Manchmal kann ich das Gekeife über gott- und seelenlose, weil Arbeitsplätze abbauende Unternehmen in diesem Land  nicht mehr hören, so berechtigt das in einzelnen Fällen auch sein mag.
Wer sich statt einer Siemens- eine slowenische Gorenje-Waschmaschine oder statt eines VW Passat einen für neun Euro pro Arbeitsstunde inklusive Lohnnebenkosten in Tschechien hergestellten Skoda (VW 44 Euro) anschafft, sollte die Klappe vielleicht nicht zu weit aufreißen.
Die Löhne sollen stimmen, die hergestellten Produkte dürfen aber nix kosten, das beißt sich.

Im Mai 2008



Ääh - Natürlich freuen wir uns, das ist gar keine Frage, freuen wir uns, und die Reaktion war völlig richtig, einen -ääh- sich normal verhaltenden Bär in Bayern zu haben. -ääh- Ja, das ist gar nicht zum Lachen..-ääh-. und der Bär .. ein Normalfall .. ich muß mich ja auch -ääh-..auch Werner Schnappauf hat sich natürlich hier -ääh- intensiv -ääh- mit sogenannten Experten austausch... austauschen -ääh- müssen. Nun haben wir . -ääh-.. der normal verhaltende Bär lebt im Wald, geht niemals -ääh- raus und -ääh- reißt -ääh- vielleicht ein bis zwei Schafe im Jahr. -ääh- Wir haben dann einen Unterschied zwischen dem normal sich verhaltenden Bär, dem Schadbär und dem -ääh- Problembär, und -ääh- es ist ganz klar, dass -ääh- dieser Bär -ääh- ein Problembär ist und -ääh- es ist im übrigen auch -ääh- im Grunde genommen -ääh- durchaus -ääh- ein gewisses Glück gewesen, der hat um ein Uhr nachts -ääh- praktisch -ääh- diese Hühner gerissen und -ääh- Gott sei Dank war... in dem Haus -ääh- war... also jedenfalls ist -ääh- das nicht bemerkt worden... aufgrund von... -ääh- ...es ist nicht bemerkt worden. Stellen Sie sich mal vor, der war ja mittendrin, stellen Sie sich mal vor, -ääh- die Leute wären raus, und wären praktisch jetzt -ääh- dem Bären -ääh- praktisch begegnet.

?

Problemstoibär!

Im Mai 2008



„Ficken wie ein Weltmeister“

Wer hat die prickelnde Anregung diverser Internetuser mit reichlich exotischen Namen wie Zabadaiah Müller noch nicht in seinem digitalen Postfach vorgefunden und sich nicht –unterschwellig (ha) - über die damit zumindest indirekt verbundene Unterstellung echauffiert?

Vater dieser Ergüsse scheint ein ehemaliger Student des MIT namens Leonid Aleksandorowitsch Kuvayev („Leo“) zu sein, der sich nach der Übersiedlung aus der Sowjet-Union in die USA mit künstlicher Intelligenz beschäftigte und Software entwickelte, in die er Hintertüren einbaute, um Würmer und Trojaner einzuschleusen.

Von ihm sollen auch die vielen, per mail verbreiteten  absolut todsicheren Tipps für Aktienanlagen stammen, auf die zahlreiche Tölpel tatsächlich auch hereingefallen sind.

Auch das „Phishing“ soll bei ihm seinen Anfang genommen haben.

In den USA wurde er 2002 auf 37 Mio. US-$ verklagt, setzte sich aber rechtzeitig nach Moskau ab, von wo aus er weiter schöpferisch tätig werden und unter anderem mich in den Wahnsinn treiben kann.

Nachtrag 19.3.2009: Wir werden Leo noch nachtrauern. Seine Epigonen haben nicht halb so viel drauf wie der Meister, wie man folgender heute bei meinem Kollegen unter dem Absender RoseFrederick@rotario.com und der Überschrift - Holen Sie sich eine massive Selbst-Vertrauen steigern -  eingetrudelter Verheißung entnehmen kann:

"Wer wurde nicht Traum von einer langer, dicker ein starkeres Penis?
Wer woulldn't wollen langer im Bett und Ejakulat wie ein Pornostar?
Wer wurde nicht gerne horen sein Partner Schrei sein Name im Bett und geben ihr multiple Orgasmen eins nach dem anderen?
Wenn Sie mochten, dass alle von dieser, <http://divedash.com>
zogern Sie nicht uns zu, um "Dr. MaxMan" und werden uber die ganze Zeit! "
 



Jüngst stolperte ich über die Regierungserklärung des saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller vom 18.1.2008.

Die Gesamtarbeitslosigkeit konnte 2007 um 14,3% gesenkt werden, die Arbeitslosenquote im Dezember 2007 mit 7,8% auf dem niedrigsten Stand seit 15 Jahren, offene Stellen auf Rekordniveau.

Die Jugendarbeitslosigkeit ist in den letzten 9 Jahren um 32,1% gesunken, bei der Generation 50+ sogar um knapp 60%.

127 nicht vermittelten Schulabgängern standen 187 offene Ausbildungsstellen gegenüber.

Bedingt sicher auch durch die gesamtwirtschaftliche Konjunktur ließ sich aber festhalten, dass die durch die bürgerliche Regierung eingeleitete Konversion weg von den industriellen Kernbereichen hin zu moderner Dienstleistung gegriffen hat.

Warum nur kann es sein, dass ich dann in der Welt-online einen Bericht vom 8.2.2008 entnehmen konnte mit der Überschrift „Saarländer kreischen für Oskar Lafontaine“?

Ausgerechnet Lafontaine! Abgesehen davon, dass vor diesem fahnenflüchtigen und unsäglichen Schmierlappen und Intriganten mittlerweile sogar André Brie warnt, sorgte er doch erst dafür, dass das Saarland zu einem Synonym für Verfall und Filz wurde.

Ich frage mich, ob es bestimmten Bevölkerungskreisen wirklich um soziale Gerechtigkeit geht oder nicht doch vielmehr um "panem et circenses".

Verständlich ist diese Euphorie für „unsan Oska´“ nicht ansatzweise, wenn man sich vergegenwärtigt, dass die bürgerliche Mittelstandspolitik Peter Müllers gerade auch denen zu Gute kam, denen Lafontaine seit langem nach dem Maul schwätzt.

April 2008

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