Die "Welt"-online machte Anfang des Monats mit der Überschrift auf, Adolf Hitler dürfe nicht zu seinen Eltern zurück.

Wer nun geglaubt hat, Gerd Heidemann sei in Südamerika doch noch fündig geworden, sieht sich getäuscht. Der zweijährige Adolf ist Spross des Ehepaars Campbell aus dem schönen New Jersey, heißt tatsächlich Adolf Hitler Campbell und wird heuer seinen Erzeugern entzogen und in einer Pflegefamilie untergebracht, da man das Kindeswohl doch irgendwo tangiert sah, zumal der 37-jährige Vater nach Kenntnisstand heute noch nie einen Finger - zum Arbeiten - gerührt haben soll und die Mutter auch in mehrerlei Hinsicht zu kränkeln scheint.

Publik wurde die Sache, als der örtliche Bäcker die Herstellung einer Geburts-tagstorte mit dem Namenszug des GröF(r)a(t)Z verweigerte.

Grundsätzlich spricht es ja für die Eltern, dass sie zweifelsohne nicht unbeträchtliche Geldmittel in eine Torte für den Sohnemann stecken wollten, da es aber auch in den Namen der Schwestern des kleinen Adolf von Begriffen wie „Aryan“ nur so wimmelt, mag man sich gar nicht vorstellen, was dem bedauernswerten Jungen, der ja nun mal seine Eltern vorerst verliert, über die Jahre an grauenhaftem Müll eingetrichtert worden wäre.

Einen Sohn zu verlieren, weil man über den Namen des Sohnes partout einem der gräßlichsten Massenmörder der Geschichte huldigen wollte, ist für mich der Supergau. Man kann dem Kleinen nur alles Gute wünschen.

2010

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