Der arbeitslose Rechtsextremist Stephan Balliet versuchte am 9.10.2019 eine Synagoge in Halle zu betreten, um die dort am Jom Kippur-Feiertag betenden Gläubigen zu ermorden. Die Tür der Synagoge widerstand auch dem Beschuss. Anschließend erschoss der Täter bei der Synagoge und in einem nahe gelegenen Döner-Imbiss eine völlig unbeteiligte Frau und einen ebenfalls unbeteiligten jungen Mann. Seine Taten filmte er und stellte die Machwerke umgehend ins Netz. Bei seiner Flucht mit einem Fahrzeug schoss er im benachbarten Landsberg auf Passanten und verletzte sie schwer, ehe er festgenommen werden konnte.

Ich habe wegen meines Urlaubes Gelegenheit gehabt, die Berichterstattung ab dem frühen Nachmittag zu verfolgen, als man noch von mehreren Tätern ausging und sich Halle im Ausnahmezustand befand.

Wenige Tage zuvor hatte ein mit einem Kampfmesser - Klingenlänge 20 cm - bewaffneter Islamist in Berlin unter "Allahu akbar"-Rufen versucht, in eine Synagoge zu gelangen und Gläubige zu massakrieren, was durch das Wachpersonal vereitelt werden konnte. In Paris hatte kurz vor Halle ein islamistischer Konvertit vier Kollegen bei der Polizei erstochen, in Limburg hatte wiederum ein Muslim einen LKW gestohlen bzw. geraubt und anschließend PKW gerammt, ehe er überwältigt werden konnte. Drei  Anschläge innerhalb kürzester Zeit und dann Halle.

Halle, zwei Tote und das Gefühl, Glück im Unglück gehabt zu haben, dass es der Täter nicht in die Synagoge mit den 80 Betenden geschafft hat. Nicht auszudenken wäre es anders gewesen.

Es war wohl ein "Einzeltäter", das Gedankengut ist aber virulent und er wird nicht der Einzige gewesen sein, der die Bereitschaft und die Möglichkeit für solche Morde hat. 

Es ist schwer zu greifen, aber klar ist, dass es mit den Grabenkämpfen so nicht weitergehen kann.

Li-La-Launebär-Appeasement den Leuten gegenüber, die dieses System abschaffen wollen, egal aus welcher Ecke sie kommen, muss Vergangenheit sein. 

Julian Reichelt hat recht mit seinem "Nie wieder!".

Mathias Döpfner hat offensichtlich auch die Nase voll von Heuchelei und Janusköpfigkeit. Ich habe seinen "Nie wieder " Nie wieder!""-Text gelesen, bevor er hinter der Bezahlschranke verschwand und ich fand ihn ausgesprochen gut - aufwühlende Worte eines aufgewühlten Mannes, die den Ekel über selektive Betrachtungsweisen, die immer gleichen Beileidsbekundungen und das inhaltsleere "Nie wieder" fast körperlich spüren ließen ebenso wie die Angst, dass diese Gesellschaft zerfällt. Natürlich fielen die arroganten Mainstream-Aasgeier umgehend über ihn her, aber die Einschüchterung funktionierte hier nicht (mehr), dazu hatte Döpfner zu sehr den schon lange entzündeten Nerv getroffen, so dass auch diese unglaubliche, aber Döpfner gerade bestätigende Entgleisung des deutschen Journalisten-Verbandes

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wirkungslos blieb, aber dafür umso peinlicher rüberkam.

Auch der von mir verehrte Harald Martenstein hat sich mit nachdenklichen Worten gemeldet

Wer ebenfalls Döpfner, Reichelt und Martenstein nicht gelesen (oder verstanden) und nichts gelernt hatte sowie auf die übliche Platte setzte, um damit zu beweisen, mit welch schrecklichen Mittelmaß wir es in Berlin zu tun haben, ist diese Dame ...

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Dabei ist es so einfach.

