Ein Menschenrechtspreis für Hans Modrow ist wie eine Ehrenmedaille für Verdienste um den Rechtsstaat an Karl Dönitz. Vor allem wenn man liest, was Modrow da so verzapft.

11.12.2018 

 

 

Ich weiß nicht, ob ich mir das einbilde. Mir kommt es allerdings so vor, als entwickelten zumal verdiente und bekannte Regisseure im höheren Alter ein Faible für exzessive und detailversessene Bettszenen. Zu nennen wären Ridley Scott mit "The Counselor" und Oliver Stone mit "Savages", ein Film so schlecht, dass ich mir die letzten zehn Minuten aus Daffke zunächst in türkisch, dann in russisch mit deutschen Untertiteln (oh göttliche Digitaltechnik) angeschaut habe.

11.12.2018

 

 

The next big thing. Ich find´s jetzt schon toll.

16.12.2018

 

 

Wir brauchen keine machtgeilen Idioten, wir müssen alle an einem Strang ziehen. Sonst ist die Welt am Arsch.

Udo Lindenberg, Künstler und politischer Denker

2.1.2019

 

 

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:-D

12.1.2019

 

 

Köstlich. Danke, Herr Kachelmann.

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24.1.2019

 

 

 

 

Weil´s sie so schön ist - hier eine meiner Lieblingsgeschichten von Harald Martenstein zur Teilung von Mainz und dem mittlerweile unpopulären Namen von Ernst Neger.

24.1.2019

 

 

 

Der Kopf des mörderischen Abou Chaker-Clans kommt nach seiner spektakulären Verhaftung im Gerichtssaal aus der U-Haft frei, weil der Ermittlungsrichter "keine Haftgründe" sieht (es geht um die Entführung der Bushido-Kinder und Schlimmeres). Dito der Bruder Chakers. Jetzt muss die Polizei Luxusschlitten herausrücken, die man medienwirksam einkassiert hatte, nachdem sie von der bekannten Klientel zur Abholung der Stütze eingesetzt worden waren. Deutschland macht ernst im Kampf gegen die Clan-Kriminalität, buh. So sieht das also aus. Die werden sich jetzt alle totlachen. Verständlich.

1.2.2019 

 

 

 

Die Fluggesellschaft "Germania" hat Insolvenz angemeldet. "Germania". Mehr Symbolik geht nicht.

5.2.2019

 

 

Never forget - Chronik der Mauer.

6.2.2019

 

 

 

Boris Palmer lenkt die Geschicke der Stadt Tübingen und zieht daraus Schlüsse. Das tut Walter Wüllenweber vom stern nicht. Er lenkt niemandes Geschicke, sieht man vielleicht von der seiner Familie ab, und zieht gleichwohl Schlüsse. Er bezeichnet u.a. Herrn Palmer als "Hysteriemaschine", was die ganze Malaise der deutschen Journaille offenbart, ganz abgesehen davon, dass Wüllenweber mit seinem permanenten "alles so schön bunt hier" an Kapitän Smith erinnert, ehe am 14.4.1912 über dem Nordatlantik die Sonne unterging.  Eisberge? Sehe ich keine.

25.2.2019 

 

 

 

 

Stürmchen im Wasserglas. In Berlin gibt es ein Schwules Museum (SMU) und dort hat man unlängst auf einer Infotafel gezeigt, in welchen Ländern Homosexualität noch strafbar ist und mit was man zu rechnen hat. Gute Sache, wie ich finde, aber es gibt ja immer einen, der Rassismus oder wittert. Dieses Mal war das der Verein GLADT e.V., der auch in Homosexualität macht, der meinte, man wisse ja gar nicht, wie es den Schwulen dort vor Ort tatsächlich gehe, da würden dann wieder irgendwelche Stereotypen bedient, die ich aber schon wieder vergessen habe. Diese Gesellschaft kann stolz darauf sein, das unrühmliche Kapitel § 175 StGB schon länger abgeschlossen zu haben. Die durch die Strafbarkeit massiv erhöhte Stigmatisierung blieb auch nach Abschaffung dieses unseligen Paragrafen wie wir wissen noch länger erhalten. Warum sollte das woanders anders sein, zumal in gerade dieser Frage so autoritär-rückwärtsgewandten Gesellschaften wie denen, in denen der Islam etwas zu sagen hat? Anstatt sich für die zumindest von Verurteilungen bedrohten Geschlechtsgenossen einzusetzen, verliert sich diese Klientel mal wieder in halbgaren Gedankenfetzen und kreist ausschließlich um den eigenen Nabel. SMU und GLADT wollen jetzt aber ganz doll aufeinander zugehen und dann ist ja alles wieder gut.

