"Wir schaffen das". Egal was es ist.
Nur - was genau wollen "wir" schaffen und wie war noch mal der Plan?

In diesem Land stehen sich in dieser Frage mittlerweile zwei oder besser drei Blöcke gegenüber, von denen zwei zunehmend jede Kommunikation mit dem Gegenüber verweigern und alles das für falsch gehalten wird, was von der jeweils anderen Seite kommt, WEIL es von dort kommt.
Die dritte Gruppe meldet sich praktisch nicht zu Wort, wabert, ist verunsichert, legt sich aber nicht fest, die sog. schweigende Mehrheit.

Heute habe ich gelesen, dass sie einem Dorfschulzen in einem norddeutschen Nest ein Kantholz über den Kopf gezogen haben, weil Flüchtlinge im Ort untergebracht werden sollen.
In Bautzen wird eine ältere Dame – gibt es etwas Schützenswerteres als ältere Damen und Mütter, für beide ist man früher im Bus aufgestanden? – an helllichtem Tage und auf offener Straße von zwei migrantischen Rowdies angegriffen und verletzt, niemand greift ein.

Der Frankfurter Hauptbahnhof wird aktuell zur neudeutschen NoGo-Zone, die Polizei ist wie man liest machtlos, wie so oft in letzter Zeit.

Kann es das sein, was soll noch alles passieren, bis jemand lenkend eingreift, sieht man nicht, dass der soziale Friede allmählich zerfasert wie ein vormals stabiles Seil, das Seil, an dem wir alle hängen?

Wenn ich von „jemand“ rede, dann ist natürlich die Berliner Administration gemeint.
Die übt sich wie ich für mich nun beschlossen habe in autoritärer Feigheit.
Feigheit kann man nicht nur im Angesicht des Feindes offenbaren, das klappt auch ganz gut im Verhältnis zum Freund und damit dem Bürger. Ich glaube ehrlich gesagt nicht an irgendwelche verschwörerische Machenschaften in Berlin, ich fürchte, es ist viel banaler.

Ich übe meinen Beruf nun schon mehr als 25 Jahre aus, bin fast sechzig und damit nicht nur das, was man herzhaft diskriminieren darf (notgeiler alter (oder wahlweise älterer) weißer Mann, "friends of Brüderle and Henkel"), sondern auch das, was beispielsweise die Bonner Republik, die Vor-Euro-Zeiten mit Schmidt und Kohl livehaftig miterlebt hat.

Ich gehöre zum Mittelstand, war verheiratet, bin es wieder, habe Kinder, ein Einfamilienhaus und einen Hund. Stinknormaler geht´s nicht.
Und man kann davon ausgehen, dass ich nicht abgehängt bin und mir auch keine allzu großen Sorgen um mein eigenes künftiges Auskommen machen muss, ich denke, ich werde so oder so durchkommen.

In meinem Beruf komme ich tagtäglich mit allen möglichen Leuten in Kontakt und erfahre auch sehr viel aus ihrem Leben, das liegt in der Natur der Sache, die ich betreibe und deshalb bin ich auch zur Verschwiegenheit verpflichtet.
Ich kann sicher sagen, dass die Nöte, Ängste und Hoffnungen der Leute, die zu mir kommen ungeachtet ihrer Herkunft, ihrer Ethnie und ihres Geschlechts sowie ihrer sexuellen Orientierung abgesehen von gewissen in der Sache aber irrelevanten kulturellen Unterschieden samt und sonders gleich gelagert sind und von mir völlig vorbehalts- und vorurteilslos behandelt werden.

Es geht um den Arbeitsplatz, um die Familie, um die wirtschaftliche Absicherung, ganz allgemein um das Streben nach Glück.

Bis vor ca. 8-10 Jahren war mir auch der Islam herzlich egal, weil er unauffällig war.
Natürlich registrierte ich den in aller Regel patriarchalischen Zuschnitt muslimischer Familien, wenn sie bei mir saßen.

Der Vater sprach in der Regel schlecht bis gar kein Deutsch, die Söhne konnten es etwas besser, eine wahre Freude waren aber die jungen Frauen, die Töchter also, die ich zunehmend als Chance zur Erneuerung des Islam wahrnahm, zumindest des Islam, der sich nicht nur als Religion, sondern als Handlungsanweisung für das gesamte Leben begreift, denn ihr perfektes Deutsch und ihre äußere Erscheinung zeigten mir deutlich, dass sie sich auf dieses Land, seine Gesellschaft und seine Werte eingelassen hatten.

