Zwei Primaten namens Celo & Abdi, bei denen es zusammen allenfalls zum Bedienen eines Plattentellers zu reichen scheint, haben das hier auf Twitter für Frau von Storch zusammengestellt:

"Schmeiss n Molotov auf die Frau vom/n Storch, Azzlack wir sind das Volk, aber kein Teil von Euch !!"

12.2.2018

 

"Abstoßend" und "widerlich" sei, dass sich AfD-Abgeordnete in Syrien über die Verhältnisse vor Ort informierten und offizielle Vertreter und Handlanger des Regimes trafen. Auch die Tagesschau schäumte.

Wie immer man dazu steht, die Heuchelei ist doch beachtlich, wenn man berücksichtigt, wer sonst so blutige Hände schüttelt, gerne auch im Iran, wenn deren Repräsentanten sich nicht gerade in Deutschland behandeln lassen.

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8.3.2018

 

 

Hier der Antwortbrief von Herrn Meuthen auf einen offenen und in der WELT veröffentlichten offenen Brief von Cigdem Toprak.

Meuthen vereinbarte mit Ulf Poschardt, seine Antwort ebenfalls mittels offenem Brief in der WELT zu bringen, doch Poschardt zog kurz davor zurück, ich will das nicht weiter kommentieren.

Hier nun also der Brief, den die WELT sich nicht zu veröffentlichten traute:

 

Liebe Frau Toprak,

Sie haben vor wenigen Tagen in dieser Zeitung einen in vielerlei Hinsicht bemerkenswerten Brief an die AfD-Wähler geschrieben. Als AfD-Wähler und zugleich als Bundesvorsitzender dieser jungen Partei ist es mir ein Bedürfnis, Ihnen auf Ihren offenen Brief ebenso offen zu antworten.

Zunächst einmal möchte ich Ihnen für einiges danken. Zum Beispiel dafür, dass Sie den Dialog mit uns suchen. In der politischen Landschaft unseres Landes gibt es viele, die genau das verweigern. Ihre Worte belegen eindrucksvoll, dass Sie besser als andere verstanden haben, wie Demokratie und Meinungsfreiheit tatsächlich funktionieren, nämlich nur im offenen Dialog und im Ringen um die besten Lösungen. Zum Beispiel für Ihr genaues Hinsehen in alle Richtungen, denn Ihre Kritik an meiner Partei wie auch an unseren politischen Gegnern und an von Ihnen beklagten Zuständen, die in unserem Land inzwischen unübersehbar sind, zeigt, dass Sie das tun. Schließlich für Ihr klares und umfassendes Eintreten für die Menschenwürde.

In Ihrem Brief schwingen auch die üblichen Vorurteile über die AfD mit. Das ist Ihnen nicht vorzuwerfen, denn erstens werden diese Vorurteile täglich tausendfach medial kolportiert, und zweitens gibt es vereinzelt in der Tat sprachlich wie inhaltlich indiskutable Äußerungen von einigen wenigen Mitgliedern meiner Partei, die diesen Vorurteilen leider Nahrung gegeben haben.

Lassen Sie mich Ihnen, das ist mir sehr wichtig, deshalb in meiner Funktion als Vorsitzender der AfD einige Dinge sagen, die Ihre Unsicherheit im Hinblick auf die Einstellung meiner Partei zu Ihrer Herkunft und Ihrem Namen hoffentlich nachdrücklich beenden. Fast trotzig schreiben Sie gleich zu Beginn: „Auch ich bin Deutsche. Dieses Land ist auch meine Heimat.“ Darf ich Ihnen dazu etwas sagen: Lassen Sie doch einfach das „auch“ weg. Natürlich sind Sie Deutsche! Natürlich ist das Ihre Heimat, wenn Sie hier aufgewachsen sind. Sie schreiben Ihre engagierten Zeilen in tadellosem Deutsch. Aus jedem Ihrer Worte ist herauszulesen, dass dies hier Ihr Land ist, um dessen Zukunft Sie sich offenbar ebenso Sorgen machen, wie wir AfDler es tun.

Alles, was Sie schreiben, fußt auf den Wertvorstellungen unseres gemeinsamen Grundgesetzes. Warum also sind Sie „auch“ Deutsche? Sie sind es ebenso wie ich es bin und viele Millionen anderer Menschen dieses Landes. Daran ändert doch Ihr Name, der die türkische Herkunft Ihrer Familie aufzeigt, rein gar nichts. Und das schreibe ich Ihnen nicht nur als einzelnes AfD-Mitglied, sondern in meiner Funktion als Bundessprecher der AfD, fußend übrigens auf unserem Bundesprogramm, das sich einmal genauer anzuschauen ich Sie nur bitten kann.

Wir sind eine dezidiert konservative Partei. Wir sind auch bekennende deutsche Patrioten. Und wir sind entschiedene Verfechter einer freiheitlichen Gesellschaft. Zugleich gibt es in unserer Partei Menschen türkischer Herkunft, es gibt Menschen schwarzafrikanischer Herkunft, es gibt überhaupt sehr viele Mitglieder mit den verschiedensten Migrationshintergründen, es gibt Menschen hetero- wie homosexueller Orientierung, es gibt sogenannte „Linke“ wie auch „Rechte“ (weder das eine noch das andere halten wir für verwerflich, denn wir meinen es ernst mit der Meinungsfreiheit). Darin liegt kein Widerspruch. Den versuchen allerlei Zeitgenossen uns in überkommenen, unserer Zeit nicht mehr gerecht werdenden Denkmustern zu unterstellen. Aber sie irren.