26.2.2019 

 

 

 

 

 

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Economy 1970, seufz. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass man sich damals Flüge deutlich seltener leisten konnte.

1.3.2019

 

 

 

 

Aktuell fährt die Scene wohl ziemlich auf den wahrscheinlich sehr gelungenen Film "Wackersdorf" ab - Landrat Hans Schuierer gegen FJS und die Atombranche, David gegen Goliath. Schuierer ist wie man liest ein integerer und aufrechter Charakter gewesen, der nur seinem Gewissen verpflichtet war, wovor ich die größte Hochachtung habe. Die Welt widmet dem Film auch einen Artikel und beim Durchlesen hatte ich ein deja vu. Tauscht die Protagonisten aus, verfrachtet das Ganze in das Deutschland seit sagen wir 2010 und ich drehe dir einen Film mit dem gleichen Strickmuster von wegen unbotmäßig und so. Ich glaube nicht, dass das der Welt-Redakteurin aufgefallen ist, sonst wäre der Artikel anders ausgefallen.

1.3.2019

 

 

 

Einer meiner Lieblingsfilme ist ja "Forrester - gefunden!" mit Sean Connery, dem wie üblich sinister wirkenden M. Murray Abraham, dem Rapper Busta Rhymes und einem überzeugenden Rob Brown als Jamal Wallace, Matt Damon hat auch einen Kurzauftritt. Es geht um einen extrem begabten schwarzen Jungen aus der Bronx, auf dessen Talente der zurückgezogen lebende Schriftsteller Forrester aufmerksam wird, weil der Junge bei einem als Wette verkleideten Einbruch seinen Rucksack liegen lässt, in dem sich seine Aufzeichnungen befinden. Wer die Möglichkeit hat, anschauen. Das Tolle ist für mich die Vorstellung wie es sein muss, wenn der eigene Verstand einer riesigen, glitzernden und hell erleuchteten Höhle gleicht, in der man hier schauen, dort lesen und alles zusammen verstehen kann, weil man sieht und erkennt, wie alles miteinander verknüpft ist. Tatsächlich schlurft man selbst ja eher mit einer Grubenfunzel bewaffnet durch einen muffigen, extrem dusteren Speicher, in der man nur das erkennt, was sich unmittelbar im kleinen Kreis der schummrigen Lampe befindet. Toller Film, echt.

2.3.2019

 

 

 

Das ist ein interessanter Artikel von Wolfgang Röhl und er betrifft eine Frage, die ich mir auch immer gestellt habe. Tom Cruise ist Scientologe und nach allem was ich lese psychisch nun ja labil. Er verkörpert so ziemlich alles was ich ablehne, hat gleichzeitig aber auch gelegentlich echt rasante Filme gemacht, die ich mir gerne angeschaut habe. Bei John Travolta ist es ähnlich, wobei ich nicht diese Saturday Night-Scheiße, sondern spätere Filme meine. Als ich von ihrem Lebenswandel erfuhr, war meine erste Reaktion, die sollen sich ihre Filme sonst wo hinstecken, muss ich nicht unterstützen. Ich will nun nicht Bernini mit John Travolta vergleichen, aber was machte es mit dir, wenn du oben auf dem Petersdom stehend diese geniale Konstruktion auf dem Vorplatz bestaunst, wenn Bernini Bock auf Sex mit Kindern gehabt hätte? Kann man Kunst und Künstler trennen oder muss man das tun? Röhl meint ja und bezieht sich auf Pink Floyd, respektive Roger Waters, einem preiswürdigen Arschloch mit seiner BDS-Kampagne, gleichwohl unstrittig Kopf der Band. Wahrscheinlich hat Röhl recht, auch wenn es einen mindestens graduellen Unterschied gibt. Sehe ich einen Cruise- oder Travolta-Film, sehe ich die Täter direkt an und stelle mir beispielsweise vor, wie Cruise die süße Katie Holmes schikaniert hat, er ist anwesend. Schaue ich mir den Petersdom-Vorplatz oder höre mir  "Echoes" von Pink Floyd an, dann ist der Täter nicht anwesend, sondern lauert allenfalls im Hintergrund, um vor mein geistiges Auge zu treten, er IST nicht die Kunst, sondern hat sie "nur" geschaffen. 