Dieser Tage wird die Islam-Konferenz 10 Jahre alt und das beschreibt in etwa auch den Zeitraum, in dem ich eine Veränderung des Binnenklimas wahrzunehmen begann, an deren vorläufigen Ende eine demonstrativ kopftuchtragende ultrareligiöse stockkonservative freche Erdogan-Parteigängerin wie Betül Ulusoy, die den deutschen Rechtsstaat im Rahmen ihres juristischen Referendariats bereits wie einen tumben Trottel in der Manege herumführte, von einem führenden deutschen Publizisten wie Ulf Poschardt doch tatsächlich ernsthaft als „Chance für die CDU“ bezeichnet wird, womit die skandalöse Rolle der Medien in dieser Tragödie auch schon beschrieben wäre.

Man spricht viel vom „Marsch durch die Institutionen“ der 68er,
ich sage, diesen Marsch haben auch die Islamverbände angetreten und sie haben ihn ähnlich erfolgreich absolviert wie die 68er.

Es lässt sich überhaupt nicht bestreiten, dass Leute wie Aiman Mazyek und der über seine eigenen Charaktermängel gestolperte Kenan Kolat genau den nicht reformwilligen rückwärtsgewandten Islam repräsentieren, der in der Konsequenz etwa im Verhältnis Mann – Frau eine klare Zwei-Klassen-Gesellschaft unterhält, von vielen anderen Dingen, die unserem Verständnis widersprechen mal ganz abgesehen.

Fragt mal die Musliminnen wie Necla Kelek, Güner Balci oder gar Sabatina James, lest die Zeilen von Insidern wie Ralph Ghadban oder the big Buschkowsky.

Seit etwa 10 Jahren führen wir wohlgemerkt nur im Verhältnis zum Islam Dauerdiskussionen, ob wir dieses oder jenes Sonderrecht für Muslime einzuräumen haben oder nicht, weil in Berlin trotz der weltweit erschreckenden Rolle dieser Religion immer noch so getan wird, als repräsentierten die stockkonservativen Verbände "den" Islam (gibt es den?), was angesichts der gesellschaftlichen Verschiebungen und Probleme nicht nur ein Witz, sondern allmählich wirklich so bedrohlich ist, dass darüber eigentlich mal ergebnisoffen und vorurteilslos gesprochen werden sollte.

Hamed Abdel-Samad, ehedem bei dieser Veranstaltung in offizieller Funktion dabei, hat übrigens längst resigniert aufgegeben und auch Deutschland verlassen.

Und welchen Islam meint man eigentlich, der da zu Deutschland gehören soll? Ich habe mich wirklich vertieft damit befasst, weiß es aber bis heute nicht.

Ich bin schon in den Sechzigern des letzten Jahrhunderts in den Sommerferien jeden Tag stundenlang im Stegermatt- oder Gifiz-Bad in Offenburg gewesen und ich habe bis vor kurzem noch nie so etwas wie einen Burkini gesehen.
Sind türkische Frauen früher nie baden gegangen oder war diese religiös verbrämte Prüderie früher einfach kein Thema?

Ich will das hier nicht weiter vertiefen, es handelt sich um meine Eindrücke, die niemand teilen muss, ich meine aber schon, dass man darüber reden kann, reden muss, welche Sonderrechte man einer Minderheit einräumt, denn diese Maßnahme hat schließlich immer Präzendenzcharakter.

Was muss ich dann anderen Gemeinschaften zugestehen oder wäre es nicht ohnehin besser, die Religion soweit möglich aus dem öffentlichen Raum zu verbannen und sie als das zu begreifen was sie ist, eine Privatangelegenheit?
Es gibt dazu sicher so viele Meinungen wie es Religionen oder Strömungen innerhalb des Islam gibt, Auswirkungen hat das aber so oder so auf unser Zusammenleben, zumal in Zeiten weiterer muslimischer Zuwanderung. Es muss geredet werden. Und nicht gegeifert.

Beispiel ist, dass man schon seit Jahren auf die Verbindung zwischen Ankara und der Ditib samt der Indoktrination in Deutschland lebender türkischer Kinder hingewiesen hatte, man dafür als Ausländerfeind bezeichnet wurde, ehe nun eher klammheimlich beispielsweise in NRW die Zusammenarbeit mit der Ditib beendet wurde aus genau den Gründen, auf die man als "Rassist" in der Vergangenheit immer hingewiesen hatte.

Und hier wäre etwa einer der Punkte gewesen zu sagen, gut, mainzwegen, ich sehe, wir waren zu blauäugig, zu vertrauensvoll, wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass wir einen Ansprechpartner hatten, der ausschließlich oder deutlich überwiegend eigene bzw. ausländische Interessen verfolgt hat.
Die Kritik war berechtigt und wir werden nun genauer hinschauen, mit wem wir da künftig zusammenarbeiten.