Lassen Sie mich, da dieser Schriftwechsel öffentlich in der „Welt“ stattfindet und Sie es selbst ansprechen, eine Anmerkung zu dem von Ihnen „geschätzten deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel“, vornehmen. Ich stelle bewusst voran: Herr Yücel ist Deutscher. Und er ist Journalist. Und er genießt volle und uneingeschränkte Meinungsfreiheit wie jeder andere auch.

Nun werden Sie aber seine geradezu hasserfüllten Tiraden gegen Deutschland, seine Kultur und seine Menschen sicher auch kennen. Wenn Herr Yücel neben vielen ganz ähnlich anmutenden Formulierungen die demographische Entwicklung unseres Landes als „Völkersterben von seiner schönsten Seite“ bezeichnet, dann sprechen wir ihm zwar nicht seine rechtliche Existenz als Deutscher ab. Sehr wohl aber erscheinen uns Zweifel an seiner deutschen Identität hier angebracht. Und wenn er einen Menschen mit einer leichten Behinderung als „eine lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“ bezeichnet, „dem man nur wünschen kann, der nächste Schlaganfall möge seine Arbeit gründlicher verrichten“, dann frage ich Sie, woraus Sie Ihre Wertschätzung für den Verfasser solcher menschenverachtender, die von Ihnen angemahnte Menschenwürde radikal verletzender und im Kern rassistischer Zeilen speisen.

Ich kann mich dieser Wertschätzung für einen Menschen, der sich so artikuliert, nicht anschließen. Übrigens ganz gleich, wer das ist und ob sein politisches Herz links oder rechts schlägt. Und doch würde ich die Möglichkeit, eine solch abstruse Meinung äußern zu können, auch wenn Sie mich noch so sehr anwidert, jederzeit verteidigen, weil das Bestandteil einer freiheitlichen Gesellschaft ist.

Gerade Ihren Ausführungen zur Menschenwürde, Frau Toprak, kann ich mich nur anschließen, auch im Hinblick auf die Migrationsdiskussion, deren Problematik Sie reflektiert und mit Recht ansprechen. Diese Diskussion müssen alle führen, denen an einer gedeihlichen Zukunft unserer gemeinsamen Heimat gelegen ist. Dazu gehören Sie ebenso wie sehr viele andere Menschen, die mit Migrationshintergrund hier leben, arbeiten, das Gesetz respektieren, ihre großen und kleinen Freiheiten der offenen Gesellschaft leben und vielleicht – hoffentlich – sogar mutig diejenigen anderer Menschen verteidigen, wie Sie es tun.

Und die Freiheit und Würde all dieser Menschen, also auch die Ihre, weil Sie uns das konkret fragen, zu schützen, ist unser Auftrag. Das versuchen wir, jeden Tag und gegen alle Widerstände.

8.3.2018

 

Wie man sich als CDU-Mann verlässlich politisch selbst entleibt, zeigte heuer Norbert Barthle, CDU-Staatssekretär im Verkehrsministerium. Er bestätigte die AfD-Feststellung, es gebe keinen einzigen Beweis für die Kausalität zwischen Stickoxid und Erkrankungen. Mehr noch, die Mann weigerte sich, Fakten zu ignorieren, die dahin gehen, dass die Luft in den Städten kontinuierlich besser werde. Kein Wunde blökte es von ihm aus gesehen links, herrlich. Was ihn die Zustimmung für die AfD kostet, wird die nähere Zukunft weisen.

8.3.2017

 

 

Wie immer man zur Initiative steht, den Bundestag dieses oder jenes missbilligen zu lassen, ein zulässiges Instrument ist es und Gottfried Curio begrüßt die Freilassung Deniz Yücels, setzt sich kritisch mit Herrn Yücel auseinander und löst damit Cem Özdemirs inhaltslose, Unterstellungen und Beleidigungen lose aneinanderreihende und Meilen am Problem vorbeigeifernde Rede aus.

Aber Moment, ich vergaß - die Beiträge des Herrn Yücel waren ja satirisch gemeint.

Ich habe nachgeschaut. Der Duden definiert Satire wie folgt: "Kunstgattung (Literatur, Karikatur, Film), die durch Übertreibung, Ironie und [beißenden] Spott an Personen, Ereignissen Kritik übt, sie der Lächerlichkeit preisgibt, Zustände anprangert, mit scharfem Witz geißelt".

Ich hinterlege hier den taz-Artikel Yücels und dann kann sich jeder selbst ein Bild davon machen, ob es sich um Satire oder um eine ebenso hasserfüllte wie öde Aneinanderreihung handelsüblicher Klischees und Stereotypen handelt, die man so oder anders schon kannte. Satire will ja irgendwo hin oder zumindest ihren Leser, Hörer, Zuschauer irgendwo hinbringen und dieses irgendwo ist in keinem Fall der eigene Bauchnabel wie bei Herrn Yücel. Witz, Geist, Schräges oder Scharfsinn sucht man hier vergebens. Trotzdem gut, dass er frei kam, auch wenn - das gehört auch zur Wahrheit - die Türken jetzt anscheinend noch besser Kurden umbringen können.

9.3.2018

 

 

Burladingen? Burladingen! Der bisher parteilose Bürgermeister Harry Ebert ist der AfD beigetreten, womit die AfD zum ersten Mal einen Bürgermeister stellt.

9.3.2018

 

Die beste Nachricht ist aber - André Poggenburg tritt nach seiner unsäglichen und erbärmlichen Aschermittwochsrede als Fraktionsvorsitzender und Parteivorsitzender der AfD Sachsen-Anhalt zurück.

10.3.2018

 

 

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