Aha. Uns hat man via Qualitätspresse was ganz Anderes gesagt.

23.6.2016

 

Transatlantischer Neuanfang, so kann man das auch sehen.

26.6.2016

 

Nicht nur hier, auch in Briten lassen verbiesterte und böse alte Scheindemokraten die Maske fallen. Der Antrag Londons solle jetzt bis Dienstag auf dem Tisch liegen, poltert der ehemalige Dorfschulze der Weltmetropole Würselen.

Ekelhaft.
Oder Berechnung? Immerhin liegt die politische Verantwortung für diesen Erdrutsch in Brüssel, aber wie ich diese überzeugten Europäer kenne, haben sie bereits genormten Kleber gebunkert für sich, ihre Hosen und das ebenfalls genormte (aber teure) Gestühl, auf dem sie dort Platz nehmen.

Und wie es einen in der Hitze des Gefechts wegtragen kann, zeigt mal wieder der unsägliche Jakob Augstein.

 


26.6.2016


 

Die Alten kosten die Jungen die Zukunft, so bekanntlich die "Argumentation" diverser Kreise, die geistig von einem Nacktmull ausmanövriert werden könnten. Wie ich hier lese, hätten "die Jungen" einfach nur wählen gehen müssen, dann wäre das Ergebnis ein anderes gewesen. Jan Fleichhauer präzisiert: Wahlbeteiligung bei den 18 - 24jährigen 36%.

26.6.2016

 

 

Der Abgeordnete David Lammy steigt bei den Medien dieses Landes zum neuen Star auf, weil er fordert, dass im Unterhaus gegen den Brexit gestimmt werde. "Wacht auf, wir müssen das nicht machen", hat er getwittert. Was hier im Lande zum Star-Status reicht, wird auf der Insel belächelt: „Even better, why don’t we ignore Lammy’s election result and put the candidate who came after him into office?", so ein Independent-Leser.
27.6.2016



Schulz fordert bekanntlich einen Austrittsantrag bis morgen, die Tageschau geifert immer noch und keiner fragt, wer denn letztlich für den Austritt verantwortlich ist, neben den Briten meine ich? Warum zeigt niemand auf Schulz und Juncker?
Tina Hassel hat eben in der Tagesschau die Südländer erwähnt, die ein "ausgabefreundlicheres" Europa fordern, Merkel hat sich heute mit den beiden Superpleitiers Hollande und Renzi getroffen. Das wird hart und offenbart irgendwann die Zentrifugalkräfte, die diese "Wertegemeinschaft" auseinandertreiben und zwar aus den Gründe, die man immer prognostiziert hat. Du kannst eine solche Gemeinschaft nur am Leben halten, wenn alle Beteiligten eine identische oder doch stark angenäherte Vorstellung vom Funktionieren dieser Gemeinschaft haben. Das ist hier nicht der Fall und deshalb wird die Sache scheitern, früher oder später. Oder Merkel jubelt uns tatsächlich noch die totale Transferunion unter, alles möglich. Wahrscheinlich werden wir die Briten noch beneiden.
PS:
Diese bis heute omnipräsente famose Troll-Petition für ein neues Referendum war den Tagesschau-Idioten jetzt plötzlich übrigens keine Nachricht mehr wert.
27.6.2016


Ein besonders sonderbares Verhältnis zu demokratischen Mechanismen offenbarte der Bundesgeschäftsführer der sowieso schon mächtig sonderbaren Grünen, ein Komiker namens Michael Kellner, der aktuell meinte, man sei mit einer Volksabstimmung in GB "unverantwortlich" umgegangen. Komisch, dass so was immer hinterher kommt. Das Jucken in meinem Allerwertesten sagt mir, dass er anders gequatscht hätte, wäre das Ergebnis anders ausgefallen, denn dann hätte sich die ganze Pracht und Herrlichkeit des Plebiszitären erwiesen. Wetten.
27.6.2016


 

27.6.2016


Wenn aber jemand für den Brexit verantwortlich ist, dann Angela Merkel, die deutsche Bundeskanzlerin und am allermeisten überschätzte Politikerin unserer Zeit

11.7.2016




Morgen geht David Cameron, neue starke Frau wird Theresa May, bisherige Innenministerin.
12.7.2016



