Das passiert, wenn man versucht, auf einen fahrenden Zug zu springen und dabei vergisst, dass man einen geistigen Klumpfuß sein eigen nennt. Man landet im vollgekoteten Gleisbett, tja.

AfD-Mitglieder dürfen „Schindlers Liste“ im Hachenburg (liegt im Westerwald, sag ich besser mal dazu) für umme sehen, Antifa-Mitglieder, Linke, Islamisten und sonstige Antisemiten müssen blechen. Hachenburg gegen das Vierte Reich, so eine Klamotte könnte sich nicht mal Helge Schneider ausdenken.

4.1.2019

 

 

 

Von Sayn-Wittgenstein ist gegangen worden. Was man liest, nur folgerichtig.

4.1.2019

 

 

 

Wenn wir in Minga sind, schauen wir gerne mal im "Pschorr" beim Viktualienmarkt vorbei, direkt neben der "Schranne", die auch toll ist. Der "Pschorr"-Wirt heißt Jürgen Lochbihler und hat sich bei seinen Münchener Kollegen und vermutlich vielen anderen gerade ziemlich unbeliebt gemacht. Er hat nämlich die AfD eine Veranstaltung in seiner Gaststätte abhalten lassen u.a. mit Uwe Junge. Lochbihler meinte zur Kritik trocken, die FDP habe man ja ach schon zu Gast gehabt und das mit der AfD sei "kein rechtsradikaler Abend" gewesen. Der Mann macht das, was eigentlich selbstverständlich sein sollte, in diesem Land aktuell aber einigen Mut voraussetzt, was wiederum viel über den Zustand des Landes aussagt. 

5.1.2019

 

 

 

Wer die Entwicklung der letzten Jahre die ich hier mit Chronistenpflicht möglichst nachvollziehbar dargelegt zu haben glaube, verfolgen konnte, den wird die neueste Entwicklung nicht wirklich überraschen, sie war letztlich überfällig.

Nach dem Anschlag auf das AfD-Büro in Döbeln, den man nur als Sprengstoffanschlag bezeichnen kann, wenn man die Schäden an den umliegenden Häusern betrachtet, und zahllosen Übergriffe auf AfD´ler in Bremen wurde gestern gegen Abend in Bremen der Bundestagsabgeordnete Frank Magnitz, gleichzeitig auch Landesvorsitzender der AfD Bremen, von drei Vermummten in der Nähe des Theaters am Goetheplatz angegriffen, mit einem Kantholz am Kopf schwer verletzt und am Boden liegend mit Tritten gegen den Kopf traktiert. Das Einschreiten eines in der Nähe befindlichen Bauarbeiters scheint Schlimmeres verhindert zu haben. Magnitz liegt im Krankenhaus und steht unter Personenschutz des LKA, der Staatsschutz ermittelt.

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Natürlich habe ich mir überlegt, ob man das Bild veröffentlichen sollte, aber nachdem Herr Meuthen aus den bekannten Kreisen angepinkelt wird, weil er das Bild ins Netz stellte, sage ich nur, man muss es veröffentlichen, denn die Verharmlosung der Vergehen und Verbrechen gegen die AfD und ihr Personal in de vergangenen Jahren ging ja auf keine Kuhhaut mehr. Nur durch solche Bilder wird einer weiteren Verharmlosung entgegengewirkt, zumal ich verschiedentlich gelesen habe, Magnitz sei "verletzt" worden, was alles und nichts bedeutet. Das hier ist nicht schönzureden, no chance, es zeigt auch, dass es nur eine Frage der Zeit sein kann, bis wir den ersten Toten haben, wenn nicht endlich etwas geschieht.

