Schweiz - Ecuador 2:1

Müsste man die Schweizer arbeitsrechtlich beurteilen, würde man sagen, sie hätten sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten bemüht. Die Ecuadorianer wiederum waren einfach nur dämlich.

Ecuador ging 1:0 in Führung und das war auch in Ordnung, auch wenn das spielerisch so war, wie man das befürchten musste. Die Schweizer schoben im Wesentlichen hin und her und im Zweifel zurück, sehr unansehnlich. Nach der Pause brachte Hitzfeld Mehmedi und der machte dann auch den inzwischen verdienten Ausgleich.

Dann das 2:1 durch Drmic, aber Abseitspfiff. Falsch, wie sich dann zeigte, war aber auch schwierig, vor allem, weil einer der Ecuadorianer den Ball noch abfälschte. Aber egal, die Schweizer hätten führen müssen, wäre es korrekt zugegangen. Das besserte dann der etatmäßige, aber erst später eingewechselte Mittelstürmer Seferovic nach, der in der 93. Minute nach schöner Hereingabe von Rodriguez (zwei typische schweizerische Namen) eiskalt vollstreckte.

Und deshalb spreche ich auch von "dämlich", was die Andenlamas angeht. Erst mal haben die 10 km weniger als die Schweizer auf den Rasen hingelegt, was für ein Anden-Team merkwürdig ist, das praktisch nur aus Sauerstoff transportierenden roten Blutkörperchen besteht. Dann waren sie gedanklich schon in der Kabine, der Siegtreffer für die Schweizer darf nie fallen. Kollektives Wachkoma in der Abwehr, geschieht ihnen aber gerade recht. Von beiden Mannschaften ist so nicht viel zu erwarten.


Frankreich - Honduras 3:0

Das Team aus Honduras wirkt wie ein Anabolika-Ballett, dafür haben bei Frankreich Debuchy und Griezmann, der Ribery-Ersatz, die Haare schön. Im Sturm nur Benzema, Giroud noch auf der Bank. 

Die Honduraner legen los wie die Feuerwehr, aber die Franzosen bekommen das Spiel bald in  den Griff und donnern gleich zwei Mal an die Latte. Der Sturm aus Honduras findet nicht statt. Dann geraten Palacios und Pogba wie die Bulldoggen aneinander,  gelb für beide.

Je länger das Spiel geht, um so einfallsloser das Spiel der Franzosen.

Dann fällt Pogba nach grobem Rempler, Elfer und gelb-rot für diesen durchgeknallten Testosteronochsen Palacios. Benzema macht das 1:0.

Kurz nach der Pause das 2:0. Benzema an den Innenpfosten, der Ball springt die Linie entlang und der Keeper macht ihn selbst rein. Tortechnik zum ersten Mal im Einsatz, war optisch durchaus unklar. Die Franzosen können jetzt machen was sie wollen, es ist unklar, wie so eine Truppe wie die aus Honduras überhaupt zu einer WM kommen konnte.


Schweiz - Frankreich 2:5

Oh la la, die Franzosen melden sich mit einem Paukenschlag zurück. Die Schweizer spielen wie Züricher Bankbeamte, also das was sie können und werden dafür von den quicklebendigen, schnellen und technisch starken Franzosen vermöbelt, bei denen Benzema vor allem super drauf und wohl in der Form seines Lebens ist.

Tore durch Giroud, der von Anfang an spielt, Matuidi, Valbuena, Benzema und Sissoko bei Gegentoren von Dzemaili und Xhaka. Die zwei Tore für die Schwyzer fallen erst, als es um nichts mehr geht. Frankreich hat sein Ballack-Erlebnis, es geht auch ohne Cheffe Ribéry! Da kann was drohen!

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