3.2.2019

 

 

 

 

In diesem Artikel wird beschrieben was passiert, wenn man stirbt. Interessantes Thema. Auslöser ist eine neue Studie und ich bin über einen Satz gestolpert:

"Dr. Sam Parnia, der Leiter der Studie, erklärte im US-amerikanischen Wissenschaftsmagazin "Life Science", dass der Prozess, in dem alle Reflexe absterben, wie etwa der Würgereflex oder der Pupillenreflex, jedoch noch Stunden andauern kann, nachdem das Herz aufgehört hat zu schlagen, ebenso wie Gehirnzellen nach und nach absterben. Das bedeutet: Das Bewusstsein arbeitet noch, wenn wir eigentlich schon tot sind. Der Körper ist also gewissermaßen vor dem Geist tot. "Falls es vergebliche Rettungsmaßnahmen gegeben hat, kann das kleine bisschen Blut, das das Hirn erreicht hat, den Zelltod verlangsamen", sagt Parnia."

Was bedeutet das für die Frage, ob ich Organe spenden soll?

2.3.2019

 

 

 

Ich gestehe, ich stehe mit immer weiter geöffnetem Maul vor den Ereignissen, die sich meinem irritierten Auge darbieten und wirke dabei zweifelsohne doof, aber das mache ich immer, wenn sich meine Umwelt in einem Wirbel aus Kindergarten, Realsatire und Kretinismus aufzulösen scheint.

"Greta" ist in Hamburg und an ihrer Seite Christina "Luisa" Neubauer. Greta Thunberg ist ebenso ahnungslos wie omnipräsent, sie ist das bedauernswerte Produkt skrupelloser Eltern und Berater, ihrer ungesund-extremistischen Obsessionen und der Asperger-Erkrankung und rangiert heuer noch vor Jesus und Johanna von Orleans.

Luisa Neubauer? Wer sie nicht kennt, sie ist aktuell 22 Jahre alt, Studentin, Medienprodukt wie Greta und will gemeinsam mit ihr und tausenden von Schülern das Klima retten. Insidern ist sie allerdings als "Langstreckenluisa" bekannt, weil sie mit besagten 22 Lenzen auf Grund ihrer zahllosen Fernreisen per Jet eine weitaus beschissenere Klimabilanz hat als jeder Durchschnittsdeutsche, im Fannsehn aber das Gegenteil behauptet. Bei anderer Gelegenheit hatte sie behauptet, sie fliege gar nicht. Das stört aber anscheinend niemanden an der Klimaretterfront, der Blick bleibt starr gerichtet auf uns alte CO2-Säue.

Und die Kanzlerin stärkt ihnen den Rücken, sie findet das alles lobenswert und so, obwohl sie vor kurzem noch den dämonischen Einfluss der Russen für die Schulstreiks verantwortlich gemacht hat, aber dass sie Meinungen wechselt wie die Unterhosen wissen wir ja nur zu gut.

Wo der Dumpfpopulismus wabert, ist die irrlichternde Frau Barley nicht weit, die ist genauso begeistert wie die Kanzlerin und will angesichts erodierender Zustimmungsraten für ihren Verein bei über den Tag hinaus denkenden Menschen jetzt auch ein Wahlrecht ab 16.

Das ist also das Kreuzfahrerheer, das aufbricht, um das Klima zu "retten". Kannste dir nicht ausdenken. Und wann brennen die ersten Butzen von SUV-Fahrern?

