"Klimanotstand". Das Konstanzer Seenachtsfest ist tot.

4.6.2019

 

 

 

Neuer Bundesumweltminister ist ja seit einem gefällig kurz vor der Europawahl lancierten Clip auf YouTube ein Blauhaubentaucher, der auf den Künstlernamen Rezo hört und rechten Ärschen gehörig den Marsch gefiedelt hat. Die CDU bekam Schluckauf und versuchte in geradezu kindischer Weise, den angeblich schlechten Eindruck, den sie klimatechnisch hinterlassen soll, zu reparieren, was ein eigenes Thema sein könnte.

Rezo hatte jedenfalls Erfolg, so meine Einschätzung, denn die Zustimmungswerte der Grünen gingen jedenfalls in dieser Republik durch die Decke, im Rest von Europa war das aber nicht so.  Wie dem auch sei, auch in Vloggerkreisen hat der Shootingstar ganz offensichtlich für Furore gesorgt, denn jetzt werden die digitalen Klimaschützer aus jeder Pore von Mutter Erde geschwitzt. Es gibt ein Statement von 90+Youtubern (in Zeiten der Toxizität von alten weißen Männern wohl nicht aufs Alter gemünzt), das sich AchGut mal angeschaut und die Erfahrungen hier gepostet hat. Die zwei herausgepickten Beispiele nebst ihrer Followerzahl zeigen sehr schön, wohin in diesem Land die Reise geht, das sind also die Repräsentanten des neuen ökologischen Denkens, die Galionsfiguren für ein neues schönes Morgen.   

5.6.2019

 

 

 

Über Greta, ihre Krankheit, ihre Eltern, die gläubige Gemeinde und den Unterschied zwischen Wahn und Fanatismus.

6.6.2019

 

 

 

                

Ich sag ja: Jugend darf dumm sein, sie darf spielen. Ich darf als politisch Verantwortlicher nur nicht nur nicht selbst wie ein Kind agieren.

8.6.2019

 

 

Ich bin mit dem Namen Gail Halvorsen aufgewachsen. Er war einer der Piloten der Rosinenbomber, die verhinderten, dass Westberliner verhungerten oder erfroren, abgeworfene Süßigkeiten für die Kinder inklusive. Für mich eines der schönsten Beispiele von Mitgefühl und Mitmenschlichkeit, die ich kenne. Ich wusste nicht, dass Halvorsen noch lebt. Er ist mittlerweile 98 Jahre alt und muss nun miterleben, dass zum 70. Jahrestag die mühsam herangeschafften alten Flieger nicht über Berlin fliegen und auch nicht in Tempelhof landen dürfen. Der Senat hat es verboten. Angeblich sei mit den Anträgen was nicht in Ordnung gewesen, eine peinliche Lachnummer. Schirmherr übrigens die präsidiale Luftpumpe Steinmeier, der auch nicht mit Ausnahmegenehmigung reagierte. Deutschland 2019. Berlin 2019. Zum Kotzen.

17.6.2019

 

 

 

... Die israelische Premierministerin Golda Meir: „Ob Frauen besser als Männer sind, kann ich nicht sagen – ich kann sagen, dass sie nicht schlimmer sind.“

Die norwegische Medizin-Nobelpreisträgerin May-Britt Moser: „Ich frage mich nicht, ob ich mich eher weiblich oder männlich verhalte, ich verhalte mich, wie ich bin. Mir geht es um Spitzenleistung in der Wissenschaft, nicht ums Geschlecht.“

Vor einigen Jahren, 2001, sagte die südafrikanische Literaturnobelpreisträgerin Doris Lessing: „Es ist Zeit, dass wir uns fragen, wer eigentlich diese Frauen sind, die ständig die Männer abwerten. Die dümmsten, ungebildetsten und scheußlichsten Frauen können die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer kritisieren, und niemand sagt was dagegen.”

Golda Meir besaß übrigens so viel Witz, dass sie heute zur Strafe in keine deutsche Talkshow eingeladen würde. Von ihr stammt der einzurahmende Satz: „Sei nicht so bescheiden. So großartig bist du nicht.“ ..."

18.6.2019

 

 

18.6.2019

 

 

Rezo und die 70 Influencer. Hier wird alles Nötige dazu gesagt.

19.6.2019

 

 

Die Anzeichen mehren sich, dass die Deutschen in alte Gewohnheiten zurück verfallen, das politisch motivierte Attentat. Hier hat es einen Korps-Studenten in Jena getroffen.

19.6.2019

 

 

Michael Klonovsky hat die Misere wie so oft unbestechlich genau beschrieben.

"... Die Hamburger Montagsdemonstrationen illustrieren den Unterschied zwischen den Systemen DDR und BRD, zwischen Realsozialismus und einer semisozialistischen Erziehungsdemokratur – Alexis de Tocqueville hat ihn schon vor über 150 Jahren beschrieben –: In der DDR wurde die Opposition vom Staat schikaniert, in der Bundesrepublik kommen die Schikanen primär aus der Gesellschaft. Noch schützt immerhin die Staatsgewalt die Opposition vor dem Hass, der ihr entgegenschlägt. Anders als im Realsozialismus werden Oppositionelle nicht mehr eingesperrt, sondern gesellschaftlich isoliert, ganz wie Tocqueville es in seiner Schrift über die Demokratie in Amerika vorausgesagt hatte. Niemand hat die Absicht, eine Opposition zu verbieten 

 

