Mir ist klar, dass es jetzt wieder heißen wird, man möge demokratische Gepflogenheiten respektieren, aber für mich ist heute ein rabenschwarzer Tag, nachdem Ramelow zum thüringischen Ministerpräsidenten gewählt wurde. Ja, haha, ich weiß, er hat den ersten Wahlgang verloren, na und?

Die Trantüte, die sich in erster Runde enthalten hat, hat nichts bewirkt und ist auch zu Recht ebenso schnell wieder vergessen wie sein vorgebliches Rebelliönchen.

Man kann es drehen und wenden wie man will, die Linke ist die Nachfolgerin der SED. 

 

 

Die SED ist wie man weiß niemals aufgelöst worden, was auf die dringende Warnung von Herrn Gysi hin bewusst vermieden wurde, weil ansonsten ihr Vermögen an die Bundesrepublik gefallen wäre und wer sich etwas damit befasst hat weiß, dass es hier nicht um ein paar hundert Mark ging und an diesem Geld Blut klebte. 

Dieses Vermögen ist von marginalen Teilen abgesehen nie wieder aufgetaucht und es darf daher im Wege des Anscheinsbeweises davon ausgegangen werden, dass es sich immer noch entweder bei denen befindet, die es dereinst hatten oder eben bei denen, die in die Fußstapfen derer getreten sind, die es mal unstreitig hatten. 

Fehlende Kontinuität sieht demnach anders aus.

Darüber hinaus findet die Linke auch nichts dabei, auch heute noch ehemalige Schergen des Regimes in ihren Reihen zu dulden, die mitverantwortlich waren für Terror, Mord, Körperverletzungen, Verrat und seelische und körperliche Folter. 

Das muss man sich mal rein tun. 

Die AfD, die historisch insoweit gänzlich unverdächtig ist und sich und ihre Stammwählerschaft erst finden muss, hat sich für jeden durchgeknallten Nazi zu rechtfertigen, der sein wirres PG-Gesülze auf Facebook postet, während wir hier gerade erleben, wie die Schergen- und Täterpartei in einem OSTdeutschen Bundesland den Ministerpräsidenten stellt. Ich fasse es wirklich kaum.

Mir braucht auch keiner damit zu kommen, dass sich in diesem Völkchen auch honorige Personen tummeln. 

Geschenkt, die gab es in der DDR auch. 

 

 

Es ist aber immer noch eine Frage des persönlichen Anstandes und ganz generell der Moral und der Ethik, ob man sich von einem Gebilde an die Macht oder öffentliche Futtertröge spülen lassen will, das Gelichter wie ehemalige IMs oder sonstige Parteikader in seinen Reihen duldet, wie geschehen Feste von ehemaligen Mitgliedern des Reichssicherheitshauptamtes, pardon der Hauptverwaltung A mit Anwesenheit und Lobreden adelt, keinerlei Rechenschaft über das Blutgeld ablegt (zu sagen „ haben wir nicht“ reicht nicht) und im Übrigen auch ehemalige KBWler und sonstige Sektierer aus dem Westen in den Reihen duldet, die alles wofür das pluralistische Nachkriegsdeutschland steht rundheraus ablehnen und hier die einmalige Chance sahen, aus einer faktischen politischen Nichtexistenz „zur Sonne, zur Freiheit“ (ausgerechnet) zu gelangen.

Solange das so ist, verhöhnt ein Spruch wie das „versöhnen, statt spalten“ die Opfer des Regimes, bei dem sich die Linke immer noch schwer tut, es als Unrechtsregime zu bezeichnen, vom latenten Antisemitismus dieses Haufens – für mich ein absolutes no go - will ich gar nicht erst anfangen. Was sie nicht verstehen – es ist nicht das Recht der Täter oder derer, die aktuell mit ihnen paktieren, Versöhnung zu fordern.

 

Und deshalb infiziert dieser permanent perpetuierte Geburtsfehler auch jeden noch so honorigen Menschen, der sich dieser Partei zur Verfügung stellt. 

Kommen wir jetzt aber zu den Leuten, für die man fast noch mehr Verachtung übrig haben kann – den Steigbügelhaltern. Wenn man sich vergegenwärtigt, wie sehr gerade Sozialdemokraten für ihre Gesinnung in diesem Terrorstaat gelitten haben und gestorben sind, dann fehlen einem wirklich die Worte, um diese Grabpinkelei zu beschreiben. Das dürfen die grünen Genossen aber mit sich selbst abmachen.

