Jesse Hughes hat sicher mächtig einen mitgekriegt, ich hätte das jedenfalls, wäre ich an seiner Stelle gewesen. Er ist Sänger der "Eagles of Metal Death", die am Abend der Pariser Anschläge im "Bataclan" spielten, wo dann 89 junge Menschen umgebracht wurden, teils auf scheußliche Weise, wie Hughes mierleben musste.

Er hat nachher Dinge gesagt, wegen der er in der öffentlichen Wahrnehmung als leicht schräg wahrgenommen wird. Konkret geht es um ein Interview, das Hughes vor kurzem gab.

Er sagte Dinge wie "Was hat der Glaube mit Rassismus zu tun? Ersetze das Wort ‚Islam’ mit ‚Kommunismus’. Es ist eine Ideologie. So wie die Rosenbergs nukleare Geheimnisse aus dem Inneren Amerikas verraten konnten, können muslimische Terroristen uns von innen attackieren. Deshalb ist es ok, wachsam gegenüber Muslimen zu sein".

Er schildert seine eigenen Eindrücke: "I saw fear fall like a blanket on the whole crowd and they fell like wheat in the wind—the way you would before a god. I was totally alert from the very beginning. The first thing I needed to do was find my girl. Fear took a backseat and “where’s my girl?” took over. I could smell gunpowder in the backstage area and I knew someone fired a round back there. I saw a guy with an FAL and when he turned to face me his eyes looked like marbles. He was stoned out of his mind, and we now know they were on Xanax and cocaine. I recognized him. I’d seen him earlier in the day and noticed him staring at us."

Er geißelt die Anmaßung islamischer Vertreter und die Störung von Gedenkritualen. Vera Lengsfeld hat das in diesem Artikel mal zusammengestellt und der Cicero weiß auch was dazu.

Der Mann ist Leadsänger einer Death-Metal-Band und hat eines der schlimmsten Attentate der letzten Jahre mierleben müssen, wer Kirchentagsparolen von einem derart schwer traumatisierten Menschen erwartet, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.

Wäre nicht weiter tragisch, hätte das Interview nicht dazu geführt, dass die Band daraufhin von den beiden Ende August 2016 stattfindenden Festivals "Rock en Seine" und "Cabaret Vert" ausgeladen worden, französischen Festivals versteht sich.

Störe niemand unsere Kreise. Nous sommes Charlie, ja ja. 

25.5.2016

 

Larossi Abbala erstach gestern einen Polizeiführer und dessen Lebensgefährtin, das dreijährige Kind, das die Tat mit ansehen musste, überlebte. Abbala filmte sich und die Tat, stellte das Video ins Internet und wies auf al-Bagdhadis lone-wolf-Aufruf hin.

14.6.2016

 

Frankreichs Intellektuelle rufen zu mehr Widerstand gegen den radikalen Islam auf.

4.7.2016

 

Am Nationalfeiertag der Franzosen fuhr der Muslim Mohammed Boulel mit einem LKW in Nizza auf die Promenade des Anglais und überfuhr auf zwei Kilometer mehrere hundert Menschen. Er tötete dabei 84 Menschen und verletzte viele weitere Menschen teils schwer, eher er durch Schüsse gestoppt und getötet werden konnte. Wie sich nach und nach erweist war der Anschlag seit Monaten geplant und es gab einen Kreis von fünf weiteren Helfershelfern.

25.7.2016

 

Wer schon seit jeher der Meinung war, dieses "Je suis Charlie"-Gelaber tauge maximal zur Schönwetterfloskel, sieht sich bestätigt. Hamed Abdel-Samads Buch über den islamischen Faschismus wird von seinem französischen Verlag nicht herausgebracht, weil a) man die Hosen vollgeschissen hat bis oben (was man nachvollziehen kann) und b) den "Rechten" keine Steilvorlage geben will. Ich glaube, schlimmer geht´s wirklich nimmer, aus diesem Holz sind die Strategen gemacht, die westliche Werte verteidigen. Das muss schief gehen.

