ereignis, was aber sauer aufstößt, weil selbst die New York Times einen Artikel brachte. Ich hoffe, das fällt diesen Gniffkes jetzt final auf die Füße.

Dazu passt, dass Offenburg mittlerweile Freiburg als Kriminalitätshauptstadt abgelöst hat.

Das liegt auch daran, dass die Fälle von Gewaltkriminalität in Offenburg zunehmen, wie man hier, hier und hier sehen kann. Die Liste ist wahrscheinlich nicht abschließend, erstaunlich ist, aber, dass wir hier über einen Zeitraum von gerade mal drei Monaten sprechen und so was kannte ich bisher von unserem verschlafenen Nest nicht und ich lebe schon länger hier in der Gegend. Und da muss man gar nicht mal die Saufgelage und Drogengeschäfte im Pfählerpark erwähnen, die die Anwohner und Passanten um Ruhe und Sicherheit bringen. Immerhin gibt´s jetzt mehr Polizeipräsenz hat das Land versprochen und über eine Videoüberwachung wird auch debattiert.

Und der Herr Strobl hat nach der Ermordung von Herrn Dr. Tüncher auch den "Missbrauch des Gastrechts" und die "volle Härte des Rechtsstaats" aus der Besenkammer geholt, waren verstaubt, aber noch körperlich anwesend.

Mittlerweile gibt es eine Facebookseite namens "Freiburg Crime", die speziell Vorgänge in unserer Region postet.

20.8.2018

 

 

 

Eigentlich wollte ich nicht ulfkotten, aber manchmal ist man schon sprachlos. Hier zeigen Polizeibeamte aus Sachsen, wie man es nicht gegenüber renitenten Gästen macht, hier ein Bericht aus der weiteren Umgebung, der zeigt, dass die in NRW angeschafften Schutzwesten für Behördenmitarbeiter vielleicht kein rausgeschmissenes Geld sind.

Und hier, hier, hier und hier gibt es Berichte, was die letzten zwei bis drei Tage so abging.

Nicht Anlass genug für die grüne Spitzenkandidatin Katharina Schulze, am 19.8. bei dieser mehrdeutigen Erklärung auf ein "love it" zu verzichten.  

 

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20.8.2018

 

 

 

 

An sich klar, aber immer wieder notwendig: Alexander Wendt und die unausrottbare "Oktoberfest-Fama".

23.8.2018

 

 

 

In Abensberg hat eine Asylunterkunft gebrannt. Es waren nicht die Rechten, es war ein 19jähriger dort lebender Afghane, der mit dem Kanister Benzin auf Boden und Wände schüttete, alles ansteckte und davon radelte. In der Einrichtung lebten auch Familien mit Kindern.

23.8.2018

 

 

 

Rollback-Wetterleuchten? Bei einer Messerstecherei auf dem Stadtfest in Chemnitz wird ein Mann getötet, das Fest abgesagt. Am nächsten Tag soll sich eine ungesunde Mischung junger Chemnitzer Männer zusammengerottet haben, der Meinung gewesen sein, der Staat sei nicht mehr Herr im eigenen Haus und sollen Jagd auf Ausländergruppen gemacht haben, ehe die Polizei sie stoppen kann.  

Und so ...

 

 

 

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... hat die Oberbürgermeisterin reagiert. Sie ist "entsetzt", nicht über die Bluttat, sie ist "entsetzt" über die Reaktion in den Straßen Chemnitz´. Kann man sein, aber das "Entsetzen" punktuell zu artikulieren, ist genau die Denke, die zu den aktuellen Zuständen geführt hat, insbesondere wenn man bedenkt, dass der Getötete wie man liest Frauen zu Hilfe kommen wollte. Man dürfe sich "nicht gefallen lassen", dass "die Menschen noch mehr Angst kriegen". Nicht zu fassen.

Und wie man in linken Humanistenkreisen die Sache sieht, zeigt sich hier ..

