Thomas Karremans und die toten Bosnier von Srebrenica

In der Zeit vom 6. bis 11. Juli 1995 wurden in und bei der durch die UN-Resolution 819 vom 16. April 1993 zur UN-Schutzzone erklärten bosnischen Stadt Srebrenica etwa 8.000 männliche Bosniaken (Kinder, Männer, Greise) durch eine bosnisch-serbische Soldateska unter Führung von General Mladic und auf Geheiß des „Präsidenten“ der „Vojska Republika Srpska“, Radovan Karadzic massakriert. Dieses Massaker war das schlimmste in Europa seit Ende des Zweiten Weltkrieges.

Zuständig für den Schutz der Stadt war eine niederländische UN-Einheit („Dutchbat III“) unter Führung des Oberstleutnants Thomas „Tom“ Karremans (auf dem Bild rechts, links Mladic).

                         

Kurz vor dem Rückflug von Dutchbat III fand (nach den Massakern) am 23. Juli 1995 auf dem Stützpunkt Pleso bei Zagreb eine Pressekonferenz statt.

Kommandant Thomas Karremans erklärte, dass die »Schlacht um Srebrenica vonseiten der Serben eine korrekte militärische Operation« gewesen sei. »Mladić hat uns geschickt ausgetrickst«, sagte er nicht ohne Bewunderung.

Nach dem offiziellen Teil erstaunte General Hans Couzy, der Chef der niederländischen Landstreitkräfte, mit der Auffassung, dass im Übrigen auch »das Abführen der Muslime korrekt verlaufen« sei.

 Zur Erinnerung:

Als Folge des Zerfalls Jugoslawiens nach Titos Tod betrieben zunächst die Serben unter ihrem Einpeitscher Milosevic, später auch die anfangs mit den Bosniern verbündeten Kroaten unter Tudjman seit 1992 mittels Vertreibungen, Landnahme und Massaker eine Politik der „ethnischen Säuberung“ in Bosnien-Herzegowina, das sich am 5. März 1992 für unabhängig erklärt hatte.

Wie erwähnt wurde Srebrenica im April 1993 UN-Schutzzone.

Die sog. UN-Schutztruppe firmierte unter dem Kürzel UNPROFOR („United Nations Protection Force“).

Die am 4. Juni 1993 verabschiedete und UNPROFOR an die Hand gegebene UN-Resolution 836 lautete u. a. wie folgt:

 „Der Sicherheitsrat

...

5. beschließt zu diesem Zweck das Mandat der UNPROFOR zu erweitern, um sie in der Resolution 824 (1993) genannten Sicherheitszonen in die Lage zu versetzen, von Angriffen auf diese Sicherheitszonen abzuschrecken, die Waffenruhe zu überwachen...

...

9. ermächtigt die UNPROFOR [...] zur Selbstverteidigung, als Antwort auf die Bombardierung der Sicherheitszonen durch irgendeine der Parteien oder bewaffnete Einfälle in die Zone [...]die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, einschließlich der Anwendung von Gewalt....“ 

Im März 1995 erliess Karadzic die „Direktive 7“, nach der Srebrenica „physisch abgetrennt“ und Hilfskonvois für die Stadt blockiert werden sollen. Er fordert nach dem Wortlaut der Direktive von den dort eingesetzten Truppen, insbesondere dem Drina-Korps unter General Krstic (vor dem Kriegsverbrecher-tribunal in Den Haag 2001 wegen Völkermordes zu 46 Jahren Haft verurteilt), eine "unerträgliche Lage völliger Unsicherheit und ohne Hoffnung auf Überleben oder Leben bei den Bewohnern von Srebrenica und Zepa" zu schaffen.

Am 6. Juli begann die Operation „Krivaja 95“, der Angriff auf die Stadt.

Die Serben feuerten in den frühen Morgenstunden mehrere Raketen auf die Stadt ab, gleichzeitig begannen auch vereinzelte Bodenkämpfe zwischen Serben und (bosnischen) Verteidigern.

