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11.9.2019

 

 

 „Es ist keine Entschuldigung, rechtsradikal zu wählen, weil der Bus nicht fährt.“

Wie KGE - im Rahmen ihrer intellektuellen Möglichkeiten - die Probleme dieses Landes gestern mal zusammenfasste am Beispiel der Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg.

11.9.2019

 

 

 

 

 „Die AfD wird niemals eine Volkspartei. Sie ist eine völkische Partei. Sie gehört dahin, wo sie herkommt: in ihre Rattenlöcher!“

Raed Saleh, SPD-Fraktionschef in Berlin 

11.9.2019

 

 

Grandioser Text zu den letzten beiden Wahlergebnissen in Sachsen und Brandenburg und zur Wählerbeschimpfung durch öffentlich-rechtlich gepamperte ignorante Großmäuler.

 

Sie lernen es nicht.

 

„ … Wie oben schon gesagt: Das ist kein Text, der eine Gegnerschaft zwischen Ost und West behauptet oder gar beschwört. Die Somewheres, die Leute, die die Bedingungen des Zusammenlebens nicht täglich neu aushandeln wollen, gibt es auch reichlich westlich der Elbe. Der Punkt liegt eher darin, dass die Blomes, Kolhoffs, Böhmermanns und Neubauers ausschließlich im Westen vorkommen und reüssieren. Es ist ein Milieu, so anmaßend, so durchdrungen von seiner eigenen Bedeutung, so lernunfähig, so wahrnehmungsgestört für die von ihnen geförderten sozialen Verhältnisse, so unfähig, von sich selbst zu abstrahieren, wie es die Adligen des Ancien Régime in Frankreich waren.

Im Westen Deutschlands verdienen 13,5 Prozent der Arbeitnehmer bei Vollzeit weniger als 2000 Euro brutto. In Ostdeutschland liegt der Anteil doppelt so hoch, nämlich bei 27,5 Prozent. In fünf Brandenburger Landkreisen verdient mehr als jeder dritte Beschäftigte weniger als 2000 brutto in Vollzeit. In diesen Gebieten wirkt es also noch ganz anders, wenn ein bestens versorgter WDR-Redakteur in den Tagesthemen den Staat anfleht, er möge doch bitte Fleisch und Flugreisen so richtig teuer machen. In diesen Gebieten, in denen viele stundenlang zur Arbeit pendeln, wirkt es noch ganz anders, wenn etwa die ZEIT dazu aufruft, „das deutsche Automobil zu überwinden“. Auf Leute, die signifikant wenig Vermögen besitzen, wirkt die Nullzinspolitik der EZB, die auch noch das kleine Sparguthaben auffrisst, noch ganz anders als auf die besser Situierten.

Die aus wohlhabenden Verhältnissen stammende deutsche Klimaaktivistin Luisa Neubauer geht auch vielen Westdeutschen auf die Nerven. Aber es wirkt noch einmal ganz anders, wenn ein bereits durch die ganze Welt gejettetes Rich Kid die Kohlearbeiter in der Lausitz darüber belehrt, dass ihre Arbeitsplätze so schnell wie möglich beseitigt werden müssen.

Diesen Leuten an der politischen und sozialen Peripherie macht das Milieu der Guten in Medien und Politik ein Angebot. Es bietet Hohn an und Spott, dazu Verachtung und Ekel, Auslöschungsfantasien bis zur Napalmbombardierung. Und es stellt gleichzeitig besorgte Fragen. Warum freuen sich so viel Brandenburger und Sachsen nicht über Armutsmigration aus arabischen und afrikanischen Ländern? Warum fahren die Leute in der Uckermark nicht einfach die 50 Kilometer mit dem Fahrrad zur Arbeit und wieder zurück? Warum essen sie nicht mehr Bio? Warum verzichten sie nicht mal auf einen Seychellen-Tauchurlaub? Warum können sie nicht so wie wir sein?...“

12.9.2019

 

 

 

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13.9.2019

 

 

 

Die Leute, die die AfD "in der Sache stellen" müssen sich gelegentlich vorkommen wie Sisyphos. Man redet sich den Mund fusselig, es ist Wahl und die eigenen Werte purzeln - soweit möglich - noch weiter die Matten runter. Und das obwohl wir folgende Entwicklung hatten: Zuerst war es das Personal der AfD selbst, das als "rechtspopulistisch" -> "rechtsextrem" -> "Nazis" bezeichnet wurde. Das nutzte nichts bis wenig, worauf man auf die Wähler umschwenkte, die als "rechtspopulistisch" -> "rechtsextrem" -> "Nazis" frankiert wurden. Effekt: In Sachsen und Brandenburg ging die AfD zwar nicht durch die Decke, legte aber recht gut zu, worauf gute Menschen ja auch Napalm auf Sachsen erheischten. Was tun, sprach Zeus, und da kam der angeschmierte Philipp Ruch vom Zentrum für politische Schönheit des Weges, der nun vemutlich vor ohnmächtiger Wut zitternd geifert, man solle die AfD gar nicht als Partei behandeln, sei sei zu ächten und Vertreter dürften keinesfalls in Talkshows und andere Events eingeladen werden. Ruch scheint also dem Dictum des an sich der politischen Neutralität verpflichteten Bundespräsidenten Steinmeier, die AfD sein "antibürgerlich" (?) nicht recht zu trauen.  Peter Boehringer hat sich zu dieser Entgleisung bereits geäußert.

