1927 – Bill Bryson

Nach meiner Erfahrung gibt es nur sehr wenige Geschichtenerzähler, die den Leser durch Stil und Plot wirklich fesseln können. Bill Bryson ist so einer, man stellt sich vor, man sitze nachts am Lagerfeuer, Bryson rückt die Brille zurecht und legt los.

Für mich war das Jahr 1927 mehr oder weniger ein Jahr wie viele andere auch. Tatsächlich ereigneten sich dort sehr viele Dinge, die jedenfalls dann extrem interessant werden, wenn jemand wie Bryson darüber berichtet.

Zu nennen wären natürlich Lindberghs Atlantiküberquerung, die unfassbare Begeisterung, die sie hervorrief, die Tragödie um das Lindbergh-Baby, Al Capone, Babe Ruth und Lou Gehrig, Sacco und Vanzetti, Jack Dempsey und Gene Tunney, Präsident Coolidge und Herbert Hoover und und und.

Sprecher ist Charles Rettinghaus und er übernimmt beim Vortrag durch die Modulation den immer leicht spöttisch-ironischen Stil Brysons, was am Anfang etwas übertrieben wirkt, sich dann aber einspielt.

Sehr gut, auch das eine echte und wirkliche Empfehlung.

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