Geschehen ist nichts dergleichen, im Gegenteil, business as usual einschließlich der ebenso öden wie doofen "Rassismus"leier, so dass man bei dem ja zu recht kritisierenden Teil der Gesellschaft weitere Verbitterung schürte, anstatt die Fahrt herauszunehmen.
Und hey - Erklärungen einer Kanzlerin, man solle bittschön öfter in die eigene Kirche gehen oder in arabischen Staaten Urlaub machen, dann gebe es auch keine Probleme mehr mit der zunehmenden Religiosität von Muslimen, sprechen Bände, man könnte an ihrer geistigen Verfassung zweifeln.

Überhaupt nicht zu bestreiten ist die zunehmende Religiosität vor allem jüngerer Türken und wie sich andeutet, eine zunehmende salafistische Durchdringung der Gesellschaft in Bosnien.
Das ist deshalb von Belang, weil diese beiden muslimischen Gruppen seither den Großteil der Muslime in Deutschland stellten und in Bezug auf die Religion völlig unauffällig waren, was man im Fall der Türken schon an ihrer Orientierung an Atatürk festmachen konnte.

Das ändert sich seit Jahren, seit der Autokrat Erdogan die Türkei in eine Diktatur umkrempelt und auf den islamistischen Kurs seines Ziehvaters Erbakan zwingt, so wie sie es immer ganz offen angekündigt hatten.
Auf die Beweise für eine Gülen-Verschwörung, der carte blanche für einen veritablen Staatsstreich, warte nicht nur ich bis heute.
Aber die wollen ja nur spielen.
Atatürk und damit die laizistische Türkei sind jedenfalls Geschichte.

Es ist offensichtlich, dass das Auswirkungen auf die Haltung speziell der jungen, hier lebenden Türken hat, die Großkundgebungen zeigen das regelmäßig und analog steigen auch die Forderungen gegenüber der deutschen Mehrheitsgesellschaft, die aktuell die Tendenz zeigt, lieber ängstlich zurückzuweichen und die Verteidigung von Rechten etwa der Frauen in der Umma an die EMMA auszulagern.

Jüngst waren nun auch Meldungen zu lesen, dass das bosnische Gemeinwesen wie erwähnt zunehmend auf salafistischen Kurs gerät. Wohin da die Reise geht, kann man sicher noch nicht sagen, ohne Auswirkungen auf die hier lebenden Bosnier bleibt das aber sicher nicht.
Sieht man hier ein Problem und wenn ja, wie will man ihm begegnen? Offene Fragen, keine Antworten.

Zu diesen beiden virulenten Problemen kommt nun hinzu, dass die Immigrationswelle neuerdings nordafrikanische und vor allem arabische Muslime ins Land bringt, die eine völlig andere Prägung und Kultur aufweisen als die Türken und die Bosnier.

Diesem Problem muss man sich ebenso stellen wie der Frage, ob man Vorstellungen aus Gesellschaften übernehmen oder gleichstellen will, die noch nie eine funktionierende Demokratie zusammenschrauben konnten und das seit Mohammed ich glaube 622 von Mekka nach Medina flüchtete, von ihrem ungeklärten Verhältnis zwischen dem Anspruch des Islam einerseits und dem Primat der Demokratie andererseits ganz zu schweigen.
Viele Fragen, keine Antworten, wie gehabt.

Nichts Anderes gilt für die Flüchtlings- oder besser Migrantenkrise im Allgemeinen.
Ich glaube, es lässt sich nicht wirklich bestreiten, dass Frau Merkel 2015 nationales und internationales Recht gebrochen hat. Das ist die Ausgangslage.

Ich bestreite auch entschieden, dass wir ihr einen Heiligenschein überstülpen müssen wegen eines „humanitären Aktes“, aber das mag jeder für sich beurteilen.

Mir muss auch niemand erklären, dass Hilfeleistung in den hierfür vorgesehenen Fällen nicht nur eine Forderung des Grundgesetzes, sondern eine Selbstverständlichkeit ist, darum geht es hier aber nicht.

Diese Krisen in Libyen, Syrien und dem Irak loderten aber schon seit Jahren und man war u.a. in Berlin ebenfalls seit Jahren gewarnt, dass eine Migration nach Norden stattfinden würde. Zwingend.
Mitgeteilt hat man uns diese Erkenntnisse nicht und vor allem gehandelt hat man auch nicht.

Man tat überrascht, gab den Startschuss für den mörderischen Exodus und das sich anschließende Chaos überließ man den nachgeordneten Institutionen und Personen einschließlich der Kommunen, die speziell in NRW faktisch ohnehin schon pleite waren.
Das war das zweite Verbrechen an diesem Gemeinwesen, aber auch den Migranten selbst, das Frau Merkel in diesem Zusammenhang beging.

Mittlerweile geht es gegen das Ende des Jahres 2016 und wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass sehr viele Ankündigungen und Warnungen von dritter Seite berechtigt waren.