5.12.2014

Nachtrag: Herr Tichy sieht das ähnlich.

 

 

Herr Ramelow tut ja immer auf Staatsmann und die Stasi ist was fürs Museum, heißt es. Die Welt hat recherchiert und Folgendes zu Tage gefördert:

Die Linke unterhält eine eigene Stiftung, die "Rosa-Luxemburg-Stiftung", die praktisch ausschließlich aus Steuermitteln finanziert wird. Im Vorstand saß bis vor kurzem auch der Herr Ramelow.

Nun soll die Stiftung einen neuen Hauptsitz in Berlin-Friedrichshain bekommen, Steuerzuschuß etwa 20 Mio Euronen.

Für das Projekt zuständig ist eine Grundstücksgesellschaft namens "Straße der Pariser Kommune 8 GmbH & Co. KG"., die auch die Steuergelder verwaltet und einsetzt.

Eine GmbH & Co. KG ist eine Kommanditgesellschaft, die zumindest einen uneingeschränkt haftenden Gesellschafter, den sog. Komplementär aufweisen muss. Der  Charme der GmbH & Co. KG liegt darin, dass man eine GmbH als Komplementärin installieren kann, die wie der Name schon sagt beschränkt haftet, gleichzeitig genießt man aber die Vorteile einer KG. Daran ist nichts auszusetzen, das ist üblich.

Komplementärin besagter GmbH & Co. KG ist aber die "Grundstücksgesellschaft Franz-Mehring-Platz-1 mbH". Geschäftsführer dieser GmbH waren Herr Ramelow bis 134.10.2014 und ein gewisser Matthias Schindler. Schindler war bis 1990 hochrangiger Offizier der Spionageabteilung der Stasi.

Der umtriebige Herr Schindler ist aber nicht nur Geschäftsführer der Mehring-Platz-GmbH, sondern auch mit 96% beteiligt an der "Communio e.G.", die er gemeinsam mit Tilo Hejhal (IM "Gottfried"/2%) und Norbert Rückriemen (2%) führt. Die Communio ist mit 25,2% beteiligt an besagter Mehring-Platz GmbH und mit 50% an der "Neues Deutschland Druckerei und Verlag GmbH", die ihrerseits Mehrheitsgesellschafterin der Mehring-Platz GmbH ist.

Die anderen 50% am Neuen Deutschland hält die "Fevac GmbH", die wiederum geführt wird von Joachim Philipp (IM "Achim"/30%), Ruth Kampa (IM "Ruth Reimann"/30% und Uwe Hobler (40%).

Ich hab´s auch nicht gleich geblickt, daher hier ein Organigramm:

                                                         

 

Die Straße der Pariser Kommune-KG zappelt also an den Drähten ehemaliger Stasi-Aktiver, mit denen sich Herr Ramelow bis vor kurzem handgemein gemacht hat, und diese dubiosen Herrschaften sind zuständig für den Bau einer linken "Kathedrale", die praktisch ausschließlich aus Steuermitteln finanziert wird. Und klar ist, dass der Herr Ramelow nicht die geringsten Vorbehalte gegen die Stasi hat, wenn es passt.

20.12.2014

 

Der Berliner Innensenator Henkel (CDU) hat nun festgestellt, dass die Zahl linksextremistischer Anschläge um 60% auf 240 zugenommen hätten und"die Anschläge werden immer brutaler". Zwischen Juli und Oktober habe es 57 Angriffe auf Polizisten, Streifenwagen oder Polizeiwachen gegeben. Die Täter nähmen "billigend in Kauf, dass Menschen schwer verletzt oder gar getötet werden". Laut Verfassungsschutz sei mit weiteren, auch brutalen Anschlägen zu rechnen.

Das ist auch deshalb von Interesse, weil man in Berlin jüngst eine App "gegen rechts" aus der Taufe gehoben hat, mittels derer sich interessierte linke Freigeister per Push-Mitteilung über "rassistische" Demos und Menschenansammlungen informieren können. Praktischer Weise gibt es den Inhalt auch in englischer und türkischer Sprache. Was oder wer rassistisch ist, bestimmt der Mob, der linke Mob wohlgemerkt und zwar der, der eingangs erwähnt ist. Verkehrte Welt.

