Kann es nur Zufall sein, dass man hier zu Lande praktisch nichts, nada, rien über Harald Eia und die Atomisierung der norwegischen Genderforschung mitbekam?

Eia who?

Hier eine kleine Zusammenfassung. Eia hat eine gesamtgesellschaftliche Debatte ausgelöst, die ihresgleichen sucht und gerade bei uns auch zu führen wert gewesen wäre. Das traut sich aber schlichtweg niemand mehr, obwohl der Kaiser augenscheinlich tatsächlich nackt oder zumindest nur spärlich(st) bekleidet ist.

Hier kommt Eia selbst zu Wort, in einem der zwei Pressebeiträge, die in diesem Land erschienen und verpufften.

19.1.2013



So viel zur Behauptung, Biologie spiele bei der Frage des Geschlechts eine eher untergeordnete Rolle. Mutter Natur scheint gendertechnisch nicht auf der Höhe der Zeit zu sein.   

20.2.2014


Prima Diskussion zum Thema auf SWR 2 am 6.5.2014. Profis von der Klassenfront bestätigen Vorbehalte der baden-württembergischen Elternschaft.



9.10.2014: Die hier nicht weiter kommentierte Anhörung der designierten EU-Kommissarin Vera Jourová zur Frage Gender-Mainstreaming. Ganz toll.

Off topic: Auch die weiteren Clips lohnen sich; man spürt den frischen Wind, der durch Brüssel und Strasbourg weht...


Die "AG feministisches Sprachhandeln" der Humboldt-Uni zu Berlin fordert ja schon lange unter anderem, das Wort "Professor" durch "Professx" zu ersetzen. Bisher unverständlicherweise vergeblich.

In Österreich ist man da schon weiter. Da drohen Studenten der Fachhochschule des Wiener Berufsförderungsinstitutes durchaus massivere Punktabzüge, wenn sie nicht geschlechtergerecht und im Sinne von "Vielfalt und Diversität", also gendergerecht formulieren. An pädagogischen Hochschulen in felix austria ist das Binnen-I Pflicht, sonst kannst daine Oarbaiten erst gor ned ainraichn. Des is net leiwand. Find i. 

4.11.2014 


Verdammt, verdammt, verdammt, dachte ich die ganze Zeit, gibt´s nicht irgendwo einen Beitrag in einer ernst zu nehmenden Postille, der den ganzen Hass und alles das, was man der "anderen Seite" vorwirft, so richtig bündelt und auskotzt? Niggi beispielsweise fällt aus, der pimpt seine Neurosen schon ganz grundsätzlich und flächendeckend zu Fundamentalkritik an allem Möglichen auf, in etwa so wie der Flachdenker Georg Diez von SPON, den Akif Pirincci regelmäßig zerlegt, von "Frau Sibylle" ganz zu schweigen. Und dann wurde ich fündig. 

Hier ist ein Beitrag von Robin Detje in der ZEIT, der in keiner Zeile ohne Beleidigungen und Verunglimpfungen auskommt, ohne sich auch nur einen Zentimeter dem eigentlichen Problem zu nähern, das da heißt, was ist Gender Mainstreaming eigentlich und mit welchem Recht darf behauptet werden, es handle sich hier um Wissenschaft im wissenschaftlichen Sinn. Geschenkt, könnte man meinen, soll jeder Honk von mir aus Güterwaggons anbeten, wenn´s schön macht, das Problem ist nur, dass dieser Voodoo-Zirkel Außenwirkung entfaltet, in Österreich beispielsweise (s.o.) kann man an bestimmten Hochschulen schon keine volle Punktzahl in Abschlussarbeiten mehr erhalten, wenn man nicht gendergerecht formuliert. Fällt völlig unter den Tisch. Latürnich werden auch in diesem Artikel Neurosen und Vorurteile des Autors en gros verarbeitet, aber selten hat man es so schön angerichtet genießen dürfen.

3.12.2014



Aus ist´s an der Uni Würzburg mit den "Ersti-Tüten". Der "Sprecher- und Sprecherinnenrat" hat das Verbot durchgesetzt. Es gibt also für die Erstsemester keine mit Werbegeschenken, Krimskrams und Broschüren gefüllte  Tüten mehr, die - au warte - mit einem rosa oder blauen Band versehen waren und je nach Geschlecht auch unterschiedlichen Inhalt aufwiesen.

