Thilo Sarrazin hat es schon wieder getan. „Feindliche Übernahme“ heißt der neue Schmöker und haut in die Kerbe, die Douglas Murray bereits geschlagen hatte. Murray ist Brite, Sarrazin Zahlenmensch, das merkt man.

Die FAZ hat rezensiert und nicht gänzlich überraschend wimmelt es von Verbalinjurien und (negativen) Superlativen.

Sarrazin wollte eine Gegendarstellung lancieren, die FAZ weigerte sich aber, seinen Leserbrief zu drucken. Also lief das über die Achse des Guten, neben der schweizerischen Presse mittlerweile das Westfernsehen unserer Tage.

Ich habe Sarrazins Schwarte bereits angelesen und kann das was er einwendet bestätigen.

Es verbleibt erneut dabei, dass nicht in der Sache selbst diskutiert, sondern mit einem Vokabular gearbeitet wird, das nur auf die Person und nicht die Sache selbst abzielt, von der inhaltlichen Schwäche der Rezension ganz abgesehen.

 

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