Gabor Steingart heute:

" Die Vermögenssteuer hat sich in die Wahlprogramme von SPD, Grünen und Linkspartei geschlichen, dabei nagt die Extra-Besteuerung am Kern vom Kern der deutschen Wirtschaft: den Familienunternehmen.

Denn nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft sind große Vermögen öfter in Betrieben gebunden als bislang angenommen. Vom Kapital der oberen ein Prozent sind demnach bis zu 65 Prozent als Betriebsvermögen eingesetzt, wie das Institut im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen analysiert. Insgesamt befinde sich in den Händen von Privatleuten ein Betriebsvermögen in Höhe von 3,1 Billionen Euro. Frühere Berechnungen der Bundesbank gingen von nur 39 Prozent – insgesamt 1,1 Billionen Euro – aus.

Jenes Betriebsvermögen wäre durch die Vermögenssteuer gefährdet, denn um die Steuer zu entrichten, müssten Betriebsteile verkauft werden. Der Fiskus profitiert, aber die Firma verliert – und zwar ihren ursprünglichen Eigentümer.

Insbesondere in Krisenzeiten mit niedrigen oder ausbleibenden Gewinnen wäre ein Substanzverzehr möglich oder wahrscheinlich. Dann müssten zum Beispiel Maschinen verkauft oder Investitionen zurückgestellt werden, um Liquiditätsengpässe zu verhindern. 

Fazit: Die wahren Profiteure einer derartigen Vermögenssteuer wären Chinas Aufkäufer und die Vielzahl angelsächsischer Private Equity FirmenWas für die Trojaner das von den Griechen in die Stadt geschleuste Holzpferd war, wäre für den deutschen Mittelstand die Vermögenssteuer. Geschichte wiederholt sich womöglich doch: Kassandra wollte damals – und will heute – niemand hören."

5.7.2021

 

 

 

Silke Mertins von der taz ist aus der Front ausgebrochen und hat Baerbock den Rücktritt als Kandidatin nahelegt. Der Artikel ist leider hinter der Bezahlschranke und ich wollte bei diesem Blatt keinesfalls bestätigen, dass ich schon unterstütze. Ich kann mir ungefähr vorstellen, was da geschrieben stand und es ist sicher plausibel. Aber gefährlich für Laschet, denn wenn jetzt jemand diese lame duck abschießen würde, wäre die ganze unappetitliche Diskussion um Baerbock Vergangenheit und Tina Hassel könnte endlich wieder Robert Habeck umgurren. Kurz, eine Katastrophe für die zwar geschlossene, bislang aber nicht sichtbare CDU.

Aber keine Sorge, die Grünen stehen zu Annalena und die Granden fallen jetzt über Frau Mertins her, was witzig ist, weil sie in der Angelegenheit Maassen´scher Angriff auf die Öffentlich-Rechtlichen gerade noch die Pressefreiheit vollmundig verteidigt haben wollen und jetzt versuchen, eine Redakteurin massivst mundtot zu machen, weil die anders als sonst nicht schreibt was sie lesen wollen. Ob DAS beim Wähler gut ankommt wird man sehen. 

By the way - Martin Heidingsfelder - VroniPlag - über Baerbock in Sachen Plagiate: "Sie sollte in Sack und Asche gehen".

Und so ganz will mir diese unmäßige Kritik an den Äußerungen des Herrn Maassen auch nicht runter. Dushan Wegner hat mal zusammengetragen, was da speziell von den Öffentlich-Rechtlichen im allgemeinen und etwa Herrn Gensing im speziellen angerichtet wurde

6.7.2021

 

 

Bös.

7.7.2021

 

 

7.7.2021

 

 

 

"Im Wahlkampf haben Grüne und Linke eine Schmutzkampagne gegen Armin Laschet (60, CDU), den Kanzlerkandidaten der Union, gestartet. Unter dem Hashtag #LaschetWelle machen Politiker aus dem links-grünen Lager Laschet persönlich verantwortlich für künftige Corona-Tote."

Die Saubermänner mal wieder.

12.7.2021

 

 

 

Konstantin von Notz (50), Vize-Fraktionschef der Grünen im Bundestag, twitterte ein dramatisches Foto aus einem überschwemmten Ort und schrieb dazu: „CDU: Kein Tempolimit! / FDP: Der Markt + synthetische Kraftstoffe regeln das / SPD: Can’t touch this: Kohle + Nordstream2 / Die Linke : Was’n jetzt mit Sahra? / Grüne: Klimaschutz Prio Stufe 1“

15.7.2021

 

 

 

Armin Laschet, Frank Walter Steinmeier und der gute Witz im Angesicht von mehr als 150 Toten bei der Flutkatastrophe vor wenigen Tagen. Man weiß, was man von ihren staatstragenden Erklärungen, dem bedröppelten Blick und der gefurchten Stirn zu halten hat. Nichts.

