Robert Harris – Cicero-Trilogie - Imperium, Titan, Dictator

Es gibt Erzähler, bei denen man nur mutmaßen kann, welchen Aufwand sie in jederlei Hinsicht betreiben mussten, um ein derartiges Werk fertigzustellen. Nicht so bei Robert Harris, der mit spielerischer Leichtigkeit und großer Erzählkunst die späte Republik Roms auferstehen lässt mit Cicero als Protagonisten, der versucht, die Republik vor Machtmenschen wie Pompeius, Crassus, Julius Cäsar, Markus Antonius und anderen zu retten. Am Ende vergeblich wie wir wissen. Erzählt wird das Ganze von Ciceros Sklave, Sekretär und Freund Tiro. Es ist alles geboten, die Reden gegen Verres und Catilina, später gegen Mark Anton, das Konsulat, diverse Fluchten, die Ermordung Cäsars, der Zweikampf zwischen dem aufsteigenden Octavian und Mark Anton  und schließlich das schreckliche Ende unter dem despotischen Triumvirat Octavian, Mark Anton und Lepidus. Fast alles und fast jeder im Werk Erwähnte ist historisch verbürgt, das macht die Sache auch für den historisch interessierten Durchschnittsbürger wie mich interessant. Ich habe jede Zeile verschlungen, eine ganz klare Empfehlung. Imperium wird gelesen von Christian Berkel, Titan von Hannes Jaenicke und Dictator von Frank Arnold. Drei verschiedene Männer, drei verschiedene Erzählstile, aber alles passt auch hier.

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