Brillante Analyse von Don Alphonso, wieder einmal, und ein Lob an die oft gescholtene FAZ-Redaktion, dass sie den Blog immer wieder von der Leine lässt.
Aber wem jetzt nicht schlecht wird oder wer warme, unterstützende Worte für unsere Administration findet, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.
Je mehr Details man über das erfährt, was in diesem Land vorgeht (und den Blick hinter die Kulissen erhascht man ja immer nur kurz, wenn etwas Schreckliches passiert ist), um so mehr versteht man die, die teils blindwütig um sich schlagen.
Die überall abgelichteten Schildchenhochhalter artikulieren einen gerade vor Weihnachten menschlich verständlichen Wunsch.
An Weltfremdheit und Realitätsverlust sind sie aber nicht zu überbieten und sie gehören leider zum Heer der nützlichen Idioten, jedenfalls dann, wenn das ihre einzigen Forderungen sind und sie deshalb mit einem guten warmen und richtigen Gefühl in zwei Tagen unter dem Baum sitzen.
Ich mache mir keine Illusionen, es werden wieder keine eindeutig politisch Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen, zuallerletzt die Kanzlerin („Ist mir egal, ob ich schuld am Zustrom der Flüchtlinge bin. Nun sind sie halt da“), und ich weiß, ich werde mehr als einmal zum Beispiel den Innenminister Jäger - einen Versager comme il faut, sein Bundesland ist das deutsche Herzland des Salafismus - mit bedröppelter Miene über das sprechen hören müssen, was man "jetzt" unbedingt tun und was man lassen müsste, aber die Bundestagswahl kommt.
Ja, wer soll´s denn sonst machen, höre ich schon die Frage. Ist das ein Grund? Die die es bisher gemacht haben, haben mehr als einmal bewiesen, dass sie es nicht können, das reicht. Was muss man da mehr wissen?
Und wenn ich die Geschichte des Anis Amri lese, dann frage ich mich, wer plant gerade den nächsten Anschlag gepäppelt mit den finanziellen Mitteln einer immer impotenter werdenden Gesellschaft?
Wen haben die seit 2015 eigentlich noch ins Land gelassen ohne jede Prüfung, dann gewähren lassen wie hier geschehen ohne Konsequenzen und wie wird bei denen dann das Ende aussehen?
Die nächsten Leichen, die nächsten salbungsvollen (und folgenlosen) Erklärungen, dieser Anschlag habe "unsere Mitte" getroffen, die nächsten Eintragungen in Kondolenzlisten.
Wie oft haben wir das schon miterleben müssen, ich denke da nur an München.
Was ist nach München eigentlich mit Mördern wie Amri geschehen? Der Anschlag von Berlin hat es bewiesen, nichts.
Und die erwarten von uns Vertrauen, Ruhe und Besonnenheit, die sagen uns, wir sollten uns mit einem Terror abfinden, den sie nicht, jedenfalls nicht wirksam bekämpfen?
Hat man damit beispielsweise nach München nicht grob fahrlässig die eigenen Bürger zum Freiwild gemacht?
Wer oder was berechtigt die eigentlich, immer noch an den Schalthebeln der Macht zu fuhrwerken? Für geklaute Pfandmärkchen würdest du gefeuert von heute auf morgen und die können straf- und folgenlos mit Menschenleben jonglieren.
Ich zittere vor Wut.

22.12.2016

 

