Die Strecke von unserer Heimatstadt Oberkirch nach Verbania beträgt gerundet 435 km über die A 5 in Deutschland und die A 2 in der Schweiz.

Je nach Auslastung und bei Nutzung des Gotthard-Tunnels benötigt man zwischen fünf und sechs Stunden für die Strecke. Eine bis eineinhalb Stunden braucht es allein für den Streckenabschnitt zwischen Bellinzona-Nord, wo man die A 2 verlässt und Verbania. Das Ganze kann sehr mühselig sein, weil man sich durch die Außenbereiche von Bellinzona quälen muss, ehe man über die Schnellstraße 13 und die gleichnamige Autobahn nach Locarno und Ascona kommt., wo sich dann der schmale Streckenabschnitt über Brissago, die Grenze und die eigentliche Strecke entlang des Sees durch Cannobio, Cannero, Oggebio und Ghiffa bis nach Verbania (Intra und weiter Richtung Süden Pallanza) anschließt.

Insbesondere bei starkem Regen verwandelt sich die Uferstraße dann wegen der steinernen Begrenzungsmauern hin zum See in eine Art Stausee, Motorradfahren wird da zum Lotteriespiel.

Eine Gefahr sind immer die Blitzer, gerade in der Schweiz, so befinden sich einige in den Tunnels unter Luzern (Höchstgeschwindigkeit 80!) und selbst geringfügige Geschwindigkeitsüberschreitungen führen auch bei den berücksichtigten Toleranzen zu deftigen Geldbußen. Es gelten in der Schweiz innerorts 50 km/h, außerorts 80 km/h, auf Schnellstraßen (Autostraßen genannt) 100 km/h und auf den Autobahnen 120 km/h, aber es kommt immer wieder zu Reduzierungen durch ferngesteuerte Anzeigentafeln.

Auf dem Heimweg unbedingt auf den stationären Blitzer ca. 30 km vor Basel vor der Ausfahrt Sissach achten.

Ich komplettiere die Warnungen nach und nach, wir haben bislang beileibe nicht alle Blitzer entdeckt. Hier ein Artikel von watson.ch zu Blitzern in Städten.

2019 hat man vor dem Gotthard einen Stau gemeldet, die Fahrzeuge standen zurück bis Wassen. Unsere Navi-Tante lotste uns von der A 2 herunter und auf die Landstraße 2, die uns am Stau vorbei direkt zum Tunneleingang brachte, eine echte Empfehlung.

Umgekehrt geht das auch. Bei Quinto ebenfalls auf die Landstraße 2 abfahren und dem Navi sowie dem eigenen Nervenkostüm vertrauen. Man denkt zwar, die Straße führt einen über den Pass, das täuscht aber. Auch wenn man immer weiter den Berg hoch fährt, so kommt in Airolo ein Abzweig nach links, der einen – fast – bis zum Tunneleingang führt. Man stößt etwa einen Kilometer vor dem Tunnel wieder auf die A 2 und hat wenn es wie bei uns 2019 gelaufen ist etwa 3-5 km Stau umfahren.

Noch etwas – körperlichen Bedürfnissen muss man nachkommen, keine Frage. Auf den Raststätten kann man die Drehkreuze an den Toiletten auch mit Euro füttern (1,00/Deal).

Wer in Deutschland getankt hat, was gerade für Dieselfahrer zu empfehlen ist, einen Picknick-Korb dabei hat und eine Plakette sein eigen nennt, kann die Schweiz also ohne Fränkli durchqueren, wenn er will.

 

Hier geht´s zur Sitemap.