Brain Salad Surgery 18

 

 

In Berlin hanswurstet es wie seit Jahrzehnten nicht mehr und Niedersachsen wählt rot-grün. Aber es war ja mal wieder niemand.

Uns ist nicht mehr zu helfen.

50 shades of green oder das Schweigen der Lemminge

12.10.2022

 

 

Wir mussten jede linke Mode mitmachen. "Schreiben nach Gehör, schon als das herauskam dachte ich, das hat sich jemand ausgedacht, der diese Gesellschaft vorsätzlich verblöden will.

Die Quittung für unsere Bildungsexperimente der letzten Jahrzehnte, weil früher, früher war alles Scheiße, denn - "wir schaffen das". Ich fürchte, es hat uns geschafft und wie imemr war es wieder niemand. 

Susanne Gaschke in der NZZ heute über eine gesellschaftliche Bankrotterklärung, bei der alle mitgemacht hat, man wollte ja nicht als "rechts" oder "ewig gestrig" gelten:

Auf einer alten Einkaufstasche, die deutsche Buchhändler vor Jahrzehnten als Werbemittel verschenkten, stand der wunderbare Slogan: «Gebt uns Bücher, gebt uns Flügel.» Von diesem Optimismus ist wenig geblieben.

Auf der Frankfurter Buchmesse, die gerade eröffnet wurde, präsentiert sich eine Branche unter Druck: Energie- und Papierpreise steigen, Buchhandlungen sterben, die Zahl der Buchkäufer sinkt, die Verlage produzieren immer weniger Titel.

Um den Nachwuchs, die jungen Leser, die künftigen Buchkunden, steht es ebenfalls schlecht in Deutschland – jenem Land, das doch auf seine dichter- und denkerischen Ansprüche immer so stolz war. Die jüngste Erhebung des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen – googeln Sie einfach mal «IQB-Bildungstrend» – zeigt deprimierende Ergebnisse.

Die Leistungen der deutschen Grundschüler haben sich demnach in den vergangenen Jahren stetig verschlechtert. 20 Prozent von ihnen können am Ende der vierten Klasse kaum lesen und auch nicht gut zuhören. 30 Prozent stehen mit der Rechtschreibung auf Kriegsfuss, 22 Prozent tun sich extrem schwer mit Mathematik.

Wem aber die Fähigkeit zum Sinn entnehmenden Lesen und die Konzentrationsfähigkeit fehlen, der hat geringe Chancen, auf der weiterführenden Schule erfolgreich zu sein. In einer Zeit des demografischen Wandels, in der jeder junge Mensch dringend gebraucht wird, produziert das deutsche Schulwesen die Verlierer von morgen.

Besonders schlimm sieht es in den Bundesländern Berlin, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg aus. Dass es auch anders geht, zeigt die Hansestadt Hamburg, die sich innerhalb von zehn Jahren von einem der letzten Plätze in die Spitzengruppe vorgearbeitet hat. Verbesserungen, wie sie in Hamburg zu besichtigen sind, erfordern allerdings ein grundsätzliches bildungspolitisches Umdenken.

Über Jahrzehnte wurde in Deutschland der besonders effektive, lehrerzentrierte Unterricht als «Frontalunterricht» geschmäht. Grundschullehrerinnen unterrichteten stattdessen das Lesen nach der inzwischen nicht einmal mehr umstrittenen, sondern wissenschaftlich erledigten Methode «Lesen durch Schreiben». Dabei werden Kinder angehalten, nach Gehör zu schreiben – korrigiert werden darf ihre Lautschrift von den Eltern zu Hause ausdrücklich nicht.

Da in der dritten Klasse dann aber doch die korrekte deutsche Orthografie verlangt wird, müssen die betroffenen Schüler den Prozess des Buchstabierenlernens de facto zweimal durchlaufen: eine frustrierende Erfahrung gerade für Lernschwache.

Auch die klassische Fibel – das laute Vorlesen von Geschichten und Reimen, das Silbenklatschen und das Schreiben von Diktaten – war lange als altmodisch verrufen. Doch langsam ist die wissenschaftliche Disziplin der Didaktik wieder bereit, zuzugeben, dass diese Methoden vor allem eins sind: wirksam.

Hamburg hat diese zeitlosen Einsichten unideologisch berücksichtigt. Dort gibt es inzwischen einen verbindlichen Wortschatz, den Grundschulkinder beherrschen müssen. Der Stadtstaat verkleinerte zudem die Klassen und macht vielfältige Förderangebote. Mit Erfolg.

Wenn die Dinge im ganzen Land besser werden sollen, muss sich die deutsche Bildungspolitik von zwei Illusionen verabschieden: zum einen von der Vorstellung, dass guter Unterricht billig zu haben sei. Und zum anderen von dem naiven Glauben, dass jedes Lernen ein «spielendes Lernen» sein könne.