Dabei wurde auch einer der verstreuten Überwachungs-posten der Niederländer bedroht, weshalb Karremans bei dem niederländischen Einsatzleiter in Bosnien, General Nicolai wegen Luftunterstützung nachfragte und ihm gesagt wurde, es werde gerade mit Herrn Milosevic über die Anerkennung der Republik Bosnien-Herzegowina verhandelt (der serbische Vernichtungsfeldzug lief zu diesem Zeitpunkt bereits seit drei Jahren). Es geschah daraufhin nichts.

In den darauf folgenden beiden Tagen kam es immer wieder zu Granatbeschuss durch die Serben.

Am 8. Juli 1995 wurde einer der Überwachungsposten der Niederländer von den Serben gezielt beschossen und teilweise zerstört. Die Soldaten wurden entwaffnet und nach Srebrenica zurückgeschickt, ihr Posten wurde geplündert. Auf dem Rückweg wurde einer der niederländischen Soldaten getötet.

Die Serben versuchten nun, einen weiteren niederländischen Überwachungsposten einzunehmen, wurden von den Bosniern aber in Feuergefechte verwickelt. Schließlich gelang den Serben  die Einnahme des Postens, sämtliche 35 Niederländer wurden gefangengenommen.

Die Besatzung eines dritten Überwachungspostens erwog, den Angriff der Serben erst gar nicht abzuwarten und gleich abzuziehen.

Die Bosnier bemerkten, dass die Niederländer nicht gewillt waren, von sich aus in die Kämpfe einzugreifen und versuchten nun auch durch Waffengewalt, die niederländischen Truppen in Richtung der Serben zu treiben, was nicht gelang, da sich die Schutztruppe in die Stadt zurückzog.

Nicht ein gezielter Schuss wurde von den holländischen Soldaten während der gesamten Vorgänge bis zum Abzug abgefeuert.

 Am 9. Juli 1995 war Srebrenica eingekreist. Karadzic erteilte den Befehl zur Einnahme der Stadt.

Am 10. Juli 1995 wurde die Stadt von den Serben mit Granaten beschossen.

Die Einwohner Srebrenicas flohen in Richtung Potocari, wo sich die UN-Basis befand. Oberst Karremans stellte einen formellen Antrag an das UN-Kommando mit der Bitte um Luftunterstützung, nachdem serbische Truppen Stellungen seiner Soldaten mit Granaten beschossen hatten.

Der Kommandant der UN-Truppen, der französische General Janvier lehnte den Antrag zunächst ab, stimmte dann aber nach einem erneuten Antrag Luftangriffen zu. In der Zwischenzeit endeten die Angriffe der serbischen Truppen auf UN-Soldaten, so dass auch die Luftangriffe ausgesetzt wurden.

Oberst Karremans wandte sich an die bosnische Bevölkerung in Srebrenica und versicherte ihnen, dass die NATO mit einen Großangriff auf die serbischen Truppen in Bosnien und Herzegowina reagieren werde, sollten sich diese nicht bis 06:00 Uhr am nächsten Morgen aus dem Gebiet der Schutzzone zurückgezogen haben.

11. Juli 1995: Die Serben beschossen das Stadtgebiet von Srebrenica intensiv mit Granaten.

9:00 Uhr: Oberst Karremans erhielt die Antwort, dass sein Antrag mit der Bitte um Luftunterstützung auf einem falschen Formular eingereicht wurde. Um 10:30 Uhr erreichte der nochmals gestellte Antrag General Janvier, doch die NATO-Flugzeuge, die seit 06:00 Uhr morgens Srebrenica überflogen hatten, mussten zu ihrer Basis in Italien zurückkehren, da ihr Treibstoff aufgebraucht war.

14:30 Uhr: Die NATO bombardierte und zerstörte einen Panzer der Armee der Republika Srpska. Die Armee der Republika Srpska droht mit der Ermordung der gefangen- genommenen niederländischen Soldaten und mit Granatenbeschuss der UN-Basis in Potocari. Die Luftunterstützung wurde eingestellt. Zusammen mit General Krstic, General Zivanovic und anderen zog Ratko Mladic in Srebrenica ein.

