Das Wetterleuchten konnte man schon länger beobachten, jetzt entwickelt es sich zum echten Gewitter. Die Rede ist davon, dass wir unser Wirtschaftswunder angeblich den seinerzeitigen anatolischen Gastarbeitern zu verdanken haben sollen, wie etwa folgender Auszug aus einem Interview mit einer 27jährigen Muslima aus Hessen zeigt, die Hidschabs und anderes verkauft. Aufhänger war Alice Weidels Erklärung im Bundestag zu den Kopftuchmädchen:

" … Weidels Äußerung zeugt für die Unternehmerin vor allem von Unwissenheit: ‚Wenn sie sich mit der Geschichte Deutschlands auskennen würde, wüsste sie, dass die Muslime Deutschland mit aufgebaut haben‘, erklärt sie“. „Damit spielt  sie auf die Nachkriegszeit an, als zahlreiche Gastarbeiter aus islamisch geprägten Ländern wie der Türkei, Marokko und Tunesien nach Deutschland kamen und so den ökonomischen Aufschwung mit ermöglichten“.

Michael Klonovsky hat diese von den Focus-Redakteuren begierig aufgesogene Geschichtsklitterung richtiggestellt. Niemand hobelt am Anteil der türkischen Arbeiter an der weiteren Entwicklung herum, wiewohl das sicher ein Geben und Nehmen war wenn man sich die damaligen Verhältnisse in Anatolien vergegenwärtigt, aber die ganze Geschichte aus durchsichtigen Gründen umzuschreiben erinnert an düsteren Zeiten, weil man sicher darauf baut, dass Viele wenig wissen, aber alles glauben.

26.5.2018 

 

 

«Da steht: ‹Schlagt dieser Schlampe den Kopf ab».

Knapp  10 Monate alter Artikel über die Arbeit von Frau Ates.

1.6.2018

 

 

 

 

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