Wirtschaftsminister Gabriel geißelte beispielsweise die seinerzeit noch "rechtspopulistischen" Forderungen nach einer Begrenzung des Zuzuges zunächst, um sie dann selbst zu stellen.

Die Immigration löse auch keinerlei innenpolitische Probleme aus, insbesondere erhöhe sie die Terrorgefahr nicht, all das ist uns erzählt worden und hat sich innerhalb eines Jahres in Nichts und Blut aufgelöst.
Und da soll Vertrauen aufkommen?

Niemand hatte oder hat wohlgemerkt ein Patentrezept, aber auch angesichts der größten Katastrophen zu behaupten, es sei alles in Ordnung, die Führung habe alles im Griff, wer das anders sehe, sei ein Rassist, Hetzer und Spalter erinnert mich jedenfalls an die Kalkleisten aus Wandlitz.

Und wer jetzt meint, na ja, es sei ja viel geschehen, sollte sich daran erinnern, dass der vorläufige Rückgang der Migrantenzahlen auf Maßnahmen der Länder zurückzuführen ist, die die Merkel-Regierung aufs Gröbste beschimpft hat und darauf, dass man Menschendeals mit dem Diktator Erdogan abgeschlossen hat, in dessen Hand man sich befindet.

Und all das hat nicht verhindert, dass 2016 mehr Menschen bei der Überfahrt im Mittelmeer ertrunken sind als je zuvor und an nordafrikanischen Küsten mehr Menschen auf eben diese Überfahrt warten als je zuvor.
Das sind also die Erfolge der Merkel´schen Flüchtlingspolitik, das also ist "alternativlos"?

Besonders bitter ist dabei, dass es keine offiziellen oder verlässlichen Erfassungen gibt, ob und wie sich diese nach wie vor ins Land schwappende Welle zusammensetzt, die ja nach wie vor anhält, ich erwähne da beispielsweise den Nachzug und die wie erwähnt in Nordafrika mit sehnsüchtigen Augen auf ihre Überfahrt wartenden Schwarz- und Nordafrikaner.
Und welche Konsequenzen hat diese Welle für die innere Sicherheit hat oder kann sie haben?
Auch hier viele Fragen, keine Antworten.

Man muss sich Informationen dazu vielmehr mühsam zusammensuchen, eine offizielle Informationspolitik fehlt völlig und man ist sich dann immer noch nicht sicher, ob es sich um verlässliche Quellen handelt.
Worauf diese regierungsoffizielle Nichtinformation letztlich beruht, weiß ich nicht, auf Grund bisher gemachter Erfahrungen muss ich aber davon ausgehen, dass man unliebsame Ergebnisse fürchtet und sich insbesondere Thesen wie die von „Einzelfällen“ und „psychisch kranker Täter“ nicht mehr so ohne Weiteres aufrechterhalten lassen.

Problem dabei ist nur, dass ein erheblicher Teil der Bürger jegliches Vertrauen in die Administration verliert, wenn diese widersprüchlich agiert oder unsicher wirkt, das hat bereits das Milgram-Experiment wenn auch in anderem Zusammenhang bewiesen.
Rechnet und erfasst die Regierung vorliegend also nicht selbst, tun das die Bürger und schöpfen dabei möglicherweise aus unseriösen Quellen, was in diesem Fall die Regierung verschuldet hätte.

Diese Regierung ergeht sich derzeit aber statt zu handeln darin, ihre Kritiker in die rechte Ecke zu stellen und das in Zeiten, in denen NRW Panzerfahrzeuge bei Volksfesten aufbietet, das Oktoberfest - Ironie - die Grenzzäune benötigt, die man an den Landesgrenzen für unmenschlich hält und es mittlerweile Einlasskontrollen bei bislang unbescholtenen Kirmesveranstaltungen jedweder Art gibt, auch die Zahl der NoGo-Zonen erhöht sich galoppierend.
Deutschland 2016.

Und da will ich gar nicht weiter davon anfangen, was in manchen Aufnahmeeinrichtungen abläuft, speziell gegen Minderheiten und Schwächere wie Christen, Frauen und Kinder.
Schauen wir da in Wirklichkeit nicht einfach weg, um nicht aufzufallen, um nicht als „rechts“ zu gelten, hat man uns schon so weit, ist das die allfällige Verteidigung westlicher Werte?

Und weil wir gerade dabei sind – ich wohne in Oberkirch und bekomme von nicht funktionierender Integration und Übergriffen praktisch nichts mit. Bedeutet das, dass ich mich zum Thema also nicht äußern darf?
Ich glaube nicht, dass ich das vertiefen muss, denn natürlich bin ich involviert, wenn es etwa um die Klärung der Kostenfrage geht, weshalb man sich beschleunigt von dem „Argument“ verabschieden sollte, wer nicht unmittelbar betroffen ist, etwa weil es in seinem Bundesland wenig Migranten gibt, habe schön die Schnauze zu halten und „richtig“ zu wählen.
Ich habe auch eine Meinung zu echten Nationalsozialisten, obwohl ich erst 1959 geboren bin. Das geht tatsächlich, einfach mal ausprobieren.

