Michael Crichton - Welt in Angst

Vorab - Crichtons Story kann man vergessen, das Ganze fängt recht vielversprechend und spannend an, wird dann aber immer platter.

Seinen Reiz zieht das Buch aus den Fakten, die Crichton liefert.

Es geht um die Industrie, die sich in den vergangenen Jahren entwickelt hat und direkt oder indirekt von Klimaveränderungen profitiert, weshalb laut Crichton eine ungesunde Mischung aus Profitgier und Hysterie die Debatte daüber bestimmt, ob eine menschen-gemachte Klimaveränderung stattfindet, wenn ja, in welchem Umfang und mit welchen Folgen und wie man ihr dann begegnen kann.

Man merkt, welche Mühe Crichton auf die Sammlung in der Tat sehr interessanter Fakten und Schluss-folgerungen aufgewendet haben muss, um seine Schlussfolgerungen, die er in einem Nachwort darlegt, zu begründen.

Sein Misstrauen war und ist auch nach der Entdeckung Michael Mann´s Trick gerechtfertigt. Als reiner Roman ist das Buch zweite Wahl, als Dokuroman zu empfehlen.

Man erfährt, was einem so an Einsichten und Erkenntnissen vorenthalten bisher wurde.

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