 

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Nachtrag: Die Staatsanwaltschaft hat nun Haftbefehl gegen einen Syrer und einen Iraker beantragt, die mehrfach auf den Mann eingestochen haben (sollen).

26.8.2018

 

 

 

Ohne Worte

28.8.2018

 

 

 

 

 

#chemnitz.

Was weiß man?

Es ist schwierig, sich aus der Fern einen zutreffenden Eindruck zu verschaffen, alle Meldungen sind interessengesteuert.

Laut Tichys Einblick rief die lokale AfD am 26.08. nach dem Mord zu einer Spontandemo zum Gedenken an das Opfer auf. Etwa 100 Demonstranten erscheinen, alles bleibt friedlich, so die Polizei. Gleichzeitig ruft "Kaotic Chemnitz" zur Demo auf, einer Vereinigung im Hooligan-Dunstkreis. Hier erscheinen ca. 1.000 Teilnehmer, die markige Sprüche ("Unsere Stadt, unsere Regeln", "Wir sind das Volk", "Lasst uns zusammen zeigen, wer in der Stadt das Sagen hat")  skandierend durch die Stadt ziehen, darunter offensichtlich bekannte Neonazis. Die Polizei ist wegen des Stadtfestes unterbesetzt, das Fest wird um 16:00 Uhr beendet, wohl aus Sicherheitsgründen und nicht wegen des Mordes, der auch außerhalb des eigentlichen Festgeländes stattgefunden haben soll. Über Übergriffe auf Migranten berichtet TE aber nicht. 

Focus berichtet, dass es anlässlich dieser Demo vier Anzeigen gegeben habe, zwei wegen Körperverletzungen, eine wegen Bedrohung und eine wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Es habe auch vereinzelt Flaschenwürfe gegeben.

Die Polizei Sachsen hat zu Sonntag das hier gepostet

Selbst gelesen habe ich über Twitter, dass die Antifa zu Gegendemos bereits für den 26.08.2018 aufgerufen hatte und von Gegendemos wird auch berichtet.

Am Montagabend, 27.08. demonstrieren laut AfD Tausende friedlich in der Innenstadt von Chemnitz nach einem Aufruf von "Pro Chemnitz". Die Demo löst sich nach Ende schnell auf, laut Polizei Sachsen werden einige Teilnehmer anschließend von mehreren Gegendemonstranten teilweise krankenhausreif geschlagen. 

Getötet wurde ein 35jähriger, offensichtlich sind noch zwei weitere Deutsche teils schwer verletzt worden.

Hier übrigens ein Bericht über das Chemnitzer Stadtfest 2017. Man hat es nicht nur nicht geschafft, in dem seither vergangenen Jahr für Entspannung zu sorgen, man musste vielmehr das hier verzeichnen, da darf sich die "entsetzte" Oberbürgermeisterin gerne an die eigene Nase fassen.

Und hier ein sehr sachlicher "Appell an alle Chemnitzer". Sachlichkeit in dieser hoch emotionalisierten Situation ist das Gebot der Stunde und die erkennbar nicht integrierbare und offensichtlich völlig beratungsresistente Sawsan Chebli versagt erneut krachend, wenn sie auf Twitter eindeutig zu Gewalt aufruft:

"Rechte werden immer stärker, immer lauter, aggressiver, immer radikaler, immer selbstbewusster, sie werden immer mehr. Wir sind mehr (noch), aber zu still, zu bequem, zu gespalten, zu unorganisiert, zu zaghaft. Wir sind zu wenig radikal. #Chemnitz #NoAfD

– @SawsanChebli, 27.8.2018 (archive.is)"

Wer ist denn da "wir"? Das ist ein Aufruf zur Gewalt, das ist Hass, das ist Ausgrenzung in Reinkultur. Kreaturen wie Frau Chebli haben mit ihrer Einäugigkeit genau die Dämonen erst geschaffen, deren Auftreten sie nun beklagen.