20:00 Uhr: Im Hotel „Fontana“ in der benachbarten Stadt Bratunac wurde ein Treffen zwischen Vertretern der Armee der Republika Srpska und dem Befehlshaber der holländischen UNPROFOR-Einheiten abgehalten. Das Treffen fand unter Mladics Vorsitz statt. Bei dem Treffen wurden Flüchtlingsfragen erörtert.

Gegen 22:00 Uhr: Die militärische und zivile Führung von Srebrenica fasste den Beschluss, eine fast ausschließlich aus Männern bestehende Kolonne zu bilden, die versuchen sollte, sich durch den Wald bis auf das freie Territorium um Tuzla durchzuschlagen. Die Kolonne brach um Mitternacht Richtung Norden auf.

12. Juli 1995: General Zivanovic unterschrieb einen Befehl an alle Einheiten des Drina-Korps, in dem er forderte, dass „alle Busse ... die sich im Besitz der Armee der Republika Srpska befinden, dem Drina-Korps zur Verfügung gestellt werden.“ Das Verteidigungsministerium der Republika Srpska übermittelte seinen Gebietssekretariaten drei Befehle mit der Anordnung, Busse zu organisieren und sie nach Bratunac zu schicken.

10:00 Uhr: Im Hotel „Fontana“ wurdr ein drittes Treffen abgehalten, wieder unter dem Vorsitz von General Mladic. General Krstic war bei ihm. Mladic befahl, die bosnischen Flüchtlinge zu deportieren. Er teilte den Anwesenden außerdem mit, dass wegen des Auffindens von „Kriegsverbrechern“ alle Männer im Alter zwischen 16 und 65 Jahren von den anderen getrennt werden müssten.

13:00 Uhr: Dutzende Busse kamen in Potocari an. Frauen, Kinder und Alte wurden mit Bussen von Potocari weggefahren, in Richtung des von der bosnischen Armee kontrollierten Territoriums bei Tuzla. Die Männer im Alter zwischen 16 und 65 Jahren wurden systematisch separiert und zunächst in Potocari gefangengehalten, um dann nach Bratunac verlegt zu werden. Truppen der bosnischen Serben, Angehörige der Armee der Republika Srpska und der Spezialeinheiten des Innenministeriums bezogen mit gepanzerten Transportern, Panzern, Luftabwehrgeschützen und Artillerie entlang der Straße Bratunac-Milic Stellung, um die Kolonne abzufangen, die in der Nacht Srebrenica verlassen hatte. Die serbischen Truppen eröffneten Artilleriefeuer auf die Kolonne, welche die asphaltierte Straße zwischen Konjevic Polje und Nova Kasaba überquerte. Es gab erste Gefangene aus der Kolonne.

13. Juli 1995: Die Deportation der Frauen, Kinder und Alten wurde fortgesetzt. Die Männer wurden auch weiterhin von den anderen getrennt und nach Bratunac gebracht. Viele Männer aus der Kolonne wurden gefangengenommen. Einige Tausend von ihnen wurden zu Sammelstellen in der Ebene bei Sandic und in das Fußballstadion in Nova Kasaba gebracht. Die Massenmorde begannen: beim Fluss Jadar, im Cerska-Tal und in der Lagerhalle von Kravica.

20:00 Uhr: Der Abtransport der bosnischen Bevölkerung aus Potocari war abgeschlossen.

13. - 14. Juli 1995: Das Morden ging weiter in Tišca.

14. Juli 1995: Das Morden ging weiter in Orahovac. Der UN-Sicherheitsrat bringt seine „Besorgnis wegen der Zwangsaussiedlung der Zivilisten aus Srebrenica“ zum Ausdruck. Die Internationale Gemeinschaft erklärt ihre „außerordentliche Besorgnis angesichts der verschwundenen Bosniaken“.

14. - 15. Juli: Das Morden ging weiter beim Staudamm Petkovci.

16. Juli: Das Morden setzte sich auf dem Militärgelände von Branjevo und im Kulturzentrum von Pilica fort. Der Spitze der dezimierten bosnischen Kolonne gelang es, bis zum von der Armee der Republik Bosnien und Herzegowina kontrollierten Gebiet vorzudringen.

