Ich vertrete ja die Auffassung, dass seit geraumer Zeit in diesem Land eine Spielart des McCarthyismus wütet, Objekt ist die AfD. Ich bin immer offen für Begründungen und daher auch offen für den Nachweis, dass die AfD völkisches Gedankengut pflegt, also völkisch im Sinne des Nationalsozialismus´, die parlamentarische Demokratie aktiv bekämpft mit dem Ziel ihrer Abschaffung und Hass, Ausgrenzung und Xenophobie lebt. Allerdings reicht mir die bisherige Argumentationskette nicht, die da lautet, ich lehne die AfD ab, weil sie völkisch blablabla argumentiert und handelt. An dieser Stelle endet nämlich in 99% der Fälle die "Argumentation", obwohl hier ersichtlich eine weitere "weil"-Argumentationskette fehlt, ja, trotz "Höcke".

Man muss sich die Sache auch einmal umgekehrt betrachten.  Thorsten Hinz hat in diesem nachdenklichen Artikel einmal dargelegt, welchen Problemen man heute in diesem Land begegnet, wenn man sich für die AfD engagiert.

Auf meinen Seiten findet man die von Hinz genannten Fälle und noch einige mehr. Es wird deutlich, dass a) eine kleine Minderheit jedem der für die AfD steht das Recht auf körperliche und sonstige Unversehrtheit und demokatische Teilhabe abspricht und b) eine große Mehrheit dazu schweigt, überwiegend sicher mit Sympathiegefühlen für vorgenannte Minderheit.

 

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Ich lese gerade wieder Ingo Müllers mehr als verdienstvolles Werk "Furchtbare Juristen", das Ende der 80er die Diskussion um die Mitschuld der Juristen an den Entwicklungen im NS-Staat furios neu entfachte und nicht bei den Globkes, Bumkes, Freislers stehen blieb, sondern auch die tausende kleiner und größerer Mitläufer thematisierte, ohne die das Schreckenswerk nicht möglich gewesen wäre.

Diese NS-Rechtsprechung sprang nicht mit einem horrido joho aus der Kiste, sie entwickelte sich, aufbauend auf den teils republikfeindlichen Grundsätzen, die bereits vom Reichsgericht während der Weimarer Republik von einer extrem konservativen Richterkaste entwickelt worden waren. Auffällig war, mit welcher Inbrunst sich die Juristen darin überboten, der Führung die eigene Verbundenheit mit dem System zu beweisen und dabei einen ehernen Rechtsgrundsatz nach dem andere kastrierten, bis eine brutale, menschenverachtende und allein auf das Kollektive ausgerichtete Rechtsprechung übrig blieb, jedenfalls dann, wenn es um das Verhältnis des Einzelnen (= nichts) und des Staates (= alles) ging.

Auch die Judenvernichtung poppte nicht von einem Tag auf den anderen auf, auch wenn sie bei der Führung gedanklich feststand. Die Proteste nach den Morden etwa von Hadamar belegen das. Auch hier ist eine Entwicklung absehbar, die in die Vernichtung mündete.

Gerade dieser Aspekt sollte doch Ansporn genug sein, schleichenden Prozessen, die die Ausgrenzung zum Ziel haben, von vornherein den Stecker zu ziehen, auch wenn nicht die systematische physische Vernichtung als Ziel ausgegeben ist. Nichts dergleichen passiert, im Gegenteil. Die täglichen Anfeindungen, Ausgrenzungen und Attacken auf AfD-Personal und -Eigentum bewegen sich auf gleichbleibend hohem Niveau, teils höhnisch kommentiert, teils beklatscht, teils ignoriert vom Rest der Republik. 

So gesehen entsprechen ausgerechnet gerade die, die sich an dieser unmöglichen Entwicklung beteiligen, eher dem Bild des typischen deutschen Mitläufers, Wegschauers, Wegduckers und Feiglings als das Personal der AfD dem von Nazi-Schergen.

Warum ist das so? Das ist relativ einfach. Schaut man sich Bundestagsdebatten an, dann wird rasch deutlich, dass außer Beleidigungen, Unterstellungen und Verbalinjurien von den übrigen Fraktionen nichts bis wenig geliefert wird, trotz all der Fehltritte und Angriffspunkte, die das Personal der AfD liefert. Kann man die AfD in der Sache nicht wirksam attackieren, muss das eben anders geschehen und es geschieht wie beschrieben. Diese Entwicklung sagt also mehr über den Charakter und die Persönlichkeit der politischen und kulturellen Avantgarde aus als ihr lieb sein kann und vor allem bewusst ist. Sie selbst ist wie eine Mehrheit der Bürger dieses Landes durch Untätigkeit den Verhältnissen im Dritten Reich deutlich näher als man ahnt.

10.12.2018

 

 

 

"AfD angreifen

10.12.2018

 

 

Der Herr Kahrs, bei dem ich immer sofort an Tourette-Syndrom und Schlammringen denken muss, will jetzt die AfD verbieten lassen. Mit Argumenten ist nichts, Florett hat man nicht, Säbel kann man nicht, Primaten-Keule geht wie man sieht zur Not. Na ja, Waidmannsheil kann man da nur wünschen, hat ja bei der NPD mächtig gut geklappt und wie professionell ihr Thilo Sarrazin aus der Partei gekegelt habt - erste Sahne.

11.12.2018 

 

 

 

Stefan Räpple und Wolfgang Gedeon sind absolute No-gos für mich und es wundert nicht, dass beide jetzt aus dem Landtag geflogen sind. Räpple scheint jetzt endlich fällig zu sein wie man liest. Endlich. 