Unfähige wie Markus Frohnmaier gießen im Übrigen ebenfalls Benzin ins Feuer mit Tweets à la, es sei erste Bürgerpflicht, die todbringende Messermigration zu stoppen. Laut Herrn Poggenburg kippt die Stimmung und es liegt Selbstjustiz in der Luft. Das stimmt, aber warum bekommen wir den Eindruck, er freue sich darüber?

Aber: Solange die schon pathologische Fixierung darauf, es gebe toxische, strukturelle und staatsgefährdende Gewalt nur im rechten Lager, im Übrigen müsse man von "Einzelfällen" oder "Idioten" (Trittin ->Antifa) sprechen, bleibt, solange Hass, Diskriminierung und Ausgrenzung angeblich nur eine Richtung kennen, solange berechtigte und rechtmäßig vorgebrachte Kritik stigmatisiert wird, solange wird das Pendel zurückschlagen und das in immer stärkerem Maße. Es kann gut sein, dass die Büchse der Pandora geöffnet ist, Akif Pirincci hat "Chemnitz" immer angekündigt.

Wie die BILD berichtet, ist es am Sonntag 26.08. zu mindestens drei Übergriffen auf Ausländer gekommen, die sich aber im Bericht der Polizei Sachsen nicht wiederfinden. Entgegen der Angabe der sächsischen Polizei ist es Montagabend doch wohl nicht so ruhig geblieben, Böller, Hitlergrüße und sechs Verletzte. Es gibt offensichtlich zehn Ermittlungsverfahren wegen Hitlergrüßen am Montagabend. Woher Böller kamen ist unklar, ebenso wie die Frage, wer wen verletzt hat.

Und es gibt Bilder mit Polizisten in Rüstung, im Hintergrund brennende Bengalos. 

Dann wieder posten Konrads Erben dieses Video, das nun wieder ein ganz anderes, friedliches Bild zeichnet ... und vor allem deutlich macht, dass da weit mehr als 5.000 Leute unterwegs waren. Bestätigt wird das durch diesen für mich nicht zu verifizierenden Brief.

Und hier gibt es ein Video zu einem Böllerwurf.

Ein unzweifelhaft der AfD zuzurechnender Facebooker hat das hier gepostet, das den Vorteil hat, nicht mit Allgemeinplätzen wie "Mob" und so zu arbeiten:

Henryk Stoeckl

18 Std.

#Chemnitz2708
Die Fake News der Medien über die heutige „Chemnitz: Es reicht“-Demo widerlegt:

1) „Nur Nazis vorort“
95% der anwesenden Demo-Teilnehmer waren ganz normale Bürger auf festem demokratischen Boden, die ihre Trauer und Wut über den sinnlosen, vermeidbaren Mord an den 35-jährigem Deutschen Daniel Hillig durch einen Iraker und Syrer zum Ausdruck bringen wollten! 
Natürlich gibt es überall Chaoten, gerade bei so einer großen Masse (siehe weiter unten), aber das Bild, das wie zu erwarten von den Medien gezeichnet wird, ist schlichtweg falsch! Ihr müsst mir gar nicht glauben: Guckt euch meine beiden Videos an und seht selbst, was dort für Leute mitlaufen!

2) „Ausländer raus“-Rufe
Es gab vielleicht vereinzelt diese Rufe, ich habe sie nicht gehört und definitiv hat es die Masse NICHT gerufen!

3) Rechte schmeißen Böller
Ich kann bestätigen, dass die Böller auf der Antifa Seite hoch gingen, aber: Da mindestens 15m Abstand zwischen der Antifa und uns lag sowie Poizeiwagen aneinandergereiht und 2 Wasserwerfer, ist der einzige logische Schluss zu ziehen, dass die Antifa selbst die Böller zündete!

4) Größe der Demonstration
Es waren ungefähr 8.000 Menschen bei der „Chemnitz: Es reicht!“ Demo anwesend, deutlich mehr als 5.000 und oft gehört um die 10.000 Menschen.
Die Antifa-Seite dagegen war hoch geschätzt mit 2.000, eher 1.000 Leuten vertreten.