17. - 18. Juli: Das Morden ging weiter bei Kozluk und an anderen Orten.

23. Juli 1995: Obige Pressekonferenz nach Abzug von DutchBat III.

Hasan Nuhanovic war UN-Dolmetscher für Karremans und seine Offiziere. Er befand sich mit seinen Eltern und seinem jüngeren Bruder vor und zum Zeitpunkt der Deportationen im Hauptquartier der Niederländer in Potocari.

Er sagt heute, er habe einmal das Gelände des Hauptquartiers, das durch ein dünnes Band von der vorbeiführenden Straße abgetrennt war, für einige Schritte verlassen, als sich schwer bewaffnete serbische Soldaten näherten. Er begab sich wieder hinter das Band und stellte fest, dass die Serben keine Anstalten machten, ihm auf das Gelände zu folgen.

Er sei sich sicher, dass man dort die Autorität der UN noch respektiert habe. Es seien die Niederländer gewesen, die die Flüchtlinge zum Abtransport freigegeben hätten.

Er habe, als seine Familie zum Abtransport anstand, Karremans Stellvertreter Major Franken gebeten, seine Familie, jedenfalls aber seinen jüngeren Bruder zu retten. Franken antwortete, wenn er für über sechstausend Menschen nichts machen könne, dann mache er auch nichts für einen.

Offensichtlich besann man sich anders, denn Franken teilte Nuhanovic mit, sein Vater könne nun doch bleiben. Auf Frage des Vaters, was denn mit seiner Frau und seinem jüngeren Sohn sei, antwortete Franken, selbstverständlich stehe es ihm frei, sich den noch Abzutransportierenden wieder anzuschließen. Nuhanovic´ Vater drückte Franken die Hand und begab sich zu seiner bereits separierten Frau und seinem jüngeren Sohn.

Die Mutter kam in einem serbischen Gefängnis um, die Leiche des Vaters fand man später in einem der zahlreichen Massengräber, vom Bruder fehlt bis heute jede Spur.

Wie konnte das passieren?

Es existieren Filmaufnahmen, die Oberstleutnant Karremans und seinen Stellvertreter Major Franken in Gesprächen mit Mladic zeigen. Karremans macht wie Franken einen völlig eingeschüchterten Eindruck und erklärt Mladic wörtlich, er sei ja eigentlich Pianist und „don´t shoot the piano player“.

Ja, so Karremans auf weitere Frage, er wolle seine Frau wieder sehen. Die Forderung Mladics nach völliger Kooperation der Niederländer akzeptierte er.

Es wurde mehrfach gemeinsam getrunken, gelacht und gescherzt. Zum Abschied beim Abzug der Niederländer überreichte Mladic nach gelungenem Abschluss seines Werkes in Geschenkpapier verpackte Präsente, wieder wurde gelacht, gescherzt und getrunken, Karremans – obwohl eigentlich schon im Gehen – dreht sich auf ein Schnäppercken noch einmal um. Ist alles filmisch dokumentiert.

Niemand weiß, wie er sich in dieser Situation verhalten hätte, keine Frage, und die Suche nach den Schuldigen beginnt (oder endet) bei Karremans´ Vorgesetzten in Den Haag und bei der UNO. Es fehlte jede Bereitschaft, die sog. UN-Schutzzone auch tatsächlich zu verteidigen und damit das zu verteidigen, was sich die UN u. a. auf die Fahne geschrieben hat – die Menschenrechte.

Karremans stand zweifelsohne ganz am Ende einer fatalen Kette von bürokratischem Filz, lähmender Ignoranz, Unfähigkeit und geradezu teuflischem Desinteresse und sah sich einer serbischen Soldateska gegenüber, an deren Willen, weitere Gräuel zu begehen er aber nicht zweifeln konnte, nachdem gerade die Männer bewusst separiert wurden.