Aber zurück zum Thema.
Es ist meines Erachtens auch nicht dienlich, bei sexuellen Übergriffen gegen inländische Frauen auf die Traumatisierung der Täter etwa während der Flucht hinzuweisen, wenn es in deren Herkunftsländern für solche Übergriffe sogar einen eigenen Begriff wie „Taharrush gamea“ gibt.
Das alles wirkt dann also nicht besonders glaubwürdig, finde ich jedenfalls.
Das ist ebenfalls das was ich mit autoritärer Feigheit meine.
Die geübte Kritik könnte ja berechtigt sein, es könnte sich erweisen, dass man auch hier falsch lag. OMG.

Das ist dann aber kein Grund für Katharsis, das ist vielmehr Anlass für weitere Schmutzattacken, ein politischer und gesellschaftlicher Offenbarungseid.
Den leistet diese Regierung auch, wenn es um die Kosten der Immigration geht.
Sie versucht, die Mathematik mit Sprechblasen und gefühliger Moral zu beugen, verlagert das damit einhergehende Risiko kackfrech in die Zukunft und damit auf den Buckel der nachfolgenden Generationen, die übrigens bemerkenswert handzahm bleiben angesichts dessen, was ihnen skrupellos und ohne reinen Wein einzuschenken aufgeladen wird.
Vielleicht ist das aber auch eine gute Nachricht, denn NOCH ein Binnenkonflikt zwischen alt und jung führte bei den wachsenden Zentrifugalkräften einen Kickdown durch.

Apropos Sprechblasen - Herr Schäuble hat jüngst erklärt, niemand habe einen Euro weniger in der Tasche wegen der Flüchtlinge.
Der Mann ist intelligent genug, deshalb muss ich nicht über den von ihm neulich als kritisch erachteten deutschen Genpool spekulieren, aber beachtlich ist das schon, passt indes in genau die Kategorie die ich meine.

Die AOK hat aktuell bereits angekündigt, die Einnahmeseite wegen der Flüchtlinge "zu verbessern", sprich billiger wird´s sicher nicht.

Das Gros der Immigranten, das sagen selbst die Unternehmer, denen ja immer nachgesagt wird, sie freuten sich über formbares Industrieproletariat, wird sich auf zig Jahre nicht in den Arbeitsmarkt integrieren lassen, es fehlt an Sprachkenntnissen, Schul- und Ausbildung, man rechnet insoweit mit Rückständigkeiten zwischen 50 - 80 Jahren, kein Wunder, wir sind kein Agrarstaat, sondern ein hochtechnisierter Industrie- und Dienstleistungsstaat mit faktisch null Bodenschätzen.
Das Heer syrischer Ingenieure und Ärzte existiert nur in der abgekapselten Berliner Vorstellungswelt.

Nun altert diese Gesellschaft und ist auf (qualitativ) potente Einwanderer angewiesen, die es zwar gibt, die überwältigende Mehrheit wandert aber ausschließlich in die Sozialsysteme ein, ohne dass auch nur der Hauch einer Hoffnung besteht, dass sie wirtschaftlich jemals etwas zur Sicherung der Sozialsysteme beitragen werden.

Der Steuerzuschuss zur Rentenversicherung nähert sich auch ohne Migranten der 100 Milliarden Euro-Grenze, Frau Nahles orakelt über eine Rente unter 40% des letzten Verdienstes, was in einigen Jahren schlagartig steuerfinanzierte Grundsicherung für viele Rentner bedeuten wird.

Die Beiträge werden also steigen, die Leistungen weniger, das Eintrittsalter immer höher, wahrscheinlich kommt alles gleichzeitig, den Rentenversicherern geht zwangsläufig die Luft aus, die Mathematik lässt sich nicht betrügen.

Die Krankenversicherung wird sich ebenfalls verteuern, die AOK ist nur die Erste, die den Ballon steigen lässt.

Dieser Staat nimmt gleichzeitig derzeit Steuern in einem Umfang ein wie noch nie in seiner Geschichte, schafft es aber nicht, Rücklagen zu bilden oder substantiell an seinem Schuldendienst zu arbeiten.
Was wird sein, wenn die unzweifelhaft brummende Konjunktur nachlässt, was so sicher kommt wie das Amen in der Kirche?
Was passiert dann auch mit der Arbeitslosenversicherung, die zweifelsohne auch auf steigende Zuschüsse angewiesen sein wird?