Nur ein Rechtsstaat, der ungeachtet Rasse, Herkunft, Geschlecht und politischer, kultureller oder religiöser Herkunft oder Einstellung, sein Primat einfordert und durchsetzt, wird in der Lage sein, das Zerbröseln des Gesellschaftsvertrages aufzuhalten. Viel gewonnen wäre auch schon, wenn man nicht a priori dem jeweils anderen ausschließlich finstere Motive unterstellte und ganz generell mehr Churchill wagte.

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Pessimismus ist aber angebracht, weil der Politavantgarde nach der Entwicklung der letzten Jahre und einer anstehenden Rezession das Geld ausgeht und ich bislang noch nie erlebt habe, dass eine ganze Kaste erklärt, ihr hattet recht, wir nicht, wir ändern den Kurs. Es werden weiter Töpfe gefüllt und die gemolken, die man nie gefragt hat, denn man will ja (politisch) überleben. Allüberall nur ein "business as usual". Für dringend notwendige Kursänderungen auch im Umgang mit Andersdenkenden fehlt es am Willen und am Mut. 

Nicht aber an Bösartigkeit:

 

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Es ist die Hetze der AfD, die dem Rechtsextremismus eine politische Stimme gab. Durch diese Hetze fühlen sich einzelne Verbrecher legitimiert, ihre Grausamkeiten zu begehen. Den Hetzern der AfD wollen die Verbrecher, auch der in Halle, gefallen. Die AfD trägt eine große Mitschuld

12:19 vorm. · 10. Okt. 2019

Karl Lauterbach.

10.10.2019

N.B.: Wes´ Geistes Kind Lauterbach ist zeigt auch dieser Tweet, bei dem ich mich gefragt habe, ob er wirklich noch bei Groschen ist.

ntv zitiert weitere Politiker in einem Beitrag vom 12.10.2019 wie folgt:

Ich glaube die Betroffenheit, die an einigen Stellen geheuchelt wird, nicht", sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder beim Deutschlandtag der Jungen Union in Saarbrücken. "Die AfD ist nicht auf dem Weg, eine bessere und ehrlichere CDU zu werden. Die AfD ist auf dem Weg, die wahre NPD in Deutschland zu sein." Die AfD sei "alles, aber sie ist nicht bürgerlich", sagte der CSU-Politiker. "Die AfD will nicht zurück in die 80er und 90er - ein Teil ihrer Funktionäre will zurück in die 30er." 

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil verlangte eine Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz. "Das ist eine verfassungsfeindliche Partei", sagte er auf dem Parteitag der baden-württembergischen SPD in Heidenheim. "Die Brandstifter, die mitverantwortlich sind, die sitzen heute auch in den Parlamenten. Die AfD ist die Partei, die dafür sorgt, dass wir ein solches gesellschaftliches Klima haben." Der Täter von Halle sei kein Einzeltäter gewesen. "Das war vielleicht einer, der geschossen hat. Aber das waren ganz viele, die ihn munitioniert haben."

Mit von der Partie natürlich auch Olaf „welche-Steuer-lässt-sich-noch-erfinden-oder-erhöhen?“ Scholz. "Die AfD kann ihre Verantwortung in dieser Frage nicht verleugnen." Er sei entschieden dagegen, von Einzeltätern zu reden. Ob der Täter in Halle Verbündete gehabt habe, werde die Polizei herausfinden. "Aber die rassistisch motivierte Tat ist in einem Milieu entstanden, das nicht nur im Netz, sondern auch in Landtagen und im Bundestag Parolen von rechts ruft. Die AfD sollte nicht so tun, als hätte sie mit alldem nichts zu tun".

Ich schäme mich für solche Politiker, die ansonsten von Einzeltätern sprechen, zur Mäßigung mahnen, vor pauschalen Verurteilungen warnen, ganz generell fordern, die Ermittlungsergebnisse abzuwarten und jede noch so blutige oder korrupte - vor allem antisemitische - Hand schütteln, wenn es opportun erscheint, Hauptsache, die Kasse stimmt.

