„… 1989 hatte Italien eine Verschuldung von 500 Milliarden Euro und die Anleihen Italiens rentierten mit 14 Prozent. Seitdem steigt die Verschuldung und die Rendite der Anleihen nimmt kontinuierlich ab. Inzwischen liegt die Verschuldung bei 2.300 Milliarden Euro und die Rendite liegt bei rund 2 Prozent. Die Situation Italiens ist wahrlich besorgniserregend. Die Industrieproduktion hat seit 2007 fast um ein Viertel abgenommen. Der Output der Automobilindustrie ist auf dem Niveau der frühen 1960er Jahre. 1989 wurden in Italien noch fast 2 Millionen Autos gefertigt. Heute sind es nicht einmal mehr 800.000. Daher steigen auch die Target-Verbindlichkeiten gegenüber anderen Notenbanken der Eurozone auf derzeit 442 Mrd. Euro. Italien lebt seit vielen Jahrzehnten auf Pump. Finanziert wurde dies bereits vor dem Euro durch die Notenpresse. Italien wertete die Lira früher alle Jahre einfach ab. Heute wird die Verschuldung des Landes weiter über die Notenpresse finanziert. Für 337 Milliarden Euro hat die italienische Notenbank Staatspapiere des eigenen Landes gekauft. Das ist ein Drittel der gesamten Notenbankbilanz…“

 

Frank Schäffler in Tichys Einblick zu den Aussichten Italiens und des Euro nach der Wahl von Lega Nord und Fünf-Sterne-Bewegung an die Schalthebel der Macht.

24.5.2018

 

 

 

Soooo, seit langem mal wieder. Es ist ruhig geworden im Blätterwald und das macht misstrauisch, wenn doch alles so golden sein soll. Statt langer Ausführungen eines Dummies wie ich einer bin hier ein zugegeben sehr langer Beitrag von Dr. Markus Krall, dem Motor einer europäischen Ratingagentur, auf YouTube, der einem das Blut in den Adern gefrieren lassen müsste. Ob es so kommt wird sich zeigen, aber das ist nicht die Frage. Die Frage ist - können wir, können unsere Politiker dieses Szenario hinreichend sicher ausschließen? Kralls Werdegang sieht man hier.

4.4.2019 

 

 

 

Target-2- Salden steigen im März 2019 stark an auf fast eine Billion Euro.

8.4.2019

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