... Jetzt folgt üblicherweise das große Aber aus dem Munde der Reschkes, Prantls und Restles: Aber Sie können doch alles sagen und drucken lassen, was Sie wollen. Ein Sarrazin ist mit seinen angeblich verbotenen Thesen sogar Bestseller-Autor geworden. Tichys Einblick, die Junge Freiheit und Cato erscheinen völlig unbeanstandet. Uwe Tellkamp darf weiter auftreten. Sogar ein Akif Pirincci kann sich noch öffentlich äußern. Oder, um einen aktuellen Fall zu exemplifizieren: Der merkelkritisch-AfD-nahe Leipziger Maler Axel Krause darf seine Bilder ausstellen, keiner verbrennt sie; wenn Galerien und Kollegen sich nicht mit und neben ihm zeigen wollen, ist das freilich ihr gutes Recht. In Deutschland herrscht Meinungsfreiheit!

Das ist Propaganda. Wenn du überlegen musst, welche Folgen dein Gebrauch von dieser Freiheit haben wird, herrscht sie nicht. Wenn du als Konsequenz deines Freiheitsgebrauchs mit Diskriminierung bis hin zum Berufsverbot rechnen musst, obwohl du kein Gesetz verletzt hast, gibt es keine Meinungsfreiheit. Thilo Sarrazin ist heute gesellschaftlich geächtet; außerhalb privater konservativer Zirkel darf niemand es wagen, ihn einzuladen, ohne dass der Schatten der Ketzerei auf ihn selber fiele. Inwieweit seine Millioneneinnahmen den Gesinnungsdelinquenten damit aussöhnen, ist Mentalitäts- und Privatsache, aber der Fall Sarrazin ist keinesfalls das Paradebeispiel dafür, dass in Deutschland Meinungsfreiheit herrscht, sondern demonstriert genau das Gegenteil. Mit Norbert Bolz gesprochen: Meinungsfreiheit heißt nicht, dass du deine Meinung äußern kannst, sondern dass du sie angstfrei äußern kannst. Tertium non datur....".

19.6.2019

 

 

Die Barbara aus Bielefeld oder - manche Weiber sind selber schuld.

23.6.2019

 

 

 

Verbote, Verordnungen: So gängelt der deutsche Staat seine Bürger

24.6.2019

 

 

 

Bärbel Bohley: Die Frau, die es voraussah

" ... Man wird sie ein wenig adaptieren, damit sie zu einer freien westlichen Gesellschaft passen. Man wird die Störer auch nicht unbedingt verhaften. Es gibt feinere Möglichkeiten, jemanden unschädlich zu machen. Aber die geheimen Verbote, das Beobachten, der Argwohn, die Angst, das Isolieren und Ausgrenzen, das Brandmarken und Mundtotmachen derer, die sich nicht anpassen – das wird wiederkommen, glaubt mir. Man wird Einrichtungen schaffen, die viel effektiver arbeiten, viel feiner als die Stasi. Auch das ständige Lügen wird wiederkommen, die Desinformation, der Nebel, in dem alles seine Kontur verliert...".

26.6.2019

 

 

Ich bin ja der Meinung, dass man eine eigene Berlin-Seite aufziehen sollte. Was da an Monströsem jeden Tag, jede Woche unter Pannen-Müller fabriziert wird, gehört an sich in den Zoo. Aber nun gut. 

Aktuell geht es um Folgendes: Jörg Steinert ist schwul und schon 13 Jahre Vorsitzender des Schwulen- und Lesbenverbandes in Berlin-Brandenburg. Der wollte am Rathaus Spandau die Regenbogenflagge hissen lassen und dazu eine kleine Rede halten.

Auftritt Juliane Fischer, von Berliner Bürgern (und vermutlich auch von mir) bezahlte "Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte des Bezirksamtes Spandau" (uff), die Herrn Steinert mailte, das ginge gar nicht mit der Rede, er, Steinert, habe schließlich mal US-Botschafter Richard Grenell (selbst schwul) getroffen und sei dabei geknipst worden. Grenell sei so republikanisch, dass es die "Themen Vielfalt, Toleranz und Respekt" in tausend stinkende Fetzen zerreiße. Sie hat das ntürlich anders ausgedrückt, ich fasse es nur mal grob zusammen. Eine Steinert´sche Rede, ja bereits seine Anwesenheit beim feierlichen Hissen komme daher nicht in Frage.

Ausgang offen, auch wenn Fischer, vom Gegenwind überrascht wie immer in diesen jämmerlichen Kreisen das Ganze so gar nicht verstanden wissen wollte, sie habe ja nur äh Fragen gestellt.

28.6.2019

 

 

28.6.2019

28.6.2019

 

 

 

Pfeffersäcke with attitude. Herr Kaeser kann hier den seehundäugigen Humanisten in Sachen Sea Watch spielen, um am nächsten Tag dem saudischen Herrscher die blutige Hand zu drücken. Das geht derzeit nur bei uns.

1.7.2019

 

 

 

Der hässliche Deutsche ist wieder da

2.7.2019

 

 

 

30 Jahre friedliche Revolution und was fällt den Leipziger Philharmonikern ein? Das Nächstliegende natürlich, nämlich ausgerechnet Gregor Gysi als Festredner einzuladen. Und die Lokalpresse huldigt dieser weisen Entscheidung. Ich kann gut verstehen, dass das viele Ostdeutsche als Ohrfeige verstehen.

3.7.2019

 

 

Recht gilt nur, bis Böhmermann und Rackete kommen

6.7.2019

 

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