Und nun zur "Fck Nazis Fck AfD"-Fraktion. Ihr Schweine habt euch geoutet. Die Linke hat das hier heute getwittert. Unfassbar. Die bejubeln das heute mit "Guten Morgen. Aus aktuellem Anlass posten wir einen unserer Plakat-Klassiker" und dann folgt dieses Foto:

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Mit diesem Irrsinn stehen diese linken Faschisten nicht allein, im Neuen Deutschland (das heißt wirklich noch so) wird posaunt:

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Diese dummdreisten Konsorten machen in jeder Diktatur Karriere. Dass es noch perfider geht, zeigen Frankfurter Rundschau und die Grünen:

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Magnitz ist inhuman, seine ganze Partei ist es, sie steht außerhalb jedweder Liberalität und Demokratie, es spielt auch keine Rolle, dass sie in allen Landesparlamenten vertreten und größte Oppositionspartei im Bundestag ist. Das Attentat war keines, denn hier sollte ja nur ein Inhumaner oder das wofür er steht mit Kanthölzern "vertrieben" werden und wenn man schon zu solchen Mitteln greift, dann besteht die Kritik darin, dass diese Aktion bezogen auf das ja lobenswerte Ziel einer "Bekämpfung" kontraproduktiv war, weil es "die Rechten" stärker macht.

Mehr Brutalität geht nicht, ich meine, das steht sogar noch über den strunzdummen Kommentaren der Linken selbst.

Und nun zu Herrn Özdemir. Der hat Folgendes getwittert:

"Ich hoffe der oder die Täter werden bald ermittelt & verurteilt. Auch gegenüber der AfD gibt es keinerlei Rechtfertigung für Gewalt. Wer Hass mit Hass bekämpft, lässt am Ende immer den Hass gewinnen. #nazisraus aber mit den Methoden unseres Rechtsstaates! " 

Stefan Slaby hat dazu nur gesagt: "Auch jetzt noch mit entsprechendem Hashtag? Sie sind ein geistiger Brandstifter der übelsten Sorte.".

Well done, die Perfidie in Reinkultur, hier werden letztlich nur die gegen Magnitz eingesetzten Mittel kritisiert, er selbst im Kontext als Nazi bezeichnet, seine Meinung in Äquidistanz gesetzt zur Tat. Möge Özdemir der Blitz treffen, wenn der das nächste Mal das Wort "Instrumentalisierung" in den Mund nimmt. Bösartiger geht´s nimmer.

Und abends noch das. Berthold Kohler hat die Kurve nicht bekommen wie weiland im Januar 2015, als er Pegida mit den Charlie Hebdo-Mördern gleichsetzte. Monströser schrecklicher Skandal. Die Polizei geht selbst von einem politischen Verbrechen aus, der Staatsschutz ermittelt wie ebenfalls erwähnt. Wer soll es denn gewesen sein? Die Wiking-Jugend, verrückt gewordene Buddhisten, die Mafia oder Tupper-Fans? Mein Gott! Und wenn es so wäre, dann spielte Magnitz´ politische Gesinnung auch keine Rolle.

8.1.2019

 

 

 

So, und jetzt poste ich noch Wortmeldungen aus der Fraktion gegen Hass, damit sich die AfD, diese Profi-Hasser-Truppe mal eine Scheibe davon abschneiden kann. So geht man angemessen und würdevoll mit der Situation in Bremen um.

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Frau äh Kracher schreibt u.a. für die taz.

Die taz, die wenige Tage vor Döbeln und Bremen schrieb, es sei naiv zu glauben, man könne braunes Fußvolk bekehren. Lobend erwähnt wurde eine mir bislang nicht bekannte "Gruppe 43", die sich 1946 zu dem einzigen Zweck gegründet hatte, um Faschisten zu vermöbeln, wann immer die ihr braunes Haupt in London erhoben. Die Faschisten seien von der Straße vertrieben worden. Man brauche heute sehr viel mehr solcher Gruppen.

Mal abgesehen davon, dass ich die Annahme, es hätten sich in Londons City 1946 eine mehr als marginale Zahl von Faschisten herumgetrieben und sich selbst also solche geoutet, scheint der taz auch die Frage nicht in den Sinn zu kommen, wer denn anhand welcher Kriterien 1946 den Begriff "Faschisten" definiert hat. Die Frage ist aber nicht wirklich von Relevanz, weil sie auch 2018 von der taz nicht für die aktuelle Situation gestellt wird, Faschist ist bekanntlich wen wir als solchen bezeichnen.

