Die Sirenenklänge werden lauter.

Jede Stimme etwa für die Alternative für Deutschland lasse Rot-Grün näher rücken, buh!

Ich sage - spart euch die Puste, Leute.

Klaro habe ich in der Vergangenheit auch nach der Maxime "kleinere Übel" gewählt.

Das Problem ist nur, dass man dann - mit meiner Leihstimme im Rücken - geglaubt hat, es handle sich um echte Unterstützung meinerseits und hiernach Politik betrieb, die meinen Interessen völlig zuwider lief. Die hirn- und skrupellose Abnickerei des ESM lässt als besonders monströses Beispiel grüßen.

Und wenn ich aktuell die Kramp-Schmarrnbäuerin öffentlich und praktisch ohne Widerstand darüber fabulieren höre, ein Spitzensteuersatz von 53% sei doch was, dann frage ich mich allmählich, a) wo hier das oben erwähnte "kleinere Übel" zu verorten ist und b), ob die Saar irgendwelche Schwebeteilchen führt, die Delirium auslösen, Oskar lässt grüßen.

Von einer gelben Chaos-Combo ("ein einfacheres, niedrigeres, gerechteres Steuersystem", tätää, Narhalla-Marsch) ganz zu schweigen, die auf einer wurmstichigen Mittelstandsgeige ohne Saiten fiedelt und ihren Frontmann Trockenübungen in verbaler Unzucht mit Abhängenden absolvieren lässt.

Nö Kinder, bei Licht betrachtet spricht alles dafür, dieses Mal echten und keinen taktischen Widerstand zu leisten, das etablierte Polit-Ensemble hat bei mir jedenfalls jedweden Kredit verspielt.

29.3.2013

 

 

Fassen wir zusammen:

Die Grünen werden, wenn sie eine parlamentarische Mehrheit organisieren können u. a.

- den bisherigen Spitzensteuersatz von 42% erhöhen auf 49% ab einem Einkommen von 80.000,00 Euro

- eine dritte Progressionsstufe von 45% ab einem Einkommen von 60.000,00 Euro einführen

- das Ehegattensplitting streichen

- die Beitragsbemessungsgrenze bei der Krankenversicherung von derzeit 4.000,00 Euro auf derzeit 5.800,00, also das Niveau der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung anheben.

Das alles soll „Reiche“ treffen, Otto Normalverbraucher „draußen im Lande“ möge sich da keine Gedanken machen.

Neben der unverhüllten Befeuerung einer gesellschaftlich ausgrenzenden Neiddebatte, die suggeriert, die „Reichen“ würden sich ihren Solidaritätspflichten entziehen, - erstaunlich für eine angeblich so konsens- und toleranzbefeuerte „Bewegung“ -, stellt das eine pure und reine Lüge dar.

Bereits der Wegfall des Ehegattensplittings bringt massive Veränderungen. Die FU Berlin hat ausgerechnet, dass der Wegfall bei einem verheirateten Alleinverdiener bereits ab einem Einkommen von 5.151,00 Euro Mehrbelastungen mit sich bringt.

Ist der Mann „reich“?

Teuer wird´s auch im Zusammenhang mit der Krankenversicherung.

Die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze bedeutet für Arbeitnehmer wie für Arbeitgeber, dass die Krankenversicherungsbeiträge sich nicht mehr wie bisher aus aktuell 4.000,00 Euro, sondern dann aus einem etwa 50% höher liegenden Betrag errechnen.

Was das für wohlgemerkt jeden Arbeitnehmer bedeutet, kann er sich ausrechnen und bei der Gelegenheit hat man auch den blutsaugenden Unternehmern einen übergebraten.

Auch hier wird wieder mit dem Neid gearbeitet, denn man will ja eine „Bürgerversicherung“, d.h. auch Selbständige und Beamte – also die bekannten Parasiten und Nichtstuer - werden in die gesetzliche Krankenversicherung gezwungen.