Die Tüten seien "geschlechterstereotyp gekennzeichnet" und mit "dieser "sex sells"-Strategie werden Frauen zu einem Sexobjekt degradiert". Damit würden "systematische Ssexismen in der Gesellschaft verfestigt". Shocking war auch, dass sich in der Tüte für Mädels eine Dose zuckerfreies Red Bull-Gesöff fand, denn das "propagiert zusätzlich ein bestimmtes Körperbild, dem Frauen zu entsprechen haben, da es gesellschaftlich anerkannt ist".

Ende der Durchsage.

21.5.2015



Da schau her, Bayern ganz vorne an der Genderfront!. An der Uni Passau gibt es jährlich "Campus-Games", zu denen traditionell auch ein Fensterl-König-Wettbewerb gehörte unter dem Motto "Die leiseste Oart, wie man zu am Mädel kimmt, ohne dass des der Papa mitkriagt". Vorbei. Die Gleichstellungsbeauftragte der Uni, eine gewisse Claudia Krell erklärte, besagtes Fensterln verstoße "gegen das Gleichstellungskonzept der Uni, weik es die Frau zum Objekt degradiert". Und wieder Millionen versenkt.


22.5.2015



In Österreich tun´s Millionen Knöllchen schreddern, weil das Ganze nicht gendergerecht formuliert ist - heißt, es fehlt die (Fahrzeug)LenkerIN. Natürlich sitzt man noch auf Tausenden der Blöcke mit diesem verbrecherischen Inhalt. Man scheint´s zu haben. Man selbst nicht, aber der Bürger halt.


7.8.2015


Um kurz mal zu beleuchten, wie schräg manche Linke und Geschlechtsmultiplikatoren sind, sei auf die Gay-Pride-Parade in Stockholm verwiesen. Die sollte nach Wunsch und Willen auch durch (islamisch geprägte) No-Go-Areas für Schwule gehen. Schon zu viel. Linke und die Dings oben schrien "Rassismus". Das Ganze sei "xenophob" und (wie langweilig) "rechts". Gemeint waren also nicht etwaige Störer des Zugs, sondern deren Veranstalter.


11.8.2015


Ein älteres Interview mit Harald Eia, der als einer der ersten erkannt hat, dass der Kaiser nackt ist.

20.8.2015



Birgit Kelle ist SEHR kritisch in Sachen Gender(-Gaga) und sie sagt viele wahre Sachen, so wie der Herr Eia aus Norwegen. Problem ist, dass sie vielen Leuten auf der Gegenseite so überlegen ist, dass man sich dort mit Tiefschlägen behilft.

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Pantel hatte Frau Kelle zu einer Lesung am 21.8. in der Aula des Düsseldorfer Gymnasiums an der Koblenzer Straße eingeladen. Als das bekannt wurde, kochte der Gender-Mob. Schwulen- und Lesbenverbände spien Gift und Galle gegen die "Rechtspopulistin", deren Bücher "homophobe Hetzschriften seien" und man verlangte vom Schulamt die Kündigung des Mietvertrages zur Veranstaltung.

Das Schulamt knickte nicht ein, weshalb man gespannt sein darf, was da morgen vor Ort abgeht. Geholfen hat sicher eine Petition, die ich bereits gezeichnet habe. Innerhalb von 24 Stunden liefen 13.000 Unterschriften auf, nicht schlecht. Ich finde Frau Kelle und ihre Ansichten gut, aber diese Meinung muss man nicht teilen. Was aber völlig unmöglich ist, sie auf diesem Wege mundtot machen zu wollen.

Übrigens - die Dame ist wehrhaft, wie dieser Artikel zeigt. Daumen hoch!

20.8.2015





Sexualunterricht 2016 grün-rot

31.3.2016




Ich habe mich ja schon im Zusammenhang mit Homosexuellen gefragt, wer eigentlich krampfigen Oberlehrern ein Mandat zur Vertretung dieser Herrschaften erteilt hat. Niemand, wie sich zeigt(e), was die Oberlehrergilde aber bekanntlich nicht weiter anficht.

Jetzt hat sich auch Daniela, vormals Daniel zu Wort gemeldet und den selbsternannten Sittenwächtern von der Gender-Gaga-Fraktion die Leviten gelesen, wie dieses wortgewaltige und teils urkomische Interview zeigt.

25.5.2016


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