Hessen-Wahl und die AfD zieht mit 13,1% in den 16. Landtag ein. Kein Wunder hat Säfken fertig, wie man diesem Tweet entnehmen kann. Müssen das Schmerzen sein, armer Kerl.

Interessant auch die Wählerwanderung, Nazis von überall her ...

 

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und noch schlimmer, ...

 

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die AfD hat mehr Nazis mit Migrationshintergrund als ohne einen solchen überzeugen können.

30.10.2018

 

 

 

 

Ich bin ja eh der Meinung, dass weite Teile dieses Landes vollkommen von Sinnen sind, aber wie pathologisch das Ganze mittlerweile geworden ist, unterschätzt man dann doch mal.

Was tun, wenn der eigene Olle AfD wählt? Beziehung abbrechen heißt es von Menschen, die gegen Hass, Diskriminierung und Ausgrenzung sind, den menschlich tief berührenden Erlebnisbericht eines solchen Sohnemannes hat der Tagesspiegel neulich gepostet, auch wenn die Abkehr  dort  - noch - kein Thema sein soll, weil der Alte vielleicht doch noch therapierbar ist.

"Der Autor ist 24 Jahre alt und studiert Sozialwissenschaften" - warum man mit dieser Message am Ende den ganzen schönen Text zerstört ist mir jedenfalls nicht zu vermitteln. 

30.10.2018

 

 

 

 

Not kennt kein Gebot. Der SPD-Abgeordnete Serdar Yüksel und die FDP-Abgeordnete Susanne Schneider haben in NRW einem AfD-Referenten das Leben gerettet. Der Mann brach zusammen und erlitt einen Herzstillstand. Da Yüksel und Schneider umgehend reagierten, konnte der Mann gerettet werden. Bravo!

1.11.2018

 

 

 

 

Der durchschnittliche deutsche Journalist ist links. Oder grün

9.11.2018

 

 

 

 

 

Heute, am 80. Jahrestag der Reichprogromnacht, hat es mehrere Vorgänge in Berlin gegeben, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun zu haben scheinen, tatsächlich aber dem Erinnerungsgedanken schaden, weil sie versuchen, ihn aus niederen politischen Motiven politisch aufzuladen, darüber hinaus dem Gedanken gelebter Demokratie genau den Schaden zufügen, dessen Zufügung gewisse Leute anderen vorwerfen.

Im Morgenmagazin wurde was absolut nachvollziehbar ist eine Vertreterin der jüdischen Gemeinde befragt und Frau Knobloch meinte über die AfD mitteilen zu müssen, „diese Partei hat bis jetzt nur bewiesen, dass sie die Demokratie strapaziert, dass sie die Meinungsfreiheit strapaziert und dass sie einen richtigen Judenhass in Gang gebracht hat".

Was 1938 mit der AfD zu tun haben soll, lässt sich historisch nicht recht nachvollziehen außer der Gedankenübung, mit der AfD seien wir nicht mehr fern von diesen Ereignissen, es sei wegen dieser Partei – wieder - gefährlich, als Jude in Deutschland zu leben. 
Das ist so abstrus, dass ich diese auch dem Anlass entsprechend völlig unangemessene und auch wie üblich nicht ansatzweise begründete Behauptung nur mit der von Frau Knobloch bekannt vehement bekämpften Gründung einer Gruppe von Juden innerhalb der AfD erklären kann. Schon dieser Umstand widerspricht übrigens dem was da behauptet wurde.

Heute nun wurde am Berliner Holocaust-Mahnmal der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus gedacht, eingeladen war von der konvertierten Frau Rosh auch die Berliner AfD. Erschienen ist deren Landesvorsitzender Georg Pazderski, ein Oberst a.D.. 
Pazderski wollte einige Worte sagen, was ihm von Frau Rosh aber ohne Vorankündigung spontan und ohne Begründung vor dem gesamten Publikum verweigert wurde.

Das Interview mit Frau Knobloch nahm nun die journalistische Gulaschkanone des Bundeskanzleramts, T-Online, zum Anlass, den verlinkten Beitrag zu lancieren und das ist gelebte Agitprop, journalistische Jauche schlimmster Art, die allein darauf abzielt, weniger informierte Zeitgenossen wahrheitswidrig aufzuhetzen.

Aufhänger im Artikel ist der Ausfall von Frau Knobloch, übergeleitet wird auf Gedenkveranstaltungen im Bundestag und einer Synagoge, sonst wäre der Bruch vermutlich zu offensichtlich geworden.

