Wenn es stimmt was man liest und hört, dann stehen unser Planet, unsere Wirtschaft, unsere Gesellschaft vor großen Herausforderungen.  

Du brauchst Krieger. Du brauchst Denker. Du brauchst Klondyke. Du brauchst Erhard.

Geliefert werden zu den Problemen politische Kiesel und Existenzen wie die personifizierte menschlich-politische Talsohle, ein verwirrtes, hasserfülltes Menschlein namens Sarah Lee Heinrichs, die neue Co-Vorsitzende der Grünen Jugend und damit Aspirantin auf die Nachfolge solcher Cerebral-Giganten wie Claudia Roth und KGE, in Kopf, Seele und Herz beherrscht von undurchdringlicher Ahnungslosigkeit und ihren persönlichen Dämonen, gruselige Aussichten.

Aber darum soll es hier nicht gehen.

Klar sind die Aussichten angesichts des Personals auf der Brücke nun ja nicht allzu rosig, aber waren sie das jemals so, dass man ex ante gesagt hätte, boah, jetzt geht´s aber ab wie Schmidts Katze, die mit dem ewigen Leben? Nein, das hat man erst in der Retrospektive erkannt, siehe Gerhard Schröder.

Ich nehme auch nicht an, dass 1848 jemand auch nur ansatzweise für möglich gehalten hätte, mit welcher Prosperität in vielerlei Hinsicht die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts bis in die erste Dekade des 20. Jahrhunderts aufwarten würde. Und was war das für eine Zeit! 2.000 Jahren medizinischer Quasi-Stillstand mittels erdrutschartiger neuer Erkenntnisse zum Wohle der Menschheit überwunden, neue Erfindungen und Patente in Hülle und Fülle, neue soziale Sicherungssysteme, Verbesserung der Lebensumstände für viele Kreise der Gesellschaft, technische Revolutionen und vieles mehr, auch wenn wir die Verlierer dieser Entwicklung nicht vergessen dürfen, aber wann wäre der Mensch auch geradlinig und ohne Irrwege in bessere Zeiten gestartet?

Natürlich war es - auch - das Zeitalter des Imperialismus, des Kolonialismus und anderer eher unsympathischer Ismen, aber es war auch die Zeit, in der von unserem Land wieder, erneut, erst recht vom Land der Dichter und Denker die Rede war. Ich lasse mir nicht einreden, dass das eine zwingend das andere voraussetzt, man kann auch top sein, ohne vom Land ohne Raum zu schwadronieren oder Hunnenreden zu schwingen. 

"To the great German people, a race of thinkers and of critics", Edward Bulwer 1837. Aber nicht nur wir hier, gemeint sind wir alle auf dem Planeten, dazu sind die Probleme zu gewaltig.

Das setzt aber auch voraus, dass sich der eigene Blick auf die Dinge klärt. Mit der mittlerweile wie dicker Nebel über dieser Gesellschaft hängenden Larmoyanz, die auch meine Seite befallen hat, mit Fatalismus und Händeringen wird man es nicht schaffen. Man muss auch glauben, dass es trotz aller Opfer und Niederlagen klappen kann, klappen wird. 

Zeit, das halbvolle und nicht das halbleere Glas zum Urmeter zu machen.

Und darum soll es hier gehen.

Die Gestalter, die Pioniere, die gibt es ja immer noch. Hier soll dargestellt werden, warum es Sinn macht, Mut zu zeigen und sich nicht unterkriegen zu lassen.

Ich mache mit, ich erwarte allerdings mitgenommen zu werden.

Man wird von mir fordern, ich fordere zurück.

Zuallererst das Ende einer Politik à la Merkel, denn es wird nach und nach deutlich, was diese Frau in diesem Land angerichtet hat. Ich wiederhole es nicht noch einmal, die Klagen über den Zustand der sozialen Infrastruktur einschließlich Kranken-, Renten- und Pflegekassen, der echten materiellen Infrastruktur, vor allem der Brücken, der digitalen Infrastruktur, angeblich seit 2005 "Chefsache", die innerliche Zerrissenheit der Gesellschaft, den bedenklichen Zustand der Meinungsfreiheit und den des Energiesektors einschließlich der Belastung der Bürger ohne greifbare Erfolge im Klimaschutz, ganz allgemein einen das Verhältnis zwischen Kosten und Verhältnismäßigkeit negierenden Ökosozialismus, die Situation der Außengrenzen und viele Punkte mehr sind ja Legion und bekannt. 

Das muss sich ändern. Es wird sich nicht schnell ändern, das ist dem System immanent, es muss aber erkennbar werden, dass verstanden wurde und man anders an die Dinge herangehen wird, denn ohne die Bevölkerung und dort ohne die Lasttiere, die Nettosteuerzahler wird es nicht gehen. 

Wir brauchen den Boom! Wir brauchen das boom! Das boom ist die Sprechblase in Comics, wenn Batman den Joker mit einem gelungenen Schwinger schlafen legt und genau so muss es zugehen, wenn Probleme auftauchen.      

Hesselbach im Oktober 2021

Boomz fallera 1

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