13.12.2018

 

 

Chérif Chekatt, der Attentäter von Strasbourg, ist tot, die französischen Sicherheitskräfte haben ihn gestern Abend in Strasbourg-Neudorf in einem Hauseingang erschossen.

Und ich wie heute ebenfalls lese, hat die unsägliche Aydan Özuguz den Terrorakt für parteipolitische Zwecke umgehend instrumentalisiert, indem sie am 11.12.2018 nachmittags wie folgt twitterte:

"Es ist so schrecklich, was in Straßburg geschieht. Und so unglaublich, dass die AfD sich an dem Leid der Menschen weidet. Ohne Worte. Den Verletzten und Angehörigen gilt unsere Solidarität. Ich wünsche Ihnen so viel Kraft für die nächsten Stunden, Tage......  

14.12.2018

 

 

 

Es reicht mittlerweile, das Kind eines AfD-Abgeordneten zu sein, um vom Besuch einer Waldorfschule ausgeschlossen zu werden. Und was macht der Vater? Na, die Waffen-SS holen. Tschä, eher nicht, er sucht das Gespräch mit der Schule, oh Mann, so was von 33. 

Und hier der Kommentar eines guten Menschen, nachdem ein mir bekannter Redakteur völlig zu Recht nur anmerkte "Sippenhaft". Der Kommentar macht klar, auf welchem Niveau diese Leute denken (können) und warum die Zustände in diesem Land sind wie sie sind:  

"jetzt merkt auch de Pabba wie es ist wenn man ausgrenzt wird."

14.12.2018

 

 

 

Schöner Text von Leyla Bilge und der AfD Havelland zu alten weißen Männern, Homophobie, Rassismus und der Frauenquote in der Politik. Lohnt sich.

14.12.2018

 

 

Diese Hammelsprungaktion, hier kommentiert von Norbert Röttgen, geht mir auch nicht ein, ist missglückt:

Das antiparlamentarische Verhalten der #AfD blockiert den Betrieb im #Bundestag: erst zweifelt sie die Beschlussfähigkeit des Parlaments an und erzwingt einen Hammelsprung, dann bleibt sie selbst draußen, um Beschlussfähigkeit zu verhindern. Das ist Boykott von Demokratie!

14.12.2018

 

 

Frau Harder-Kühnel wurde wieder abgelehnt. Lupenreine Demokraten.

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14.12.2018

 

 

Ich hatte ja schon darüber schwadroniert, dass gerade in Deutschland ungewöhnlich viele Schleimer und Bücklinge zusammenkommen, wenn sie das Gefühl haben, das Auge der Führung ruhe wohlgefällig auf ihnen. Jüngstes Beispiel die Post. Bundestagsabgeordnete erhalten zu Weihnachten Adventskalender mit lecker Schokolade. So auch 2018. Alle. Bis auf die Abgeordneten der AfD-Fraktion. Meine Sammlung zeigt ja, dass auf der nach oben offenen Idioten-Skala werte möglich sind, die man vor 10 Jahren für unmöglich hielt. Das hier ist aber wirklich exzeptionell, Hut ab, auf so eine lächerliche Kinderkacke muss man erst mal kommen und ich sehe die Postler vor mir, wie sie sich in die Brust werfen, dem Faschismus energisch und mutig die Stirn geboten zu haben. Warum dürfen die leben und Stauffenberg musste sterben?    

18.12.2018

 

 

 

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Die AfD, die Zeit und die Fähigkeit, die Wahrheit in Scheiben zu schneiden.

26.12.2018

 

 

Wie Jens Maier Heiligabend mal in Dresden KEINEN Film im Kino schauen durfte. Und Dirk Spaniel darf keine Weihnachtsgeschichte vorlesen.

Es rührte sich auch keine Hand, um diese Wiederholung eines bekannten Musters - heute wie damals -  zu verhindern. Deutsche eben. Man möchte kotzen.

26.12.2018

 

 

 

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Ich dachte, es geht nicht, aber es wird immer lächerlicher.

26.12.2018

 

 

Hört genau hin, das ist die Sprache des Unmenschen von Leuten, die ihren politischen Gegner der Sprache der Unmenschen zeiht. Der politische Gegner, dessen Repräsentanten an Eigentum und Leben bedroht und geschädigt werden, der bewusst und vorsätzlich ausgegrenzt, verhöhnt und beleidigt wird. Und Leute wie Gert Postel nehmen tatsächlich für sich in Anspruch, die Demokratie und die Menschenwürde zu verteidigen? Tatsächlich sind sie deren Totengräber.

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26.12.2018

 

 

 

 

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Das hier ist symptomatisch. Man begnügt sich nicht mit Fehltritten und Fehlern der verhassten AfD, von denen es ja bei Gott genug gibt. Nein, man erfindet zusätzlich welche und merkt gar nicht, wie das Wollen den Sinn für das Richtige völlig vernebelt.

26.12.2018

 

 

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Post für Stephan Brandner. Wie man die AfD in der Sache stellt. #kicher

31.12.2018

 

 

Döbeln. Wir stellen die AfD in der Sache. Und Weimar ist auch wieder da. So hat der Umgang mit missliebigen Meinungen angefangen. Und niemand da, der den roten Faschisten in den Arm fiele. Warum auch, klammheimliche Freude fühlt sich ja auch viel besser an.  

Und was schreibt Herr Dulig? Der Anschlag nütze der AfD und schade der Demokratie. 

4.1.2019

 

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