Wir, die Teilnehmer der internationalen Konferenz, geleitet vom gemeinsamen Wunsch, dauerhaften Frieden zu erreichen (...), anerkennen die Vorteile des säkularen Staates.“

Bassam Tibi zitiert diese verbal auf Katzenpfötchen, tatsächlich aber extrem wichtige Schlussformulierung der Bischkek-Konferenz von Herbst 2017 in seinem zu Unrecht viel zu wenig wahrgenommenen Artikel, um das Problem zu beschreiben. In Kirgisien trafen sich hochrangige - muslimische - Vertreter zentralasiatischer und kaukasischer Staaten, um das Vordringen des Islamismus, also des politischen Islam, dessen Abwehr und die Frage zu erörtern, ob der Islam ein Glaube oder eine Staatsordnung ist. Tibi war eingeladen. 

Der Westen begreife nicht, dass der Islamismus nicht nur eine terroristische Gefahr darstelle, sondern eine tödliche Bedrohung des säkularen Staates. Man diskutiert also auch in der islamischen Welt, die in diesem Fall durch die säkulare UdSSR geprägt worden ist. 

Unsere Verweigerung, den rosa Elefanten im Raum wahrzunehmen, die belanglosen Nebenkriegsschauplätze zur "christlich-jüdischen Tradition", die Verfolgung und Diskreditierung abweichender Personen und Auffassungen ist Wasser auf die Mühlen der Todfeinde des mühevoll erkämpften und errichteten säkularen Staates, der drauf und dran ist, Opfer einer saturierten, feigen, konzept- und geistlosen Elite zu werden, die um ihren eigenen Bauchnabel kreist. Es ging von Anfang an um die Linie zwischen Scharia-Islam und säkularem Staat. Ich bin mir jeden Tag unsicherer, wer den Kampf gewinnen wird. weil ich sehe, wer jeweils an den Machthebeln spielt.

 

Und hier noch einer der Renegaten, der wortgewaltig für den säkularen Kontinent streitet und wie viele andere die Unterwanderung und Aushöhlung dessen geißelt, was bisher common sense war:

"Der Osloer Polizeibericht vom 12.Oktober 2012 stellte fest, daß alle 83 Vergewaltigungen, die in Oslo in den Jahren zwischen 2006 und 2010 verübt wurden, Migranten mit nordafrikanischem und orientalischem Hintergrund nachgewiesen wurden. Diese horrende Tatsache verweist keinesfalls auf kriminelle Übergriffe seitens krimineller Männer, sondern ist ein Resultat gegengesellschaftlicher Organisation.

So hatte 2004 der ägyptische Gelehrte Sheik Yusaf Al-Qaradawi in London verlautbart, nicht die Vergewaltiger, sondern die Vergewaltigungsopfer müssten bestraft werden, sofern sie sich nicht angemessen gekleidet hätten. Denn wer ohne Kopftuch und islamisch korrekte Verhüllung umhergehe, habe seine Vergewaltigung provoziert, wenn nicht gar gewollt.

Auch in Kopenhagen ließ der islamische Mufti Shahid Mehdi verlauten, dass Mädchen, die kein Kopftuch trügen, um eine Vergewaltigung geradezu bitten würden.

2007 erklärte der angesehenste Imam Australiens, Sheik Faiz Mohammed, in Sidney während eines Vortrages seinen Zuhörern, dass Vergewaltigungsopfer niemand anderen anzuklagen hätten als sich selbst. Denn, so der Scheich, westliche Mädchen seien allesamt "Huren und Schlampen".

Der Scharia-Islam billigt solche Vergewaltigungen andersgläubiger Frauen seit über einem Jahrtausend. Eine solche religiös angestachelte Gewaltbereitschaft hat nichts zu tun mit den Gewaltausbrüchen gegen die Nächsten; sie ist ein kriegerischer Akt im Kampf gegen die Ungläubigen. Diese zunehmende Gewalt gegen Frauen verändert gravierend den öffentlichen Raum und den sozialen Gebrauch der öffentlichen Räume. Gerade die gute Integration in die Parallelgesellschaft fördert diese Form der Gewalt."