In der Realität sind Schreiben und Rechnen Fertigkeiten, deren Erwerb Mühe verlangt, von jedem einzelnen Kind, von seinen Lehrern und auch von den Eltern. Die alles entscheidende Frage ist, wie man die Kinder dazu motiviert, diese Anstrengung auf sich zu nehmen.

Die Antwort darauf ist nicht leicht zu geben. Der amerikanische Medienwissenschafter Neil Postman forderte in den achtziger Jahren, Kinder sollten am besten gar nicht fernsehen dürfen, bevor sie lesen könnten. Angesichts der Verführungskraft und Allgegenwart von Bildschirmmedien ist das keine realistische Strategie mehr.

Gleichwohl sollten sich Eltern (und alle Bildungspolitiker, die schleunigst die Digitalisierung des Kindergartens verlangen) klarmachen, dass Bildschirmzeit und Lesezeit in einem Konkurrenzverhältnis stehen. Computerspiele und Social Media erklären sich den Kindern selbst; es ist also an den Erwachsenen, ihnen die Segnungen des Lesens zu vermitteln.

Dazu müssen Kinder mit Geschichten in Berührung kommen, mit Hexen und Hobbits, sprechenden Tieren und Piraten. Es gibt kaum ein Kind, das mit einer spannenden Geschichte, die ein Erwachsener mit Engagement vorträgt, nicht zu bezaubern wäre.

Vorlesen muss Standard werden, in der Familie, in Kindergärten, in Grundschulen. Kinder müssen die Faszination fiktiver Welten kennenlernen, die vor ihrem inneren Auge entstehen. Sonst bleibt das Lesetraining für sie eine unangenehme Dressur – die natürlich mit keinem Computerspiel mithalten kann. Und damit zurück nach Frankfurt zur Buchmesse.

Auch die Branche sollte wieder anders über Bücher sprechen. Anlässlich der Eröffnung sagte der Messe-Chef Juergen Boos, man wolle ein Zeichen setzen gegen die Polarisierung der deutschen Gesellschaft und die «vergiftete Debattenkultur». Vom Zauber der Literatur war nicht die Rede.

 

Soweit Frau Gaschke mit dem Finger in der Wunde.

Apropos Jürgen Boos. Seltsame Type, das wird schon im Artikel klar.

Leute wie Boos haben das hier verbrochen:

„Awareness-Team“ contra Meinungsfreiheit 

Kinder sollen nicht nur lesen lernen, sie sollen auch debattieren, nachdenken, um die beste Lösung ringen können. Unmöglich, wenn du den Diskurs abwürgst für die reine Lehre und die Bücher-SA nach dem/den Rechten schauen lässt oder was versteht man unter "Awareness-Team"? Erinnert an stinkende und strahlende "Entsorgungsparks", Euphemismen at their best. 

Der Treppenwitz ist: Ausgerechnet Quattromilf, das unflätigste, hasserfüllteste Weib, das sich denken lässt, hat gerülpst und die Messeleitung springt.

19.10.2022 

 

 

 

Marvin Wank (@marvin_wank) twitterte um 10:25 AM on So., Okt. 09, 2022:
1962 musste man das 18fache des Durchschnittsgehaltes bekommen um Spitzensteuersatz zu zahlen.

Heute nicht mal das doppelte.

Das Wirtschaftswunder war genauso wenig Zufall wie es der wirtschaftliche Niedergang sein wird. https://t.co/pIixsf87KL
(https://twitter.com/marvin_wank/status/1579025267397652482?t=WT5NzIZxCtE05W_C5zbZzw&s=03

 

Das stimmt, denn Hauptsache, in diesem Land werden Genderpünktchen, -striche-, -Klicklaute richtig gesetzt bei einem Phänomen, das Geistesklare wie folgt charakterisieren:

Media Research Center (@theMRC) twitterte um 3:00 PM on So., Okt. 16, 2022:
Johns Hopkins Psychiatrist: Transgender is ‘Mental Disorder;' Sex Change ‘Biologically Impossible’  https://t.co/HrOX4c6qq2
(https://twitter.com/theMRC/status/1581631057472159747?t=xbhxVYtFiPBfdf6zBdKywA&s=03

20.10.2022

 

 

 

Urteil von Bamberg Bayerisches Gericht erklärt Kinderehe für rechtmäßig

Ein Gericht in Bayern hat eine Kinderheirat für rechtmäßig erklärt – weil die Ehe in Syrien geschlossen wurde, wo Kinderehen nach islamischem Recht erlaubt sind. Aber dürfen Maßstäbe des islamischen Rechts auch für die deutsche Gesellschaft gelten? Hält damit die Scharia Einzug in deutsche Gerichte?

