Aufstand der HinterbankgartenzwergInnen (watt mutt, datt mutt) oder die berühmten fuffzehn Minuten Ruhm?

Nachdem sich neben Frau Metzger nun auch (zugegeben sehr kurzfristig) die hessischen SPD-Landtagsabgeordneten Carmen Everts, Silke Tesch und Jürgen Walter zur Umsetzung der Wahlkampflüge von Frau Ypsilanti geoutet haben, äußerte das SPD-Schwergewicht Helga Lopez umgehend einen Bestechungsvorwurf, den sie weder näher begründet noch beweist (bis heute nicht, Stand 16.11.2008).

Wörtlich meinte sie, „ Ich hätte nicht erwartet, dass die mächtige Energiewirtschaft doch noch siegt. Es ist doch nicht normal, dass nach über 95 Prozent Zustimmung auf dem Parteitag einige plötzlich ihr Gewissen entdecken vielleicht stimmen die Silberlinge ja.

Abgesehen vom verleumderischen und ehr- abschneidenden Charakter dieser Äußerungen hatte die Dame ihrerseits anscheinend weder Probleme mit der das Wahlvieh verhöhnenden Umfallerei von Frau Ypsilanti noch mit dem Paktieren mit einem Haufen, der sich nie wirklich mit seiner Vergangenheit und insbesondere dem Umstand auseinander gesetzt hat, dass er gerade auch Sozialdemokraten verfolgt und inhaftiert hat.

Und mit Silberlingen kennt sich die Dame auch bestens aus - La Lopez war zum Zeitpunkt ihrer verbalen Diarrhöe taufrisch verurteilte Steuer-hinterzieherin, was auch ihre Fraktion offensichtlich nicht weiter gestört hat, die sich lieber mit Parteiausschlußverfahren der "Viererbande" beschäftigt. Am 7.10.2008 wurde nämlich ein Straf-befehl des Amtsgerichts Gießen wegen zweier vollendeter und einer versuchten Steuerhinter-ziehung(en) rechtskräftig. 90 Tagessätze bekam sie aufgebrummt, bei 91 wäre sie vorbestraft gewesen mit obligatorischer Eintragung im polizeilichen Führungszeugnis.

Sauber.

Als Abgeordnete die bescheissen, deren Interessen man angeblich vertritt und gleichzeitig Fraktionskollegen verleumden, die sich mit einiger Berechtigung auf ihr Gewissen berufen, da kann es einem angesichts einer solchen charakterlichen Widerwärtigkeit schon mal den Magen auf links drehen, aber wahrscheinlich ist es so, dass man bei einem fehlenden Gewissen die Gewissensnöte Anderer zwangsläufig gar nicht nachvollziehen kann.

PS.: Definition „Gerücht“ lt. Wikipedia: „…Das Gerücht wurzelt in einer stark subjektiv gefärbten Wahrnehmung, in einer Vermutung, einem Missverständnis oder auch einer boshaften Absicht seines Schöpfers oder seiner Schöpferin und wird von ihnen und durch weitere Personen über Klatsch und Tratsch verbreitet und so in die Welt gesetzt, ggf. auch in den Medien…

November 2008

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