Zitat Prof. Egon Flaig aus: "Gegen den Strom. Für eine säkulare Republik Europa.", zu Klampen, 2013

18.3.2018

 

 

Gesocks gibt es in jeder Ecke dieser Welt und Gesocks bläst sich auf, wenn es der Meinung ist, es könne und dürfe das. Gesocks kennt nur eines, die sofortige und umfassende Befriedigung eigener Bedürfnisse und Wünsche. So sind die zunehmenden Angriffe auch auf medizinisches Personal zu sehen in einem Land, das vor lauter Schuldgefühlen und dem Wunsch, ja alles richtig zu machen, lieber den Blick abwendet und vor kulturell und religiös begründetem Chauvinismus zurückweicht als sich für die Leute unverrückbar zu positionieren, die ungeachtet Hautfarbe, sexueller Ausrichtung und politischer und religiöser Anschauung gerne hier leben, das Grundgesetz wertschätzen und Anspruch auf Schutz ihrer persönlichen Lebensumstände wünschen (und immer weniger bekommen). Die Veränderungen kommen nicht mit einem Paukenschlag, sie kommen auf leisen Sohlen. Spinnert? Take this

21.3.2018

 

 

"... Doch weder in diesen Extremen noch im historisch Alltäglichen war der Islam in Deutschland relevant, haben seine Einflüsse in irgendeiner Weise maßgeblich das Land geprägt. Daran erinnert auch die Vermittlung antiker Autoren durch islamische Gelehrte nichts. Ein Bote ist nur sehr begrenzt als eigenständige Kraft der Veränderung anzusehen ..."

Es ist bezeichnend für das intellektuelle Niveau der Diskussion in diesem Land, dass Binsen wie dieses Statement zum "Der Islam gehört zu Deutschland" Wellen schlagen, so richtig der Mann auch liegt.

22.3.2018

 

Einer der Portale, durch die man als Islamist in diesem Land Einlass erhält, ist dieses vorauseilende Dhimmi-Getue, das sich als Toleranz tarnt und in Wirklichkeit nichts als Heuchelei, Kleingeistigkeit, Ignoranz und Feigheit ist. So geschehen unlängst auf Facebook, als einer der sicher linken Freigeister in ungewollt urdeutscher Blockwart-Mentalität einen kritischen Islam-Beitrag des Kirchenhistorikers Hesemann meldete, worauf Hesemann prompt 30 Tage gesperrt wurde.

Hesemann hatte ausgeholt beginnend bei Karl Martell und den Bogen bis zur zweiten Belagerung von Wien gespannt, indem er auf das damalige - und nicht zu bestreitende - Bedrohungspotential des Islam und die damit einhergehende einigende Wirkung im Okzident hinwies. Ob das richtig ist und wie man das sieht ist völlig zweitrangig.

Klar ist, dass Hesemann damit keine rote Linie überschritten hatte, jedenfalls keine im grundrechtskonformen Sinne. Das ist zunehmend egal, verstößt du gegen den Komment, bist du fett. Den moralgetränkten Zugriff auf die Freiheit der Wissenschaft und damit den Marsch ins neue Biedermeier spürt man ja bereits deutlich auch in anderen Bereichen.

Ich verstehe daher, dass Hesemann beklagt:

"„Niemand würde es übel nehmen, wenn ein Historiker feststellt, dass die Franken und Kreuzzügler wiederum von vielen Muslimen als ‚Barbaren‘ verstanden wurden, es vielleicht in mancherlei Hinsicht sogar waren. Aber hier werden schlicht und einfach der historischen Bewertung des Islam Schranken gesetzt, die einer freien Gesellschaft unwürdig sind. Offenbar ist jede kritische Auseinandersetzung mit einer Religion, die sich durch Unterwerfung anderer Völker ausgebreitet hat und noch heute einem barbarischen Gesetzbuch aus dem 7. Jahrhundert, der Scharia mit ihren brutalen Körper- und Todesstrafen samt Steinigung und Kreuzigung, folgt, unerlaubt. Offenbar muss jetzt jeder etwas kritische Historiker einen Maulkorb tragen. Und dagegen protestiere ich entschieden und plädiere für das Recht auf freie Meinungsäußerung und freie Diskussion historischer Sachverhalte“. 