Abgesehen davon, dass die dadurch erhoffte Entlastung durch zusätzliche Beitragszahler natürlich in keinerlei Verhältnis zu den Mehrbelastungen für alle Beteiligten stehen, vernichtet man par ordre de Mufti mal eben einen ganzen Versicherungszweig, eingepreiste Arbeitslosigkeit der dortigen Mitarbeiter inklusive.

Wie gesagt – reine Lüge und Wählertäuschung.

Nun ist aber genug, möchte man angesichts dieser Pläne raunen.

Weit gefehlt. Die Grünen fordern ein „Klimaschutzgesetz“ für Deutschland.

Klimaschutz ist sicher was Tolles, allerdings sollte man angesichts der Enthüllung bizarrer Täuschungen sogenannter „Klimaschützer“ –hallo, Mr. Jones - und ausbleibender Klimaerwärmungen den Ball flach halten,denn irgendjemand soll die Kohlen für den unter Volldampf (n)irgendwo hin rasenden Klimaschutzzug schon heute ja auch bezahlen.

Es soll im Rahmen dieses „Klimaschutzgesetzes“ die Abkehr von Uran, fossilen Rohstoffen und speziell der Kohleverstromung organisiert und mit Macht die Energiegewinnung durch Wind, Sonne und Biomasse organisiert werden.
Welche Kosten die von einer „bürgerlich-konservativen“ Koalition betriebene „Energiewende“ bereits heute auslöst, was Herrn Altmaier schon mehrfach den nicht seinem Übergewicht geschuldeten Schweiß auf die Stirn getrieben hat, weiß man ungefähr und die Aussicht auf weitere Folgekosten für den Steuerdukatenesel sind zumindest ungefähr bekannt.

Das alles würde von einer „grünen“ Regierung kräftig weiter befeuert und da nur der Tod umsonst ist, weiß man auch zumindest von der Richtung her ungefähr,was das für jeden von uns finanziell bedeuten wird.

Höhere Abgaben an den Staat, massiv höhere Energiekosten –ich kann nur jedem raten, Kassensturz zu machen und sich dann zu fragen, ob er wirklich bereit ist, einem gefräßigen Moloch weiteres, gutes Geld in den Rachen zu werfen.
Einem Moloch, der die alljährlichen Berichte des Bundesrechnungshofes und des Bundes der Steuerzahler über folgenlose Verschwendung von anvertrauten Steuergeldern kaltlächelnd aussitzt und stattdessen immer neue Kopfbahnhöfe für neue Budgets erfindet, eine Haftung wie für den Bürger im Fall eines Fehlverhaltens gibt es ja nicht.

Und noch eines – das Ehegattensplitting ist mit guten Gründen eingeführt und vom Bundesverfassungsgericht mehrfach verteidigt worden. Es stellt nicht etwa eine Besserstellung der Alleinverdienerehe dar, sondern die Verhinderung einer Benachteiligung dieser Ehe.

Propagiert wird aber das Gegenteil und wenn das nicht der anderen immer wieder vorgeworfene „Populismus“ ist, dann weiß ich nicht, was dieses Wort bedeutet.

Nein, die Grünen wollen dadurch nicht nur mehr Geld für einen Staat generieren, der in seiner Geschichte noch nie so viel Geld eingenommen hat und trotzdem nicht in der Lage ist, auskömmlich mit diesem ihm anvertrauten Geld zu wirtschaften, sie wollen auch ihr Umerziehungsprogramm forcieren und deshalb ist das, was ich oben beschrieben habe, auch nur die Spitze des Eisberges.

Beweise?

Es wird behauptet, die Alleinverdienerehe sei von gestern,sie kette die Frau an den Haushalt und verhindere ihre Erwerbstätigkeit und daher müsse das Ehegattensplitting weg.