20.10.2022

 

 

Dieses Land hat den Präsidenten, den es verdient.

Paul Ronzheimer @ronzheimer

EXKLUSIV: Bundespräsident Steinmeier sagt „aus Sicherheitsgründen“ für morgen geplanten Besuch in Kiew ab. Anderer Staatschef dagegen morgen in der Ukraine. Neue Irritationen in Kiew.

https://twitter.com/ronzheimer/status/1582782570240311297

20.10.2022

 

 

 

Tampons-Jitka, jetzt ist es raus. Grünen-Stadträtin Jitka Sklenarova hat diese Chose mit den Tamponautomaten in den Männerklos des Stuttgarter Rathauses ins Rollen gebracht, denn in der Tat kann es sein, dass ehemalige Frauen, die sich jetzt als Männer fühlen und daher die Herrentoiletten aufzusuchen wünschen, just beim Abholen der Gelben Sackenden im Rathaus ihre Periode bekommen. Eine Schieflage, die dringend korrigiert wrden musste und nun korrigiert wird.

CD-Franktionschef Kotz mit einer für Politiker seltenen Einsicht: "An der Reaktion in den sozialen Medien sieht man, dass sich Stuttgart zum Gespött gemacht hat.“

Auch Stuttgarts OB äußerte sich: "Die aktuelle Debatte in den Medien zeigt, wie weit sich Teile der Kommunalpolitik von den wirklichen Sorgen und Nöten der großen Mehrheit der Menschen entfernt haben".

Jepp.

Dushan Wegner weist darauf hin, dass diese Automaten 10.000 Euro gekostet haben.

Und apropos Sorgen und Nöte der großen Mehrheit der Menschen:

Wegner weist darauf hin, dass ein anderes für ihn und die Stuttgarter Bürger, nicht aber für Grüne relevantes Problem in Stuttgart besteht:

  • »Stuttgart: 24-Jährige von zwei Männern vergewaltigt(t-online.de, 19.10.2022)
  • »Stuttgart: Zwei Messer-Attacken nach Club-Besuch« (bild.de, 16.10.2022)
  • »Waffenverbotszone in Stuttgart – Polizei: Zahl der Messerdelikte steigt stetig« (stuttgarter-nachrichten.de, 10.10.2022) (Es bleibt auch weiter geradezu niedlich, wie Stuttgart die Messerdelikte in den Griff bekommen will, indem sie die Messer einfach verbieten. Vielleicht sollten sie die Kriminalität allgemein, dazu das Sterben und die schlechte Laune verbieten, dann ist Stuttgart von jetzt auf gleich ein wahres Paradies!)
  • Stuttgart-Feuerbach: »Prozess um Messerstiche in Feuerbach: Vier Männer sollen 22-Jährigen ermordet haben« (swr.de, 2.6.2022)
  • »Prozess vor dem Landgericht Stuttgart: Mit dem Messer bedroht und zum Sex gezwungen« (krzbb.de, 18.10.2022)
  • Stuttgart: »Mann sticht Ehefrau mit Messer nieder – Zeugin verhindert Schlimmeres« (t-online.de, 22.9.2022)
  • »Vorfall in Stuttgarter S-Bahn – Reisende beleidigt und mit Messer bedroht« (stuttgarter-nachrichten.de, 17.10.2022)
  • »Mann bedroht Frau mit Messer: Zwei Polizisten verletzt« (zvw.de, 20.9.2022)

Nun ja, jeder hat seine eigenen Prioritäten.

Und auf Twitter hat unlängst einer dazu geschrieben, wir lebten längst in einer offenen Psychiatrie.

21.10.2022

 

 

 

"Ich brauche ein paar Sätze des Mitgefühls".

Das simste Malu Dreyer am Morgen des 15.7.2021 an ihre Ordonanzen, als klar war, dass eine Flut eine Katastrophe ausgelöst hatte mit 134 Toten wie wir heute wissen.

Ich muss nicht betonen, dass das an Kälte nicht zu überbieten ist und Frau Dreyer ist selbstredend nie auf die Idee gekommen, nach einem Totalversagen ihrer Administration die Verantwortung zu übernehmen und zurückzutreten. Sie und Roger Lewentz haben erst Anne Spiegel, die Totalnull, als Bauernopfer vorgeschickt, ehe sich auch Mr. Lewentz nicht mehr halten ließ. 

Das muss also diese Power "starker Frauen" sein, von der man immer hört, die alles besser und richtiger macht. So wie Angela Merkel, Ursula von der Leyen, Christine Lagarde, Kamal Harris, Liz Truss, Saskia Esken oder Sawsan Chebli. Grüne Politikerinnen fehlen hier, weil die Liste sonst endlos würde.