Und hier noch ein Beitrag, der sich kritisch mit den Verdiensten des Islam im Zusammenhang mit der Bewahrung der klassischen griechischen Erkenntniswelt befasst, wobei ich zugeben muss, dass ich selbst von einer Brückenfunktion des Islam zwischen dem Ende des römischen Reiches und der Renaissance ausgegangen bin, wobei mir immer bewusst war, dass der göttliche Funke dabei ganz wesentlich von den Vertretern der nicht-arabischen Welt bewahrt wurde, die der Islam ab der Mitte des siebten Jahrhunderts nach und nach unterwarf. 

Nach merkeldeutschem Geschichts- und Gesellschaftsverständnis ist Nellen jetzt ebenfalls fett.

Last not least - fett dürfte auch Heiko Heinisch sein mit dieser kritischen Abhandlung.

22.3.2018

 

Auch hier zu Lande konnte man diese Tempelhof-Geschichte nicht unter dem Teppich halten. Es wäre auch ein unglaublicher Zufall, dass es ausgerechnet im Einzugsbereich der Tempelhofer Schule besonders stockkonservative muslimische Eltern geben soll. Wie immer ist das die Spitze des Eisberges, wie auch der Präsident des Lehrerverbandes Heinz-Peter Meidinger einräumt und eine unterlassene Bestandsaufnahme durch die Politik kritisiert. Das Problem lässt sich nicht wegschwätzen, wie das Parlamentspräsident Schäuble gerade versucht, um eine sicher schmerzhafte Erkenntnis zu umgehen und damit beispielsweise dem Tempelhofer Schulleiter in den Rücken fällt, der nun selbst zugegeben hat, das Problem - bewusst - verharmlost zu haben, womit der Mann bis dato nichts anderes getan hat, als die offizielle Linie zu fahren. Dass das nicht eben vertrauensbildend ist, liegt sicher auf der Hand, Teile der Aussagen von Schulleitern könnten die Bevölkerung verunsichern, kennen wir ja.

Letztlich ist das auch kein Wunder, es handelt sich beim Islam wie bis zum Erbrechen wiederholt um eine Handreichung für die gesamte Lebensführung, er ist chauvinistisch, er ist brutal, er ist archaisch, er ist diskriminierend, er ist rassistisch, er ist immun gegen Modernisierung und er schafft die dunkelsten Orte der Welt dort, wo er das Sagen hat. Zeige mir einer das Gegenbeispiel.

Und daraus soll eine fortschrittliche, tolerante und der Säkularität verpflichtete Weltsicht resultieren? Jeder Muslim kann selber denken und entscheiden und die große Mehrzahl, so hoffe und denke ich, entscheidet sich gegen eine Lebensführung à la Mohammed, man muss aber feststellen, dass eine Sozialisation im Dunstkreis des Islam zumindest in einem säkularen Gemeinwesen deutlich schwerere Startbedingungen bedeutet als im Dunstkreis anderer Religionen.

Und dann hast du Helden wie den oben erwähnten Herrn Schäuble. Wir müssten akzeptieren, dass es  immer mehr Muslime gibt, das sei "der Gang der Geschichte". Gemeint sind natürlich gerade die Immigranten, die praktisch ausschließlich aus dem islamischen Kulturkreis einwandern und kein Aufenthaltsrecht haben. Ich finde daher nicht, dass ich "müsste". Und was ist das für ein "Gang der Geschichte". Ist der in Österreich, Ungarn, Polen und im gesamten ostasiatischen Raum anders? Was soll diese Erklärung?

Ins gleiche Horn stoßen auch Kirchenvertreter wie der notorische Herr Marx. "Wo Hass und Gewalt gepredigt werden, da müssen wir als Christen Nein sagen", gibt er mit auf den Weg und wer nun gemeint hätte, er zielte auf Widerstand gegen Verhältnisse wie die in der NZZ geschilderten, sieht sich getäuscht. Marx sieht muslimfeindliche Übergriffe in Deutschland wie die Drachenzähne aus dem Boden sprießen. Die gibt es fraglos und sie sind schändlich. Man outet sich allerdings als Heuchler, wenn man die Augen vor einer Entwicklung verschließt, die den Anderen schädigt, weil er einen anderen Glauben hat. In Lukas 16/15 heißt es übrigens in Sachen Heuchelei:  "Und er sprach zu ihnen: Ihr seid’s, die ihr euch selbst rechtfertigt vor den Menschen; aber Gott kennt eure Herzen; denn was hoch ist bei den Menschen, das ist ein Greuel vor Gott.“ Nur mal so. 

1.4.2018

 

Dumm und dümmer. Bei Gott.

