Henry Fielding – Tom Jones

Beschrieben wird die englische Gesellschaft des 18. Jahrhunderts am Beispiel des Findelkindes Tom Jones, dessen wechselhaftes Schicksal mit zeitlosem Humor und ebenso zeitlosem Erzählstil gespickt mit satirischen Ausfällen dargestellt wird.

Die Sympathie, die Fielding für seinen moralisch keineswegs allzeit integren Helden empfindet, quillt aus jeder Zeile. Herrlich beschrieben sind auch die Personen, die Jones umgeben und auf welche Weise auch immer sein Schicksal bestimmen oder beeinflussen wie die Squires Allworthy und Western, Jones´ große Liebe Sophie, der heuchlerische und moralisch völlig verkommene, Gottes Wort aber dennoch immer im Munde führende Blifil, Jones´ treuer Begleiter Partridge, die Hauslehrer Thwackum und Square (herrlich)  und last not least Jenny Jones.

Dieser 1749 fertig gestellte Roman zählt ebenfalls zu meinen Top-Favoriten.

Das Buch wurde 1963 übrigens verfilmt mit Albert Finney in der Hauptrolle. Der Film lässt zwar größere Teile des Buches unerwähnt, ist aber wie ich finde durchaus gelungen trotz des kreuzdummen Untertitels „Zwischen Bett und Galgen“.

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