Elmar Brok hält das Referendum nicht für bindend, es sei nur ein "beratendes Referendum" gewesen, der Brexit sei nicht endgültig. Farage und Johnson seien "Zerstörer", die von persönlicher Eitelkeit getrieben" wurden.
Brok sagt uns damit, wenn man es in der EU-Hierarchie zu etwas gebracht hat, wodurch auch immer,  ist es mehr oder minder scheißegal, was der Souverän, resp. dessen Merhheit will und er stützt damit die oben gepostete Äußerung des Würselener Dorfschulzen, der sowieso meint, dass die am Sonntag erwähnten "Bürger, draußen im Lande" schön die Schnauze zu halten haben, über ihr Schicksal wird an anderer, berufenerer Stelle entschieden. Brok sagt damit aber auch, dass die Briten schlicht zu dämtlich waren, um zu erkennnen, dass sie "Zerstörern" auf den Leim gegangen sind und sich als Bewohner einer der ältesten Demokratien der Welt  völlig unverständlicher Weise gegen die Mitgliedschaft in einem urdemokratischen (checks and balances!), nach strengen kaufmännischen Regeln wirtschaftenden, Regel strikt einhaltenden, der Wahrheit und Aufrichtigkeit verpflichteten und allfällig konzertiert und transparent agierenden Verein entschieden haben, der Leuchttürme der politischen und sonstigen Weisheit wie Martin Schulz  und Elmar Brok auf wesentliche Positionen gehievt und zu zweien seiner Sprachrohre erkoren hat. Glaubt man nicht, gell?
12.7.2016


Premierministerin May bildet ihr Kabinett und beruft den weltläufigen Boris Johnson, der mehrere Sprachen spricht, zu ihrem Außenminister. Prompt pöbeln Hofreiter und Peter herum, als ginge sie das etwas an. Problematisch ist für grüne Zwangscharaktere bei der Sache natürlich, dass sie da mal nichts kontrollieren können, das nagt. Und waren das nicht die, die sofort geplärrt haben, Farage und Johnson würden sich nach dem Brexit aus der Verantwortung stehlen? Man kann zwar gefragt werden, ob man Außenminister werden will, man muss aber noch zusagen und das hat BJ getan. So what?
Gerade gesehen: Birgit Kelle - Wer schreibt, BorisJohnson sei zurück, hat nicht verstanden, dass er nie weg war.
14.7.2016



Die britische Wirtschaft boomt nach dem Brexit, die Arbeitslosenzahlen sinken. Gut, die Frage nach dem "wie lange" mag berechtigt sein, aber zum Einen ist sie das immer, zum anderen war es doch auch ohne jede Häme so, dass man Malthus´sche Katastrophen prophezeite, nachdem die Briten ihr Geschick in die eigenen Hände genommen hatten.
13.9.2016

Nachdem die britische Hauptinsel nach dem Brexit überraschend doch nicht in der Nordsee untergegangen ist und jetzt länger Saure-Gurken-Zeit in Sachen Brexit war, hier nun der Wolle Schäuble, der das Wort Steuersenkungen vollständig aus seinem Wortschatz verbannt hat. Nicht so Frau May, die die Unternehmenssteuern drastischer senken will als angekündigt. Das sei unanständig, ließ der deutsche Finanzminister indirekt wissen, so unanständig, wie man im verbrüsselten Berlin jeden Wettbewerb findet. Olaf Gersemann findet Schäuble in dieser Hinsicht nicht so cool.
22.11.2016

 

 

 

Entwarnung auch an der Personalfront. Offensichtlich sind der Personalabbau im Bankenbereich und die damit verbundene Stellenmigration auf den Kontinent bei weitem nicht so dramatisch wie angekündigt.

29.3.2018

 

 

 

Verdammt, England lebt noch!

16.8.2018

 

 

 

Auf der Zielgeraden und es wird immer schwieriger, im Pulverdampf etwas zu erkennen. Klar ist nur, dass Frau May auch daheim mit dem Rücken an der Wand steht. Hier eine kleine Standortbestimmung dazu, was vernünftig wäre.