3.1.2015

 

 

Wem man gerade mal wieder nach etwas Stalinismus ist - und in der Berliner Republik gibt´s da viele Aspiranten , der möge sich etwas Info nur zum Holomodor reintun. Das Wort stammt aus dem Ukrainischen und bedeutet Hungertod. Es umschreibt den Stalin´schen Völkermord an der angeblich unbotmäßigen ukrainischen Landbevölkerung in den Jahren 1932/33, dem nach Schätzungen zwischen 2,5 und 5 Millionen Menschen zum Opfer fielen und das in einem Land, in dem man nur auf die schwarze Erde spucken muss, um Rekordernten einzufahren. Klar haben Linke heute nichts mit diesen Greueln zu tun, so wie ich nichts mit dem Holocaust zu tun habe, aber einem Gedankengut anzuhängen, das neben anderen Petitessen wie seinem totalen Versagen in der Praxis auch solche Schauerlichkeiten hervorbringt, ist eine Sache, die ich bis zu meinem Lebensende nicht verstehen werde.  

5.1.2015

 

 

Sehr schön - David Harnasch sei Dank kann man die Antwort des Generalbundesanwaltes auf die Anzeige der "Frauendeckbeauftragten" der Linken Inge Höger (O-Ton Harnasch) im Zusammenhang mit dem Aufbringen der "Mavi Marmara" 2010 durch die Israelis nun im Internet nachlesen. Da bleibt kein Stein auf dem anderen. Prima.

P.S.: Aus welchem Holz Leute wie Inge Höger und ihre Schwester im Geiste Annette Groth geschnitzt sind, zeigt auch der Umstand, dass sie wiederholt auf "Palästina-Konferenzen" Schals trugen, auf die eine Nahost-Karte aufgedruckt war, allerdings ohne Israel.

Sie u. a. waren auch zuständig für die Einladung der Herren Max Blumenthal (USA) und David Sheen (CDN) zu einer Veranstaltung in der Volksbühne Berlin am 9.11.2014, also ausgerechnet dem Tag der "Reichskristallnacht". Das klappte dann doch nicht, worauf H & G eben in den Bundestag einluden, wo Blumenthal und Sheen, die Israels Politik gerne mit der des NS-Regimes vergleichen, Gregor Gysi auflauerten und den  total verängstigten Gysi bis in die Herrentoilette verfolgten, ihn anschrien, alles filmten und das Machwerk ins Netz stellten. Man muss kein Gysi-Freund sein um festzustellen, dass hier Grenzen massiv überschritten wurden.

Folgen hatte das für H & G nicht, obwohl jeder mit einem Rausschmiss gerechnet hatte. Gysi fürchtete offensichtlich eine zu mächtige Solidarisierungswelle in der Partei, spziell bei den Stalinisten aus NRW, hätte man die beiden Ziegen rausgeworfen, was ja mal wieder einiges über die Frage aussagt, wie man es mit dem Antisemitismus bei den Linken hält. H & G, das Duo des Grauens, dürften bei diesem Haufen also eher die Regel denn die Ausnahme darstellen.

5.1.2015

 

 

Zürichs Linksautonome haben gemeinsam mit ihren Freunden auch aus ganze Europa auf ihre Weise Weihnachten 2014 eingeläutet. Mit den Losungen "All cops are bastards" und "Reclaim the streets" verwüsteten sie Teil der Züricher Innenstadt. Es gab Millionenschäden und verletzte Polizisten. Im Süden (auch) nichts Neues.

5.1.2015

 

 

Venezuela - oder wie man ein an sich reiches Land auf sozialistisch korrekte Weise zu Grunde richtet. 

5.1.2015

 

Linke und Antisemitismus, ein altes Thema mit allerdings ewigem Leben. Dass man jetzt auch in Berlin einen Antisemitismus-Arbeitskreis aus der Taufe hebt, dem kein einziger jüdischer Mitbürger angehört, wird zwar von SPON positiv aufgenommen, lässt aber auch Sonntagsreden als das erscheinen was sie sind - Sonntagsreden. Alexander Wendt hat das mit "Alles gut ohne Jud" aufgespießt.

17.2.2015

 

 

 

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