Der rosarote Elefant

 

Anfang November 2022:

Das hier war mein Hallowach.

                                                              

Es spielt dabei keine Rolle, wie man zu Julian Reichelt steht, hier legt er den Finger in die Wunde.

Ich fahre schon ewig nicht mehr Bahn, weil ich den katastrophalen Zustand dieser ehemaligen bundesdeutschen Vorzeigeinstitution nicht mehr ertragen habe. Letztes Malheur 2019, als ich für unsere Fahrt zum Flughafen Frankfurt teure Sitzplätze gebucht hatte und bei Einfahrt des Zuges in Offenburg feststellte, dass die Deutsche Bahn zwei oder drei Waggons erst gar nicht angehängt hatte und damit nicht nur unsere Buchung perdu war, sondern auch die von allen anderen auf dem Weg nach Frankfurt. was im Zug los war, kann man sich vorstellen. Marina und Marius bekamen durch die Freundlichkeit eines Herrn im verdreckten Bistrowagen einen Sitzplatz, ich stand bis Frankfurt und spielte Dompteur für unsere hin und her rollenden Koffer, die hierfür vorgesehen Einrichtungen waren natürlich alle voll.

Das war es für mich, ich lache seither immer, wenn vom Umstieg auf den ÖPNV die Rede ist. Dieser ÖPNV, wenn er denn überhaupt besteht, ist schon mit den aktuellen Belastungen heillos überfordert, der kurze Test mit den 9 Euro-Tickets hat das wohl schlagend bewiesen, wie soll das denn klappen, wenn sich die Zahl der Bahnreisenden nur um sagen wir 20% erhöht?

Exitus, völlig klar und an den Schaltstellen der Bahnmacht Leute im woken und vielfältigen Wolkenkuckucksheim, hochbezahlt und völlig ahnungs- sowie skrupellos, denn um den normalen Bahnkunden und sein Bedürfnis nach weitgehend pünktlicher und reibungsfreier Transportation geht es da schon sehr lange nicht mehr.

Dieses Unternehmen repräsentiert den Zustand dieses Gemeinwesens in einer Art und Weise, die es rechtfertigt, eine neue Seite anzulegen, denn hier wird unmittelbar deutlich, wie schwerwiegend die Folgen für die Bürger sind, wenn Versager ihre Ideologie durchsetzen.

Ein Beispiel gefällig?

„VIELFALT“ BEI DER DEUTSCHEN BAHN

Lokführer und Schaffner dürfen Frauenkleider tragen

... und Frauen umgekehrt die Herren-Dienstuniform

Richard Lutz, CEO: „Zugbegleiter:innen, Kundenbetreuer:innen, Lokführer:innen oder Servicekräfte können damit sowohl Artikel aus der Männer- als auch aus der Frauenkollektion bestellen und im Dienst tragen. Eine bestehende traditionelle Regelung haben wir angepasst.“

Da sieht man gleich, wo Herr Lutz die Probleme sieht und klar muss gegendert werden.

Designed wurde die Klamottage übrigens vor zwei Jahren von Guido Maria Kretschmer. Ich kann mir vorstellen, was das gekostet haben muss, aber da hat halt jeder seine eigenen Prioritäten. 

 

" ... Es ist ein hartes Jahr für Bahn-Kunden, aber das DB-Management kann sich freuen ...

Für Bahn-Chef Richard Lutz (58) soll es in wenigen Monaten mehr Geld geben: Sein ohnehin schon üppiges Grundgehalt von 900 000 Euro steigt ab 2023 um zehn Prozent auf 990 000 Euro pro Jahr. Dazu kommen geldwerte Vorteile und Pensionsrückstellungen. Alleine für Lutz wurden dafür laut des „Integrierten Berichts“ der Bahn für 2021 etwa 400 000 Euro aufgewendet. ...".

 

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