25.7.2016

 

 

Gestern stürmten zwei Muslime in die Kirche von St.-Etienne-du-Rouvray bei Rouen, töteten den 83jährigen Priester Jacques Hamel, in dem sie ihm entweder die Kehle durcschnitten oder ihn enthaupteten, wie verschiedene Medien berichteten, und verletzten drei weitere Kirchenbesucher, davon einen 80jährigen Gottesdienstbesucher schwer. Die Polizei rückte an und die beiden Herren wurden erschossen, als sie aus der Kirche kamen. Und jetzt feste dran denken - hat nichts mit Religion zu tun und laut Kardinal (Um)Woelki haben auch IS-Leute "Menschenwürde". Für Frau Kässmann hätte Abbé Hamel den beiden Mördern wahrscheinlich auch einfach nur mit Gebeten und Liebe begegnen sollen, er hatte nur keine Zeit mehr dazu.

Nachtrag 31.7.2016: Ermutigendes Zeichen der Muslime vor Ort: Kermiche und Petitjean werden ohne Anwesenheit eines Imams oder von Glaubensbrüdern verscharrt. Mögen sie unbeweint verrotten.


27.7.2016

 

„Ich werde ein Interview geben, in dem ich zum Bürgerkrieg aufrufe, um den Islam in Frankreich zu vernichten. Ich werde dazu aufrufen, Marine Le Pen zu wählen!“


Michel Houellebecq im Januar 2013

14.9.2016

 

Alle Jahre wieder - "rechtlose Zonen in Paris".

18.10.2016
"St. Denis. Wie meine Stadt islamistisch wurde". Fewzi Benhabib berichtet.

8.12.2016

 

Frankreich zerlegt sich vor unseren Augen.

30.12.2016 

 

ad personam Tariq Ramadani, Nachfahre des Herrn al-Banna und Bruder eines weiteren schillernden Vertreters des Islam (http://www.markus-hartmann-online.de/schweiz) 

12.3.2018

 

Ein marokkanischer Mörder und menschlicher Abschaum namens Laktim kapert letzte Woche in Carcassonne ein Fahrzeug, erschießt den Fahrer, feuert unterwegs auf joggende Polizisten, überfällt unter Allahu akbar-Rufen einen Super U in Trèbes, tötet eine Kundin und einen Metzger, tauscht eine weibliche Geisel gegen den Gendarmerie-Offizier Arnaud Beltrame aus, der sich freiwillig zur Verfügung stellt und dann an den schweren Schnittverletzungen am Hals verstirbt. die ihm Laktim zugefügt hatte. Die Schussverletzungen, die er beim Sturm durch die GIGN erlitt, waren offensichtlich nicht tödlich. Laktim wird beim Sturm erschossen. Bevor Beltrame noch in der Nacht stirbt, vollzieht ein Geistlicher die für einige Wochen später angesetzte  kirchlicher Hochzeit. 

Wen es jetzt noch nicht friert - am letzten Freitag wird die 85jährige Mireille Knoll in ihrer Wohnung erstochen aufgefunden, die Wohnung ist ausgebrannt. Madame Knoll war Jüdin und als solche Holocaust-Überlebende. Die Polizei geht eindeutig von einem antisemitischen Motiv aus. Diese Frau hat das Grauen des Nationalsozialismus überlebt und wird nun mitten in Europa wegen ihres Glaubens brutal ermordet. Täter scheint u.a. ein Nachbar zu sein, den Madame Knoll seit seinem siebten Lebensjahr gekannt und der sie mehrfach als "schmutzige Jüdin" bezeichnet haben soll. Das Ganze erinnert an den Mord an der orthodoxen Jüdin Sarah Halimi ebenfalls in Paris vor einem Jahr. Madame Halimi war von einem Islamisten aus Mali in ihrer Wohnung ermordet und unter Allahu akbar-Rufen dann vom Balkon gestürzt worden.

27.3.2018

 

"Frankreich wo der Judenhass zur Normalität wird." Sarkozy, Valls, Aznavour und Depardieu warnen.

