Mehmet Yildiz - Neukölln-Ein Frontbericht

 

Ich kann den Clou vorwegnehmen – die Schwarte ist von Kristjan Knall, der Faschisten überführen und wenn ich ihn richtig verstanden habe, auch gleich nach Madagaskar expedieren will. Und Faschisten hat es in diesem Land in rauen Mengen, sie schießen wie Drachenzähne aus dem Boden. Faschist ist übrigens jeder, der nicht so tickt wie Herr Knall.

Frontschwein Knall wütet sich den faschistoiden Frust mittels seines Avatars Yildiz so von der Seele wie er meint, dass ein Fascho das machen würde. Stellenweise geschliffen natürlich, anderes lässt die Eitelkeit nicht zu, es darf nämlich auf keinen Fall sein, dass ihn ein ebenso dämlicher wie düpierter Nazi oder einer seiner Kumpels nachher vielleicht für einen Formulierpavian hält.

Akif Pirincci  - der am Ende auch erwähnt und als mehr oder minder abgesoffen, auf jeden Fall als gescheitert  bezeichnet wird - dringt da aus jeder Zeile, ohne allerdings dessen Klasse zu erreichen und mit der Zeit wird es öde, obwohl das Buch sehr kurz ist.

Erledigt werden soll mit der Schwarte offensichtlich auch ein völlig ahnungsloser Zeitgenosse wie Heinz Buschkowsky.

Am Schluss dann die hämische Generalabrechnung mit dem toitschen Spießernazi, dem Knall dieses und jenes an den Hals wünscht und nicht merkt, dass er in genau den Stereotypen denkt, die er eigentlich aufspießen will.

Knall – ein Name ist Programm. Ein Buch ohne jeden Sinn, Nutzen und Wert. Es wird nicht ohne Grund für umme im Kindle-Shop verramscht.  

 

Hier geht´s zur Sitemap.