Zur Abwechslung muss ich meinen von mir vielgescholtenen Landsleuten mit ihrer extrem nervigen „Wasch´-mir-den-Pelz-aber-mach´-mich-nicht-nass"-Haltung ein echtes Kompliment machen.

Niemand weiß genau, wie wir aus dieser vermaledeiten Schulden-und-oder-Banken-Krise herauskommen.

Was die Leute hierzulande aber genau wissen ist, dass man sich dabei keinesfalls von „Die Linke“ anführen lassen darf, auch wenn sich Sahra Wagenknecht in taqiyya übt, die besonnene Volks- und Betriebswirtschaftlerin mimt, um am Ende  dann doch wieder Onkel Erichs Kochbuch für die Rezepte zu bemühen.

Die Abwatscherei der Linken in der Krise hätte ich so nicht erwartet, prima.

3.10.2012



Hugo Chávez ist offensichtlich todkrank und das ist eine Katastrophe für ihn persönlich.

Er wird unter Umständen den Zusammenbruch des Landes, das er seit 1999 als Präsident besitzt nicht mehr erleben. Venezuela ist geradezu gesegnet mit Erdölvorkommen. Die Erlöse aus dem Verkauf des schwarzen Goldes fließen primär in die Ruhigstellung armer Bevölkerungsschichten, die ihrem Führer dafür zweifelsohne ewig dankbar sein werden.

Problematisch ist nur, dass abseits des Prekariats und der Chavez´schen Oligarchie alles in Schutt und Asche sinkt. Ganze Industriezweige modern nach ihrer Verstaatlichung vor sich hin, auch weil es keine Ersatzteile gibt. Kommt das einem Teil der Deutschen nicht bekannt vor? Brüder, zur Sonne …!

Gleichzeitig überzieht die Korruption das Land wie eine gräßliche Seuche, hinzu kommt die allgegenwärtige Gewalt. 45 von 100.000 Einwohnern wurden 2011 durch Gewaltverbrechen getötet, sagt eine UN-Statistik. Seit 1999 ist die Erdölproduktion wegen Unfähigkeit und Schlampigkeit um 20% gesunken.

Gerettet hat den monologisierenden Commandante bisher nur der Umstand, dass sich der Ölpreis seither fast verzehntfacht hat. Chavez wird ein krankes, desolates Land hinterlassen, eine weitere Leiche auf dem Berg, den der Sozialismus geschaffen hat.

18.1.2013

 

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