Anfangs traute ich als Urbadener mit einem fatalen Hang zum heimischen Spätburgunder meinen Ohren nicht - da berichtete eine lasziv klingende Dame im Radio über die Anbahnung einer Verführung vor dem heimischen Kachelofen, um dann  zwischen zwei ihrer offenbar multiplen Orgasmen  zu offenbaren, der bis dort eher diffus daherkommende Wüstling sei nicht Herr Kachelmann, sondern ein Wein badischer Provenienz. 

Der hier angebaute und vertickte Rebensaft muss aus meiner Sicht einen Vergleich mit französischen Produkten nicht scheuen und ist daher viel zu schade, um auf diese Weise auf den Markt geramscht zu werden.

Man lehnt sich bei der badischen Weinwerbewirtschaft offensichtlich an die bizarren Strategien  des Hauses Seitenbacher an. Gräßlich.

2010

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