 

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Das also sind die Leute, die gegen Hass, Rassismus und Ausgrenzung, vor allem aber gegen Gewalt und für Menschenrechte und ein friedliches Miteinander sind und auffordern, Terror als solchen zu bezeichnen, wenn er nicht von links kommt.

 

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Frau Chebli wiederum trieben wie so oft ganz andere Fragen um. Ich möchte ihre Wortmeldung auch nicht weiter kommentieren, sie bestätigt meine sich rasch verfestigende Meinung über die intellektuelle Potenz dieser Dame.

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Und wie immer wenn du denkst, es kann eigentlich nicht schlimmer werde, dreht sich die Schraube weiter. Die Ermittlungsbehörden haben mitgeteilt, auf offensichtlich zur Verfügung stehendem Videomaterial seien weder zu Hilfe eilende Bauarbeiter noch ein Kantholz zu sehen. Ausgerechnet eine Bullenschweinenachricht greift nun die linke ACAB-Fraktion auf und fällt über die AfD her, die hätte Fake-News gepostet, es gebe gar kein Kantholz (es gibt sogar einen Hashtag #kantholz bei Twitter, auf dem man diese Orgien nachlesen kann), also alles halb so wild. GENAU deshalb bin ich für die Veröffentlichung der Fotos des Opfers, denn wer die klaffende Stirnwunde gesehen hat wird nicht glauben können, dass das ohne harten Gegenstand gegangen ist. Nolens volens hat diese Fraktion auch wieder bewiesen, wie scheißegal ihr ein Menschenleben ist, jedenfalls solange es das richtige ist.

Diese Haltung hat übrigens die Linke nicht exklusiv. Die SPD-Linken haben das hier getwittert und das folgende Bild angefügt, ohne natürlich die Doppelbödigkeit zu erkennen:

Diejenigen, die diesen Vorfall für ihre verbrecherischen Absichten instrumentalisieren, sind die eigentlichen Täter. Es handelt sich um eine Körperverletzung. Die #AfD will den #Genozid #NazisRaus #niewieder

 

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Die AfD will den Genozid. Die SPD hat den letzten Rest Verstand verloren.

Last not least: Die Bremer Grünen mit Geschwurbel, Vergiftendem und Vergiftetem:

"Gewalt ist in einer Demokratie kein Mittel der politischen Auseinandersetzung. Wer sie anwendet, ist kein Deut besser als dumpfe Schläger in Springerstiefeln. Diese hinterhältige und brutale Attacke ist durch nichts zu rechtfertigen. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit gilt für alle – auch für jene, die den demokratischen Rechtsstaat in Frage stellen. Der AfD und ihrer Hetze entgegnet man mit Fakten und demokratischem Engagement. Die Polizei muss jetzt in alle Richtungen ermitteln und die Täter schnell stellen, damit sie verurteilt werden. Uns trennen politisch Welten von der AfD, aber dem Menschen Frank Magnitz wünschen wir rasche Genesung […] Wer dem Hass der Rechten mit Gewalt begegnet, erweist der Demokratie einen Bärendienst. Diese Tat spielt allein den Rechtsextremen in die Hände und vergiftet das gesellschaftliche Klima weiter.“

9.1.2019

 

 

Die Gefechtslage in Sachen Magnitz scheint sich zu klären. Die AfD Bremen hatte verlauten lassen, Magnitz sei mit einem Kantholz niedergeschlagen und gegen den Kopf getreten worden. Die Polizei, die zunächst ebenfalls von einem Gegenstand gesprochen hatte, teilt nun mit, ein Gegenstand sei auf dem vorliegenden Videomaterial nicht zu sehen, Magnitz sei von drei Personen hinterrücks angegriffen worden, einer habe ihn angesprungen, dass er nach vorne aufs Pflaster stürzte.

Für die Strafbarkeit gem. § 224 StGB ist es auch egal, ob es ein Gegenstand war oder mehrere gemeinschaftlich handelten, beides gefährliche Körperverletzung.

Die AfD Bremen sagt, das mit dem Kantholz habe man von einem Bauarbeiter, der die Szene beobachtet haben soll, der Polizei bislang aber nicht als Zeuge zur Verfügung steht. Zwei Handwerker haben Magnitz wohl gefunden und den Rettungsdienst verständigt.