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Gleiches gilt für ihre willfährigen Vollstrecker in den Medien, wobei durchaus unklar ist, wer hier wen an der Leine führt. Vielleicht ist das auch nur eine schaurige Symbiose.

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Das ist die eine Seite der Medaille.

Die andere Seite ist, dass es genau diese Politiker waren, die beispielsweise im März 2019 einen FDP-Antrag im Bundestag zu Fall brachten, mit dem Deutschland endlich aus der Phalanx ausbrechen sollte, die immer wieder durch beschämende und niederträchtige Behandlung Israels in UN-Gremien aufgefallen ist. Die FDP und die meisten AfD-Abgeordneten unterstützten diesen Antrag, der Rest war dagegen. Dagegen und nicht etwa dahingehend unterwegs, den Antrag zu ergänzen oder abzuändern. Nun, wenn man auf iranische Kohle schielt oder BDS-Fan ist muss man sich vermutlich so handeln. Nicht zum ersten Mal hat sich die AfD als einer der engsten Freunde Israels in Deutschland verstanden. 

Diese Politiker waren es übrigens auch, die Warnungen des BKA vor so einem Anschlag ignorierten und/oder nicht in der Lage waren, die Synagoge zu schützen, obwohl Schutz angefragt war.

Diese Politiker fanden nichts dabei, dass der oben erwähnte Attentäter von Berlin nach erkennungsdienstlicher Behandlung wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, da die Staatsanwaltschaft trotz der ja nun mehr als überdeutlich antisemitisch geprägten Tat keinen Grund für U-Haft sah. Folglich kann sich der Mann also wieder ungestört seinen Gedanken und der Beschaffung neuer Waffen widmen. Was er selbst von diesem Gesellschaftsmodell und seiner Wehrhaftigkeit halten wird, wie sehr er und andere potentielle Attentäter sich ermutigt sehen dürfen, kann ich mir lebhaft vorstellen.

Apropos: Nach "Halle" forderte die notorische Sawsan Chebli eine Mahnwache "gegen Antisemitismus" an der Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße in Berlin, was aus meiner Sicht absolut in Ordnung ist. Keine Mahnwache forderte sie allerdings, nachdem einige Tage zuvor der oben erwähnte kampfmesserbewaffnete Islamist versucht hatte, in genau diese Synagoge zu gelangen, um Juden zu massakrieren. Es kann einem übel werden. 

Diese Politiker waren es, die selbst im Bundestag von Anfang an pöbelten, AfD-Funktionäre und -wähler aufs Übelste beschimpften, als "Ratten", Mischpoke", Gesocks", Gesindel" bezeichneten und Ralph Stegner forderte, auch das Personal der AfD anzugreifen. Die Verrohung gerade der Sprache durch diese Leute in den vergangenen Jahren und im Angesicht immer neuer AfD-Erfolge nahm und nimmt kein Ende, es ist das alte "Haltet den Dieb"-Spiel. 

So will Armin Laschet die AfD aktuell "bis aufs Messer bekämpfen" und "vertreiben", Markus Söder will sie "bis aufs Blut bekämpfen".  Reaktionen auf diese grässliche Wortwahl - zero.

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Diese Politiker haben geschwiegen (und mehr) zu den zahlreichen Angriffen vornehmlich der Antifa auf Eigentum und Leben von AfD-Funktionären und -wählern. Sie haben geschwiegen zur bewussten und gewollten Ausgrenzung und Diffamierung dieser Personen, bei denen es sich zum weit überwiegenden Teil um ihre ehemaligen Wähler handelt, was schon zeigt, mit welcher Verachtung diese Kaste den Souverän sieht.

Sie schweigen, wenn diese rotlackierten Faschisten Stadtteile oder wie beim G 20-Gipfel in Hamburg ganze Städte in Bürgerkriegsgebiete verwandeln, obwohl den Bürgern eine Sicherheitsgarantie abgegeben wurde wie weiland von Herrn Scholz in Hamburg, wofür er dann mit dem Bundesfinanzministerjob wegen er- und bewiesener  Fähigkeiten belohnt wurde.