5) Gewalttaten / „Selbstjustiz“
Es herrschte zwar eine aufgeheitzte Stimmung, aber insgesamt war es eine friedliche Demo - schaut das Video mit dem Marsch an, wie gelassen und ruhig alle waren! 
Die einzige körperliche Attacke, von der ich mitbekommen habe, war auf eine Frau unserer Seite, die von der Antifa mit einer Flasche beworfen und am Kopf getroffen wurde! 🤕 Sie lag am Boden und musste direkt vorort behandelt werden - siehe Foto!

6) Überforderung der Polizei / Kontrollverlust
Die Polizei hatte, nachdem was ich sehen konnte, zu keinem Zeitpunkt die Kontrolle verloren!
Die beiden Seiten kamen nur ein einziges Mal miteinander in Berührung - für nichtmal 10 Sekunden, und das war nachdem eine Frau von der Antifa mit einer Flasche am Kopf getroffen wurde. Sofort kamen Wasserwerfer angefahren, die aber nicht benutzt werden mussten, und ab da gab es keinerlei brenzlige Situation mehr.

Fazit: Es waren aus ganz Deutschland ganz normale Bürger anwesend, die nichts anderes wollten, als zu sagen: ES REICHT!

Herr im Himmel, wer soll was glauben?

Die offizielle Sprachregelung ("tausende Rechtsradikale"/ZEIT) ist aber schon installiert, was merkwürdig ist, weil es sonst speziell bei linken Demos mit Ausschreitungen immer heißt, die Mehrzahl der Demonstranten sei friedlich gewesen. Nicht anders war es in Hamburg bei den G 20-Ausschreitungen. Den Chemnitzern, nein den Sachsen generell hat man das aber nicht zugestanden. 

Aber wie es um die Kragenweite der bundesdeutschen Medien 2018 bestellt ist, hat hier einer beschrieben, der 1992 in Lichtenhagen fürs ZDF drehte und dabei fast ums Leben gekommen wäre.

Hier nun eine weitere Bestandsaufnahme von Dienstagabend mit dem belämmernden oder je nach Perspektive anspornenden Resümee, dass die deutsche Journaille zur Dummheit und Kurzsichtigkeit verdammt ist wie Haiti zum permanenten Leiden. 

Hier nun die trockene Zusammenfassung der Polizei Sachsen zum Geschehen am 27.08.2018

Der Cicero schäumt und verweist auf katastrophale Berichterstattung im Ausland. Aber sollte man nicht erwarten, dass gejagte Ausländer, zumal wenn sie geschlagen und verletzt wurden, in den Medien gezeigt worden wären? Hat nicht BILD alle Mittel, um jede für sie interessante Informationen zu beschaffen?

Stattdessen stützt sich die Tagesschau mal wieder auf obskure Quellen, hier auf ein Video der Antifa, mehr scheint man nicht zu haben, was verwundert, wenn der Mob randaliert, hetzt, jagt und verletzt. Ich sage ja, was soll, was kann man glauben.

So, jetzt ist Donnerstagabend, 29.8.2018, und ich warte immer noch auf die Beweise über "rechten Mob", der in Chemnitz "Ausländer jagte". Ich warte, weil es sie schlichtweg nicht gibt, obwohl Hunderte Handykameras vor Ort waren. Ein handfester, mich anwidernder Medienskandal à la Sebnitz und niemand regt sich auf. Ganz stimmt das nicht.

Jetzt jagt man die nächste Sau durch´s Dorf, der Haftbefehl gegen den Mörder ist durchgestochen worden und wandert durch´s Netz. Bei Kachelmann hatte man da weniger Manschetten. Und ein Kulturschaffender namens Reiner Woop, seines Zeichens "tolerantes Lästermaul" (die Lokalpresse nach einem umjubelten Woop-Auftritt in Dörentrup) twitterte gestern: "Mauer um Sachsen, AfD rein, Dach drüber, Napalm und Tür zu".

to be continued ....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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