13.12.2018 

 

 

Dirk Müllers Cashkurs zu den Folgen eines ungeregelten Brexits:

  • Handel und Verkehr zwischen Großbritannien und der EU werden durch die Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) abgelöst, die bisherigen Regelungen gelten nicht mehr.
  • Arbeitsplätze im Finanzzentrum London werden verloren gehen. Britische Banken benötigen zukünftig für ihre Dienstleistungen, wie beispielsweise das Einlagen- und Kreditgeschäft, rechtlich selbstständige Einheiten in einem EU-Staat. Ob, und wenn ja, wie leicht jedoch Banker aus London die notwendige Arbeitserlaubnis
  • Das Pfund wird abermals deutlich abwerten und die Inflation steigen. Die Renditen britischer Staatsanleihen werden ebenfalls steigen, mit Konsequenzen für den Staatshaushalt. Die Aktienmärkte werden deutlich nach unten korrigieren.
  • Von einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit auf der Insel ist auszugehen. Diese wird weitreichende Folgen auf den Immobilienmarkt, insbesondere im unteren und mittleren Preissegment, haben.
  • Langfristig erwarten wir jedoch auf Grund der starken Abwertung des Pfunds und neu geschlossener Handelsdeals mit verschiedenen Ländern eine Konjunkturerholung.
  • Großbritannien wird dann die größte Steueroase mitten in Europa
  • Chaotische Zustände in der Luftfahrt.
  • Menschliche Tragödien an der Grenze zwischen Nordirland und der Republik Irland.
  • Das bilaterale Außenhandelsvolumen zwischen Deutschland und Großbritannien beträgt aktuell rund 122 Mrd. Euro pro Jahr (Exporte plus Importe), die Briten sind das fünftwichtigste Partnerland. Der Handelsüberschuss Deutschlands gegenüber Großbritannien betrug 2017 knapp 47 Milliarden Euro. Allein in Deutschland hängen 750.000 Arbeitsplätze vom Handel mit Großbritannien ab.
  • Laut Industrie- und Handelskammertag (DIHK) müssten deutsche Unternehmen jährlich allein drei Milliarden Euro für den Zoll zahlen. Hinzu kommen knapp 200 Millionen Euro für Zollformalitäten.
  • Großbritannien ist nach Deutschland der größte Nettozahler in der EU. 16,5 Milliarden Euro fehlen im EU-Haushalt allein von April 2019 bis Ende 2020 bei einem britischen EU-Austritt ohne Abkommen. Die Gelder, welche durch den Brexit entfallen, müssen auf die übrigen Mitgliedsstaaten verteilt werden. Demgemäß werden Mehrbelastungen auf den größten Nettozahler Deutschland zukommen. Die Rede ist von bis zu 4,2 Milliarden Euro zusätzlich bis Ende kommenden Jahres.
  • Die Südeuropäer haben ab Brexit die Mehrheit im Europäischen Rat und können die Nordeuropäer überstimmen. Man geht allein dadurch von erheblichen Mehrkosten für Deutschland in Zukunft aus.

 

6.2.2019 

 

 

Und das müssen sich die Urdemokraten Europas von Leuten bieten lassen, die vor 80 Jahren den ganzen Kontinent angezündet haben. Am deutschen Wesen soll die Welt genesen revisited.

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Natürlich müssen die Abläufe in Westminster einem seltsam deuchen, der es gewohnt ist, dass mit Frau Merkel die OHL dem Parlament sagt, wie was zu laufen hat und Parlamentarier auch dann nicht murren, wenn sie abends zwei Zentner Vorlagen in englisch hingeknallt bekommen, über die am nächsten Morgen abgestimmt werden soll. Ein selbstbewusstes Parlament (BILD: "Sie stimmen schon wieder ab". Unerhört!) ist so einem natürlich unheimlich und dieser Grusel will und muss irgendwie kanalisiert werden. Das kommt dann dabei heraus.

1.4.2019 

 

 

 

Daniel Stelter analysiert den Brexit.

2.4.2019

 

 

 

Michael Caine und der Brexit.

8.4.2019

 

 

Wolfram Weimer schreibt auf der Achse des Guten über Boris Johnson: 
"... Johnson ist intelligent und hoch gebildet. Er dürfte der belesenste und am meisten publizierende Regierungschef Europas werden. Elite-Zögling der Eton-Schule, beste Oxford-Universität, Studium der klassischen Altertumswissenschaft, Vorsitzender des legendären Debattierclubs. Johnson ist weiträumig belesen, startet als Bildungsbürger eine Journalistenkarriere, schreibt für die “Times” und geht für den “Daily Telegraph” von 1989 bis 1994 als Korrespondent nach Brüssel. Er steigt in den Führungskreis der Zeitung auf und wird schließlich Herausgeber des Intellektuellenmagazins “The Spectator”. Er schreibt Essays, Romane und Leitartikel wie andere Unterschriften an der Tankstellenkasse. Und wenn er die britische Kolonialzeit verteidigt, dann macht er das schon mal mit einem Gedicht von Rudyard Kipling...