Abgesehen davon, dass ich darin bereits eine unerhörte, indes aber grünentypische Bevormundung und Anmaßung sehe, denn es wird dieses Ehepaaren letztlich das Recht und die Fähigkeit abgesprochen, selbstbestimmt zu entscheiden, wie sie ihr Leben organisieren, ist das „Argument“ auch sachlich falsch.

Es suggeriert, Geld – der Vorteil aus dem Splitting – könne und würde Leute von irgendetwas abhalten.

Ich kann den Gegenbeweis führen. Die Deutschen bekommen bekanntlich zu wenige Kinder, die Gesellschaft überaltert. Also hat man Programm auf Programm aufgelegt, das wirtschaftliche Vorteile teils durch direkte Subventionen, teils durch Steuer- oder sonstige Erleichterungen bringen soll.

Kann man sagen, dass diese für den Rest der Bevölkerung ja sehr teuren Transferleistungen Nennenswertes bewirkt haben? Ich denke nicht.

Also bleibt nur der Schluss, dass die Entscheidung pro oder contra Kind nicht oder nur sehr marginal von der Frage der geldlichen Subventionierung abhängen muss, zumal in wirtschaftlich sehr viel härteren Zeiten in der Vergangenheit die Geburtenrate deutlich höher war.
Geld vom Staat hat demnach praktisch kaum Einfluss auf den entscheidenden Teil der Bevölkerung, wenn es um die Lebensplanung geht und das ist auch jederzeit nachvollziehbar.

Also geht es bei den grünen Plänen auch um den Umbau der Gesellschaft, um die Durchsetzung von Vorstellungen, die Entscheidungen betroffener Menschen ignoriert und in ihr Gegenteil verkehren will.

Fazit: Wer mehr Geld an einen aus dem Ruder laufenden Staatsapparat zahlen will, der im Übrigen bereits erklärt hat, immer mehr Teile seiner Aufgaben an eine übergeordnete und mehrfach größere Institution abzugeben, die niemand gewählt hat, und wer jetzt so richtig Bock auf eine schicke Gehirnwäsche hat à la „schön, dass wir mal drüber gesprochen haben“, der möge am 22.9.2013 sein Kreuz bei den Grünen machen.

Und hey - über die Kosten der "Euro-Rettung" haben wir noch gar nicht gesprochen. Die ist jetzt schon so sauteuer, dass ich meinen Enkeln alles erdenklich Gute wünsche.
Wird dann die von den Grünen nachhaltig geforderte Transferunion Wirklichkeit, dann brauchen wir uns keine ziselierten Gedanken über Spitzensteuern mehr zu machen, dann bricht der Laden einfach zusammen.
Aber darüber schreibe ich gesondert.

Ein „Das habe ich aber nicht gewollt“ höre ich mir übrigens nach dem Kreuz für die Grünen und einem grünen Wahlsieg aber nicht an. Dann schlage ich zu. Versprochen.

Nachklapp: Hier hat Akif Pirincci eine Suada vom Stapel gelassen, die sich gewaschen und auch entsprechend wütende Tiraden ausgelöst hat. Man mag das anarchisch, pornografisch, vulgär, polemisch oder wie auch immer -isch nennen, ich sage, im Dienste der guten Sache hat man oder Mann sich in den vergangenen Jahrzehnten so einiges anhören müssen, das dieses Etikett auch verdient hätte, ich nenne da nur die Verbalfolterungen durch Elfriede Jelinek und Marilyn French. 

Schiebt man die Verbalkracher und die bewusst jonglierten Stereotypen zur Seite, befasst sich also mit der eigentlichen Message, dann stellt man fest, dass P. auf der Welle etwa von Christian Schmidt liegt und dem hat man bisher meines Wissens  die Thesen bis heute noch nicht widerlegt. Was hie ein Skandal ist, weil P. im politischen Naturschutzpark holzt und wildert, ist da eine längst überfällige, wichtige Aufarbeitung soziokultureller Schieflagen. 

