Dass Russland einen inoffiziellen Krieg im Kaukasus führt ist ja nun Allgemeingut. Folge ist u.a. der mörderische Anschlag auf das Dubrowka-Theater 2002 gewesen.

Aktuelles Ziel nun die Spiele in Sotschi Anfang 2014. Doku Umarow, tschetschenischer Islamistenführer, hat bereits zu Anschlägen aufgerufen.

In Wolgograd sprengte sich eine Selbstmordattentäterin im Oktober 2013 in einem Bus in die Luft gesprengt und sechs Menschen getötet. Am 29.12.2013 sprengte sich eine weitere Attentäterin im Bahnhof von Wolgograd in die Luft, 17 Tote und 50 Verletzte. Einen Tag später zündete eine Attentäterin wiederum in Wolgograd eine Bombe in einem nun vollbesetzten Bus u.a. mit Frauen, Jugendlichen und Schulkindern, Bilanz 14 Tote. 

31.12.2013


Die weibliche Lust muss beruhigt werden und zwar mit Genital-verstümmelung, jedenfalls wenn es nach dem im Kaukasus einflussreichen Mufti Ismail Berdijew geht. Berdijew ist Mufti der Kaukasusrepublik, Karatschai-Tscherkessien, Chef des Koordinierungszentrums der Muslime im Nordkaukasus und ein Vertrauter und Ansprechpartner von Wladimir Putin.

Mädchen in Dagestan werden daher bis zum Alter von drei Jahren im trauten Heim die äußeren Geschlechtsorgane weggeschnitten, damit a Ruah is.


Das hier ist nicht aus den Folterkellern der Lubjanka, sondern das medizinische Besteck für derlei Eingriffe.

Berdijew wörtlich (als noch alles in Ordnung war): "Das ist eine typische dagestanische Tradition. Muslime beschneiden Männer und die Dagestaner machen das im Speziellen bei Frauen. Das widerspricht ja nicht dem Islam. Soweit ich weiß, wird das gemacht, um die Lust der Frau etwas zu beruhigen. Der Gesundheit schadet das nicht. Man muss alle Frauen beschneiden, damit es auf der Erde keine Unzucht gibt. Frauen sind dafür geschaffen, Kinder zu gebären und zu erziehen. Das können sie trotz Beschneidung."

Da sahen offensichtlich nicht alle Russen so, weshalb Berdijew nachher  meinte, er sei da irgendwie  "falsch verstanden" worden.

7.9.2016

Hier geht´s zur Sitemap.