Ohne sich auf Einzelheiten wie die unterschiedliche Behandlung von ‚Schrift-besitzern‘ und ‚Ungläubigen‘ einzulassen, wendet er sich in erstaunlich schroffer, uns überraschend schroffer Form ganz einfach mit der zentralen Frage nach dem Verhältnis von Religion und Gewalt überhaupt an seinen Gesprächspartner.

Er sagt: ‚Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten‘.

Der Kaiser begründet, nachdem er so zugeschlagen hat, dann eingehend, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt widersinnig ist.

Sie steht im Widerspruch zum Wesen Gottes und zum Wesen der Seele. ‚Gott hat kein Gefallen am Blut‘, sagt er, ‚und nicht vernunftgemäß, nicht σνλόγω zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider. Der Glaube ist Frucht der Seele, nicht des Körpers.

Wer also jemanden zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung... Um eine vernünftige Seele zu überzeugen, braucht man nicht seinen Arm, nicht Schlagwerkzeuge noch sonst eines der Mittel, durch die man jemanden mit dem Tod bedrohen kann“,

sagte Benedikt XVI. in seiner Rede in Regensburg 2006.

Wie bekannt führte das zu heftigen Reaktionen in der islamischen Welt, von "Hasspredigt" und "Komplott für einen Kreuzzug" war da die - wirre - Rede.

Am 9.1.2012 nun hielt der geistliche Führer der Fatah und der Autonomiebehörde, Mufti Muhammad Hussein, zum Anlass des 47. Gründungsjubiläums der Fatah eine Rede, in der er vor jubelnden Palästinensern

nach dieser Einleitung durch den "Moderator"

"Unser Krieg gegen die Nachfahren der Affen und Schweine ist ein Krieg der Religion und des Glaubens.“
„Lang lebe die Fatah! (Ich lade) unseren ehrenwerten Scheich ein zu sprechen.

Folgendes sagte:

"... In zwei der wichtigsten Hadithen-Sammlungen (Buchari und Muslim) heißt es:

"Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben. Die Juden werden sich hinter Steinen und Bäumen verstecken. Dann werden die Steine und Bäume zu uns rufen: ‚Oh Moslem, Diener Allahs, da versteckt sich ein Jude hinter mir, komm und töte ihn. Und nur der Bocksdorn-Baum wird schweigen."

Deshalb ist es kein Wunder, dass sie Bocksdorn rings um ihre Siedlungen und Kolonien pflanzen...
".

Wohlgemerkt 2012 und etwa drei Wochen vor Marcel Reich-Ranickis Rede zum 70. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz.

Ich protestiere! Wie abgestumpft sind wir eigentlich, wenn es um verbale Massen- und Völkermörder geht, solange sie im Schutz und Schatten des Islam irrlichtern?

Ich erinnere daran, dass in dem in Deutschland mittlerweile verbotenen (über ausländische Satelliten aber nach wie vor empfangbaren) arabischen Fernsehsender al-Manar mit einer Reichweite von etwa 10 Millionen Zuschauern im Rahmen einer Quizsendung danach gefragt wurde, was ein Jude sei: Eine Kakerlake, ein Schwein oder eine Schlange? Im selben Sender lief eine Dokusoap, in der die jüdische Geschichte thematisiert wurde. Gezeigt wurde ohne jede Hemmung u. a. wie Araber jüdische Männer mimten, die christlichen Kindern die Kehle durchschneiden, damit das gewonnene Blut fürs Brotbacken verwendet werden konnte. So einen Scheiß zeigen die ihren Kindern und in dieser Tradition steht dieser widerliche Mufti.

Es hat andererseits aber auch niemand behauptet, die islamische Welt hätte in den vergangenen 1.000 Jahren einen Kopernikus, Galilei, Rousseau, Kant oder Einstein hervorgebracht und dann mag es angehen.

 

Ich bin der Meinung, dass interessanterweise genau hier der unreine Hund begraben liegt. Man weiß, dass man weder materiell noch intellektuell andere Exportschlager als Hass, Wut, sogar minderjährige Selbstmord-attentäter en gros, die Scharia und immer restriktivere Interpretationen einer nie reformierten Religion anzubieten hat, ohne zu merken, dass das was sie zu ihrem Hass auf das - insgeheim bewunderte - Westliche anstachelt genau das ist, was den Abstand zum Objekt ihres Hasses immer größer werden und sie immer weiter zurückfallen lässt.

Und das - Teufelskreis, ick hör´ dir trapsen - verstärkt den Hass. 

3.2.2012

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