... Johnson verfügt über Humor und Selbstironie – eine erschreckend seltene Begabung unter Politikern. Er inszeniert sich lustvoll als Tollpatsch, kultiviert eine zerknitterte, verwuschelte Erscheinung und macht sich permanent über sich selbst lustig. Hunderte von heiklen politischen Situationen hat er mit schlagfertigen Witzen und charmantem Humor entspannt. Seine Sprache steckt voll saftiger Metaphern und wenn er damit regelmäßig übers Ziel hinaus schießt, so macht ihn die Freiheit im Denken und Sprechen doch zu einem narrativen Souverän des politischen Betriebes. Sein Urteil über Hillary Clinton ist symptomatisch dafür: “Sie hat blond gefärbte Haare, einen Schmollmund und einen stahlblauen Blick, wie eine sadistische Krankenschwester in einer psychiatrischen Klinik.” Gerade weil sein Humor so inkorrekt daherplotzt, wird er im Publikum geliebt und man verzeiht ihm seine offensichtlichen Schwächen deshalb gerne, weil der schärfste Kritiker von Boris Johnson stets Boris Johnson bleibt...

... Johnson ist von seinem Naturell her eigentlich ein weltoffener Liberaler. Er wurde im Multikulti-London von 2008 bis 2016 zum beliebten Bürgermeister gewählt und wiedergewählt – eine der buntesten, offensten, tolerantesten Metropolen der Welt hat ihn zu ihrer Galionsfigur erkoren. Auch während der Olympischen Spiele 2012 machte er als weltoffener Gastgeber eine sympathische Figur. In der latent linken Stadt gewann er so zweimal mühelos Mehrheiten, weil er – ganz entgegen der derzeit verbreiteten Klischees – Toleranz leben kann. Johnson mag ein Spieler-Naturell haben, aber ein Minderheiten-Hetzer oder dumpfer Ausländerfeind ist er nicht...

... Johnson will einen umfassenden Freihandelsdeal und eine neue, enge Partnerschaft mit Europa. Sowohl sein Vater als auch seine Geschwister sind bis heute leidenschaftliche Pro-Europäer. Sein jüngerer Bruder Jo trat darum sogar von seinem Amt als Transportminister zurück. Johnson ist kein ideologischer Europa-Hasser oder dumpfer Nationalist. Er hält die EU nur für dringend reformbedürftig und in ihrem derzeitigen Zuschnitt für undemokratisch, nicht akzeptanzfähig. Er will kein No-Deal-Chaos und keinen Isolationismus, er will nur einen günstigeren Deal und umfassenden Freihandel...

... Ein Grund dafür liegt in seiner eigenen Biografie. Johnsons Familie weist weit verzweigte Verwandtschaften von Deutschland bis in die Türkei auf. Sein Urgroßvater ist Ali Kemal, der letzte Innenminister des Osmanischen Reiches. Er sorgte für die Verhaftung von Kemal Atatürk und wurde später ermordet. Der Großvater von Johnson, Osman Ali, floh daraufhin nach Großbritannien und lebte fortan unter dem Namen Wilfred Johnson. Boris trägt Weite und Tragik der Empire-Geschichte als politisches Bewusstsein in sich. Er kennt lange Linien der Geschichte und auch ihre Abgründe. Daher könnte gerade der Mann, der den politischen Clown perfekt spielen kann, am Ende der sein, der ein ernstes Brexit-Problem gut löst.

... Boris Johnson hat den Brexit nicht verursacht. Die Ursachen für den Ausstieg der Briten sind tief und vielfältig und sie liegen auch in den Konstruktionsfehlern der EU, sogar die selbstherrliche Migrationspolitik Berlins hat ihren Schuldanteil. “Ohne die Migrationskrise von 2015 wäre es nie zum Brexit gekommen”, sagt ein hochrangiger, ansonsten Boris-kritischer Diplomat aus London. Der Brexit wäre auch ohne ihn gekommen, er habe nur in ihm seine Personifizierung gefunden. Es sei zwar unwahrscheinlich, dass Johnson mit Brüssel einen guten Weg in den Brexit finde, aber in diesem Prozess passiere ständig das Unwahrscheinliche. Auch die Wahl Johnson zum neuen Premier. Er selbst hatte einmal seine Aussichten aufs Amt des Premierministers so taxiert: Das sei “etwa so wahrscheinlich, wie Elvis auf dem Mars zu begegnen oder meine eigene Reinkarnation als Olive”...".