Ich meine, man konnte nicht von ihm verlangen, in seiner aussichtslosen Situation einen sicher aussichtslosen Kampf zu führen, zumal er um die schlechte Qualität seiner Truppe wusste, aber was man von ihm verlangen konnte war, mit dem Pfand UN zu wuchern und die Haut der ihm anvertrauten Soldaten und Flüchtlinge auch ohne Kampfhandlungen so teuer wie möglich zu verkaufen.

Er hat aber noch nicht einmal versucht, die mögliche Wirkung einer Autorität der Vereinten Nationen auf die Entschlossenheit der Serben zu prüfen, also zu pokern, sondern sich sofort unterworfen und sich und seine Soldaten sogar zum Handlanger der Mörder gemacht. Nuhanovic´ Bericht zeigt, dass hier Potential bestanden hätte.

Des Weiteren hat Karremans seine Ehre und Integrität als Mensch und Soldat für alle Zeit zerstört, als er mit den Schlächtern lachte und trank, während und nachdem seine Soldaten den Opfern in die Busse halfen, die sie tausendfach zu ihren Hinrichtungsstätten brachten und als er bosnische UN-Mitarbeiter zurückließ wie den Elektriker Rizo Mustafic, den – so Karremans später wörtlich – er „schlicht vergessen“ habe.

Während seiner dreistündigen Zeugenvernehmung vor dem UN-Tribunal bezeichnete Karremans den Abtransport der Bosnier derart oft als "Evakuierungen", dass dem Vorsitzenden Richter der Kragen platzte und er Karremans anschnauzte, "Was Sie Evakuierungen nennen, das waren Deportationen".

Im Übrigen erklärte er, es sei ihm gar nicht "in den Sinn gekommen", was denn mit den ganzen Flüchtlingen geschehen würde.

Aus diesem Grund ist Karremans in meinen Augen nicht die tragische Figur, als die ihn viele, zumal holländische Medien und Politiker sehen, sondern in einem vielleicht nicht justiziablen, aber in jedem anderen Sinn schuldig, genauso schuldig wie seine militärischen und nichtmilitärischen Vorgesetzten.

Niemand wollte aus Ruanda lernen.

 

Anmerkung 1:

Der Internationale Gerichtshof hat das Massaker von Srebrenica im Februar 2007 als Völkermord qualifiziert.

Anmerkung 2:

Anfang Dezember 2006 erhielten Karremans und seine Männer durch den niederländischen Verteidigungsminister Kamp für ihren Einsatz in Srebrenica Orden angeheftet.

Anmerkung 3:

Oberstleutnant Karremans wurde zum 15.7.1996 auf Veranlassung General Couzys (s.o.) als eine der letzten Heldentaten des sodann pensionierten Generals zum Oberst befördert. Über Couzy wurde - ungestraft - berichtet, dass während seiner Ägide als Kommandeur des Heeres der Primat der Politik über die Militärs auf das Niveau einer südamerikanischen Bananenrepublik absackte.

Leid tun mir die holländischen Soldaten unter dem Kommando von Karremans, die - schlecht ausgebildet und bewaffnet - in Teilen heute noch unter Schuldgefühlen leiden, was nur zu verständlich ist. Deren Gemüt hat Karremans auch auf dem Gewissen, aber nach einer Beförderung und anschließendem Ruhestand schläft´s sich im Zweifel leichter.

Anmerkung 4:

Im Mai 2011 wurde Ratko Mladic festgenommen und anschließend nach Den Haag verfrachtet. Ob er sich mit seinem Spießgesellen Karadzic eine Zelle teilen darf ist unbekannt, ihr Boss Milosevic fault ja bereits seit 2006 irgendwo in der Erde und schmort hoffentlich in der Hölle.

Endlich! Wie so oft in diesen Fällen perverser nationaler Heroen versuchte Mladic auf Mitleid zu setzen und ließ zuallererst einen dicken Haufen in die Hose rutschen à la "armer alter Mann, was wollt ihr denn nur von mir?".

In Belgrad tobte daraufhin der Mob, da man einen "serbischen Heroen" verhaftet hatte. Man kann wirklich nur den Kopf schütteln. Widerwärtig.

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