Wer das anders sieht, kann sich dann ja an der P.´schen Wortwahl abarbeiten. Wohl bekomm´s. 

9.5.2013

 

 

Eigentlich ist es ja lächerlich und erinnert an das Einrennen geöffneter Türen, aber die Okkupation angeblich fortschrittlicher Verhaltensweisen und Begrifflichkeiten macht die Erinnerung immer wieder erforderlich. Die Rede ist natürlich von den ebenso lächerlichen wie spießigen Neopuritanern, den Grünen, denen ein Tag ein verlorener Tag ist, wenn sie nicht irgendwem irgendwas vorschreiben können.

Und deshalb stößt der FDP-Bundestagsabgeordnete Marco Buschmann mit dieser völlig gerechtfertigten Brandrede wie erwähnt bereits geöffnete Türen auf. Die geraffte Darstellung der von Verboten nur so wimmelnden Vorstellungswelt grüner Umerzieher ist allerdings immer wieder interessant zu lesen und der Zeitgenosse denkt sich, es muss etwas in deutschen Genen schlummern, das diesen Genossen zweistellige Wahlergebnisse beschert. 

4.8.2013

 

 

Peer Steinbrück weiß nicht, was er will. Noch vor kurzem machte Herr Draghi mit seiner Zinspolitik alles richtig, jetzt werden Kleinsparer enteignet und es herrschen "unsägliche Zustände". Verstehe einer den Mann.

7.8.2013

 

Ich bedauere, dass der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz meint, a) mit der Erklärung, er hoffe, die AfD komme bei der anstehenden Wahl nicht in den Bundestag Parteipolitik betreiben zu müssen und b) über genügend wirtschaftswissenschaftliche Kompetenz in dieser Frage zu verfügen,  wobei er interessanterweise Euroland mit Europa verwechselt. 

Herr Zollitsch ist 75 und vielleicht wäre es nicht verkehrt, wenn der Papst seinem altersbedingt erforderlichen Rück-trittsgesuch als Erzbischof zustimmt. 

7.8.2013

 

Es ist ja ein offenes Geheimnis, dass manche Leute Nicht-Erziehung für den Ausbund einer liberalen und fortschrittlichen Erziehung halten und entsprechend sind die Ergebnisse - es hat sich ja nicht umsonst in den letzten Jahren der schöne Begriff des "Arschlochkindes" eingebürgert.

Ein solches AK ist heuer erkennbar auch die Grüne Jugend, die über ihre Vorsitzende Sina Doughan, deren geistige und moralische Unappetitlichkeit sichtbar Einfluss auf ihre Äußeres hat, offen zur Sabotage an AfD-Eigentum aufruft und dabei, man wird allmählich müde bei diesen permanenten Wiederholungen, die ganze bescheuerte Sprachmülldeponie der Bolschewiki aktiviert.

Hier waltet der grüne Nachwuchs, freue dich Deutschland. Und weil die Eltern sind wie sie sind, ruft da auch niemand zur Ordnung. So, wie das bei Arschlocheltern eben ist.

Besonders trübe sind die Werte der grünen Jugend-Kriminalität in Göttingen, wohl nicht zufällig Wahlkreis von Herrn Trittin.

P.S. Mittlerweile gibt es auch eine website, die auflistet, von wem wie mit Gewalt gegen die AfD agitiert wird. Die Straße hat ihre SA wieder, es ist zum Kotzen.

11.8.2013 

 

So, auch das ist amtlich - Frau Merkel tritt für die gesamte neue Legislaturperiode an, ein Ausstieg oder gar eine Rotation innerhalb einer - oha - großen Koalition werde es nicht geben.

Und - diese große Koalition sei eben möglich, sagte sie in diesem FAZ-Interview. Schönen Gruß an Herrn Rösler und was schert mich mein saudomms Gschwätz von gäschdern, von wegen nur schwarz-gelb. 

17.8.2013

 

 

 

 

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