Diese Politiker stellen sich auch regelmäßig taub, wenn es beim alljährlichen al-Quds-Tag durch Berlins Straßen "Juden ins Gas" schallt und Demonstranten mit Israelfahnen von der Polizei eingekesselt werden, damit die "Demonstranten" nicht "provoziert" würden. Sieht so die Verteidigung der deutschen Staatsraison aus, zu der angeblich die Integrität Israels gehören soll?

Sie schweigen und verteilen maximal verbale Wattebäuschchen, wenn jüdische Mitbürger auf der Straße und in Schulen völlig folgenlos von fanatischen Muslimen beleidigt, diskriminiert, bespuckt und geschlagen werden. 

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Sie zahlen Millionen an die korrupte Palästinenserführung, die keinen Zweifel daran lässt, dass ein Existenzrecht Israels niemals bestand und niemals bestehen wird und die mit diesem Geld Anschläge auf Juden in Israel und judenfeindliche Schulbücher finanziert, möge der Hass auf die Juden in Kinderherzen ewig weiterbrennen.

Zu Herrn Seehofer war meine erste Reaktion: Und ach ja, der Bundesinnenminister will die "Gamerszene" unter die Lupe nehmen. Jetzt brauchen wir noch das Sportschützen-Bashing, dann haben wir alle Plattitüden und Routinen schön beieinander, mal schauen, was sonst noch so durchs Dorf getrieben wird.

Auch ich lerne dazu. Die Tat und der Täter sind bezüglich der Hintergründe deutlich komplexer als man glauben möchte. Der Sicherheitswissenschaftler Peter Neumann hat laut FAZ Folgendes erklärt:

" ... Mit seinem Amoklauf habe B. offenkundig nicht in erster Linie versucht, rechtsextreme deutsche Kameradschaften zu beeindrucken, sagt Neumann. Vielmehr bestehe kein Zweifel daran, dass B. tief in der virtuellen Subkultur internationaler rechter Netzwerke und der mit ihr teils verknüpften Gamer-Szene verankert gewesen sei. Dafür spreche auch, dass er viele in der Gamer-Szene typische Begriffe wie ‚total fail‘ und ‚total loser‘ verwendet habe. […] Im Hintergrund [seines Tatvideos] läuft kein Rechtsrock, wie man ihn von Neonazi-Festivals kennt. B. hört Musik aus japanischen Zeichentrickserien. Die sogenannten Animes, ‚teils auch pornografisch, sind sehr geläufig in dieser antifeministischen Online-Kultur‘, sagt Neumann. Die Ausdrucksweise von B. zeige, dass er intensiv in der rechten Internetszene unterwegs gewesen sein müsse, in Message-Foren wie 4chan und 8chan ...“.

Das wird weiter untersucht und ausgewertet bzw. bekämpft werden müssen, lässt die oben zitierten Statements von Leuten, die es besser wissen müssten, aber noch kläglicher erscheinen.

Sind diese Leute, die ja den steten Niedergang  dieses Landes zu verantworten haben, eigentlich von allen guten Geistern verlassen?

Sind sie nicht. Das alles ist wohlüberlegt vor allem mit Blick auf die Ende Oktober 2019 anstehende Landtagswahl in Thüringen. Und diese völlig argumentbefreite Schmutzkampagne zeigt Wirkung, in Wahlbarometern haben die Zustimmungswerte der AfD bereits gelitten.

Man kann zur AfD stehen wie man will, angesichts dieser abermaligen schaurigen Instrumentalisierungsorgie aus niedrigsten menschlichen und politischen Beweggründen muss einem doch schlecht werden.