Daraus macht die sichtlich durchgeknallte SPD-Linke das hier:

Gestern fabulierte die #AfD von einem Mordversuch. Daraus sind neue #FakeNews geworden. Am Ende ist #Magnitz gestolpert. Statt #Mord #Alkoholleiche #kantholz #NazisRaus Polizei widerspricht AfD-Version des Angriffs in Bremen https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_85052552/frank-magnitz-schwer-verletzt-polizei-bestaetigt-afd-version-vom-angriff-nicht.html … via @TOnline_News 

Ich kommentiere derart Menschenverachtendes nicht mehr, das ist die Sprache der Streichers und Goebbels´, die Mitteilung der SPD ist auch inhaltlich klar falsch. Die linke Netzgemeinde hat noch mal im wenige Seiten umfassenden Buch linken Humors nachgeblättert und feiert nun den Umstand, dass Magnitz anscheinend doch nicht mit einem Gegenstand niedergeschlagen wurde mit sog. AfD-Liedern. Die Verletzungen  und die Niedertracht der Tat spielt keine Rolle, im Gegenteil. Totalitäre eben, die sie schon immer waren.

Und mitten in diesem Totentanz an Niedertracht, Menschenverachtung, Hohn, Hass und Brutalität erhebt sich eine Stimme, die erkennen lässt, dass dieses Land doch noch über wahrlich liberale Geister verfügt. Boris Reitschuster hat im Cicero nach der Magnitz-Attacke Selbstanklage erhoben und dabei ein leider für dieses Land typisches Problem angesprochen. Auch Schweigen bereitet den Boden für Gewalt. das sage ich schon lange und ich kenne auch die Gründe dafür, sie sind im Genom der Deutschen hinterlegt. Aber keine Besinnungsaufsätze jetzt. Reitschuster, kein Fan der AfD, erklärt, auch er habe gewusst, dass viele AfD-Aktivisten und -Politiker kein normales Leben mehr führen können. Und er habe dazu geschwiegen. Das sei ein Fehler gewesen, denn wenn zu viele schwiegen, siege am Ende das Böse und mit Bösem hätten wir es hier zu tun. Ganz großartig wie ich finde. Ebenso Carsten Korfmacher vom Nordkurier, der kommentierte "Wir müssen jetzt solidarisch sein mit der AfD", nicht um sie zu unterstützen, sondern um unsere Demokratie zu retten.

Mittlerweile positionieren sich auf Ahmed Mansour und Alan Posener eindeutig, Letzterer twitterte, einem Teil der Linken sei Gewalt ein legitimes Mittel der Einschüchterung des politischen Gegners, man denke nur an die Rigaer Straße und die Angriffe auf Beatrix von Storch.

Wenn der Angriff auf Magnitz, den ich nach den Jubelarien, diesem Kommentar von indymedia ("... Die Verletzung seines Körpers hat aber darüber hinausreichennde Wirkungen, die sich aus der Funktion von Frank Magnitz als Spitzenpolitiker des rechtesten Flügels der AfD ergeben. Insofern ist die Tat ein doppeltes Signal. Sie führt allen AfDlern die eine Karriere innerhalb der Partei anstreben vor Augen, dass einen Schlag mit dem Holzknüppel riskiert, wer sich zuweit aus dem Fenster lehnt. Und sie erinnert die militante Antifa daran, dass Antifaschismus im Jahr 2019 bedeutet, den Schrittmachern des Rechtsrucks ins Auge zu sehen. Das sind nicht die Naziskins von der Straße, sondern die Führungsfiguren der neuen Rechten. Und die sind angreifbar, selbst noch im Bundestag...) und dem Umstand, dass es ein linkes Bekennerschreiben geben soll,

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... im linken Lager verorte, etwas Gutes geben sollte, dann das, dass jetzt immer mehr aufrechte Medienleute sagen, mit mir nicht mehr.

So, und am Schluss noch etwas, das zeigt, warum sich das Land in dem Zustand befindet in dem es sich befindet. Deppen, die von Deppen regiert werden. Der mann ist thüringischer Ministerpräsident.

 

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10.1.2019

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