4.4.2018

 

Das kommt von das. Die Zahl der Salafisten in diesem Land ist noch wie nie und die Zahl der Terrorverfahren explodiert ebenfalls.  Hinzu kommt, dass mittlerweile jeder dritte Gefährder Asylbewerber ist.. Religion des Friedens, nicht vergessen.

5.4.2018

 

Ich weiß - nicht schon wieder. Unmögliche Verhältnisse an Schulen, die heute Brennpunktschulen heißen, allüberall im Land. Die Entwicklung ist beängstigend, aber nicht nur darum geht es. Es geht vor allem darum, dass undisziplinierte und unqualifizierte junge Leute auf den Markt geworfen werden, die auf diesen Staat, seine Werte und auf alles Andere scheißen, ihrerseits Kinder haben werden und es jetzt schon klar ist, welches Weltbild sie ihren Kindern vermitteln, was das Problem in der Zukunft potenziert. Sie nehmen Personen, die eigentlich Autoritäten sein sollten, als Weicheier ohne Rückendeckung wahr und sehen darin die gesamte deutsche Gesellschaft gespiegelt. Wie kann ich davon ausgehen, dass sie sich in dieses Gemeinwesen integrieren und warum darf darüber nicht offen diskutiert werden?

6.4.2018

 

Ja, ja, bla bla, immer der selbe Kram, wann halten Sie mal die Luft an, Herr Tibi. "Eurabia", so ein Quatsch.

Aber Moment mal. Im Oktober 2018. Gemeinderatswahlen in Belgien. Und wer tritt wieder an? Genau - "Islam" und so ganz allmählich lässt man die Maske fallen. Geschlechtertrennung im ÖPNV und so. Bedeutet a), dass die jemand trotz (oder wegen) ihres Programms zur Wahl zugelassen hat, b) der Islam sich also zumindest in Belgien doch nicht nur als Religion versteht und c) dieses Programm den Islam über die belgische Verfassung zu stellen scheint, denn ich vermute mal recht konkret, dass beispielsweise diese gruselige Verkehrsmittel-Apartheid gegen einige nicht gänzlich unbedeutende Vorgaben der belgischen Verfassung verstoßen dürfte. Größtes Problem dabei aber die offensichtlich vorgeschriebene Geschlechterparität bei den Kandidaten, weshalb man bei der Islam-Partei mit ihren nicht gänzlich unerwartet durchweg männlichen Kandidaten auch gleich versuchte, die richtigen Knöpfe zu drücken. Man wolle mit der Parität den "Aufstieg unserer Partei" ver- oder zumindest behindern. So kann man es natürlich auch sehen.

Gibt es hierzulande nicht auch Stimmen, die solche Leute an Wahlen teilnehmen lassen wollen, vor allem eine bestimmte (notorische)?

8.4.2018

 

 

In Erdogans DITIB-Moschee in Herford wird Gallipoli-Reenactment mit Kindern zelebriert. Passt zu Erdogans Aufruf "an meine Bürger" überall in Europa, sich in der lokalen Politik zu engagieren, die lokale Sprache zu lernen, aber sonst nichts, denn "macht niemals Zugeständnisse bei eurer Muttersprache, eurem Glauben und der Solidarität untereinander. Euer Vaterland bleibt euch", was nach meinem Verständnis eine erneute Absage an Integration und Assimilation darstellt, denn eine Unterordnung unter den Wertekanon des säkularen Staates verlangt Zugeständnisse insbesondere beim Glauben. Und was mit politischem Engagement gemeint ist, belegt "Islam" in Belgien.

12.4.2018

 

#nichtohnemeinkopftuch

16.4.2018

 

Der Tagesspiegel hat Eltern um Erfahrungsberichte gebeten. Alles nur Einzelfälle.

16.4.2018

 

Wer glaubt, unser Zeitalter sei gewissermaßen der Nabel der Welt, was das Verständnis des Islam, seine gesellschaftliche Bedeutung und sein Selbstverständnis angeht, der mag sich diese Rede von Gamal Abdel Nasser reintun. Viele auch bedeutende Staatsmänner in islamisch geprägten Staaten haben die Gefährlichkeit des politischen Islam schon zu Zeiten erkannt, als viele gute Menschen in diesem Land noch nicht einmal im Planungsstadium angekommen waren.

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