"Drohen Deutschen bald griechische Verhältnisse", fragt Dorothea Siems angesichts steigender Sozialkosten und sinkender Zahl an Erwerbstätigen.

Korrekte Frage, aber mindestens sechs Jahre zu spät. Fachleute eben.

7.6.2016

 

Neues Programm der EZB zum Anklauf von Unternehmensanleihen ist "ein Akt der Verzweiflung", so der Chefvolkswirt der Deutschen Bank. 

9.6.2016

 

Brexit, Vergemeinschaftung von Schulden, Einwanderung in die Sozialsysteme - Sinn: "Wenn wir auf diese Wünsche eingehen, wenn Deutschland ein Anhängsel des mediterranen Raums mit all seinen Problemen wird, dann sind wir verloren".

6.7.2016

 

Nicolaus Fest aktuell: "Während deutsche Zeitungen ihre ausgewogene Berichterstattung über Boris Johnson und den „Brexsack“ Farage (BILD) fortsetzen, bricht die EU einmal mehr die eigenen Verträge. Frankreich wird trotz offener Verletzung der Maastricht-Kriterien nicht mit Sanktionen belegt, Spanien und Portugal ebenfalls nicht. Und Italien, das trotz vieler Warnungen nichts gegen die nun drohende Krise seiner Banken tat, erhält von der EU das Versprechen nachsichtiger Prüfung, bevor überhaupt Umfang und Verantwortlichkeiten klar sind. Erneut versagt die EU-Kommission bei ihrer zentralen Aufgabe als ‚Hüterin der EU-Verträge’. Aber fordern deutsche Zeitungen den sofortigen Rücktritt von Juncker und seinen Mitstreitern? Machen sie Druck auf Herrn Schäuble oder die Kanzlerin? Lieber arbeitet man sich an Johnson und Farage ab. Doch die wirklichen Verräter des europäischen Gedankens sitzen in Brüssel."

Anmerken möchte ich, dass die genannten italienischen Banken in den letzten Jahren trotz kritischer Lage und katastrophaler sog. "Stresstest"-Ergebnisse nicht etwa ihre Eigenkapitalquote erhöhten, sondern die Gewinne mit der Löffelkelle an ihre Eigner auskehrten, genau die Eigner, um die man sich jetzt heuchlerisch ("Kleinanleger") Sorgen macht und stattdessen den nicht bedachten Steuerdukatenesel heranziehen will.

Und Alice Weidel dazu:

""Die Staatsschulden- und Bankenkrise geht in eine neue, besonders gefährliche Runde. Die EU-Kommission hat klammheimlich ohne hör- oder sichtbares Medienecho das 150 Milliarden Euro (!) schwere „Liquiditäts-Unterstützungsprogramm“ genehmigt. Dazu kommt noch Renzos Forderung von 40 Milliarden Euro zur „Rekapitalisierung“ der italienischen Banken, die sich mit Schrottpapieren vollgesogen haben.
Das Hilfsprogramm für Italien ist ein Skandal, weil es wieder einmal beweist, dass EU und EZB genau das Gegenteil von dem tun, was sie großmäulig ankündigten: Zuerst sollten Eigentümer und Gläubiger haften. Nun soll aber wieder einmal der Steuerzahler zur Kasse gebeten werden.
Dabei sind die Risiken der unheiligen Allianz von EU, EZB und Banken bereits unkalkulierbar, denn es werden französische und auch deutsche Banken - allen voran die Deutsche Bank - folgen. Die Dauerrettung von Banken und Staaten auf Kosten der Steuerzahler muss ein Ende haben. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende."
(Pressemitteilung Alice Weidel · 11.07.2016)

 

Manuel Barroso, Ex-EU-Kommissionspräsident wechselt zu Goldman Sachs. Passt.

11.7.2016

 

"Europa klug zu rekonstruieren auf den Prinzipien der Grundfreiheiten und Eigenverantwortung, bei wechselseitigem Verständnis und Bereitschaft zur Hilfe: das ist die entscheidende Aufgabe, damit die Bürger wieder Vertrauen in das Einigungsprojekt fassen. Eine immer engere Union der Völker entsteht nicht, indem wir alle Trennwände einreißen und füreinander Rechnungen begleichen, sondern wenn der Sinn für das Gemeinsame im koordinierten Erfolg der Vielfalt wieder wächst."

Udo di Fabio am 23.5.2016

31.7.2016

 

Die Vermögen der Pensionskassen sinken erstmals seit der Finanzkrise. Auf deutsch: Die Nullzinspolitik ruiniert auch hier Altersvorsorge.

8.9.2016

 


"Die nächsten zehn Jahre werden bitter".

Warum nach Meinung von Finanzexperten viele ihren Lebensstandard nicht werden halten können, dem Zinsniveau sei Dank.

"... Die EZB ist eine Behörde, in der längst nicht mehr der Geist der Deutschen Bundesbank weht, sondern in der eine Mischung aus angelsächsisch geprägten Ökonomen und Vertretern des Club Med, also aus Ländern wie Frankreich, Italien und Griechenland, den Ton angibt..."


13.9.2016

 

Das Freiburger "Centrum für Europäische Politik" hat heuer - bislang unbestritten bekannt gegeben, dass die Bundesrepublik im Zuge der Transfers zwischen 2008 und 2015 mittlerweile mit 92 Milliarden Euro haftet, gefolgt von Frankreich und Italien, wobei wir uns besser keine Illusionen darüber machen, wie es beispielsweise mit der Bonität von Italien aussieht. Größter Profiteur dabei ist Griechenland mit 340 Milliarden Euro, gefolgt von Portugal mit 47 Milliarden und Irland mit 32 Milliarden. Ich merke das an, damit man es im Hinterkopf hat, wenn es demnächst wieder "j´accuse" aus Athen heißt und die Wehrmacht hervorgekramt wird.

19.9.2016

 

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