1.7.2018

 

 

Der Name Beltrame ist verbunden mit der Geiselnahme in Trèbes am 24. März 2018. 
Der Islamist und Mörder Radouane Lakdim erschoss zunächst in Carcassonne den Insassen eines Autos, verletzte einen weiteren, schoss anschließend auf Polizisten, verletzte einen von ihnen, fuhr nach Trèbes, überfiel dort einen Supermarkt, nahm mehrere Geiseln und ermordete einen Mitarbeiter des Markts und eine Kundin. 
Den übrigen Kunden und Angestellten gelang die Flucht, Lakdim verblieb eine Geisel.

Beltrame, ein Gendarmerieoffizier, ließ sich gegen diese Geisel austauschen und wurde von Lakdim ebenfalls ermordet, verstarb an Schussverletzungen und den schweren Schnittverletzungen an der Kehle.

Mehr Mut und Opferbereitschaft geht nicht.

Daher wurde in Marseille der Antrag gestellt, einen Platz nach Beltrame zu benennen.

Der Antrag wurde abgeschmettert.

Grund: Die Bevölkerung der Stadt habe sich in den vergangenen Jahren verändert und eben diese veränderte Bevölkerung könnte durch die Namensgebung provoziert werden.

Mal abgesehen davon, welche Hasenfüßigkeit schon ganz grundsätzlich aus dieser Entscheidung spricht, kann man einen Moment über diese Begründung nachdenken.

Im Auge hatte man bei dieser Entscheidung vermutlich nicht die Shintoisten, sondern wohl eher die muslimische Gemeinde vor Ort.

Beltrame war wie erwähnt Mitglied der Gendarmerie, die dazu da ist, die Bevölkerung zu schützen. Der Bataclan-Anschlag hat das beispielhaft bewiesen.

Die Muslime in Marseille werden sich in der weit überwiegenden Zahl nicht von den Muslimen in ganz Europa unterscheiden. 
Also müsste man doch meinen, dass die Namensgebung gerade auch in diesen Kreisen begrüßt werden würde. 
Warum? 
Nun, es heißt doch gebetsmühlenhaft, der Islamismus – und Lakdim war unzweifelhaft Islamist – habe rein gar nichts mit dem Islam zu tun und werde deshalb auch von der muslimischen Gemeinde und Geistlichkeit strikt abgelehnt.

Es ist daher für mich jedenfalls ganz und gar unverständlich, warum die Namensgebung derart provozierend sein soll, wenn wir es mit einer Gemeinschaft gut integrierter und den westlichen Werten zugeneigter Mitbürger zu tun haben, die stolz darauf sein müssten, dass ein französischer Beamter dem Islamismus die Stirn geboten und sein Leben gegeben hat. Auch die Geistlichkeit müsste Beltrame preisen.

Auf den radikalen Teil der muslimischen Gemeinde müsste man speziell in diesem Fall ja gar keine Rücksicht nehmen, es handelt sich nach allem was man hört um einen sehr kleinen Kreis und westliche Staaten weichen bekanntlich vor dem Terror nicht zurück, höre ich jedenfalls immer.

Man hört auch nicht, dass die islamische Geistlichkeit wo auch immer die Schäfchen gerüffelt und gefordert hätte, jetzt erst recht, wir sagen doch immer, dass wir keinesfalls etwas mit dem Islamismus zu tun haben wollen.

Es ist nicht so gekommen und es verbleibt daher allein und ausschließlich der Schluss, dass der Stadtrat von Marseille in voller Kenntnis der Situation vor Ort ganz offensichtlich doch kein belastbares Vertrauen in die Integration der neu strukturierten Bevölkerung hat, wie man das allerorten lesen, hören und sehen kann.

Diese Bevölkerung ist vielmehr mittlerweile in der Lage, nur kraft Existenz einen derartigen gesellschaftlichen Druck aufzubauen, dass sich die Ratsversammlung von Marseille gezwungen sieht, auf das Grab von Arnaud Beltrame zu pinkeln.

Wie das bei der verwitweten Mme. Beltrame ankommen muss, die nun sieht, für welch jämmerlichen Hasenstall sie ihren Mann verloren hat, kann ich mir lebhaft vorstellen.
Und deshalb bleibt mir weg mit diesen Je suis-Geleiere, danke, mir ist schon schlecht.

19.10.2018

 

 

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