Ist da irgendwas wirklich wetterfest oder muss man da nicht auch davon ausgehen, dass auf Sicht gefahren wird, zumal man plant, die gesetzliche Rentenversicherung mit weiteren Leistungen zu belasten?

Das führt zwangsläufig zu der Schunkelarie, wer das alles bezahlen soll.
Da bleiben nur die Beitrags- und Nettosteuerzahler übrig.
Für letztere stieg die Staatsquote schon deshalb in den letzten Jahren und Jahrzehnten permanent, weil als wohlhabend im Sinne des Steuerrechts bereits Leute gelten, die das selbst niemals für möglich halten würden (mal nachlesen!), weshalb die Steuerprogression auch schon viel eher greift als das früher der Fall war.
Schaut mal nach, wer in den 60ern als reich galt und den Spitzensteuersatz zahlen musste, da tränen einem die Augen.

Gleichzeitig steigen die sozialversicherungsrechtlichen Vorsorgekosten.
Schaue ich auf mich, dann ist klar, dass ich jedenfalls meine Bemühungen stark zurückfahren und nur noch das Nötigste tun und damit an die Gesellschaft abgeben werde, wenn dieser undifferenzierte und selbstmörderische Willkommenskurs auf Dauer weitergefahren wird. Das gilt insbesondere, wenn die Umverteiler 2017 ans Ruder kommen und von den "starken Schultern" schwafeln.
Ich bin da ganz sicher nicht der Einzige.

Ich alimentiere wie bisher gerne und klaglos vor allem mit meinen Steuern die schon humanitär geschuldete Hilfe für Verfolgte und die sozialen Sicherungssysteme, und übe damit die Solidarität, die diese Gesellschaft von mir einfordern darf, was sehr viel mehr ist, wie ich anmerken darf, als viele von denen leisten, die mir wegen meiner Haltung an den Karren fahren.
Möge ein jeder für sich prüfen, was er fürs Gemeinwesen bisher beigetragen hat außer warmen Worten, der Verdammung von "Nazis" und geteilten Bildern mit ertrunkenen Kindern auf Facebook.

Was ist aber mit der Solidarität mir und meinesgleichen gegenüber, kann ich nicht verlangen, dass der Balanceakt zwischen gebotenem Schutz und Hilfe für Migranten einerseits und Schutz der Bevölkerung andererseits, zu dem sich eine Administration auch noch durch Amtseid verpflichtet hat, nach besten Möglichkeiten korrekt ausgeführt wird und man dieses Land nicht in einen gefühligen "Hippiestaat" verwandelt, wie ein angloamerikanischer Wirtschaftswissenschaftler Deutschland 2016 bezeichnet hat, in dem man auf die Finanzierbarkeit scheißt, von irgendwo her wird der Bimbes schon kommen und sei es von den Enkeln ?

Ich lehne es ab, angesichts der sich ohnehin schon abzeichnenden Erosion etwa bei der Altersversorgung meiner Mitbürger auch noch für den Lebensunterhalt etwa von Wirtschaftsflüchtlingen aufzukommen, weil sich die Frage stellt, wo das anfängt und wo das aufhört und eine in die Zukunft weisende Planung völlig fehlt.
Ich lehne das auch deshalb ab, weil ich von dieser fortwährend Geld bei mir eintreibenden Politikerkaste als "Schande", "Pack" und Schlimmeres betitelt werde, wenn ich nicht ihrer Meinung bin.

Ich habe ebenso Anrecht darauf zu erfahren, wen man auf Dauer aufnehmen will und warum, die Beantwortung auch dieser Frage steht u.a. wegen der Verkleisterung der Begrifflichkeiten mit der euphemistischen Formulierung "Flüchtling" aus, was zum Gesamtverhalten aber passt.
Jede andere Perspektive jagt den Laden in die Luft, da muss ich kein Volkswirtschaftler sein.

Das, liebe Kinder, schildert nur den status quo, und daher sollte man sich eigentlich vorstellen können, was droht, wenn es weiter heißt „wir schaffen das“. Ich denke daher, dass an sich genügend Anlass für Aufklärung und Debatte bestünde.

Das umso mehr als sich aktuell die Folgen der ja nie abwesend gewesenen Eurokrise samt ihrer gigantischen Haftungsrisiken wieder in den Fokus schieben, diesem Alptraum und Sündenfall, dieser Missgeburt und Mutter aller Rechtsbrüche, einer wahren Orgie von Rechtsverletzungen und Übertreten ständig neu verlegter roter Linien.

Banken überall in Europa taumeln mal wieder, allen voran die italienischen, die mit wohlwollender Billigung der italienischen Regierung lieber Dividenden ausbezahlten als ihre Eigenkapitalquote und damit ihre Krisenfestigkeit zu verstärken.
Aktuell scheint die Deutsche Bank gleich mit zu kippen.