Mehr wird jetzt dann nicht mehr gehen, es sei denn, man riefe - wieder - öffentlich zu körperlichen Angriffen wie der Herr Stegner und einem zünftigen Pogrom auf.

Es wird also weitere Holzkohle auf den Grill gekippt und man wird sehen, wer denn dann am Ende gegrillt werden wird. 

16.9.2019

 

 

 

Ein ermutigendes Signal. Corinna Miazga, die ich ob ihrer Direktheit und Angriffslust sehr schätze und der ich unterstelle, dass sie morgens mit Glassplittern gurgelt, ist neue bayrische AfD-Chefin. Sie hat den pöbelnden Martin Sichert und die Flügel-Tante Ebner-Steiner glatt abgehängt, eine Schlappe für Höcke, sehr gut. 

CSU-General Blume hat - wie neu -  überflüssige polemische Ausfälle von Mister Sichert - zweifelsohne nicht die hellste Kerze auf der Torte - wieder genutzt, der AfD "Antibürgerlichkeit" (scheint sich einzu-bürgern) vorzuwerfen, allen, den Funktionären, den Wählern, den Mitgliedern. Hören die sich eigentlich mal selbst zu? Ich meine, die posaunen permanent herum, die AfD wolle ein System installieren mit millionenfachem Massenmord. Aber nun gut, ich beruhige mich mit dem Gedanken an die blanke Panik, die bei diesen Abwrackern vorherrschen muss.  

16.9.2019

 

 

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17.9.2019

 

 

 

Man fragt sich ja gelegentlich, warum die FDP einfach nicht aus den Federn kommt, zuletzt wurde sie in Brandenburg und Sachsen massiv abgestraft, kein Einzug in die Landtage. Es gibt sicher Stimmen, die sie als Alternative zur AfD begreifen, zumindest die, denen die AfD zu national-konservativ ist und zu viele sinistre Charaktere in ihren Reihen hat. 

Es liegt einfach daran,d ass sich die Lindner-FDP partout nicht auf ihren Hintern in der Hose besinnen kann. Das Land schreit nach einer liberal-konservativen Opposition, aber die FDP-Führung hat einfach Schiss vor dem Zeitgeist und stößt damit die ab, die nicht unbedingt unter dem blauen Banner mitlaufen wollen. Die Misere hat mit nichts zu tun außer dem Versagen und der Feigheit der FDP selbst. Und dann kann man getrost auf sie verzichten.

17.9.2019

 

 

 

Ausgerechnet Kramer. Wieso wundert mich das nicht? 

Schwere Vorwürfe gegen Thüringer Verfassungsschutzchef

18.9.2019

 

 

Prof. Hans Joachim Mendig ist Geschäftsführer der Hessischen Filmförderung. Der hat mit Prof. Meuthen zu Abend gegessen. Bääng, da war er fett. 350 (in Worten dreihundertfünfzig) Künstlernde haben deshalb seinen Rücktritt gefordert, darunter intellektuelle Massenvernichtungswaffen wie Iris Berben. Im Kielwasser schwimmen jetzt natürlich auch die hessischen Grünen mit. Vorerst soll er erst mal Stellung beziehen zu dieser nationalsozialistisch angehauchten Kulinarikorgie, d.h. er soll öffentlich abschwören. Wäre ja noch schöner, wenn jeder selbst entschiede, mit wem er zu Abend isst und mit wem nicht.

Ich beobachte das weiter. Stay tall Mendig. Denk an die Eiche und das Schwein.

20.9.2019

Nachtrag 24.9.2019: Aus und vorbei. Mendig wurde gefeuert. Auf Ukas von Kunst- und Wissenschaftsministerin Dorn (Grüne). Wegen des Abendessens. Gesellschaftliche Reaktion null, eher klammheimliche Freude und vor allem Begeisterung über einen Metzger, der seinen Kunden statt Plastikverpackung Pfanddosen mitgibt. Es braucht halt Prioritäten.

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Der Grüßaugust im Schloss Bellevue wird demgegenüber wohl bleiben. Er stand nur auf der Geschenkeliste eines libanesischen Waffenhändlers. Verständlich. Immerhin hatte das "zu keiner Zeit Einfluss auf politische Positionierungen und Entscheidungen des Abgeordneten oder Außenminister Frank Walter Steinmeier gehabt".  Immerhin. Sie mochten sich halt so.