2.3.2019

 

 

 

OOOH MEEIIIN GOOOOTTTT. Reinhold Beckmann. Es ist Zeit für die nach oben offene Beckmann-Skala für die peinlichste Persönlichkeit des Jahres. Reinhold Beckmann wurde zur Geburtstagsfete von Matthias Matussek eingeladen, so wie Jan Fleichhauer, Alexander Smoltczyk und Martin U. Müller aus gemeinsamen Spiegel-Tagen, der unsägliche Wagner von der Bild, Ulrich Greiner von Zeit online, Stephan Sattler vom Focus und Jochen Siemens vom stern. Zugegen auch Dieter Stein von der Jungen Freiheit, Erika Steinbach, Alexander Kissler vom Cicero, Michael Klonovsky und der kluge Alexander Wendt von Publico. Ja, und eben Reinhold Beckmann, der ein Bob Dylan-Lied auf der Klampfe zum besten gab und das da postete, nachdem er bemerkt hatte, dass der Geburtstag bei den üblichen Kreisen nicht so gut kam und man schnell beweisen musste, dass man mit diesem Geburtstagsgesocks so gar nix zu tun hatte:

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Begründet wird das von der BILD mit der Anwesenheit des Identitären Mario Müller, der eine Vergangenheit hat, aber offensichtlich so auf den richtigen Weg zurückgefunden haben muss, dass Matthias Matussek ihm vertraut und ihn einlädt. Beckmann selbst schreibt indes aber im Plural, meint also alle anderen auch. Wie Matussek denkt ist lange klar und mit wem er feiert auch. Das konnte Beckmann nicht verborgen geblieben sein und wenn er seine peinliche Distanzierung im Plural hält, dann wird klar, woher eben diese Distanzierung jetzt kommt. Beckmann übersieht auch den Widerspruch in seinen Worten - wenn er lange überlegt haben will, dann wusste er also doch was ihn erwartete. Der Mann will möglichst im TV oder ähnlich gepolten Medien Kohle verdienen, da schreibt man seine Anwesenheit und sein Ständchen eben um im Sinne eines "ich widerrufe", nachdem man auf Kosten des jetzt Geprügelten gesoffen und gefressen hat. Gott, ist das widerlich und peinlich.

Und da ist noch kein Wort verloren zu einem notorischen Widerling und Aushilfsdenunzianten,

 

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zu dem Alexander Wendt auf FB und in diesem Publico-Artikel die richtigen Worte gefunden hat:

Gestern hatte ich auch zu den Geburtstagsgästen bei Matthias Matussek in Hamburg gehört. Es war eine sehr schöne Feier, es wurde auf aramäisch gebetet, auf russisch gesungen, auf sächsisch parodiert und überhaupt in vielen Zungen geredet. Die Gästemischung reichte von jünger bis älter, von Ost bis West, von libertär bis rechts, von hetero bis schwul, so, wie es sich für Orte gehört, an denen tatsächlich Vielfalt herrscht. 
Apropos, wer sich schon immer fragte, was das für Existenzen waren, die sich zu DDR-Zeiten mit Führungsoffizieren trafen, die auf Versammlungen den Ausschluß antisozialistischer Elemente aus dem Kollektiv forderten und noch ein paar Jahre früher eine Mitteilung schrieben, wenn Frau Goldmann wieder ohne gelben Stern auf der Straße war – wer sich also mit anthropologischer Neugierde fragt, wie man sich diesen Phänotyp vorstellen muss, der sollte heute Abend auf dem Twitter-Account eines schon früh gekrümmten spätbundesdeutschen Häkchens vorbeischauen, das beim ZDF anschafft. 
Übrigens ist die Wahnnehmung nicht richtig, das rechte Denken dringe mittlerweile in die Mitte vor. Richtig ist, dass viele in der Mitte und rechts und sogar links nicht mehr zucken, wenn das Würstchen vom Dienst "Buh" ruft. 
Übrigens ist es mir völlig egal, ob die ZDF-Chefredaktion weiß, was Böhmermann so treibt.

Und hier noch ein Blick aus dem Ausland auf die böhmermannsche Republik.

11.3.2019

 

 

 

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