Nun schwenkt man über zum immer heftiger tobenden Judenhass in Frankreich. 
Es werden Beispiele für die in der Tat völlig aus dem Ruder laufende Situation dort genannt und der Vorsitzende des jüdischen Dachverbandes zitiert, der Antisemitismus sei „in unserem Land tief verankert“, man erreiche „ein Niveau, das unerträglich ist“. 
Die „tiefe Verankerung“ lässt umgehend Dreyfus und die Collaboration aus der Kiste springen.

Wenn man das liest, geht man unwillkürlich davon aus, Marine Le Pens Kohorten hätten der Zivilgesellschaft und dort speziell ihrem jüdischen Teil den Bürgerkrieg erklärt, eine Art Vorstufe sei auch bei uns im Gange, Frau Knoblochs Suada hat man ja noch im Kurzzeitgedächtnis und der Kriegsherr bei uns ist die AfD. Fertig ist die Pampe.

Das Ganze hat nur einen kleinen Haken. In Frankreich gab es – wie die jüdische Presse selbst schreibt - in den 90ern eine Welle rechtsradikaler Gewalt gegen die dort lebenden Juden und wohlgemerkt Muslime, die man gottlob nachhaltig und nachdrücklich in den Griff bekam. 
Es folgte eine linksgerichtete propalästinensische Welle der Gewalt gegen Juden in der Zeit der ersten und zweiten Intifada und aktuell die dritte Welle, nämlich die des radikalen Islam.

Alle jüdischen Todesopfer in Frankreich in den letzten Jahren gehen auf das Konto radikaler Muslime.

Der Artikel verschweigt das bewusst, ansonsten er seinen pathologischen Bogen von der Reichprogromnacht über die AfD hin zur mehr als kritischen Situation der Juden in Frankreich heute nicht hätte spannen lassen.

Das ist bewusste und gesteuerte Desinformation in Reinkultur serviert. 
Diese gezielte Manipulation kann aber nur bei dem auf fruchtbaren Boden fallen, der sich nicht informiert.

Abschließend noch ein Wort zu Frau Knobloch, der ich trotz ihres hohen Alters nicht unterstellen will, sie sei ihm geistig bereits zum Opfer gefallen.

Wie sie als in Berlin residierende Jüdin aber derart realitätsblind Gift sprühen kann, ist nur mit Verärgerung oder Böswilligkeit zu erklären, oder sollte ihr entgangen sein, dass man gerade in Berlin auf der Straße besser nicht mit Kippa angetroffen wird und das nicht deshalb, weil Alexander Gauland des Weges kommt?

Oder hat sie die unsäglichen Al-Quds-Umzüge vergessen, auf denen vielstimmig Juden ins Gas gewünscht werden?

Oder hat sie vergessen, dass es Linke waren, die die Hamas im Terrorkampf gegen Israel zu unterstützen gedachten, eine Organisation, zu deren Genpool zwingend die Vernichtung Israels gehört?

Hat sie vergessen, dass die sozialdemokratische Friedrich-Ebert-Stiftung aktuell dem „Women´s March“ in den USA einen „Menschenrechts“-Preis verleihen wollte, obwohl dort beinharte Antisemitinnen wie Linda Sarsour anführen, und die FES nur deshalb jetzt umgefallen ist, weil sie die Welle an Fassungslosigkeit ob dieser Preisverleihung einfach nicht mehr abreiten konnte?

Nein, die AfD war die Gefahr, ist es, wird es immer sein, ist so bequem und man muss überhaupt nichts weiter begründen, wenn man mit den Wölfen heult (so wie Frau Lea Rosh mit ihrer peinlichen Aktion), von denen 5% clever sind und 95% nicht nachdenken, obwohl sie es könnten, was die Sache doppelt ärgerlich macht.

Es geht nicht um die AfD, ich verstehe sogar, dass man Ressentiments hat, auch ich mag Leute wie Höcke und Poggenburg nicht und sehe, dass es mehr als einen rechten Hirntoten dort noch gibt, konzediere aber, dass man versucht, rechtsextremen Abschaum aus der Partei zu schaufeln, unlängst ist ein ganzer Jugendverband in Norddeutschland aufgelöst worden. 
Und Opposition im Bundestag hat schon lange nicht mehr so viel Spaß gemacht.

Nein, das Ganze ist größer und vor allem interessengesteuert, ich kann das begründen, deshalb habe ich hier auch weiter ausgeholt.

Liest man nur den T-Online-Beitrag bleibt Folgendes kleben: Die Juden sagen selbst, die AfD ist gefährlich. Für die Juden. Heute. Was für die Juden gefährlich ist, ist auch für Deutschland gefährlich, denn wir hatten das schon mal und wollen es nicht wieder. 
Noch ist es ja ruhig, die Sturmtruppen der AfD marschieren wohl noch nicht, in Frankreich tun das die dortigen Faschisten aber schon, deshalb geht es den Juden dort auch so schlecht.

