Als ich die folgende Nachricht las, dachte ich, jetzt reicht es.

Rassismus mag ein ernstes Problem sein, auch wenn ich der festen Überzeugung bin, dass du viele Leute vom "Antirassismus" leben, aber was in Sachen Einbahnstraße, in Sachen eines unkontrolliert in die entgegengesetzte Richtung ausschlagenden Pendels derzeit abgeht, kann man kaum noch glauben.

Martin Luther King, ein wahrhaft großer und großartiger Mann, hat Folgendes gesagt: “I have a dream that one day on the red hills of Georgia, the sons of former slaves and the sons of former slave owners will be able to sit down together at the table of brotherhood.”

Was man daraus heute macht ist ein abstoßendes Trauerspiel.

Zeit, eine Chronik zu beginnen. Und Ruhe geben wir erst, wenn Heino Ferch Nelson Mandela spielt ;-). 

Hesselbach, im März 2021

 

Hier pars pro toto:

Die schwarze Poetin Amanda Gorman wurde einem größeren Publikum bekannt, nachdem sie bei Joe Bidens Vereidigung vortrug.

Auf englisch.

Gormans Gedichte sollten aktuell auch ins Niederländische übersetzt werden und zwar von der weißen Schriftstellerin Marieke Lucas Rijneveld, der 2020 der International Booker Prize verliehen worden war. Rijneveld war vom Verlag Meulenhoff mit der Übersetzung beauftragt worden, Gorman begrüßte die Wahl.

Auftritt Rassismusfaschisten. Die niederländische "Kulturaktivistin" Janice Deul löste eine Schmutzaktion aus und beklagte, die Gedichte einer Schwarzen dürften nicht von einer Weißen übersetzt werden, die habe keine Ahnung wie es sei als Schwarze. Ich habe mir Bilder von Deul angeschaut, sie hat die Augen und harten Gesichtszüge einer Fanatikerin. Und hey - das ist keine Einbahnstraße. Wenn Rijeneveld keinen Schimmer hat, wie es sich als rassistisch unterdrückte Schwarze anfühlt, dann hat eine Schwarze auch keine Ahnung vom prickelnden Gefühl des "white privilege" und fällt damit als ernstzunehmende Besetzung aus.

Rijeneveld gab den Auftrag mit den Worten zurück „Ich bin schockiert über den Aufruhr um meine Beteiligung an der Verbreitung der Botschaft von Amanda Gorman, und ich verstehe die Menschen, die sich durch Meulenhoffs Entscheidung, mich zu fragen, verletzt fühlen".

Sensibler kann man nicht reagieren und diese Reaktion müsste Kreaturen wie Deul beschämen, wenn die wüssten was das heißt und bedeutet. Sie und ihresgleichen sind es nämlich, die ständig die Karte Hautfarbe spielen ungeachtet des Kontextes und der Inhalte, sie sind es, die einen jeden auf seine Hautfarbe reduzieren. Ich nehme an, Frau Deul ist nach der respektablen Jagdstrecke jetzt sehr zufrieden. 

Aktuell hat es nun den Katalanen Victor Obiol getroffen, er hatte als weißer Mann schlicht das falsche "Profil", man suche "eine junge Aktivistin, im besten Fall schwarz". Obiol ließ sich wie folgt ein: „Aber wenn ich eine Dichterin nicht übersetzen kann, weil sie eine Frau ist, jung, schwarz, eine Amerikanerin des 21. Jahrhunderts, dann kann ich auch Homer nicht übersetzen, weil ich kein Grieche aus dem achten Jahrhundert vor Christus bin. Oder ich kann Shakespeare nicht übersetzen, weil ich kein Engländer des 16. Jahrhunderts bin.“

Deul und Konsorten geht es nicht um Integration, Versöhnung und Ausgleich. Ihr King´scher Table of Brotherhood hat keine Sitzplätze für Weiße, sie leben vom "Rassismus" wie die Fliegen vom Kot.

Sie werden auch nie genug zu fordern haben, weil sie ansonsten unter den Stein zurückmüssten, unter dem sie hervorgekrochen sind.

Sie sind der Feind.

 

Georgia 1

   

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