Man glaubt es wirklich kaum. Statt Buße zu tun und Selbstkritik zu üben, wird kackfrech die Argumentationsschiene für 2017 entwickelt. 
Wie wir alle wissen, sind Kritiker der mannigfaltigen und teils tödlichen Fehler und Versäumnisse dieser Administration „Rechtspopulisten“, wenn nicht gar „Nazis“. 
Der WDR als Speerspitze – ausgerechnet im Saustall NRW – wies gestern Abend darauf hin, es gebe einen schriftlichen Masterplan für den praktizierenden Islamterroristen, der im Internet kursiere. 
Ziel sei es ganz wesentlich, die westlichen Gesellschaften zu spalten, indem man mittels Anschlägen die „Rechten“ stärke. Die sich dann bildenden Lager im Westen würden übereinander herfallen und voila, man habe was man wolle. 
Nun hat sich gerade nach Berlin wieder einmal gezeigt, dass man nichts bis wenig aus den bisherigen Anschlägen gelernt hat, dass man Behörden die Hände fesselt und den Mund verbietet, ihren Job so zu machen wie es sich angesichts der Terrorlage geziemt 
Es hat sich nach Berlin auch wieder einmal gezeigt, wie löchrig die Gesetzeslage und grob fahrlässig der Umgang mit lebensgefährlichen Mördern wie Amri war. 
Schon lange hatten Teile der deutschen Intelligenz darauf hingewiesen, welches Risiko eine ungeprüfte Zuwanderung darstellt. 
Von Regierungsvertretern wurde man dafür kampagnenartig fortwährend beleidigt und ausgegrenzt, das vor allem mit der geradezu vorsätzlich falschen Behauptung, die Einwanderung erhöhe das Terrorrisiko nicht. 
Dann bewahrheitete sich mit Berlin so ziemlich alles was prognostiziert wurde, Regierung und Behörden stehen komplett nackt da, die Art und Weise wie Mörder in dieses Land kommen und dann nach Gutdünken agieren können, raubt einem den Atem. 
Die Maschine läuft gleichwohl wie üblich an, Kondolenzerklärungen und die üblichen Ankündigungen folgen, ich habe sie alle gehört, auch die vom stammelnden Justizminister Maas, ein Trauerspiel, nicht einmal ein Molekül Selbstzweifel, ganz entsprechend der auch aus der Euro-Krise bekannten Maxime – alles leugnen, nix eingestehen, weiter, weiter, die Zeche zahlen sowieso irgendwann die ahnungslosen Bürger. 
Jetzt schlägt man ein neues Kapitel auf. Hinten herum wird uns jetzt nämlich eine neue Sauerei untergejubelt, Kausalketten für Blödis. Die müssen uns wirklich für Komplettdummies halten.
Nicht die, die versagt und überhaupt erst gesorgt haben, dass sich wohlgemerkt europaweit rechte Oppositionsbewegungen gebildet haben und aus dem fortwährenden Versagen der sog. Eliten speisen, weil viele Bürger erkennen, was falsch läuft und es satt haben, einem beratungs- und umkehrresistenten Meinungskartell gegenüberzustehen, sind für die Entwicklung, also die Spaltung und in letzter Konsequenz für viele Anschläge (politisch) verantwortlich. 
Verantwortlich sind jetzt plötzlich die Kritiker einer mörderischen Politik, sie sind nämlich - doof bleibt doof - willfährige Werkzeuge des Terrors. Darauf muss man erst mal kommen. Und besonders perfide ist, dass sich die selbsternannte Elite mittlerweile aus genau dem Instrumentarium bedienen, das die "Rechtspopulisten" schon vor Monaten, wenn nicht Jahren als geeignet angepriesen hatten und dafür als Rassisten und Spalter beschimpft wurden.

Zeit dass sich was dreht, mein erster Vorsatz für 2017. 
Aber jetzt ist erst mal Weihnachten. Hoffentlich friedlich.

23.12.2016

 

 

Silvester 2015 wird ebenso in die Geschichte eingehen wie Silvester 2015.

Köln erinnerte an ein polizeiliches Heerlager. Gleichwohl reisten aus ganz Deutschland und den umliegenden Staaten insgesamt tausende Nordafrikaner an, darunter 2.000 "fahndungsrelevante Personen", es waren richtige Schwarmbewegungen und wirkte wie Aufmärsche oder Demonstrationen. Die Polizei hatte die Lage soweit im Griff, musste aber zu Einkesselungen greifen. Was machen die aber bei der doppelten Zahl und gehen Großveranstaltungen künftig nur so? Anders die Situation übrigens in anderen Städten, in Dortmund tanzte der Mob, auch aus anderen Städten gleiche oder ähnliche Stories

4.1.2017


Der Chef der Bundespolizei hält sich wohl nicht ans Protokoll - man könne Migranten ohne Papiere selbstverständlich abschieben. Amris Anschlag hätte man also verhindern können.

