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Ich nehme einigen ab, dass es ihnen ums Retten, um Humanität geht.

Es bleibt aber, dass a) ein Auflesen direkt vor der Küste und Verbringen über das Zwanzigfache der Strecke zum rettenden Ufer keine Seenotrettung ist vor allem wenn man wie behauptet Verletzte und Kranke an Bord hat und b) es Vorschriften gibt, die einzuhalten sind, auch wenn man von sich selbst sagt, man rette Menschen. Das hat dann nichts mit Paragrafenreiterei zu tun, wenn man a) berücksichtigt, ganz abgesehen davon, dass sich Sea Watch über eine Entscheidung des EGMR hinweggesetzt hat, mit der ein Eilantrag gegen die italienische Regierung abgeschmettert wurde.

Auf mich wirken Sea Watch-Aktionen denn auch wie kalkulierte Provokationen des bekannt hitzköpfigen Salvini, um die Bilder und Situationen zu schaffen, die das Klima aufheizen.

Des Weiteren lässt sich erkennbar nicht abstreiten, dass es organisierte Gangs gibt, die die Leute für viel Geld aufs Meer schippern, damit sie dort aufgenommen und nach Europa gefahren werden. "Gerettet" werden dabei auch immer nur die Stärksten und Bargeldpotentesten, Kinder, Alte und Frauen dürfen bleiben wo der Pfeffer wächst, da rührt sich kein Finger. Auch nicht von Maas und Steinmeier, die nun Krokodilstränen vergießen. Und dann hätte ich mich eben als Schlepper und nicht als humanitärer Lebensretter betätigt.

Letzten Endes hat sich Frau Rackete mit dieser Erklärung auch ehrlich gemacht, ihr geht es um Transport in ein wie sie glaubt reiches Land. Passt zu dieser Analyse

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Unfassbar auch ntv, dessen Redaktion Salvini "nationalistischen Irrsinn" vorwirft.

1.7.2019

 

 

 

1 gegen 400. So stand es am letzten Wochenende im Düsseldorfer Freibad. Ein wie eine türkische Zeitung schreibt türkischstämmiger Familienvater setzte sich gegen die dauernden Störungen durch vor Gewalt geflüchtete Nordafrikaer verbal zur Wehr und sah sich dann eine Horde aggressiver Gäste gegenüber. Die Polizei musste mit Großaufgebot anrücken, die Familie wurde nach draußen eskortiert und das Bad geschlossen.

In Haltern am See ging es ähnlich zu.

Hätte ich nie gedacht, aber die Freibäder mutieren zu gesellschaftlichen Seismografen. Auf der Strecke bleiben Familien und ganz generell die Friedfertigen.

1.7.2019

 

 

 

 

Was mag uns der Filosof Aras Bacho mit diesem von ihm nicht kommentierten Einblick in die Gefühlswelt seines vor Gewalt geflüchteten Landsmann sagen wollen?  Dass Kartoffeln doof sind wissen wir selbst. Bacho selbst hat uns ja unlängst wissen lassen, dass "wir natürlich" nach Syrien in Urlaub fliegen. Er ist aktuell auch wieder dort, klaro.

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1.7.2019

 

 

 

Ich bin heute morgen wie immer auf dem Weg in die Kanzlei am Offenburger Bahnhof vorbeigekommen. Jetzt stehen schon zwei Bullys der  Bundespolizei vor dem Gebäude. Das Bahnhofsgelände ist schon länger ein heißes Pflaster, an Dinge wie das hier wird man sich also doch gewöhnen müssen.

1.7.2019 

 

 

 

In Kehl wieder Ausschreitungen, Bäder gesperrt.

2.7.2019

 

 

 

 

In Stuttgart setzen sie jetzt dauerhaft Security in Freibädern ein.

3.7.2019

 

 

 

 

Die Söhne des in Offenburg ins Koma getretenen Rentners wollen Schadensersatzklage gegen die Bundesrepublik erheben.

3.7.2019

 

 

 

Stacheldraht um Freibäder in Kehl.

4.7.2019

 

 

 

Die Geschichte der Migrantenströme ist ja reich an abstoßenden, vor allem aber tragischen Geschichten. Mir zerriss es das Herz, als ich das Foto des kleinen Aylan Kurdi sah, dessen Leiche an die türkische Küste gespült wurde,. Ich habe das Bild weder gespeichert noch jemals irgendwo geteilt, für mich wäre das reine Pornografie gewesen. Die Entrüstung war groß, Kritiker des Hilfseinsatzes auf dem Mittelmeer mussten sich einiges anhören. Jetzt sieht es so aus, als sei Aylans Vater Abdullah Kurdi nicht nur an seinem Tod schuld, sondern auch noch ein Schlepper gewesen. Eine Bootsinsassin hat nach diesem Bericht ihr Schweigen gebrochen und Kurdi massiv belastet. 

7.7.2019     

 

 

 

Versuch der gewaltsamen Verhinderung von Abschiebungen. Wohin steuert das?

10.7.2019

 

 

 

Wenn das stimmt ist das der Hammer. Salvini behauptet, er habe Beweise, dass Schlepper und NGOs Treffpunkte auf dem Mittelmeer abstimmen. Und weil es passt, nahm Frau Rackete vorsorglich auch die Leute von Panorama mit an Bord, die ihr Gesicht just in dem Moment in Großaufnahme gezeigt haben wollen, als ein "Hilferuf" einkam.

15.7.2019

 

 

Beispiellose Gewalt, hilflose Polizei - Saarlouis scheint im Ausnahmezustand zu sein, wenn die Lokalpresse derart deutlich wird.

22.7.2019

 

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