Besonders abstoßend bei der ganzen Sache ist auch der infame Versuch dieser heuchlerischen Feiglinge, die die aktuelle Entwicklungen durch Wegsehen, Stigmatisieren, selektiver Wahrnehmung, Ignoranz und Tatenlosigkeit begünstigt haben, sich unter die Opfer zu mischen à la das sei ein Anschlag "auf uns alle gewesen". Ist es nicht, Juden, zwei Passanten und der gesellschaftliche Zusammenhalt sind die Opfer, ihr nicht, ihr Heuchler.

Abschließend - die AfD hat natürlich nichts mit dem Täter zu tun und umgekehrt, aber sie ist nicht gefeit vor dummen und dümmsten Entgleisungen wie sie der von mir eigentlich geschätzte Stephan Brandner zu verantworten hat, als er einen völlig verunglückten, üblen Tweet retweetete

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und sich nachher damit zu entschuldigen versuchte, Retweet bedeute keine Zustimmung. Sein Retweet ist mittlerweile gelöscht. Den Shitstorm hat er sich aber redlich verdient. Er hat sich aber förmlich im Bundestag entschuldigt und damit sollte es dann auch gut sein.

Nicht so bei SPD-Fraktionschef Mützenich, der zum Tweet mit klaren Falschbehauptungen operierte und damit die Tat zum wiederholten Mal für das politische Überleben seiner verzwergenden Partei zu nutzen beabsichtigte.

Indes: Auch hier gibt es eine andere Seite der Medaille. Michael Blume ist Antisemitismusbeauftragter des Landes Baden-Württemberg. Alexander Omar Loh wiederum ist ein Bürger dieses Landes und unterhält einen Facebook-Account. Dort hat er vor kurzem gepostet "Zionisten, Nazis und Radikale" sollten sich schnellstens aus seiner  Freundesliste entfernen. Diese Auflistung ist beachtlich und hat Herrn Blume derart gut gefallen, dass er ein Like adressierte, ohne dass das jemanden erkennbar gestört hätte. 

Und - Björn Höcke und sein "Flügel" bleiben ein Problem, dem sich die AfD widmen muss. Der Mann ist nicht mehr tragbar.

So macht man es den Hetzern halt leicht(er), Hetzern übrigens wie Christian Säfken, der nicht nur tatsächlich ein Buch des politischen Schönlings Philipp Ruch bewirbt, sondern seinerseits auch twittert. Mehr muss man zu diesen Leuten nicht wissen.

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Und das schreibt die Jüdische Gemeinde Halle diesen Leuten ins Stammbuch:

Leider gibt es bereits Versuche einiger politischer Kräfte, die traurigen Ereignisse des Anschlags für die eigenen politischen Ziele zu missbrauchen. Hier kann nur das wiederholt werden, was wir bereits zuvor betont haben: Der wahre Feind ist der Hass. Egal gegen wen, sei es gegen Juden, Christen oder Muslime – Sunniten oder Schiiten –, oder auch gegen Atheisten oder Agnostiker, gegen Frauen oder Männer, gegen Menschen mit oder ohne Behinderung, gegen Kranke oder Gesunde, gegen Menschen, die angeblich zu intelligent oder zu wenig intelligent sind, gegen Reiche oder Arme. Aber auch gegen denjenigen, die bestimmte Berufe ausüben, z. B. in der Kohlenbranche, bei der Bundeswehr oder bei der Polizei; gegen SUV-Fahrer oder gegen Fahrradfahrer. Das Wort TOLERANZ sollte über die eigenen Ansichten und vor allem über die eigenen Taten gestellt werden. Der politische Missbrauch der Opfer des Terroranschlags in Halle macht uns noch trauriger.

Wir Juden sind Optimisten. Angesichts unserer Geschichte haben wir auch keine andere Wahl. Wir glauben an den allmächtigen und barmherzigen G-tt. Und wir glauben an den von Ihm geschaffenen Menschen, der in absoluter Mehrheit zu Ihm und nicht zum Bösen steht!

 

Dem ist nichts hinzuzufügen.

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