Sorry, es muss raus. Ich bin geschockt und ich bin wütend. 
 

Ich unterstelle, dass die Berliner Tat einen islamistischen Hintergrund hat. Ich akzeptiere, dass die politischen Entscheidungsträger die Trauer um die Opfer öffentlich zelebrieren, bevor "die Täter zur Rechenschaft gezogen werden", wieder mal, was immer das dann heißen wird. 
Nicht akzeptieren kann ich allerdings auch nur eine weitere Großdemo, auf der dieses Land und seine Gesellschaft verhöhnt werden oder Juden ins Gas sollen, die ganz alltägliche Appeasement-Politik, mit der wir es in den letzten Jahren immer und immer wieder zu tun haben. 
Die offene Gesellschaft kann nur offen bleiben, wenn sie bereit ist, diese Offenheit zur Not auch brutal zu verteidigen, sie wächst nämlich nicht auf Bäumen oder segelt vom Himmel herunter. 
Ich will schnelle und harte Reaktionen. Ich will Investitionen in Polizei und Staatsschutz. 

Ich will, dass niemand in dieses Land kommt, dessen Alter und dessen Herkunft nicht eindeutig geklärt ist, weil die Einreisekontrolle die grässliche Eierei bei den Abschiebungen überflüssig machen würde. Das ist nicht so schwierig wie man uns das aus durchsichtigen Gründen weismachen will. 

Ich will eine konsequente Verfolgung aller gegen die Grundlagen der Gesellschaft gerichteten Aktivitäten, ich will eine entschlossene Justiz. 
Ich will endlich die Erkenntnis, dass wir es gesamtgesellschaftlich (schon längst) mit einer „broken window“-Situation haben, die rein gar nichts mit Toleranz, sondern alles mit Kleinmut und Feigheit zu tun hat und der wir nicht mit vorgestanzten Erklärungen und Wahrzeichen in Landesfarben beikommen. Rudy Giuliani hat es bewiesen. 
Saarland-Bouillon spricht davon, dass wir im Krieg seien. So ist es. Jedes künftige Zurückweichen schändet gleichzeitig das Andenken an jedes einzelne Terroropfer und entlarvt die immer gleichen ausgeleierten Kondolenzadressen. 
Die Spreu wird sich vom Weizen trennen, egal welcher Religion einer angehört. 
Nach den ganzen Anschlägen und Anschlagsversuchen ist die politische Elite nach Berlin endgültig auf Bewährung. 

Niemand verliert die Nerven, Herr Özdemir, niemand - mit Verstand - äußert einen Generalverdacht. Machen Sie alle endlich Ihren Job.
Und ich lasse mir auch nicht verbieten, neben Trauer um die Opfer Wut und Misstrauen zu empfinden.

24.1.2017

 

Hunderte Fälle von Sozialbetrug nur in Braunschweig. Wer extrapolieren kann, möge es lieber nicht tun. Und die Mitarbeiterin, die es aufgedeckt hat, wurde rausgeschmissen. GER2017.

24.1.2016

 

Dem jeweiligen Datum sieht man es an - ich habe wegen der Umbauarbeiten an meiner Seite etwa ein Jahr hier nicht gepostet. Ein Jahr später muss ich feststellen, dass selbst den abgebrühtesten Nachrichtenleutchen allmählich das schwant, was man als Normalsterblicher mit gesundem Menschenverstand schon lange wusste - die Handhabung der Einwanderung durch die Kanzlerindarstellerin und ihrer Claqueure ist nichts anderes als das Zünden einer Lunte. Leuten wie Stefan Aust mag man jetzt applaudieren, dass sie den Mund aufmachen. Kritisieren muss man, dass sie diesen Mund viel zu lange gehalten haben.