19.7.2021  

 

 

 

Kurzer Ausflug in die Steuerpläne der Wahlkämpfer mit dem üblichen Neiddebatten-Mobil ntv.

24.7.2021

 

 

Trittin, die FDP, der typische Trittin-Fettnapf und der faire Wahlkampf, den die Grünen führen wollen.

„Fick. Den. Planeten.“ 

25.7.2021

 

 

" ... Doch wenn die Grünen es schaffen, ganz Deutschland auf ihren Holzweg zu drängen, drohen unserem Land eine schleichende Deindustrialisierung, Arbeitsplatzverluste, Vorverurteilung jedweden Eigentums, überbordende Schulden und Staatsbeteiligungen und steigende Steuern. Für viele Menschen würde dies zu Wohlstandsverlust unter Verbotsorgien führen. Dies träfe kaum die grünen Parteimitglieder im alimentierten Staatsdienst, sondern die Verluste würden die Facharbeiter, Angestellten, Unternehmer, Familienmütter und -väter – und sehr viele aus unserer jungen Generation treffen...".

25.7.2021

 

 

 

Bei Begriffen wie "Bestsellerautorin" werde ich vorsichtig, aber die hier wagt einen Blick hinter die Kulissen der grünen Steuerpläne.

26.7.2021

 

 

 

Oliver Krischer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen, ist mir schon öfters aufgefallen und heuer hat er wieder gerülpst. Fairer Wahlkampf, nicht vergessen.

""Hier erlebe ich einen Kanzlerkandidaten, der angesichts dieser Flutkatastrophe überhaupt keine Antworten liefern kann, der ehrlich gesagt wirres Zeug redet, was die Zukunft des Klimaschutzes angeht"

27.7.2021

 

 

 

War´s das? "Laschet im freien Fall" titelt Bild. Die Pannen häufen sich, aktuell geht es um Plagiatsvorwürfe anlässlich eines Buchs aus 2009.

31.7.2021

 

 

 

Auf tausende Tonnen Gesetzestexte wartete der Schredder, Papier- und Druckindustrie dürften lüstern die Finger kneten und beten, dass Baerbock Kanzlerin wird. Die gendergerechte Sprache in Gesetzen soll kommen. Ich will Politik für alle Menschen machen und das bedeutet, auch alle mit anzusprechen – und nicht nur mitzumeinen.

Währenddessen: "Der österreichische Plagiatsprüfer Stefan Weber erkennt in Laschets Buch von 2009 („Die Aufsteigerrepublik. Zuwanderung als Chance“) nach einer eigenen Prüfung „keine weiteren Plagiate“. Eine entsprechende Analyse veröffentlichte der Medienwissenschaftler am Freitag auf seiner Website.

Zur Untersuchung des Buchs von Unions-Kanzlerkandidat Laschet, der selbst einen Link zu einer Online-Version seines Buchs verbreitet hatte, schrieb Weber: „Mein Ergebnis ist entlastend für Laschet: Ich habe nach Durchsicht aller eingefärbten Textübereinstimmungen keine einzige Stelle gefunden, die ich als Plagiatsfragment bezeichnen würde.“ Für seinen Check hatte Weber eine Prüfsoftware verwendet."

1.8.2021

 

 

 

Frau Esken hat diesen überaus dummen Tweet mittlerweile gelöscht, aber er lässt tief blicken. Die Vorsitzende einer einst stolzen Arbeiterpartei, gruselig.

1.8.2021

 

 

 

Apropos SPD. Die soll immer noch ins Kanzleramt gekritzelt werden. Das Nachfolgende ist - man glaubt es kaum - über Olaf Scholz, der eine selten erreichte Serie an auch persönlicher Pannen und Katastrophen hingelegt hat. Der Teflonkandidat.

" ... Auf jeden Fall nutzte der Finanzminister die Gelegenheit, seine Stärken ins Licht zu stellen, zu der vor allem seine zupackende Art und seine Erfahrung in Spitzenämtern gehören – ein wichtiges Pfund in einer Zeit, in der sich mit Pandemie und Flut die Krisen häufen. Da Angela Merkel nicht weitermacht, so lautet das Kalkül der SPD, werden die Wählerinnen und Wählern von allen drei Kandidaten am Ende am ehesten ihm zutrauen, Sicherheit und Stabilität zu garantieren. ...".

1.8.2021

 

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