Dieser Tage muss das Weltbild von Frau Götz, blond(iert)e Edelbutickenbesitzerin aus Zürich, einige mächtige Risse bekommen haben.


Zuerst verirrte sich eine Negerin in ihren ansonsten von klunkerbehängten Goldküstenwachteln bevölkerten Shop und dann hatte die auch noch die Stirn, unter den kritischen Blicken der Ladeneignerin ein Auge auf eine Handtasche zu werfen, für die Frau Götz 28.000,00 mehr oder weniger harte Euro aufrief.


Sie erdete die offensichtlich verwirrte Dame umgehend mit den Worten "Die ist zu teuer. Die können Sie sich nicht leisten".


Mit ihrer professionellen Einschätzung lag sie wohl goldrichtig, denn die Dame mit dem krausen Haar und den offensichtlich ebenso krausen Vorstellungen erwiderte, da habe Frau Götz vermutlich Recht und verließ den Laden.


Hei, was mag da Frau Götz ein alpiner Erdrutsch von der Seele geplumpst sein.


Dumm nur, dass es sich bei der zurückgewiesenen Kundin um Oprah Winfrey gehandelt hatte, die etwa zwei Milliarden Bucks schwer ist.


Frau Götz nachher: "Missverständnis". Ach so.


Wie sagte der begnadete Filosof Forrest Gump immer? Dumm ist, wer Dummes tut. Wie wahr.


Das Gekicher und Getratsche in Zürich gönne ich Frau Götz aus vollem Herzen. 


August 2013

 

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