23.1.2018

 

 

Der französische Innenminister beklagt mit Blick auf die Verhältnisse in  Calais von einem "nie gekannten Ausmaß der Gewalt". Marina und ich waren uns bei unseren stop-over-Aufenthalten Mitte 2017 in Calais einig, dass wir hier die Vorboten dessen sehen, was uns selbst droht, wenn sich nicht umgehend etwas ganz radikal ändert.  Calais - eine Stadt im Belagerungszustand.

3.2.2018

 

 

Ich habe mir bei Gott sehr lange überlegt, ob ich das hier posten soll, weil es auf den ersten Blick penetrant nach Sozialneid müffelt, mich dann aber doch entschlossen. Grund ist Boris Palmers aufrichtige Erklärung, er sei wegen der Gesetzeslage gezwungen, Wohnungen für Flüchtlinge zu bauen, für Deutsche nicht. Das Ganze hat demnach einen Gehalt, der weit über reinen Sozialneid hinausgeht, es zeigt die ganze Absurdität und Kälte, mit der Merkel´sche Einwanderungspolitik betrieben und mit welcher Lethargie sie hingenommen wird.   

8.2.2018

 

Ist die gefühlte Unsicherheit oder Sorge berechtigt? Ich meine, mir und meiner Familie ist bislang keine Misshelligkeit widerfahren, im Gegenteil, vor etwa einem Jahr trafen wir einen mehr als dankbaren Syrer auf einem Spielplatz in Oberkirch. Gleichwohl bleibt, dass die Grenzöffnung 2015 rechtswidrig war und sich hieraus direkte Konsequenzen für Leute ergaben, denen vorher auch keine Misshelligkeiten widerfahren waren und nun den Preis für alles bezahlen. Und wie habe ich mit dem Umstand umzugehen, dass Berlin laut WELT wegen Araber-Clans unregierbar geworden ist, weil die machen was sie wollen. Eingereist sind die auch vor vielen Jahren als "Schutzsuchende" und  waren vielleicht einige Jahre kein Problem, bis sie die Wehrlosigkeit und Wurschtigkeit des hiesigen Gemeinwesens erkannten und für sich ausnutzen. Ist es unzulässig oder sogar anstößig, eine Diskussion darüber zu führen, ob das oder die klar erkennbaren Parallelgesellschaften in Marxloh, Altenessen oder wo auch immer eine Blaupause für das sein KÖNNTEN, mit was wir es in 10 - 20 Jahren zu tun bekommen? Dänemark hat wie ich aktuell lese den Kaffee ebenso auf wie Schweden und unternimmt erhebliche Anstrengungen, diese Parallelgesellschaften aufzulösen, man wird sehen, was das auslöst. Und ist es unzulässig oder sogar anstößig, über die Kosten der Integration von Menschen zu reden, die regelmäßig nicht oder kaum schreiben können und über keinerlei hier verwertbare Qualifikationen verfügen, also nie etwas zum Gemeinwesen beitragen, sondern immer nur kosten werden. Ich komme darauf, weil in der FAZ heute ein Artikel über eine der gestrigen TV-Talks erschien, in dem die Mahner gegen den Diesel und seine Gesundheitsgefahren verglichen werden mit Leuten, die bei jedem straffälligen Flüchtling sofort die innere Ordnung zusammenbrechen sehen. Natürlich geht es nicht darum, aber es ist mal wieder die große Fliegenklatsche der Xenophobie ausgepackt bei einem Problem, das größer ist als die Formulierung - bewusst - umschreiben will. 

5.3.2018

 

Die AfD hat die Bundesregierung gefragt, wie viele Asylsuchende (im Jahre 2017 knapp 190.000) per Flugzeug einreisen. Die Antwort: "etwas weniger als ein Drittel". 

Um ein Flugzeug zu benutzen benötigt man Geld und Papiere. Direktflüge aus Syrien und Afghanistan etwa gibt es nicht, allem Anschein nach gingen die Flüge ab Griechenland, Italien oder der Türkei. Man reiste aus unterstellt unsicheren Verhältnissen also in sichere Drittstaaten ein, wie auch immer, und buchte dort Flüge nach Deutschland. 

6.3.2018

 

Douglas Murray:

 

 

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