Lumpele war weg und weil wir in Deutschland sind, beschäftigt das die Gerichte.


Lumpele ist drei Jahre alt und eine Katze. Die suchte und fand im Mai 2013 das Weite und kam schließlich bei einer Frau unter, die sie behielt.

 

Die ursprünglichen Eigentümer verklagten die Frau auf Herausgabe und besagte Richterin lud die Katze nun zu einem Gerichtstermin, der auf einem Parkdeck stattfand.


Grund für die Location - die Richterin wollte wissen, zu wem die Katze laufen, bei wem sie sich zutraulich zeigen würde. Bereits das erinnert an das bizarre, aber wenigstens witzige Gewese um den weltberühmten Kraken Paul selig.

 

Lumpele machte das, was Katzen immer machen, wenn sie amtlich vorgeladen werden.


Sie flüchtete, und zwar unter ein Auto.

Glücklicherweise war der PKW abgestellt, ansonsten die Parteien dieses Rechtsstreits selbigen umgehend für erledigt hätten erklären können, ferner hätte man sofort einen neuen Prozess produziert, dieses Mal gegen den Lumpele-Mörder.

 

Die Zeugeneinvernahme verlief also unentschieden, worauf allgemein die Kleinhirne aller Beteiligten wieder zu arbeiten begannen und die ursprünglichen Besitzer Fotos vorkramten, mit denen sie ihr Eigentumsrecht zementieren konnten.


Puh, gerade noch mal gut gegangen.

 

Juli 2014

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