Der Mann verfügt also über nicht zu unterschätzende Qualifikationen, Erfahrung und Power, die du in unserem ermatteten Land nirgends findest.

Die Basler Zeitung setzt aber noch einen drauf mit ihrem "Der richtige Kapitän für die raue See" und da ist sicher etwas dran, wenn man sich vergegenwärtigt, wie sein großes Vorbild Winston Churchill weiland seine Landsleute und sperrige Politikerkollegen von sich und seinem Kurs überzeugen musste. Wohin das geführt hat weiß man, wohin Chamberlains Kurs vermutlich geführt hätte auch.

Natürlich weiß niemand was kommt, only time will tell, aber die Briten haben immer wieder ein mehr als feines Gespür dafür bewiesen, den richtigen Mann zur richtigen Zeit ans Ruder zu stellen, denken wir an den schon zitierten Churchill, ein Krieger, der abgewählt wurde, als der Krieg vorbei war, oder an Maggie Thatcher, die das gelähmte Land aus der Geiselhaft der Gewerkschaften etwa eines Arthur Scargill befreite.

Es erscheint daher selten hirnlos, sich nicht ernsthaft mit dem ja immer wieder als Gegner apostrophierten Johnson zu befassen, ihn zu studieren und zu schauen, wie man sich ggf. seine Fähigkeiten zunutze machen kann, es geht doch immer noch darum, "Europa" zu erhalten, oder? 
Lieber arbeitet man sich an seiner Haarpracht ab, postet lustige Bilder, vergewissert sich seiner eigenen überlegenen Fähigkeiten (haha), bezeichnet ihn als Wirrkopf, Trottel und Europafeind und ist ganz allgemein beleidigt, dass die Insulaner so gar nicht abgestimmt haben, wie man das in deutschen Chefetagen für richtig befunden hätte. Typisch.

Diese ganz und gar hohle Hybris wird sich so oder so rächen. Ich hoffe es ganz fest.

28.7.2019

 

 

 

Johnson soll den No deal-Brexit vorbereiten. Es ist aber eng.

28.7.2019

 

 

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14.8.2019

 

 

Die DDR als Vorbild für die Entschärfung der Backstop-Klausel?

24.8.2019

 

 

Erdbeben. Boris Johnson hat das Ok der Queen für eine Parlamentspause, um den Rücken frei für die Verhandlungen mit der EU zu haben. Ganz sicher ein starkes Signal an die EU, die zweifelsohne geglaubt hat, BoJo werde schon beizeiten einknicken.

Die Basler: "Johnsons Taktik ist so perfid wie genial". 

Ein erster Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen die Parlamentspause ist zurückgewiesen worden.

BoJo wird vermutlich entweder als demokratievergessener und gescheiterter Hasardeur oder als großer Politiker mit dem Mut zur Härte in einer für ganz Europa entscheidenden Situation in die Geschichte eingehen. Aber sind wir ehrlich - welcher andere englische Politiker hätte diese Eier in der Hose?

So oder so dämmert den arroganten EU-Bürokraten aber wohl, dass sie nicht mehr mit einer britischen Kriechspur May´schen Zuschnitts und damit rechnen können, die Bedingungen zu diktieren und je nach Gusto den Daumen zu heben oder zu senken. Mir gefällt´s.

30.8.2019
 

 

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Es sieht nicht gut aus für BoJo, aber die EU gibt auch ein schlimmes Bild ab - Vendetta wohin man schaut, kein - wir müssen das Auseinanderdriften verhindern, wie können wir helfen? 

18.9.2019

 

 

 

 

Wir BoJo diese Lösung morgen durchs Parlament bringen?

18.10.2019

 

 

 

 

Nein, hat er nicht, er bekommt aber Neuwahlen vor Weihnachten.

29.10.2019

 

 

 

Corbyn und Ward - wird die Gewerkschaft das Zünglein an der Waage? Kaum zu glauben.

6.11.2019

 

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