Herr Draghi hat mit seiner bekanntermaßen Ersparnisse und Altersversorgung vernichtenden Geldpolitik den Regierungen Zeit verschafft, die diese nicht genutzt haben (das „wie üblich“ erspare ich mir, ist eh nutzlos).
Der Sieg der Südländer ist faktisch da, Merkel ist auch hier gescheitert, Schulden sind wie in bestimmten Kreisen üblich das Problem des Gläubigers, während sie in Zeiten, die ich noch kannte, das Problem des Schuldners waren, gone with the wind.
Soll man da Vertrauen in die Führung haben?

Gründe gäbe es also genug, darüber zu streiten und zu debattieren, wie es weitergeht, wie wir dieses Gemeinwesen funktionierend und bezahlbar halten, denn es sollte jedem klar sein, dass das Land implodieren wird, wenn die sozialen Sicherungssystem kollabieren, das Wetterleuchten sieht man schon.

Es findet aber auch rein gar nichts statt, das diese Regierung nicht mit einem hasserfüllten und ausgrenzenden Unterton versehen würde.
Allen voran neben einer schweigenden oder maximal raunenden Kanzlerin, die Deutschland in einer bisher nie dagewesenen Weise in Europa isoliert hat, also die wahre "Europagegnerin" ist, ein Justizminister, der wie Frau Schwesig die vollkommen geisteskranke "Volkstod"- und "Deutschland du Stück Scheiße" - Antifa nicht nur machen lässt, sondern ihre Bänkelsänger auch noch arschkriechend hofiert und damit fern seines Eides die Lunte für weitere binnengesellschaftliche Krawallpotentiale ankokelt.
Ein Herr Stegner fordert ungestraft zu Attacken auf Personal der AfD auf, diese Saat ging auch auf.

Das ist grauenhaft, aber letztendlich nachvollziehbar, man hat in Berlin auf sämtliche drängenden Fragen schlicht keine sachdienlichen Antworten oder nur solche wie die von Herrn Schäuble, zu denen man wirklich nichts mehr anmerken muss.

Alles was ich hier erreichen will ist trotz gepfefferter Wortwahl Verständnis zu wecken für die teils er- und teils auch verbitterte Kritik an den politischen Entscheidungsträgern, die mittlerweile dazu übergegangen sind, sich sogar ehemaliger Stasi-Schergen zu bedienen, um die Opposition im Sinne der guten Sache mundtot zu machen, wobei man das Mundtotmachen ausdrücklich und ungestraft auch auf von der Meinungsfreiheit gedeckte, rechtlich zulässige, aber als unbotmäßig angesehene Äußerungen erstreckt, alles nachzulesen von offizieller Seite etwa bei Twitter.

Hätte man mir vor 20 Jahren gesagt, dass ausgerechnet Linke und die Stasi definiert, was Meinungsfreiheit ist, ich hätte laut gelacht. Die Ostdeutschen, die mit ihrer Zivilcourage die Wende erzwangen müssen sich vorkommen wie in einer Realsatire.
Auch das Deutschland 2016.

Ich frage, ist das die Art, mit der wir zwischen Bevölkerung und Regierung am Beginn des 21. Jahrhunderts umgehen wollen? Anscheinend ja und da lässt man sich auch nicht von reihenweise verlorenen Wahlen verunsichern.

Ich denke, dass der Zug für diese Regierung abgefahren ist, sie hat sich als nackt und damit unfähig erwiesen, immer mehr Menschen begreifen, dass Merkel nicht schweigt, weil sie einen Masterplan hat, den sie Schritt für Schritt umsetzt, sie schweigt, weil sie nicht weiter weiß und weil sie weder politisch noch menschlich den Anforderungen genügt.
In Ansehung komplexer und extrem komplizierter Probleme, für die es keine einfachen Lösungen gibt, die Gegenseite derart unterzupflügen wie man das derzeit tut, ist daher der wahre Auslöser für Spaltung und Parteien-, teils sogar Demokratieverdrossenheit.

So wie man zu Recht nicht will, dass Immigranten über einen Kamm geschoren werden, so sollte man auch nicht tun als gebe der ohnehin unbelehrbare rechte und linke Rand der Gesellschaft deren wahre Absichten wieder.
Eine Regierung, die diesen Namen verdient respektierte, dass es neben blödem Geblöke rechter Idioten natürlich auch ernst zu nehmende Zweifel von bislang staatstreuen und ernst zu nehmenden Bürgern am Kurs dieser Regierung gibt, über die auch offen gesprochen werden muss, anstatt sie selbst oder durch Mittelsmänner verbal, respektive mit Hilfe der Antifa auch ganz handfest niederzuknüppeln?