Dieses Elend beweist nur eines - Alter ist anders als speziell die Grünen das mit nervensägender Konsequenz intonieren hüben wie drüben ebenso wenig wie das Geschlecht ein Qualifikationsmerkmal. Wäre schön, wenn das mal Allgemeingut würde, aber wir wissen ja um den Zustand unserer Gesellschaft.

Aktuelles Beispiel Frau Esken mit ihren Äußerungen, Friedrich Merz sei im wahrsten Sinne des Wortes ein Brandstifter, schmutziger und widerlicher geht es nicht. Die bedienen die Jauchepumpe ebenso geschickt und skrupellos wie die von ihnen stigmatisierten alten weißen Männer. 

23.10.2022     

 

 

 

Wölfe würden glaube ich nicht grün wählen:

Justin “Hillbilly Boy” Campbell (@jcamp1521) twitterte um 1:55 AM on Mi., Okt. 19, 2022:
“Borders are just imaginary lines that don’t exist in nature.”

Nature: https://t.co/GngP8YDJxa
(https://twitter.com/jcamp1521/status/1582520687063072768?t=JD6WtTY7t-tnu64rvx_iKg&s=03

23.10.2022

 

 

Wir wollten es so:

Simon Betschinger (@SBetschinger) twitterte um 10:40 AM on So., Okt. 09, 2022:
Sixt kauft 100.000 E-Autos bei BYD in China. Der Produktionsstandort Deutschland wird in 5 Jahren keine Rolle mehr spielen. Die gut bezahlten Jobs werden verschwinden. Eine Gesellschaft, die Leistung bestraft, erlebt ihren Wohlstandsverlust. Es ist der demokratische Wille.
(https://twitter.com/SBetschinger/status/1579028966668541952?t=U-noMiz0F2d0mG6k42ZtjQ&s=03

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RWE: Wahlkampfhilfe für die Grünen – und nix wie weg

Die Deindustrialisierung geht weiter. RWE leistet Wahlkampfhilfe für die Grünen und macht sich gleichzeitig vom deutschen Acker. Der nächste Dominostein, der möglicherweise umfällt, ist die Chemieindustrie im Osten Deutschlands.

23.10.2022

 

 

Andreas Андрі́й Hallaschka 🇺🇦🤝🇩🇪 (@Hallaschka_HH) twitterte um 8:53 PM on Sa., Sept. 24, 2022:
Frau #Giffey findet es vertretbar, den Strom drei/vier Stunden am Tag abzustellen, sollte es im Winter ernst werden.
Das ist die #angebotsorientierteStromversorgung der Grünen — Wir waren gewarnt, jetzt wird die Realität https://t.co/8wBmVhZ7km
(https://twitter.com/Hallaschka_HH/status/1573747357941989378?t=HkKij_kYTc9NffWPQNJfHQ&s=03

23.10.2022

 

 

Ich bin kein Fan von ntv und ich verabscheue Herrn Steinmeier, der für alles in diesem Land steht, was schief läuft.

Hier haben sie auf ntv aber mal wirklich toll hingelangt nach Steinmeiers "Rede zur Lage der Nation" am 28.10.2022.

Ich zitiere:

"... Aber Steinmeier hat an diesem Freitag das Charisma einer Scheibe Graubrot, die jemand in der Spüle liegengelassen hat. Seine Stimme mäandert salbungsvoll von einem milde erhöhten Punkt zum nächsten. Seine Formulierungen sind ein bürokratisches Stapfstapfstapf ohne Rhythmus und Varianz. Kurz: Als Trostredner in der Palliativstation würde man ihn ohne Honorar vor die Tür setzen und am gleichen Tag die Schlösser austauschen...."

Ich habe mich echt totgelacht, so schön wurde dieser Vollversager noch nie beschrieben.

Chapeau ntv.

30.10.2022  

 

 

Ich hab da wenig Mitgefühl. Wenn die Eltern das mit sich und ihren Kindern machen lassen, bitteschön, geliefert wie bestellt, gerade in Freiburg.

An Freiburger Schulen wird es nur noch vegetarische Gerichte geben – „Ziemlich übergriffig“

1.11.2022

 

 

Joana (@joanadiskurs) twitterte um 6:12 PM on Di., Nov. 01, 2022:
„Unnötig Licht“, „sinnlos offen stehende Fenster“. Mir ist total unwohl bei sowas. Ein Aufruf zur Blockwartisierung der Gesellschaft scheint mir wirklich bedenklich. Und wer deutet „unnötig“ u „sinnlos“?

Quelle Screenshot: TSP Newsletter Charlottenburg-Wilmersdorf vom 28.10.2022 https://t.co/YIT3dsQsb7
(https://twitter.com/joanadiskurs/status/1587492768036831234?t=KDEwhtsrEkTkQjViFsv8TA&s=03

2.11.2022

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