Dean Obeidallah ist US-Amerikaner arabischer Herkunft und veranstaltet mit Gleichgesinnten (arabischer Herkunft) seit 2003 in New York das immer stärker frequentierte Comedyfestival „Arabs gone wild“. Zuletzt befragt, erklärte Obeidallah: „Es ist komisch, wir haben uns vor zwei Jahren mit Leuten vom State Department und vom FBI getroffen. Ich habe denen gesagt: Ich werde die jetzige Regierung angreifen, Witze über Bush machen, den Krieg gegen den Terror kritisieren. Überhaupt kein Problem! Sie haben uns trotzdem unterstützt. Je mehr ich mich als Araber fühle, desto mehr begreife ich mich auf der anderen Seite auch als Amerikaner. Ich bin dankbar für die Freiheiten, die wir in diesem Land haben, und sie sind nicht selbstverständlich.“

Für mich klingt das unheimlich versöhnlich.

August 2007




Ich bin ja immer dafür, die zu Wort kommen zu lassen, die betroffen sind und/oder  kenntnisreich. Hier der Brief eines Marokkaners namens Rachid an Präsident Obama, den die New York Times am 6.12.2014 zitierte, der übrigens auch auf Youtube gepostet wurde:

„Dear Mr. President, I must tell you that you are wrong about ISIL. You said ISIL speaks for no religion. I am a former Muslim. My dad is an imam. I have spent more than 20 years studying Islam. ... I can tell you with confidence that ISIL speaks for Islam. ... ISIL’s 10,000 members are all Muslims. ... They come from different countries and have one common denominator: Islam. They are following Islam’s Prophet Muhammad in every detail. ... They have called for a caliphate, which is a central doctrine in Sunni Islam.

I ask you, Mr. President, to stop being politically correct — to call things by their names. ISIL, Al Qaeda, Boko Haram, Al Shabab in Somalia, the Taliban, and their sister brand names, are all made in Islam. Unless the Muslim world deals with Islam and separates religion from state, we will never end this cycle. ... If Islam is not the problem, then why is it there are millions of Christians in the Middle East and yet none of them has ever blown up himself to become a martyr, even though they live under the same economic and political circumstances and even worse? ... Mr. President, if you really want to fight terrorism, then fight it at the roots. How many Saudi sheikhs are preaching hatred? How many Islamic channels are indoctrinating people and teaching them violence from the Quran and the hadith? ... How many Islamic schools are producing generations of teachers and students who believe in jihad and martyrdom and fighting the infidels?..."

22.12.2014


Ein Einwurf, der deshalb so überzeugend ist, weil er ruhig und lakonisch daherkommt. Eric Allen Bell über seine fundamental gewandelte Sicht auf den Islam unserer Tage.

7.8.2015


Alten Alexander Nolen, 30, hat sich radikalisiert, sympathisierte mit dem IS  und verletzte im September 2014 daraufhin zwei Ex-Kolleginnen mit Messerstichen und enthauptete eine von ihnen.
Warum ich das erwähne? Das ist eine der zahlreichen Meldungen weltweit, die belegen, dass die Saat des IS aufgeht, die Täter aus unserer Mitte kommen und der Tod aus heiterem Himmel kommt.

17.8.2015



"Orlando" dürfte jetzt zum schauerlichen Begriff werden wie "9/11", "Charlie Hebdo" und "Bataclan". Gemeint ist der Massenmord, den der sich auf den IS (und dessen lone-wolf-Aufruf des Herrn al-Baghdadi) berufenden Islamisten Mateen im Schwulenclub "Pulse" beging.
Einen Tag zuvor äußerte sich ein Imam in einer normalen Moschee in Orlando wie folgt: "Das ist das Urteil. Schaut, da gibt es nichts, wofür man sich schämen müsste. Der Tod ist das Urteil. Doch wir haben Barmherzigkeit für die Menschen. Mit einem Homosexuellen ist das das Gleiche. Lasst uns ihn jetzt aus Barmherzigkeit loswerden.“
Islam heißt Frieden.
20.6.2016

 



In Ohio fällt ein Somalier mit dem Messer über Studenten her, nachdem er mit dem Auto in eine Menschenmenge gefahren ist. ISIS bekennt sich zu der Sache.

8.12.2016

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