Warum treibt man ausgerechnet die, die dieses Desaster jetzt und nachher bezahlen müssen, in die innere Kündigung?
Es nutzt sich auch ab, diese Kritiker pauschal als abgehängt, chancenlos oder Angst zerfressen zu bezeichnen, zumal die letzten Wahlergebnisse ja gezeigt haben, dass diese Platte mittlerweile mächtige Sprünge hat.

Die Ergebnisse der letzten Landtagswahlen, desaströs für die sog. Volksparteien, sind ja nicht nur Äußerung aus Überzeugung übergelaufener Bürger, sie geben auch die Verzweiflung vieler rechtschaffener Bürger wieder, die über den Tellerrand hinausschauen und beispielsweise die AfD als Vehikel sehen, um ihre eigentliche politische Heimat zur Selbstkritik, zum Umdenken und Umschwenken zu bewegen.

Vergeblich wie sich zeigt, die Reihen schließen sich, Frau Merkel murmelt etwas von zu wenig erklärt und zu wenig verstanden, dass man meint, der Cäsarenwahn sei heuer im Narrenkostüm erschienen.

Wir sind derzeit dabei, in Parallelgesellschaften zerfallen und das mit zunehmendem Tempo, auch weil die Frage, wer und wie viel die Zuwanderung umfassen soll, seit Jahren ungelöst bleibt.

Es gibt unzweifelhaft weder „die Deutschen“ da, noch „die Ausländer“ dort.
Es gibt vielmehr die Leute, die sich ungeachtet ihrer Herkunft und ihrer Religion beinhart für diese Gesellschaftsform aussprechen, ihre Werte für nicht verhandelbar erklären, den immer mehr Einzug haltenden Kulturrelativismus für das halten was er ist, eine akute Bedrohung, und für diese Werte einstehen wollen.
Dann es gibt die Anderen, die das nicht wollen und damit meine natürlichen Feinde sind, egal woher sie kommen und welcher Religion oder Kultur sie angehören.

Unsere Regierung laviert in dieser Frage unter Einsatz der groben „Rassismus“-Keule und stößt damit vor allem die Migranten vor den Kopf, die zu ersten Gruppe gehören, denn die wollen am allerwenigsten mit den Clans, Ehrenmördern, Frauenbeschneidern, Vergewaltigern und Kopftretern in einen Topf.

An dieser Stelle sollte man ihnen auch mal zuhören, was aus ihrer Sicht unsere Gesellschaft so wertvoll macht, dass sie in ihr aufgehen und ein Teil von ihr sind, sein wollen.
Warum hört man zum Teufel eigentlich immer nur auf die die, klagen, zetern und dem Opferkult huldigen.

Denn ehrlich gesagt würde ich mich als Zuwanderer auch fragen, ob ich zu einer Gemeinschaft gehören will, die zwar viel schwallt, dann aber wenn es ernst wird, sofort auf den Rücken fällt.

Also – man kann mit guten Gründen die Merkel-Regierung zum Teufel wünschen, das Asylrecht achten UND AfD wählen, ohne ein Rassist oder gar Nazi zu sein, wobei mir speziell diese geschichtsvergessenen Nazivergleiche die Tränen der Wut in die Augen treibt, wenn ich mir nur die Bilder der Kinder aus dem Warschauer Ghetto vergegenwärtige, also Vorsicht bitte.
Die AfD läge im Übrigen ganz sicher bei etwa 25% der Stimmen, wäre sie nicht einer nie dagewesenen konzertierten Schmutzkampagne aller wesentlicher politischer und medialer Institutionen dieses Landes ausgesetzt.

Wer also weiter auf dem „Rassisten“-Niveau schwätzen will, bitteschön, dies ist noch ein freies Land, er ist für mich nur nicht mehr ernst zu nehmen.
Wer weiter dem "wir schaffen das"-Mantra glauben will, bitteschön, das ist nach wie vor ein freies Land und er oder sie wird sicher gute Erklärungen für Kinder und Enkel haben, wenn man auf diesen irrsinnigen Kurs angesprochen und gefragt wird, was man denn getan habe, um das zu erwartende Desaster abzuwenden.

PS Als hätte es einer Bestätigung bedurft - heute wird Peter Tauber mit den Worten zitiert, wer nicht für Merkel sei, sei ein Arschloch.
Das zeigt die ganze innere Verfasstheit und Verfassung dieser Partei, die man der gesamten Gesellschaft überstülpen möchte einschließlich ihrer grässlichen Friedhofsruhe, die Folge der Eliminierung aller Personen, die da gefährlich werden konnten. Unfassbar, dass man mit so was durchkommt und im Amt bleibt, so weit sind wir gekommen, es grüßt demnach von hier das Arschloch.
3.10.2016

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