Jean Cocteau - Thomas der Schwindler

Dieses Buch wird seit langem nicht mehr verlegt, man bekommt es nur noch über Antiquariate.

Das Buch hat überragende Passagen mit Formulierungen, die einem sehr nahe gehen. Es spielt im ersten Weltkrieg und handelt von einem Hochstapler, der den Namen eines bekannten Generals okkupiert und sich als sein Verwandter ausgibt, was ihn gesellschaftlich entsprechend pusht. Für sich gesehen ja schon eine Aussage, insgesamt wirken die Sätze aber sehr konstruiert, so dass der Leser emotional nicht wirklich angesprochen wird. Das hat durchaus Methode, was mich etwas wundert, da Cocteau das Grauen des Graben-krieges ja miterlebt hat und deshalb kann ich den hymnischen Jubel aus dem Klappentext nicht wirklich nachvollziehen. 


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