 

 

 

Anschlag auf Sachsen-AfD. Es hört nicht auf.

22.9.2019

 

 

 

Immerhin gibt es jetzt eine AfD-Alterspräsidentin in Brandenburg. Dort hält man sich wenn auch zähneknirschend an die parlamentarischen Gepflogenheiten. Und es zieht ein wenig Normalität ein.

26.9.2019

 

 

 

Wie man beim ARD die Statistiken biegt für eine tolle Überschrift.

1.10.2019

 

 

 

Premiere. Mit den Stimmen der CDU wurde im Bautzener Kreistag ein AfD-Mann zum stellvertretenden Landrat gewählt

1.10.2019

 

 

Sprengsatz detoniert in Haus mit Bürgerbüros der AfD in Neustrelitz. Fünf Tage alt und man erfährt seither nichts mehr.

2.10.2019

 

 

 

Ilkay Gündogan ist ein mehr als begabter Fußballspieler. Gestern hat er Estland mit seinen zwei Toren beim 3:0 in der EM-Quali fast alleine abgeschossen. Kurz zuvor hat die Türkei gegen Albanien gespielt und ist mit 1:0 in Führung gegangen. Danach reihten sich die türkischen Spieler auf und salutierten in die Kamera, allen voran der in Wetzlar geborene Cenk Tosun, der das Foto mit der Bemerkung teilte "Für unser Land, für unsere Soldaten, für unsere Märtyrer". Jeder hat das so verstanden wie es gemeint war, als moralische Unterstützung der Offensive der Erdogan-Armee in Nordsyrien. Gündogan hat das Foto auf Instagram geliked ebenso wie Emre Can, Dresche bezogen und daraufhin das Like zurückgezogen, ich nehme an auf Hinweis seiner Berater.

Er hat sich nun eingelassen wie folgt:

"„Das ist krass, was für Geschichten heute gemacht werden. Ich dachte, ich like das Foto eines Freundes, der ein Tor gemacht hat, der eine Zeitlang bei mir gelebt hat und der eine schwierige Zeit bei Everton hatte. Der ein Tor schießt und seine Mannschaft zum Sieg führt. Ich habe einfach ein Bild geliked. Was daraus gemacht wird – das Bild haben tausende andere geliked, Fußballer aus der ganzen Welt. Dass dann gerade wir zwei rausgepickt werden und so eine Geschichte draus gemacht wird, das ist ein bisschen schade. Da war natürlich absolut keine politische Absicht dahinter. Emre und ich sind beide konsequent gegen jeglichen Terror und gegen jeglichen Krieg, egal, wo er auf der Welt geführt wird. Das war reine Unterstützung für unseren Freund.“

Problem ist, dass Cenk Tosun eben der war, der mit Gündogan und Özil auf dem absurden Verbrüderungsfoto mit dem türkischen Diktator im letzten Jahr zu sehen war und man meinen sollte, dass die zu Recht heftigen Reaktionen Warnung genug gewesen sein sollten. Ich denke, man sollte zumal einen Kicker nicht zu streng bewerten, aber Gündogan spricht trotz des erneuten und mehr als eindeutigen Auftritts des Herrn Tosun von "Interpretationssache", wittert eine "Verschwörung" gegen sich nach den aktuell ebenfalls heftigen Reaktionen und keilt aus meiner Sicht völlig überflüssig bei dieser Gelegenheit auch gegen die AfD aus ("Man interpretiert das, wie man es will, gerade eine bestimmte Partei macht das des Öfteren.")  Besonders intelligent und einsichtig wirkt das auf mich nicht.

14.10.2019 

 

 

Es gibt AfD-Hirse. Wusste ich noch nicht, aber so ist es.  Hergestellt wird dieses Höllenprodukt in den finsteren Gebäulichkeiten der Spreewälder Hirsemühle. Nur den allezeit wachsamen Mitbürgern von Biomare ist es zu verdanken, dass die Kunden nicht versehentlich durch bräunlich eingefärbte Hirse kontaminiert wurden, also raus mit der Nazi-Hirse.

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Natürlich rief das umgehend die Öffentlich-Rechtlichen auf den Plan und man interviewte vor Ort den Verbraucher. Die Suche nach diesem kritischen Subjekt schien aber unbefriedigend zu verlaufen, denn diese als "Kundin" bezeichnete Dame ...

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... sitzt, wenn sie nicht gerade politisch korrekte Hirse vertilgt, für die Grünen im Bundestag. Wie praktisch, nicht wahr?

Das war übrigens kein Ausrutscher. Hier sehen wir ...

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Lu Yen Roloff als Mitglied(in?) von "Extinction Rebellion". Wenn sie nicht gerade die Welt rettet, arbeitet sie als Freie für NDR, Spiegel Online und so, wobei der NDR praktischerweise gleich mit ihr als Aktivistin geschnackt hat.

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15.10.2019 

 

 

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