Fazit: AfD = Nazis.

Und hey, als Nazis werden die ja schon die ganze Zeit bezeichnet, also muss etwas dran sein. 
Agitprop, sag ich doch.

Es ist bitter, dass es aus meiner Sicht immer leichter wird, den Leuten ein x für ein u vorzumachen und vor allem ohne jede Begründung. 
Aus dem Handbuch für Autokraten weiß man, man muss eine bestimmte Gruppe nur lange genug mit herabsetzenden Etiketten behängen, dann wird irgendwann jedes Sachargument überflüssig, die permanente Wiederholung hat wie der stete Tropfen den Zweck erfüllt. Und einen passenden Sündenbock hat man auch noch, den man für die Fehler und Versäumnisse der Vergangenheit bei Währungs- und Immigrationspolitik verantwortlich machen kann. Diese Leute haben die Spaltung, die sie lautstark beklagen erst selbst herbeigeführt, die AfD ist Folge der Spaltung, nicht deren Ursache.
Wenn man das nicht erkennt und daher nicht darauf reagiert, dann muss man sich fragen lassen, ob man bei der permanenten Propagandadusche im Dritten Reich wirklich der unabhängige Kopf gewesen wäre, für den man sich heute unter ungleich günstigeren Umständen hält (und es vielleicht gar nicht ist).

11.11.2018

 

Anschlag auf AfD-Tagungslokal. Randnotiz in der Lokalpresse.

11.11.2018

 

 

 

Hessen-Wahl, Neuauszählung wegen vermuteter Manipulation auch zu Lasten der AfD in Frankfurt. Resonanz Schulterzucken.

11.11.2018

 

 

Junge Alternative löst Landesverband Niedersachsen auf.

11.11.2018

 

 

Kordula Schulz-Asche und ihre 15 Minuten des Ruhms:

" Beim Abendessen im Abgeordnetenrestaurant (nach 13 Stunden im Plenum) setzt sich jetzt @nouripour neben mich. Jetzt bin nicht mehr allein unter Nazis“. 

Die Dame twitterte das am 18.10. wohl wissend, welche Bugwelle dieser Tweet auslösen und ihren Namen in die Presse schwemmen würde. Besagter Nouripour bestätigte, das sich S-As Tweet auf einzelne AfD-Abgeordnete im Restaurant bezog und wies darauf hin, dass man den Begriff "Nazis" straflos verwenden dürfe. Hintergrund: Eintracht Frankfurt-Boss Fischer hatte erklärt, „Es verträgt sich nicht mit unserer Satzung, AfD zu wählen. Es gibt für die braune Brut keinen Platz bei Eintracht. So lange ich da bin, wird es keine Nazis bei Eintracht Frankfurt geben“, wofür er angezeigt wurde. Das Verfahren wurde von der Staatsanwaltschaft aber eingestellt, freie Meinungsäußerung. Alla.

11.11.2018

 

 

 

Dieser Schlagabtausch zwischen Christian Pfeiffer und Alice Weidel ist typisch für die unterschiedlichen Wahrnehmungen, zwischen Mainstream und Protest. Gepostet habe ich das aber deshalb, weil der Freiburger Polizeipräsident Rotzinger nach der Massenvergewaltigung neulich ausführte, Ausländer und Biodeutsche läge dort in Freiburg mehr oder minder gleich auf, allerdings stellten Ausländer nur 17% der Bevölkerung, Biodeutsche den Rest. Unter diesem Eindruck kann man die Pfeiffer´schenAusführungen anhören.

11.11.2018

 

 

 

 

"In der Öffentlichkeit wird vor allem rechtsextreme Gewalt thematisiert. Dabei offenbart sich im Linksextremismus eine neue Qualität der Gewalt – sie wird organisierter, enthemmter und versteckt sich zunehmend hinter anschlussfähigen Parolen, wie dem Klimaschutz."

 

FAZ.

17.11.2018

 

 

 

"BIST DU AFD-MITGLIED?": VERMUMMTE GREIFEN TAXI-FAHRGÄSTE MIT BASEBALLSCHLÄGERN AN

ANGRIFF VOR HOTEL "STADTFELD" IN MAGDEBURG: VERMUMMTE ZERTRÜMMERN TAXI

17.11.2018

 

 

 

So, nun noch ein frommer Mann der evangelischen Kirche zu drängenden Fragen der Pauschalisierung, Ausgrenzung, Splitter und Balken in eigenen und fremden Augen, einer Vollmacht von ganz oben und last not least der Exkommunikation:

 

 

 

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